CH219075A - Kochherd mit eingebautem Heizkessel. - Google Patents

Kochherd mit eingebautem Heizkessel.

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CH219075A
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Probst Hermann
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Probst Hermann
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24CDOMESTIC STOVES OR RANGES ; DETAILS OF DOMESTIC STOVES OR RANGES, OF GENERAL APPLICATION
    • F24C13/00Stoves or ranges with additional provisions for heating water

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Solid-Fuel Combustion (AREA)

Description


      Ilochherd    mit eingebautem Heizkessel.    Gegenstand     vorliegender    Erfindung bil  det einen Kochherd mit eingebautem Heiz  kessel, bei welchem durch ein mit den Kessel  seitenwänden verbundenes Querkanalsystem  .der Kesselinnenraum in einen Feuerschacht,  eine daran anschliessende Kochzone und eine  Heizzone unterteilt ist, wobei im Feuer  schacht ein während des Betriebes in der  Höhe verschiebbarer und in beliebiger  Höhenlage feststellbarer Feuerrost angeord  net ist und die Schachtwände in     Höhenrich-          rung    des Schachtes sich     erstreckende    Luft  durchlasskanäle mit Austrittsschlitzen für die  Zuleitung von Zusatzluft in die Verbren  nungszone aufweisen.

   Zufolge des im Betrieb       verschiebbaren    Feuerrostes     kann-dieser    Koch  herd den verschiedenen Betriebsbedingungen  in einfacher Weise angepasst werden, wobei  stets eine gute Ausnützung des     Brennmate-          rials    und damit ein sparsamer Betrieb er  möglicht ist. Zufolge des in den Kochherd  eingebauten Heizkessels, der beispielsweise  für Zentralheizung oder     Aufheizung    eines  Boilers dienen kann, erübrigt     ,sich    die Auf-         Stellung        eines    Heizkessels zum Beispiel im  Keller, was bekanntlich nachteilige Einflüsse  auf das im Keller aufbewahrte Obst und  Gemüse hat.  



  Auf der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel des Erfindungsgegenstandes darge  stellt.  



       Fig.    1 zeigt einen senkrechten Längs  schnitt des Kochherdes mit eingebautem  Heizkessel;       Fig.    2 ist ein waagrechter Schnitt nach  Linie     II-II    der     Fig.    1;       Fig.    3 zeigt einen Querschnitt     naeh    Linie       III-III    der     Fig.    1;       Fig.    4 ist ein     Querschnitt    nach Linie       IV-IV    .der     Fig.    1;       Fig.    5 zeigt eine     teilweise    Vorderansicht  des Herdes, in grösserem Massstab;

         Fig.    6 ist ein waagrechter Schnitt nach  Linie     VI-VI    der     Fig.    5, und       Fig.    7 und $ sind Seitenansicht und  Draufsicht eines     Einsteckhebels.     



  Der dargestellte Kochherd weist in Sei  nem obern Teil hohle, wasserführende Kessel-           seitenwände    1 auf, mit denen ein     Querkanal-          system    2 in     Verbindung    steht, durch welches  der     Kesselinnenraum    in einen relativ tiefen  Feuerschacht 3, eine daran anschliessende  Kochzone 4 und eine Heizzone 5 unterteilt  ist. Um     unnötige    Wärmeverluste zu vermei  den, sind die     Kesselseitenwände    1     bezw.    der  Herd von einem einen     Luftisolierraum    frei  lassenden Aussenmantel 6 umgeben.

   Das  Wasser des Heizkessels kann zur Heizung  einer Zentralheizung oder eines Boilers die  nen, wobei bei 7 der Vorlauf und bei 8 der  Rücklauf     angeschlossen    ist.  



  Der Feuerschacht 3 befindet sich über  dem durch .eine Türe 9' abschliessbaren  Aschenraum 9, und er ist durch     eine    Feuer  türe 10 zugänglich. Oben ist der Feuerschacht  3 durch den Teil 11 der Kochplatte     1.1,    12  abgedeckt. Dieser     Kochplattenteil    11 ist mit  einem Handgriff 13 versehen, mittels dem er       aufgeschwenkt    oder vom Herd abgehoben wer  den kann, um von oben     zumFeuerschacht    3 Zu  gang zu haben. In dem hintern Teil der Kessel  wand ist gegenüber der Feuertüre 10 eine Heiz  gasabzugsöffnung 14 vorhanden, die unmittel  bar an das Kamin angeschlossen wird.

