CH218694A - Einrichtung mit gesteuerter Auslösung eines Triebwerkes. - Google Patents

Einrichtung mit gesteuerter Auslösung eines Triebwerkes.

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CH218694A
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A-G Landis Gyr
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Landis & Gyr Ag
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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04CELECTROMECHANICAL CLOCKS OR WATCHES
    • G04C13/00Driving mechanisms for clocks by primary clocks
    • G04C13/08Secondary clocks actuated intermittently
    • G04C13/14Secondary clocks actuated intermittently by electrically-released mechanical driving mechanisms

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  • Physics & Mathematics (AREA)
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  • Transmission Devices (AREA)

Description


  Einrichtung mit gesteuerter Auslösung eines     Triebwerkes.       Bei     Einrichtungen    mit     gesteuerter    Aus  lösung eines Triebwerkes kann es vorkom  men, dass zusätzliche Triebmomente auftre  ten, die     :

  sich        ungünstig    auf     .die        Auslösemit-          tel        auswirken,    und dies kann dazu führen,  dass leicht .gehaltene, einfache, billige und  platzsparende     Mittel    für den Aufbau der  Einrichtung nicht verwendet werden     können,     sondern .robuste, komplizierte, Platz und  Kraft erfordernde Mittel     notwendig    sind.  



  Als Beispiel, wo eine solche Einrichtung  in Betracht kommen kann, sei eine     Fassaden-          uhr    angenommen. Bei einer solchen Uhr  kann es leicht vorkommen, dass zum Trieb  werk der     Zeiger    ein     äusseres    Triebmoment       hinzutritt,        beispielsweise        durch        Winddruck     auf die Zeiger, und dadurch kann das Mass  des gesamten Triebmomentes so gross wer  den,     dass    das den Gang der Uhr     steuernde          Auslösesystem        nicht    ein empfindliches, etwa  ein Relais, sein kann,

   da     ein    solches beidem  grossen     Auflagedruck    nicht mehr ansprechen  könnte.    Vorliegende Erfindung bezweckt die     Be-          seitigung    des geschilderten Nachteils,

   und  gemäss ihr ist in einer     Einrichtung        mit        ge-          steuerter        Auslösung        eines    Triebwerkes     zwi-          schen    dem Triebwerk und dem     Auslösemit-          tel    eine ein zusätzlich auftretendes und eine       gewisse    Grenze     überschreitendes    Trieb  moment absorbierende     Verbindung    vorge  sehen. Diese Verbindung kann     durch    eine  metallische Feder     gebildet    sein.

   Die Verbin  dung kann weiter zwei     gleichachsige,    gegen  läufig verzahnte Sperräder     aufweisen,    deren  Klinken .ein     starres        Ganzes    bilden, die Feder  kann unter     Spreizwirkung    die     Sperräder    in  einer anschlaggesicherten Winkellage zuein  ander halten und das eine     Sperraid    kann mit  dem Triebwerk und das andere     Sperrad    mit  dem     Auslösemittel    fest verbunden sein.  



  Die     Zeichnung    zeigt     schaubildlich-sche-          matisch    ein     Ausführungsbeispiel    der     Erfin-          ,dung,    wobei nur     dae    für das     Verständnis    der  Erfindung     notwendige        dargestellt    ist     und     im     Interesse    der grösseren     Deutlichkeit    Aus-           einanderzerrungen    von Bauteilen vorgenom  men wurden.  



  Für das     Beispiel    wurde, der vorherigen  Andeutung folgend. eine     Fas-sadenuhr    ange  nommen.  



