CH217576A - Reiberhahn. - Google Patents
Reiberhahn.Info
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16K—VALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
- F16K5/00—Plug valves; Taps or cocks comprising only cut-off apparatus having at least one of the sealing faces shaped as a more or less complete surface of a solid of revolution, the opening and closing movement being predominantly rotary
- F16K5/08—Details
- F16K5/14—Special arrangements for separating the sealing faces or for pressing them together
- F16K5/16—Special arrangements for separating the sealing faces or for pressing them together for plugs with conical surfaces
- F16K5/162—Special arrangements for separating the sealing faces or for pressing them together for plugs with conical surfaces with the plugs or parts of the plugs mechanically pressing the seal against the housing
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- Mechanically-Actuated Valves (AREA)
Description
Reiberhahn. Die Erfindung betrifft einen Reiberhabn mit federnd auf seinen Sitz gedrücktem und mittels Entlastungskupplung von .diesem .ab hebbarem un1drehbarem Reiher. Bisher bekannte Reiberhabnen dieser Art haben den Übelstand, dass bei fest auf seinem Sitz haf tendem oder durch sehr hohen Druck auf diesen gedrücktem Reiher das Andrehen des selben im allgemeinen einen zu grossen Kraft aufwand erfordert.
Es rührt dies: zur Haupt sache davon her, dass die Kraftmomente zum Lockern des Reihers: und zum Andrehen .des selben zeitlich zusammenfalflen.
Durch die vorliegende Erfindung soll die ser tbel@stand beseitigt werden, und zwar da durch, dass in die Entlastungskupplung ein Mitnehmer mit Spiel derart eingebaut ist, dass der Mitnehmer beim Drehen der einen Kupp'l-ungshälfte erst nach Einleiten einer Achsialbewegung des Reihers eine Drehung des letzteren bewirkt.
Auf der Zeichnung -sind zwei Ausfüh- rungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes im Schnitt dargestelk, Fig. 1 zeigt einen. mittels Steckschlüsoel zu betätigenden Reiberhahn und Fig. 2 einen mittels Hebelgriff zu betäti genden Reiberhahn.
Es bezeichnet in, beiden Ausführungsfor men 1 das Gehäuse, 2 den Reiher, 3 den auf das Gehäuse aufgesetzten Kopf, in welchem .ein Kugeldrucklager 4 zur Aufnahme des beim Drehen das, Reihers nach oben ouf- tretenden Achsialdruckes eingebaut ist. In den durch :eine Stopfbüchse 5 abgedichteten hohlzylindrischen Hals 2a des Reihers ist der untere Teil 6 einer im Kopf 3 quer in zwei Teile unterteilten Antriebs@spindiel drehfest eingezapft.
Nach. F'ig. 1 ist der obere Spindel teil 6a nach oben durch den Kopf 3 hin durchgeführt und am obern Ende mit einem Vierkant 7 versehen. Das obere Ende des Spindelteils 6 und das untere Ende des Spin- delteils 6a sind je zu einem Kopf verdickt, an den aufeinander#liegenden Stirnseiten ab geschrägt und beide Köpfe sind von einem gemeinsamen Ring 8 umgeben.
Dieser Ring gewährleiebet eine konzentrische Lage der beiden Spindelteilköpfe zueinander, wenn der Spindelteil 6a gedreht wird. Die beiden Spindelteilköpfe bilden zusammen die Ent lastungskupplung, durch die im Anfang der Drehung der durch eine Feder 9 auf seinen Sitz gedrückte Reiber einen Achsial,druck nach unten erhält und dadurch von seinem Sitz gei-oclzert wird.
Am Umfang des Kopfes des Spindel-teils 6 ist ein Mitnehmerkeil 10 eingesetzt, welcher mit seinem obern End teil( in .eine Aussparung 11 am Umfang des Kopfes des obern Spindelteils ragt. Die Aus sparung 11 ist breiter als. der Keil, 10, so dass dieser in der Aussparung seitliches Spiel, d. h. Drehspiel hat.
Erst wenn dieses Spiel auf der in bezug auf die Drehungs riehtung des obern Spindelteilis. hintern Seite aufgehoben ist, beginnt die ll,Iitrnehmerwirkung des obern Spindelteils auf den Keil, durch den dann der Reiber mitgedreht wird.
Zu Beginn der Drehung des obern Spindeltei'ls muss also nur die zum Lockern des Reibers erforderliche Kraft aufgewendet werden, und erst mit einer kleinen zeitlichen Verzögerung kommt die zur -Mitnahme des Reibers, nötige Kraft hin zu. Dadurch wird da,s Andrehen des Reihers erheblich erleichtert. In die eine der die Durchgangsöffnung des Reihers begrenzen den Seitenwände führt von seitwärts, eine Bohrung 15, und von der Durchgangsöffnung geht eine Bohrung 16 nach unten in den die Schraubenfeder 9 aufnehmenden Raum 1.7.
Ist der Hahn geschlossen, so steht die Ein trittsseite des Durchgangskanals für das Medium über die Bohrung 15, die Reiber- durchgangsöffnung und die Bohrung 16 mit dem Raum 17 in Verbindung. Der auf der Hochdruckseite des Hahnes herrschende Lei tungsdruck macht sich deshalb auch von unten auf den Reiber geltend und übt zu sammen mit der Feder 9 einen Achsialidruck auf den letzteren aus.