   Durch  ein im Kamin vorgesehenes     Abschlussorban     kann der Austritt der Heizgase durch die  Öffnung 14 unterbrochen werden. Dieses Ab  sehlussorgan wird geöffnet, um bei atmo  sphärischen     Kaminzugstörungen,    welche be  sonders bei föhniger warmer     Wetterlage    auf  treten, das Anfeuern zu erleichtern. Wenn  ferner in den Feuerschacht 3 von oben. staub  erzeugende Brennmaterialien aufgegeben  werden, so können bei geöffnetem     Abschluss-          orban    der Rauch und der Staub unmittelbar  in das Kamin übertreten, so dass die bei  Kochherden bekannte Rauch- und     Staubplage     vermieden ist.

   Der Eintritt der Verbren  nungsluft zum Feuerschacht .3 erfolgt     .durch     den Hohlraum zwischen der Kesselseiten  wand 1 und :dem Mantel 6, in welchem durch  eine Klappe oder dergleichen, regulierbare  Eintrittsöffnungen 15     .gebildet    sind,     welche     sich über die ganze Breite des Herdes er  strecken. Von den Öffnungen 15 strömt die  Luft durch den erwähnten Hohlraum ab-         wärts,    wobei sie an der     Kesselseitenwand    ,1       vorgewärmt    wird,     und    sie gelangt dann  durch .den Aschenraum 9 von unten her in  den     Feuerschacht    3.

   In diesen Schacht 3 sind  zwei seitliche     Ausmantelunbsplatten    16 lose  eingesetzt. Diese     Platten    16 bilden eine Art  Schutzwand zwischen den verhältnismässig  kalten,     wasserführenden        Schachtwänden    und  dem Brennmaterial. Sie werden im Betrieb  stark erhitzt und     ermöglichen    dadurch ein       lebhaftes    Feuer und eine gute Verbrennung  von festen Brennstoffen jeder Art.

   Die     Aus-          mantelungsplatten    1,6 besitzen nach hinten  sieh erweiternde in     Höhenrichtung    sieh er  streckende     Luftdurchlasskanäle    17 mit Aus  trittsschlitzen 18 und am untern Ende rechen  artige Ansätze 19. Die     Roststäbe    20 des  Feuerrostes verlaufen von einem mittleren  Steg 21 aus schräg     aufwärts,    so dass der  Rost eine muldenförmige Gestalt hat, welche       ermöglicht,        da.ss    die Verbrennung in der  Mitte des Schachtes am stärksten ist.

   Das  Ende 20' jedes     Roststabes    20 ist schneiden  artig- geformt, und die     beiden    äussersten     Rost-          stäbe    22 sind so ausgebildet, dass sie seitlich  ebenfalls Schneiden bilden. Dadurch wird ein  Festklemmen des     Rostes    an den Platten 1.6  verhindert, so dass sieh der Rost leicht. in der  Höhe verschieben lässt. Am Steg 21 sind  zwei Arme 23 vorhanden, die mit je einem  Hebelarm 2'4 gelenkig verbunden sind. Die  beiden Hebelarme 24 sitzen auf einem Rohr  25, das mit einer Welle 2-6 verbunden ist,  auf der ferner eine verzahnte     Seheibe    2 7  festsitzend     angeordnet    ist.

   Mit     dieser        ,Scheibe     27 kann ein     Einsteckhebel    28 in Eingriff ge  bracht werden, der mit einem     Schlitz   <B>29</B> ver  sehen ist und einen     Zapfen    30 aufweist. Der  Schlitz     .29    ;reift 'beim     Einstecken    über das       vorstehende    Ende der Welle 26 und der Zap  fen 3,0 greift in eine     Zahnlücke    31 der       Scheibe    27 ein.

   Durch     Verschwenken    des ein-     s          besteckten        Hebels    28 kann die Welle<B>26</B> ge  dreht und     dadurch    vermittelst der Arme 23,  24 der Feuerrast in der Höhe     beliebig    ver  stellt     werden.    Auf das bei der     .Scheibe    27 be  findliche Ende der Welle 26 wirkt ferner  eine Stellschraube     32        ein,    die in einen am           Herdgestell    fest angeordneten Gewindekörper  33 eingeschraubt ist.