  Mit 1 ist das Zifferblatt der Uhr ange  deutet, 2. 3 sind die Zeiger. 4     isst    die Minu  tenachse, die über zum Teil durch eine punk  tierte Linie angedeutete Getriebe 5 mit  einem Federtriebwerk     fi    verbunden ist. Mit  der Achse     4-        ,steht    durch ein Getriebe 5, 7  eine Achse 8 in     Verbindung,    auf der ein       Sperrad    9 fest     und    ein Sperrad 10 lose sitzt.  Diese Sperräder haben gegenläufige     -Verzah-          nung    und die Zahnform ist so, dass ein Teil  des einzelnen Zahnes einen nach dem Kreis  umfang des Rades verlaufenden Rücken hat.

    Am Zahnrad 9     ist    ein Bolzen 11     fest,    der  in einen Ausschnitt l? des Zahnrades<B>10</B>  ragt und am Zahnrad 10 ist ein     Bolzen    13  fest, der in einen     Ausschnitt    14 des Zahn  rades 9 ragt.  



  Eine ringförmige     Metallfeder    15 ist mit  ihren Enden auf die Bolzen 11, 13 aufge  schoben und hält durch ihre Spreizwirkung  die Bolzen 11, 13 an den voneinander abge  kehrten     Wandungen    der     Ausschnitte    12, 14  liegend und dadurch die Sperräder 9, 10 in  einer an     schlaggesieherten    Winkellage zuein  ander. 16 ist die     .Sperrklinke    des Sperrades  9 und 17 diejenige     des    Sperrades 10.

       Diese     beiden     Klinken    bilden über den Schaft 18  ein     starres    Ganzes und sind so zueinander  und zu den Sperrädern 9, 10 angeordnet, dass  wenn in der     beschriebenen        Winkellage    der  Sperräder 9, 10 die Klinke 16 auf dem       Kreisumfangteil    eines     Zahnes    des Rades 9  aufliegt. die Klinke 17 in eine Zahnlücke des       Sperrades   <B>10</B> eingreift, was der Ruhelage der  Einrichtung     entspricht.     



  Mit dem Sperrad 10 bildet ein Zahnrad  19 ein Ganzes und     dieses    Zahnrad 19 kämmt  mit einem Zahnrad 20, das durch ein Ge  triebe 21, 22 mit einer Achse 23 in Verbin  dung     steht.        Diese    Achse 23     trägt,    die  Scheibe 24 einer elektromagnetischen     Brems-          einriehtung,    sowie     eine        Auslösenase    25. Mit  letzterer     arbeitet    der     Ansehlagarm    26 eines    vierarmigen Schwenkhebels 26, 27, 28, 29  zusammen.

   Der 'Schwenkarm 26, 27, 28, 29  ist um eine Achse 30 drehbar     und    über einen  Stift 31 seines Armes 29 von Federarmen  32, 33 des Ankers 34     eines        Auslöserelais     mit zwei Spulen 35,     3@6        gesteuert.     



  Am Rad 21 des     Cxetriebes    21, 2,2     ist    ein  Stift 37 vorgesehen, der mit dem Arm 27  und mit einer     Schrägfläche    28a des     Armes     28 zusammenwirkt, und zwar ist die Anord  nung so, dass, wenn :sich der     Anschlagarm        21i     in der     Bewegungsbahn    der     Auslösena@se    25       befindet,    der Arm 27 die     Bewegungsbahn     des Stiftes 3 7 touchiert, die Schrägfläche  28a jedoch ausserhalb dieser Bewegungsbahn  liegt.

   In     dieser    Lage liegt     unter    dem Druck  des Triebwerkes 6, der sich über die Teile 5.  7, 8, 9, 15, 10, 19, 20, 21, 22, 23 auf die     Aus-          lösenaso    25     fortsetzt,        letztere        gegen    den An  schlagarm 26 an und     sperrt        so    die     Einrieh-          tung    und damit die     Zeiger    2, 3 gegen  Drehen.  



