CH218763A - Verfahren zur Herstellung eines Triketonorcholanyl-acetoxymethyl-ketons. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Triketonorcholanyl-acetoxymethyl-ketons.

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CH218763A
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Ig Farbenindustrie Ag
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    • C07J9/00Normal steroids containing carbon, hydrogen, halogen or oxygen substituted in position 17 beta by a chain of more than two carbon atoms, e.g. cholane, cholestane, coprostane
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Description


  Verfahren zur Herstellung eines     Triketonorcliolanyl-acetoxymethyl-ketons.       Es wurde gefunden, dar man Verbindun  gen der     Cyclopentanopolyhydrophenanthren-          reihe    dadurch erhält, dass man     Cyclopen-          tanopolyhydrophenanthrenverbindungen,        wel-          5    ehe am     5-Ring    eine     I#,

  ohlenstoffseitenkette    mit  einer     Carboxylgr        uppe    und im     Polyhydrophen-          anthrenrest        Acyloxy-    und/oder     Oxogruppen     enthalten, in die entsprechenden Säurechloride  überführt,     Diazomethan    zur Einwirkung bringt  und die entstandenen     Diazoketone    mit Säuren  zu den entsprechenden Estern umsetzt. Die  Überführung der freien Säure in das Säure  chlorid kann nach den üblichen Methoden  erfolgen, z.

   B. mit Hilfe von     Thionylchlorid,          Phosphortrichlorid    oder     Phosphorpentachlorid.     Als     Veresterungsmittel    für die     Diazoketone     lässt sich jede beliebige organische oder an  organische Säure verwenden. Es kommt vor  wiegend Essigsäure in Betracht, jedoch sind  z. B. auch Schwefelsäure,     Propionsäure,    Öl  säure, Bernsteinsäure oder     Benzoesäure    ver  wendbar.    Das Verfahren wird     zweckmässigerweise     wie folgt ausgeführt  Das Säurechlorid, welches aus der als  Ausgangsstoff dienenden     Carbonsäure,    z. B.

    durch Behandlung mit     Thionylchlorid    erhalten       wird,    wird in überschüssige ätherische     Di-          azomethanlösung        eingetragen    und so lange  stehen gelassen, bis die     Stickstoffentwicklung     beendet ist. Meistens scheidet sich das     Di-          azoketon    dann kristallin ab. Das     Diazoketon     wird sodann z. B. durch Kochen mit Eisessig  in das entsprechende     Acetoxymethylketon    über  geführt.

   Durch     Verseifung    kann daraus     die     freie     Oxyverbindung    gewonnen werden.  



  Die so erhaltenen neuen Verbindungen  sollen als solche in der Therapie Verwendung  finden.  



  Gegenstand des     vorliegenden    Patentes ist  ein Verfahren zur Herstellung eines     Triketonor-          cholanyl-acetoxymethyl-ketons,    welches da  durch gekennzeichnet ist, dass man     Dehydro-          cholsäurehalogenid    mit     Diazomethan    zu dem      entsprechenden     Diazoketon    umsetzt und dieses  Produkt mit Eisessig erhitzt.  



  <I>Beispiel:</I>  10g     Dehydrocholsäure    werden mit 30 g  5     Thionylchlorid    und 300 cm'' Benzol zum Sieden  erhitzt. Es wird lebhaft Salzsäure entwickelt.  Die Substanz geht bald in Lösung. Nach zwei  Stunden wird die dunkel gefärbte     Reaktions-          lösung    im Vakuum     abdestilliert,    wobei Kri  stallisation des Rückstandes eintritt.     plan    ver  reibt die Kristalle des     Dehydrocholsäure-          chlorids    mit trockenem Aceton und saugt ab.  Das so gereinigte weisse Säurechlorid schmilzt  bei     '08-209      unter     Zersetzung.     



  Hau löst das     Delivdrocliolsäureclilorid    in  trockenem Aceton und giesst in überschüssige  ätherische     Diazomethanlösung.    Es wird leb  haft Stickstoff entwickelt. Nach einiger Zeit  scheiden sich feine Nadeln ab, die dann nach  Stehen über     Nacht    abgesaugt und im     Exsik-          kator    getrocknet werden.  



  Das     Diazoketon    wird in trockenem Eis  essig gelöst und     '/#    Stunde unter     Rückfluss       zum Sieden erhitzt. Dabei     findet    Abspaltung  von     Stickstoff    statt, die     volumetrisch    verfolgt  werden kann. Man lässt erkalten und spritzt  mit Wasser an. Das     Triketonorcholanyl-          acetoxymethyl-keton    scheidet sich in langen  Nadeln aus, die aus Aceton, Methanol und  verdünntem Eisessig, eventuell unter Ver  wendung von Tierkohle umgelöst werden.  Schmelzpunkt 222  . Ausbeute 3,5 g.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung eines Triketonor- cliolanyl-acetoxymethyl-ketons, dadurch ge kennzeichnet, dass man Dehydrocholsäure- halogenid mit Diazomethan zu dem entspre chenden Diazoketon umsetzt und dieses Pro dukt mit Eisessig erhitzt. Das erhaltene Triketonorcholanyl-acetoxy- methyl-keton bildet lange Nadeln vom Schmelz punkt 222'.
CH218763D 1937-10-02 1938-09-21 Verfahren zur Herstellung eines Triketonorcholanyl-acetoxymethyl-ketons. CH218763A (de)

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