       Mittels    dieser     @Stell-          schraube    32 kann unter     achsialem    Verschie  ben der Welle 2,6 die verzahnte Scheibe 27  fest gegen das Herdgestell     angepresst    und da  durch der Feuerrost in der eingestellten Lage  festgestellt werden.

   Da bei     entsprechender     Länge     des        Einsteckhebels        2,8    eine so grosse  Kraft     ausgeübt    werden kann, dass der Brems  widerstand     zwischen.    der     iScheibe    2.7 und dem  festen Herdteil überwunden wird, so braucht  die     Stellschraube    gewöhnlich zum Verstellen  des Rostes nicht gelöst zu werden.  



  In der in     Fig.    1 in ausgezogenen Linien       dargestellten        untersten    Stellung des Feuer  rostes     greifen,die        Roststäbe    20 zwischen die  Ansätze 19 der     Platten    16. Hierdurch wird  das Brennmaterial beim Senken des Rostes  in dieser Lage aufgewühlt und     entascht,    wo  durch ohne Staubentwicklung eine einfache       Reinigung    des Rostes erreicht wird.

   Ferner  sind in der     untersten    Stellung des Rostes die  Durchgangsschlitze ,des     letzteren    derart ver  kleinert,     dass    feinstes     Brennmaterial    ver  brannt werden kann, ohne     dass    es in den  Aschenraum hindurch fällt.

   Durch ein in ge  wissen     Zeitabständen    erfolgendes leichtes       Rütteln    kann in .dieser     Stellung    erreicht wer  den,     @dass,die    für eine     @schwarche    Verbrennung  erforderliche     Verbrennungsluftmenge    durch       ,die        verengten        Durchgangmssehlitze        hindurch-          tritt.     



  Dadurch,     .dass    sich die     Austrittsschlitze    18  für die Zusatzluft in Höhenrichtung des  Schachtes erstrecken,     wird    erreicht,     dass    Zu  satzluft bei beliebiger     Einstellung    de Rostes  in .die von der Roststellung abhängige Ver  brennungszone gelangt, wobei die Zusatzluft  in den Kanälen 17 noch vorgewärmt wird.  Dadurch wird die Verbrennung verbessert, so  dass das Brennmaterial besser ausgenützt  und verhindert wird, dass die Rauchkamine  versotten, was Gebäudeschäden und sonstige  Unannehmlichkeiten zur Folge haben kann.  



  In der in     Fig.    1 in strichpunktierten Li  nien angedeuteten obersten     ;Stellung    des  Feuerrostes befindet sich die Verbrennungs  zone ehr nahe der Kochplatte     111,    1'2, welche    dadurch in dieser Stellung sehr     rasch    aufge  heizt werden kann, indem der .grösste Teil der  erzeugten Wärmemenge an die Kochplatte       abgegeben    wird. Auf diese Weise kann, wenn  der Herd im :Sommer nur zum Kochen dient,       .das        Brennmaterial    gut ausgenützt     werden.     



  Die Kochplatte 11, 12 ist auf der Unter  seite mit Rippen 34     versehen,,    von welchen  die beiden äussersten so tief     herabreichen.,    dass  sie in der Kochzone 4     praktisch    die     Kessel-          seitenwände    1 abdecken     (F'ig.    4).

   Die Heiz  gase     erwärmen    daher     in:    der Kochzone 4  zuerst die Kochplatte 11, 12, wodurch eine  rasche     Aufheizung    derselben erreicht und  verhindert wird,     dass    sich die Heizgase an  den     Kesselseitenwänden        vorzeitig    zu stark       abkühlen.            In    der     Heizzone        des    Herdes, ist ein Koch  rohr 35 vorgesehen, um welches die Heizgase  längs .des     Queikanalsystems    2 .des Kessels  geführt werden.

   Hierbei ist der     Heizgaskanal     derart lang, dass sich die Heizgase auf eine  zulässige Tiefe abkühlen: können. Der an den       Heizgaskanal    der Heizzone sich anschliessende  Kanal 36     kann,    entweder unmittelbar in das  Kamin oder zu     einer    sogenannten Hock oder  Kunst führen, in welcher eine weitere     Aus-          nützung    der     Heizgasewärme        möglich    ist.