       Wird    bei normalem Triebmoment auf die  Zeiger 2, 3 das     AuslöserelaiS        34    - 36     be-          tätigt,    indem von der Lage der diversen  Teile der     besehriebenen        Einrichtung    in der       Zeichnung        ausgehend,        dessen    Anker 34 gegen  die Spule 35 zum Kippen     gebracht    wird,  so schlägt die Feder     M    an den     Stift    31 an  und schwenkt dadurch den Hebel 26-29  so,

   dass dessen Arm 26 den     Auslösearm    2'5  freigibt und der Arm 28 mit der Schräg  bahn 28a in die Bewegungsbahn des Stiftes  37     tritt.    Das Triebwerk 6 dreht nun die Zei  ger 2, 3     und    die Klinke 1,7 hebt beim Dre  hen der     :

  Sperräder    9, 10 durch     Hochgleiten     auf dem Rücken des     nächsten        Zahnes        des     Sperrades 10 die Klinke 1,6, nachdem diese  in die Lücke     hinter    dem Zahn des     Sperr-          rades    9, auf dem sie am Anfang der Bewe  gung lag,     ,geglitten    war,     wieder        aus        dieser     heraus, bevor .der nächste Zahn des Sperr  rades 9 in die     Eingriffszone    der Klinke 16  kommt.  



  Während der     geschilderten        Bewegung    der       Sperräder    9, 10 und ihrer Klinken 16, 17  hat der     Ausläsearm    25 einige Umdrehungen  gemacht, wobei jedoch die Bremse 24 eine      zu schnelle Bewegung des ganzen Laufwer  kes verhindert und der Stift 37 hat sich  gegen :die Schrägbahn     2,8a    hin bewegt.

   Kurz  bevor das Zahnrad 21 eine halbe Umdrehung  gemacht hat, erreicht der Stift 37     -die     Schrägbahn 28a und drückt diese zur Seite,  wodurch .der Hebel 26 - 29 unter     Spannung     der Feder -33 in seine frühere Lage     zurÜck-          geschwenkt    wird und sein     Anschlagarm    26  den     Auslösearm    25     arretiert    und dadurch,  nach Einfallen der Klinke 17 in den näch  sten Zahn des .Sperrades 10, das ganze  Laufwerk zum Stillstand     bringt.     



  Erfolgt eine weitere Betätigung des       Auslöserelais    34 - 3,6, so kippt dessen An  ker 34 gegen die Spule 36 hin, und der  Schwenkhebel 26 - 2,9 wird so bewegt,     dass     unter Auslösung der     Nase    25 vom Hebel 26  sein Arm 27 in die Bewegungsbahn des .Stif  tes 37 .gebracht wird, so     dass    letzterer, wenn  er nahezu eine Umdrehung vollendet hat, den  Arm 27 und damit den     ganzen    Hebel     26---29     in seine     ursprüngliche    Lage     zurückbringt.     



  Tritt zum     Triebwerk    ein zusätzliches  Triebmoment hinzu, beispielsweise durch       Winddruck    auf die Zeiger 2, 3, so wird,  wenn sich die     Einrichtung    in Ruhelage be  findet, die Ringfeder 15 gespannt, indem das  Sperrad 9 vom Getriebe 5, 7     vorwärts    ge  dreht wird, während das Sperrad 10 vom       Auslösea:rm    25 gegen Drehen gesperrt ist,  ,das heisst :die Bolzen 11, 13 werden     gegen-          einander    bewegt und dadurch das von der  Feder 1,5 ausgeübte Drehmoment erhöht.

   Die  Klinke 1,6 gleitet hierbei in die nächste  Zahnlücke des Sperrades 9 und kommt  schliesslich, wenn .das zusätzliche Drehmo  ment die wachsende Spreizkraft der Feder  15 zu überwinden vermag, am     nächsten     Zahn von 9 zum Eingriff, da sie nun von  ,der Klinke 17 infolge .Stillstand des     Sperr-          rades    10 am Eingriff in das Sperrad     nicht          gehindert    wird.  



