CH218497A - Ferngesteuerte Schmelzsicherung. - Google Patents

Ferngesteuerte Schmelzsicherung.

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CH218497A
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    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H85/00Protective devices in which the current flows through a part of fusible material and this current is interrupted by displacement of the fusible material when this current becomes excessive
    • H01H85/02Details
    • H01H85/46Circuit arrangements not adapted to a particular application of the protective device
    • HELECTRICITY
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Description


  Ferngesteuerte Schmelzsicherung.    Es sind     Schmelzsicherungen    bekannt, die  mit einer     Heizvorrichtung    versehen sind,  welche von Hand oder in Abhängigkeit von  einer Betriebsgrösse     in.        Tätigkeit    gesetzt wer  den kann, so dass die     Schmelzsicherungen     durch     zusätzliche        Beheizung    zum Durch  schmelzen kommen.

   Beispielsweise hat man  als     Heizvorrichtung        eine    offene oder druck  fest abgeschlossene Zündkapsel angewendet,  die das Öffnen einer durch     ein        Lotmetall     mit den Leiterenden     verbundenen    Strom  brücke bewirkt.  



  Es sind weiter     Schmelzsicherungen    ohne       Fernsteuerungseinrichtung    bekannt, die mit  mehreren, bei verschiedenen     Temperaturen     ansprechenden Lötstellen zusammenarbeiten.  Hierbei sind die Lötstellen parallel zu  Schmelzleitern geschaltet, derart, dass die       Sehmelzleiter    durchschmelzen, sobald die  Lötstelle öffnet.  



  Die     Erfindung    bezieht sich auf     eine     Schmelzsicherung mit     Fernsteuerung    und    gibt eine     Ausführung    an, die gegenüber den       bekannten    Schmelzsicherungen dieser Art be  sondere Vorteile hinsichtlich Einfachheit       ihres    Aufbaues und Zuverlässigkeit ihrer  Arbeitsweise, besitzt.  



       Erfindungsgemäss    ist     in    Reihe mit einer       kurzschlussfesten    Schmelzsicherung ein unter       Federwirkung    stehender Schalthebel ange  ordnet, der von einem thermischen Glied ge  sperrt wird, das einerseits unter dem Einfluss  der     Betriebsstromwärme    und anderseits unter  dem Einfluss einer ferngesteuerten     Heizvor-          richtung    steht.

   Der Schalthebel schaltet nach  Freigabe     seiner    Sperrung im Verlaufe     seiner     Bewegung     wenigstens    vorübergehend     eine     gegenüber der Schmelzsicherung schwächer  bemessene, geschlossene     Zusatzschmelzsiche-          rung    ein, die dann bei genügend hoher Be  lastungsstromstärke Gelegenheit hat, die Un  terbrechung des Stromkreises zu bewirken.  



  Die Sperrvorrichtung     kann    aus     einem     Halterädchen bestehen, dessen Achse     in    Lot      befestigt und von einer Heizwicklung um  geben ist. Der Übergang des Schalthebels  von dem Arbeitskontakt des normalen Be  triebszustandes auf den Kontakt für die     Zu-          satzschmelzsicherung    erfolgt     vorteilhafter-          weise    durch Überbrückung der beiden Kon  takte durch den Hebel während des Um  schaltens     funkenlos.    Weiter empfiehlt es  sieh, die Geschwindigkeit, mit der sich der  Schalthebel im Falle des Vorhandenseins  eines dritten,

   als Leerkontakt     ausgebildeten     Kontaktes zu diesem hin bewegt, so zu be  messen, das heisst zu vermindern.      < lass    im  Falle genügend hoher Belastungsstromstärke  ein Ansprechen der     Zusatzschmelzsicherung     während deren Einschaltdauer sicher ge  währleistet ist, so dass eine offene Unter  brechung des Stromkreises durch den Schalt  hebel tatsächlich nur dann erfolgt, wenn die  Belastungsstromstärke unterhalb der An  sprechstromstärke der     Zusatzschmelzsiche-          rung    liegt.

   Es ist zweckmässig, zwischen dem  unter Federwirkung stehenden Schalthebel  und dessen thermischer Sperrvorrichtung zur  Verringerung der erforderlichen Haltekraft  an der Sperrvorrichtung     eine    Kraftüberset  zung einzuschalten.  