   Die  Klappe 37 ermöglicht,     dass    die     Heizgase    von  der Kochzone 4 in den     Heizgaskanal    der  Heizzone oder in der strichpunktierten Lage  unmittelbar     in    den Kanal     :36    geleitet werden.  Das Kochrohr 3,5 ist durch eine Türe 38     ver-          sehliessbar.    Unterhalb der Heizzone des  Herdes ist ein durch eine Türe 3-9 verschliess  barer Raum 40 zum Aufbewahren und Trock  nen von     Brennmaterial,    z. B. Holz, vorhan  den.  



  An Stelle der     dargestellten        Verstellein-          richtung    für den Rost könnte auch eine be  liebige andere Einrichtung angewendet wer  den.  



  Während der Heizkessel (Wasserbehälter)  beim dargestellten Beispiel aus     zusammenge-          echweisstem    Eisenblech besteht, könnte er  auch vorteilhaft aus gegossenen Teilen     her-          gestellt    sein.      Der dargestellte Kochherd besitzt eine re  lative grosse Kochplatte 11, 12. Er ist daher       besonders    für landwirtschaftliche Küchen ge  eignet, in welchen er auch zum Kochen von  Viehfutter     angewendet    werden kann. Ferner  ermöglicht er, dass über der grossen Koch  platte Gemüse und Obst gedörrt werden  kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Kochherd mit eingebautem Heizkessel, da durch gekennzeichnet, dass durch ein mit den Kesselseitenwänden verbundenes Querkanal system der Kesselinnenraum in einen Feuer echacht, eine daran anschliessende Kochzone und eine Heizzone unterteilt ist, wobei im Feuerschacht ein während des Betriebes in der Höhe verschiebbarer und in beliebiger Höhenlage feststellbarer Feuerrost. angeord net ist und die Schachtwände in Höhenrich tung des Schachtes sich erstreckende Luft durchla.sskanäle mit" Austrittsschlitzen für die Zuleitung von Zusatzluft in die Verbren nungszone aufweisen.
    UNTERAN SPRtrCHE 1. Kochherd mit eingebautem Heizkessel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeich net, dass die Schachtwände im untern Teil des '.Schachtes nach innen vorstehende rechen artige Ansätze aufweisen, welche in der tief sten 'Stellung des Rostes in dessen Zwischen räume eingreifen. 2. Kochherd mit eingebautem Heizkessel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeich net, dass oben im Feuerschacht in der Kessel wand gegenüber der Feuertür eine Gasab- zugsöffnung für einen abschliessbaren, direk ten Kaminanschluss vorhanden ist. 3.
    Kochherd mit eingebautem Heizkessel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeich net, dass in der Kochzone die Kesselseiten wände durch die beiden äussersten Rippen der Kochplatte abgedeckt sind, um eine rasche Aufheizung der Kochplatte zu ermög lichen. 4. Kochherd mit eingebautem Heizkessel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeich net, dass der Feuerrost. muldenförmig au6ge- bildet ist. 5.
    Kochherd mit eingebautem Heizkessel nach Patentanspruch, dadurch ekennzeich- net,. dass der Feuerrost schneidenartige Rand enden aufweist. 6. Kochherd mit eingebautem Heizkessel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeich net, dass der Feuerrost in der Mitte abge stützt ist und die Abstützorgane mit einer Verstelleinrichtung verbunden sind. 7.
    Kochherd mit eingebautem Heizkessel nach Patentanspruch und Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Verstellein- richtung eine verzahnte Scheibe aufweist, welche durch einen mit einem in die Ver zahnung der Scheibe eingreifenden Zapfen versehenen Hebel verdrehbar und durch eine Stellschraube achsial so verschiebbar ist, dass sie zum Feststellen des Feuerrostes gegen einen festen Herdteil angepresst wird.
    B. Kochherd mit. eingebautem Heizkessel, nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in den Feuer schacht Ausmantelungsplatten lose eingesetzt sind, an welchen die Austrittsschlitze für die Zusatzluft und die rechenartigen Ansätze vorhanden sind.
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