Dadurch wird bei ge schlossenem Reiher die zur Reiberaehse pa ral- lele, nach abwärts gerichtete Komponente des direkt auf die Mantelfläche des Reibers wir kenden Flüssigkeits- oder Gasdruckes kleiner als der in der Richtung der Reiberachse wir kende Federdruck zusammen mit dem Druck, den die Flüssigkeit resp. das Gas in dem die Feder aufnehmenden Raum auf den Reiber ausübt,
wodurch ein dauerndes Dichthalten des Hahnes auch bei den höchsten zu'tässigen Drücken gewährleistet ist.
Bei der in Fig. 2 dargestellten Ausfüh rungsform ist der obere Spindelteil 6b nach oben nicht durch den Kopf 3 hindurchge führt, sondern gegen eine Kugel 4 zur Auf nahme des durch eine nicht dargestelllte, den Reiber auf seinen Sitz drückende Feder aus geübten Achsial,druckes nach oben an der obern Stirnfläche abgestützt.
Der oben abge schrägte Kopf des SpindeIteils 6 und der auf diesem aufliegende, unten abgeschrägte Spin- delteil 6b sind von dem gemeinsamen Ring 8a umgeben, welcher mit dem letzteren ver- stiftet ist und die Nabe eines Hebels 12 bil det, der als Handgriff zur Betätigung des Reiberhahnes dient.
Wei beim ersten Bei spiel, so sind auch hier die beiden zueinander dreh- und 'längsbeweglichen Spindelteile durch einen am untern Teil' 6 eingelassenen Mitnehmerkeil 10, welcher in eine Ausneh- mung 11 des obern Tei'Is 6b mit Drehspiel eingreift, miteinander gekuppelt.
Auch in diesem Fall wird beim Drehungsbeginn des Handgriffes 12 zuerst der Reiber durch einen Achsial,druck von oben gelockert und erst dann mit geringer zeitlicher Verzögerung durch den Keil 10 :gedreht. In beiden Aus führungsformen ist der Keil 10 für die i Achsialbeweg ung des Reibers nicht wirksam.
Statt eines Keils kann natürlich ein Stift vorgesehen sein, welcher mit Drehspiel, das ist in der Drehrichtung begrenztem Spiel, in eine Vertiefung am andern Spindelteil resp.: Kupplungsteil, eingreift. Auch kann der Keil oder Stift statt am untern, am obern Spindel- teil festsitzen und in eine Ausnehmung des untern Spindellteils mit Drehspiel eingreifen.
Die beiden Spindelteile bezw. Hälften der Entlastungskupplung könnten natürlich auch in anderer als auf der Zeichnung dargestell ter Weise zueinander dreh- und längsbeweg- 'llich ausgebildet sein, z. B. nach Art der be kannten Rasthaltungen mit in der Drehrich- t tung begrenztem Spiel,
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Reiberhahn mit federnd, auf seinen Sitz gedrücktem und mittels: Entlastungskupp lung von diesem abhebbarem und drehbarem Reiber,dadurch gekennzeichnet, dass in die Entlastungskupplung ein Mitnehmer mit Spiel derart eingebaut ist, @dass der Mitnehmer beim Drehen ,der einen Kupplungshälfte erst nach Einleiten einer Achsialbewegung des Reibers eine Drehung des letzteren bewirkt. UNTERANSPRüCHE 1. Reiberhahn nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Mitnehmer ein an der einen Kupplungshälfte festsitzen der Keil, ist, welcher mit seitlichem Spiel in eine Ausnehmung -der andern Kupplungs hälfte greift.2. Reiberhahn nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mit dem Reiber der eine Teil einer quer unterteilten Spindel. fest verbunden ist, deren Teile mit einander zugekehrten, schräg zur Spindelachse verlaufenden Stirnseiten aufein- anderliegen und mit diesen Enden die Ent- lastungskupplung bilden,wobei der geil über die eine dieser Stirnflächen Innaus in eine an der anliegenden Stirngäuche des andern Spindelteils. angeordnete Ausneh- mung mit Drehspiel, hineinragt. 3.Reiberhahn nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadureh gekenn zeichnet, dass die mit zur Spindelaehse schrä gen Stirnfläehen aufeinanderlnegenden Enden der Spindelteile von einem gemeinsamen Ring umgeben sind. 4.Reiberhahn nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch ge kennzeichnet, -dass der Ring die Nabe eines als Handgriff dienenden Hebels bildet. 5.Reiberhahn nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass in einer der die Durchgangsöffnung des Reibers begrenzen den Seitenwände eine Bohrung vorgesehen ist und von dieser -Öffnung eine Bohrung in einen die Feder aufnehmenden Raum. führt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH217576T | 1939-12-21 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH217576A true CH217576A (de) | 1941-10-31 |
Family
ID=4450193
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH217576D CH217576A (de) | 1939-12-21 | 1939-12-21 | Reiberhahn. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH217576A (de) |
-
1939
- 1939-12-21 CH CH217576D patent/CH217576A/de unknown
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