CH219574A - Verfahren zur Herstellung eines Gemisches von racemischem Ephedrin und racemischem Pseudoephedrin. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Gemisches von racemischem Ephedrin und racemischem Pseudoephedrin.

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CH219574A
CH219574A CH219574DA CH219574A CH 219574 A CH219574 A CH 219574A CH 219574D A CH219574D A CH 219574DA CH 219574 A CH219574 A CH 219574A
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CH
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sep
ephedrine
racemic
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English (en)
Inventor
Sohn C H Boehringer
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Boehringer Sohn Ingelheim
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  Verfahren zur Herstellung eines Gemisches von     racemischem        Ephedrin    und  r     acemischem        Pseudoephedrin.       Gegenstand des     Hauptpatentes    ist ein  Verfahren zur Herstellung eines Gemisches  von     racemischem        Ephedrin    und     racemischem          Pseudoephedrin,    das. dadurch gekennzeichnet  ist, dass man     d-Ephedrin    bei höherer Tempe  ratur mit     Alkali-alkoholat    behandelt.  



  Gegenstand des vorliegenden Patentes     it     ein Verfahren zur Herstellung eines Ge  misches von     racemischem        Ephedrin    und     race-          mischem        Pseudoephedrin,        das-,dadurch    gekenn  zeichnet ist, dass man optisch aktives     Pseudo-          ephedrin    bei höherer Temperatur mit     Alka.li-          alkoholat    behandelt. Die Erfindung ermög  licht die Verwertung des pharmakologisch  weniger wertvollen optisch aktiven     ps-Ephe-          drins.     



  Für die     Racemisierung    nach dem Verfah  ren der Erfindung sind sowohl Natrium- als  auch     Kaliumalkoholate    geeignet. Als Alko  hole kommen     Metbyl-,    Äthyl-,     Propyl-,          Buty1-,        Amyl    und auch aromatische Alko  hole,     beispielsweise        Benzyl-Alkohol,        und    fer-         ner        cycloaliphatische    Alkohole, wie z. B.       Cycloheganol,    in Betracht.

   Um nach erfolgter  Umsetzung ohne     Schwierigkeiten    den über  schüssigen Alkohol     abdestillieren    zu können,  werden     zweckmässigerweise        Alkoholate    sol  cher Alkohole verwendet., deren Siedepunkt  nicht allzu hoch, vorzugsweise bei 15 mm       Hg-Druck    unterhalb 167-168   C, liegt. In  diesem Fall ist das     Abdestillieren    des Alko  hols, wie sich zeigte, ohne     Ephedrinverlust     möglich, da     Ephedrin    bei 15 mm     Hg-Druek     erst bei 167-168   C siedet.

   Selbstverständ  lich können auch Mischungen von     Alkali-          alkoholaten    von verschiedenen Alkoholen Ver  wendung finden.  



  Die für die     Racemisierung    verwendete       Alkali-alkoholatmenge    kann sehr gering sein.  Sie beeinflusst jedoch, wie sich zeigte, die       Umlagerungstemperatur    und die     LTmlage-          rungszeit.    Die     Alkali-alkoholatmenge    kann  zum Beispiel von     1/l0-\        Mol    variieren.

   Je  mehr     Alkali-alkoholat    verwendet wird und je      höher die Temperatur ist, desto schneller geht  die U     mla-erun-    vor sich, desto grösser ist  aber auch die Gefahr von     Verlusten        durch     Zersetzung des     Ausgangsmaterials.     



  Die Durchführung der     Racemisierun        b     kann im     Schmelzfluss,    das heisst ohne Zusatz  von Lösungsmitteln erfolgen. Vorteilhafter  ist jedoch die Durchführung der     Racemisie-          runb    in Lösung, da diese Arbeitsweise eine  bessere     .Regulierung    der Reaktion 'erlaubt.  Als Lösungsmittel kommen vor allem indiffe  rente     hohlenwasserstoffe    in Betracht, und  zwar vorzugsweise solche, die einen     renü-          bend    hohen, beispielsweise über 1.40   gele  genen     Siedepunkt    aufweisen.

   Als     derartige          liohlenwasserstoffe    seien beispielsweise er  wähnt:     Dekahydronaphthalin,        Tetrahydro-          naphthalin,    Naphthalin.     Cymol,    hochsiedende  Benzol- und     Benzin-Kohlenwasserstoffe        etc.     Als     Lösungsmittel    bei der     Racemisierun-          sind    aber auch hochsiedende Alkohole, wie  z. B.     Benzylalkohol        ete.        geeignet.     