  Ein eventuell weiteres Wachsen des     ge-          samten        Triebmomentes    wird dann nichtmehr  auf den     Auslösearm    25 übertragen, das heisst  ,der Auflagedruck dieses     Auslösemittels    kann  nicht mehrgrösser     werden,       Tritt ein zusätzliches Triebmoment wäh  rend der     Bewegung    des Laufwerkes,

   also       w        ä        'hren        d        des        Schaftvorgangüs        en        der        Zeiger        2,    3  auf, so erreicht durch Voreilen des Sperr  rades 9 ,gegenüber dem     Sperrad    10 der       nächste    Zahn     .des    Rades 9 die Klinke 16,  bevor die Klinke 17 am Rückendes nächsten  Zahnes des Rades 10     hochgleitet,        so,

  dass        wie-          derum    das zusätzliche Drehmoment in sei  ner Auswirkung auf die     Auslösemittel    be  grenzt wird.  



       Das    Sperrad 10 wirkt in     bekannter    Weise  als Rücksperre.  



       Durch    entsprechende Bemessung des       Spreizmomentes    der Feder 1,5 hat man     es    in  der Hand, den höchstzulässigen     Auflage-          druck    des     Auslösemittels    und damit die  höchstzulässige     Beanspruchung    der     Auslöse-          anordnung    festzulegen.  



       Anstatt    der     metallischen    Feder 15 könnte  auch ein     aasderartiges,    elastisch     nachgiebiges     Mittel, z. B. ein Gummistück, zwischen den       Sperrädern    9, 10 als     elastische    Verbindung  vorgesehen sein.  



  Die     Einrichtung    gemäss der Erfindung  ist, wie schon einleitend angedeutet, nicht  auf Uhrwerke     beschränkt,    sie kann vielmehr  überall -da zur Anwendung kommen, wo es  sich um     zeitweisse    Auslösung eines     Trieb-          werkes    handelt,     beispielsweise        in,        Registrier-          werken.    Auch kann das     Auslösemittel    ande  rer Art, wie beschrieben,     sein,    z. B.     ein    Pen  del, ein     Echappement    oder     ein    Synchron  werk.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung mit gesteuerter Auslösung eines Triebwerkes, dadurch :gekennzeichnet, dass zwischen dem Triebwerk und .dem Aus lösemittel eine ein zusätzlich auftretendes und .eine :gewisse Grenze überschreitendes Triebmomentabsorbierende Verbindung vor gesehen ist. UNTERANSPRÜCEE 1. Einrichtung nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die das zusätz lich auftretende Triebmoment absorbierende Verbindung eine metallische Feder enthält. 2.
    Einrichtung nach dem Patentanspruch und dem U ntera.nspruch 1, dadurch gekenn- zeiehnet, dass die Verbindung zwei gleich- achsige, gegenläufig verzahnte Sperräder aufweist, deren Klinken ein starres Ganzes bilden, die Feder unter Spreizwirkung die Sperräder in einer ansehlaggesicherten Win kellage zueinander hält und das eiere Sperr rad mit dem Triebwerk und das andere Sperrad mit dem Auslösemittel in Verbin dung steht. 3.
    Einrichtung nach dem Patentanspruch und. den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Sperräder zum Teil nach deren Kreisumfang verlaufende Za.hn- rücken aufweisen, so dass beim Inwirkung- kommen des normalen Triebmomentes die eine Rücksperrung bewirkende Klinke die andere, Vorwärtssperre verursachende Klinke am Inwirkungkommen verhindert.
    4. Einrichtung nachdem Patentanspruch, dadurch gekennzeiehnet, dass das Auslöse mittel ein Relais ist, das über einen Arm eines mehrarmigen Hebels mit einer Aus- lösenase und mit andern den ersten Arm steuernden Armen dieses Hebels mit einem Laufteil des Triebwerkes in Wirkungsver bindung steht.
CH218694D 1941-06-28 1941-06-28 Einrichtung mit gesteuerter Auslösung eines Triebwerkes. CH218694A (de)

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