  In der Zeichnung ist die Erfindung in  den     Fig.    1 bis 5     beispielsw    eise dargestellt.       Fig.    1 zeigt einen Schnitt nach der Linie       A-B    der     Fig.    2.     Fig.    2 ist eine Draufsicht.       Fig.    3 zeigt die Sperrvorrichtung mit der  Heizvorrichtung allein im     Selinitt.        Fig.    4  ist. ein Schnitt nach Linie     C-D    der     Fig.    2.       Fig.    5 zeigt eine etwas geänderte Ausfüh  rungsform.  



  Die Schmelzsicherung besteht aus dem  Patronenkörper a mit der     kurzschlussfesten     Schmelzsicherung b, deren Schmelzleiter mit  den beiden Stirnkontakten c und d in Ver  bindung stehen. An dem Stirnkontakt c ist  die Kontaktfahne e angeschlossen. Auf dem  Stirnkontakt d ist eine     thermiselie    Sperr  vorrichtung für den Schalthebel f angeord  net, die aus dem Halterädchen g, der in der       Lotmasse    lt sitzenden Achse i und der     Heiz-          spule    k besteht. Der unter der Wirkung der    Feder<I>m</I> stehende Schalthebel<I>f</I> wird an der  Nase n von dem Halterädchen g festgehalten.

    In dem     Patronenkörper    sind ferner der Ver  bindungsbolzen o und die geschlossene Zu  satzschmelzsicherung p angeordnet, welche  die Verbindung zwischen dem Schalthebel f       und    dem Stirnkontakt q mit der Kontakt  fahne r herstellen. An der Seite, wo der  Schalthebel f angeordnet ist, sind die Kon  takte des Verbindungsbolzens o und der     Zu-          satzschmelzsicherung    p durch das     Isolier-          stück    s voneinander     getrennt.     



  Die Wirkungsweise der dargestellten       Schmelzsicherung        ist    folgende:  Im Betriebszustand ist der Stromkreis  über die Kontaktfahne e, den Schmelzeinsatz  <I>b,</I> den Kontakt<I>d,</I> den Schalthebel f, den  Verbindungsbolzen o, den Kontakt q und die  Kontaktfahne r geschlossen. Bei     kurzschluss-          artigen    Überlastungen unterbrechen die licht  bogensicher eingebauten Schmelzleiter der  Schmelzsicherung b den Stromkreis. Bei klei  neren Überlastungen erwärmt sich das Lot       h    in der Sperrvorrichtung für den Schalt  hebel f, so dass das Halterädchen g den  Schalthebel f freigibt.

   Dieser springt unter  dem     Einfluss    der Druck- und Schleuderfeder  m auf den Nachbarkontakt der     Schmelz,siehe-          rung    p. Bei dieser Bewegung überbrückt der  Schalthebel f zunächst den     Verbindungs-          bolzen    o und die Sicherung p, so dass die  Sicherung p und der Verbindungsbolzen o  vorübergehend parallelgeschaltet sind. Bei  der Weiterbewegung gleitet der Schalthebel  f von dem Arbeitskontakt, das     heisst    von dem  Bolzen o ab. Dieses geschieht vollkommen       lichtbogenfrei,    da zu diesem Zeitpunkt der  Stromkreis über die Sicherung p geschlossen  ist.

   Die endgültige Unterbrechung des Strom  kreises erfolgt in der Sicherung p, also im       lichtbogenlöschenden    Material.  



  Die Sperrvorrichtung für den Schalthebel  f kann auch dazu verwendet werden, um  eine willkürliche, ferngesteuerte Unterbre  chung des Stromkreises herbeizuführen. Zu  diesem Zwecke ist die     Lotmasse    lt mit einer  Heizwicklung k umgeben, die über die Lei-           tungen    t an eine fremde Stromquelle ange  schlossen ist. Der Schaltvorgang vollzieht  sich in derselben Weise wie bei kleineren,  längeren Überlastungen.  



  Damit die Schmelzsicherung bei Fern  steuerung auch dann den Stromkreis unter  brechen kann, wenn die zum Durchschmelzen  der     Zusatzschmelzsicherung    p benötigte  Stromstärke nicht fliesst, ist die in     Fig.    5  dargestellte Ausführungsform vorgesehen.  Sie unterscheidet sich von der zuerst be  schriebenen dadurch, dass noch ein dritter  Kontakt, ein Leerkontakt     u,    für den     Auslöse-          hebel   <I>f</I> vorhanden ist.

   Der Schalthebel<I>f</I>  gleitet also beim Ansprechen der     Sicherung     bei kleineren, längere Zeit anhaltenden     Über-          trömen        bezw.    bei     Fernsteuerung    zunächst von  dem     Arbeitskontakt,    also von dem Verbin  dungsbolzen     a    ab und     schaltet    die Zusatz  sicherung p parallel. Schliesslich bleibt der  Schalthebel<I>f</I> auf dem Leerkontakt     u    stehen.