  Die     Temperaturg-renzen.    innerhalb derer       die     vorteilhaft     durchgeführt          ,verden    kann. liegen etwa bei     135-210     . Als  am     günstigsten    haben sich Temperaturen von  170-190   erwiesen.

    
EMI0002.0035     
  
    <I>Teespiel:</I>
<tb>  g <SEP> Natrium <SEP> werden <SEP> in <SEP> 40 <SEP> enn",Nlethanol
<tb>  gelöst <SEP> und <SEP> mit <SEP> 30 <SEP> b <SEP> d-ps-Ephedrin <SEP> uncl
<tb>  300 <SEP> cm-' <SEP> Dekalin <SEP> versetzt. <SEP> Anschliessend <SEP> wer  den <SEP> 120 <SEP> ein' <SEP> Dekalin <SEP> abdestilliert <SEP> und <SEP> der
<tb>  Kolbenrückstand <SEP> ? <SEP> Stunden <SEP> gekocht. <SEP> Dann
<tb>   wird <SEP> abgekühlt <SEP> und <SEP> das <SEP> Gemisch <SEP> von <SEP> race  niischem <SEP> Ephedrzn <SEP> und <SEP> raeemisehem <SEP> Pseiiclo  ephedrin <SEP> mit <SEP> verdünnter <SEP> Schwefelsäure <SEP> au>
<tb>  der <SEP> Dekalinlösung <SEP> ausgeschüttelt. <SEP> Die <SEP> Sehzve  felsäurelösunb <SEP> wird <SEP> stark <SEP> alkalisch <SEP> gemacht
<tb>  und <SEP> das <SEP> ausfallende <SEP> Basengemiseh <SEP> mit <SEP> Xtliei  aufgenommen.

   <SEP> Wird <SEP> der <SEP> Ätherriielz-stand <SEP> mit
<tb>  Salzsäure <SEP> neutral <SEP> gelöst <SEP> und <SEP> mit <SEP> Iialium  oxalatlösung <SEP> versetzt, <SEP> so <SEP> fällt <SEP> d-Epliedrin  oxalat <SEP> aus <SEP> <B>(51%).</B> <SEP> Aus <SEP> der <SEP> Mutterlauge <SEP> kri-            stallisiert    durch     Alkalisieren        d-ps-Ephedrin     in einer Ausbeute von     43ö    .

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Verfahren zur Herstellung eines Ge misches von i-aeemiseheni Ephedrin und raee- inischem Pseudoephe drin. dadurch gekenn zeichnet, dass man optisch aktives Pseudo- ephedrin bei liölier(,r Temperatur mit A.lkali- alkoholat behandelt.
    UN TERA\ SPRü CHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass ein Alkali-alko- holat eines solchen Alkoholes verwendet wird, der bei<B>15</B> inne H"--1)i-uek unterhalb 167 bis 168 @@ C siedet. , ?.
    Verfahren naeli Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Racemisierunb im Sehnielzfluss durchgeführt wird. B. Verfahren nach Patentanspruch. da durch gekennzeiehiiet. dass die @aeemisiernn@, in Lösung durchgeführt wird. 4. Verfahren nach Patentanspriieh und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass als Lösung.sniittel indifferente Kohlen- @vasserstoffe vens-endet -erden.
    5. Verfahren nach Patentanspruch und U nteransprueh 3, dadurch gekennzeichnet, dass als Lösungsmittel hochsiedender Alkoliel verwendet wird. 6. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass auf 1 Mol Aus- gangsstoff Mengen von 1/,,,-2 Mol Alkali alkoholat verwendet -erden. 7.
    Verfahren nach Patentanspi-ueh, da durch gekenezeielinet. dass die Raeemisierunb bei Temperaturen von 135-A0 C durch geführt wird. B. Verfahren nach Patentanspriicb und L nteransprueh 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Raceinisierung bei Temperaturen von 170-190 ^ C durchgeföhrt wird.
CH219574D 1937-02-12 1937-10-25 Verfahren zur Herstellung eines Gemisches von racemischem Ephedrin und racemischem Pseudoephedrin. CH219574A (de)

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