    Damit der Schalthebel f über eine aus  reichende Zeit Kontakt mit der Zusatzsiche  rung herstellt,     ist    eine Feder     v    angeordnet,  welche die Schaltgeschwindigkeit des Schalt  hebels f so abbremst, dass die Zusatzschmelz  sicherung p durchschmelzen kann, bevor der  Schalthebel f ihren Kontakt verlässt. Ist in  dieser Zeit das Durchschmelzen der Siche  rung p noch nicht erfolgt, so muss der Strom  kreis zwischen dem Kontakt der Sicherung p  und dem Schalthebel f offen unterbrochen  werden, was zufolge der kleinen Stromstärke  gefahrlos     ist.    Die Zusatzsicherung ist so an  geordnet, dass sie leicht     ausgewechselt    werden  kann.

   Die     zwischen    dem zweiarmigen, unter  Wirkung der Feder m stehenden     Schalthebel     <I>f</I> und dem     Halterädchen        g    der     thermischen          Sperrvorrichtung    eingeschaltete Kraftüber  setzung durch Anwendung eines geeigneten  Verhältnisses der wirksamen Hebellängen  ermöglicht die Verwendung einer Sperrvor  richtung mit geringer Haltekraft und kleiner  Wärmekapazität. Das Auflöten der Sperr  vorrichtung erfolgt daher in sehr kurzer Zeit  bei nur geringem Energieverbrauch.  



  Infolge der einfachen Bauweise kann die  Schmelzsicherung nach erfolgtem Anspre-         chen    bei kleineren     Überströmen    oder bei  Fernsteuerung ohne besondere Schwierig  keiten durch Rückstellung des Schalthebels  und     Rücklötung    der Sperrvorrichtung und  erforderlichenfalls durch Auswechselung der  abgeschmolzenen     Zusatzschmelzsicherung    an  Ort und Stelle     wieder    in Betrieb genommen  werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Ferngesteuerte Schmelzsicherung, da durch gekennzeichnet, dass in Reihe mit einer kurzschlussfesten Schmelzsicherung (b) ein unter Federwirkung (m) stehender Schalt hebel (f) angeordnet ist, der von einem ther mischen Glied (h) gesperrt wird, das einer seits unter dem Einfluss der Betriebsstrom wärme und anderseits unter dem Einfluss einer ferngesteuerten Heizvorrichtung (k) steht, und dass der Schalthebel (f) nach Frei gabe seiner Sperrung im Verlauf seiner Be wegung wenigstens vorübergehend eine ge genüber der Schmelzsicherung (b) schwächer bemessene,
    geschlossene Zusatzschmelzsiche- rung (p) einschaltet, die dann bei genügend hoher Belastungsstromstärke Gelegenheit hat, die Unterbrechung des Stromkreises zu be wirken. UNTERANSPRÜCHE: 1. Ferngesteuerte Schmelzsicherung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Sperrvorrichtung für den unter Feder wirkung stehenden Schalthebel (f) aus einem Halterädchen (g) besteht, dessen Achse (2) in Lot (h) befestigt und von einer Heizwick- lung (k) umgeben ist. 2.
    Ferngesteuerte Schmelzsicherung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass der Übergang des Schalthebels (f) von dem Arbeitskontakt (o) auf den Kontakt für die Zusatzschmelzsiche- rung (p) durch Üborbrückung der beiden Kontakte (o, p) durch den Hebel während des Umschaltens funkenlos erfolgt.
    ä. Ferngesteuerte Schmelzsicherung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Schalt hebel (f) über den Kontakt der Zusatzsiche rung<I>(p)</I> hinweg zu einem Leerkontakt<I>(n)</I> gleitet, und zwar mit verminderter Ge schwindigkeit, damit im Falle genügend ho her Belastungsstromstärke ein Ansprechen der Zusatzschmelzsicherung während deren Einschaltdauer sicher gewährleistet ist, bei ungenügendem Strom die Unterbrechung aber durch den Übergang auf den Leerkon takt erfolgt.
    4. Ferngesteuerte Schmelzsicherung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daB zwischen dem unter Federwirkung stehenden Schalt hebel und dessen thermischer Sperrvorrich tung zur Verringerung der erforderlichen Haltekraft an der Sperrvorrichtung eine Kraftübersetzung eingeschaltet ist.
CH218497D 1939-08-16 1940-08-01 Ferngesteuerte Schmelzsicherung. CH218497A (de)

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