CH220044A - Orthopädische Schuheinlage. - Google Patents

Orthopädische Schuheinlage.

Info

Publication number
CH220044A
CH220044A CH220044DA CH220044A CH 220044 A CH220044 A CH 220044A CH 220044D A CH220044D A CH 220044DA CH 220044 A CH220044 A CH 220044A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
insert
shoe
foot
insert according
moldable
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Leo Dr Keller Max
Original Assignee
Leo Dr Keller Max
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Leo Dr Keller Max filed Critical Leo Dr Keller Max
Publication of CH220044A publication Critical patent/CH220044A/de

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43BCHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
    • A43B7/00Footwear with health or hygienic arrangements
    • A43B7/14Footwear with health or hygienic arrangements with foot-supporting parts
    • A43B7/1405Footwear with health or hygienic arrangements with foot-supporting parts with pads or holes on one or more locations, or having an anatomical or curved form
    • A43B7/141Footwear with health or hygienic arrangements with foot-supporting parts with pads or holes on one or more locations, or having an anatomical or curved form having an anatomical or curved form
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43BCHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
    • A43B7/00Footwear with health or hygienic arrangements
    • A43B7/14Footwear with health or hygienic arrangements with foot-supporting parts
    • A43B7/1405Footwear with health or hygienic arrangements with foot-supporting parts with pads or holes on one or more locations, or having an anatomical or curved form
    • A43B7/1415Footwear with health or hygienic arrangements with foot-supporting parts with pads or holes on one or more locations, or having an anatomical or curved form characterised by the location under the foot
    • A43B7/142Footwear with health or hygienic arrangements with foot-supporting parts with pads or holes on one or more locations, or having an anatomical or curved form characterised by the location under the foot situated under the medial arch, i.e. under the navicular or cuneiform bones
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43BCHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
    • A43B7/00Footwear with health or hygienic arrangements
    • A43B7/14Footwear with health or hygienic arrangements with foot-supporting parts
    • A43B7/1405Footwear with health or hygienic arrangements with foot-supporting parts with pads or holes on one or more locations, or having an anatomical or curved form
    • A43B7/1415Footwear with health or hygienic arrangements with foot-supporting parts with pads or holes on one or more locations, or having an anatomical or curved form characterised by the location under the foot
    • A43B7/1445Footwear with health or hygienic arrangements with foot-supporting parts with pads or holes on one or more locations, or having an anatomical or curved form characterised by the location under the foot situated under the midfoot, i.e. the second, third or fourth metatarsal
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43BCHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
    • A43B7/00Footwear with health or hygienic arrangements
    • A43B7/14Footwear with health or hygienic arrangements with foot-supporting parts
    • A43B7/22Footwear with health or hygienic arrangements with foot-supporting parts with fixed flat-foot insertions, metatarsal supports, ankle flaps or the like

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Orthopedics, Nursing, And Contraception (AREA)

Description


  Orthopädische     Schuheinlage.       Die Behebung von Fussschäden durch       orthopädische    Schuheinlagen ist auf ver  schiedene Weise versucht worden. Die     serien-          und    fabrikmässig hergestellten und     fertig    in  den Handel gebrachten Fussstützen aus Me  tall und andern festen     Stoffen    wollen eine  Annäherung des erkrankten Fusses an die  normale     bezw.    gesunde Fussform erzwingen;  solche starren Einlagen     berücksichtigen    je  doch viel zu wenig die individuellen Ver  hältnisse und Verschiedenheiten des arbei  tenden, das heisst des die Gehbewegungen  ausführenden Fusses.

   Diesen Mangel suchen  die nach Auftrittsfläche, Gipsabdruck und  dergleichen des belasteten und unbelasteten  Fusses hergestellten sogenannten     individuell     gearbeiteten Einlagen zu     beseitigen;    sie wol  len die notwendige Korrektur und Heilung  durch genaue Anpassung der Einlageform  an den Fuss des Patienten erreichen. Auch  zur direkten Formung der Einlage selbst in  oder ausserhalb des Schuhes wurde der  kranke Fuss herangezogen, indem eine pla  stische, bei einer gewissen Temperatur er-    starrende Masse noch formfähig dem kran  ken Fuss unterlegt und nach dem Erstarren  als Einlagekörper verwendet wurde.

   Um die       korrektive    Wirkung zu erhöhen, hat man  ferner versucht, die\. formfähige Masse in  einen allseitig geschlossenen Beutel einzu  schliessen, ohne jedoch die gewünschte Wir  kung immer sicherstellen zu können. Den  auf dem funktionellen Selbstabdruck be  ruhenden plastischen Stützen fehlt die not  wendige     korrektive    Dauerwirkung. So ver  mögen die     bekannten    Einlagen entweder den  kranken Fuss nur teilweise zu korrigieren  oder nur eine vorübergehende Erleichterung  zu verschaffen, da sie nicht in der Lage  sind, den     verschiedenen    Phasen und Notwen  digkeiten des Heilungsprozesses     Rechnung     zu tragen.  



  Gegenstand der vorliegenden Erfindung  ist nun eine orthopädische; innerhalb des  Schuhes durch den Druck des Fusses fertig  zu formende Schuheinlage, welche die oben  erwähnten Mängel vermeidet. Sie kennzeich  net sich dadurch, dass die Einlage. einen      untern, bereits vorgeformten Teil und einen       obern    formfähigen Teil aufweist.  



  Die Zeichnung zeigt eine beispielsweise  Ausführungsform der Erfindung, und     zwar     in     Fig.    1 eine Draufsicht der Einlage und  in     Fig.    2 einen Schnitt nach der Linie     I-1     in     Fig.    1.  



  Die Einlage gemäss den     Fig.    1 und 2 be  sitzt einen untern Teil 1, welcher bereits  eine gewisse fussorthopädische, den beabsich  tigten korrektiven Wirkungen entsprechende       Vorformung    aufweist, beispielsweise eine in  der Längsrichtung leicht geschwungene  Form und unter dem Fussgewölbe den Bo  gen 2. Über dem untern, bereits vorgeform  ten Teil 1. befindet sich der formfähige Teil  3, welcher aus einer plastischen, nach der  Formung (beispielsweise bei einer bestimm  ten Temperatur) erstarrenden Masse 4 be  steht. Eine Hülle 5 (Beutel, Tasche oder  dergleichen) umschliesst die beiden Einlage  teile 1 und 3.

   Die Einlage entspricht in  ihrer     äussern    Form jeweils ganz oder teil  weise den Umrissen des Fusses     bezw.    der  Fusssohle im Schuh.  



  Zur Fertigformung wird nun die Einlage  mit der noch formfähigen Masse in den  Schuh eingelegt und durch das Körper  gewicht und die Funktionen des die Geh  bewegungen ausführenden Fusses fertig ge  formt.  



  Dabei ergibt sich folgendes:  Der untere, fussorthopädisch bereits mehr  oder weniger vorgeformte Teil 1 bietet dem  kranken und deformierten Fuss bereits eine  zuverlässige Grundlage, auf welcher er selbst  die individuell genaue     Durchformung    des  formfähigen Teils 3 erzeugen kann. Ein  wichtiger Teil der Formungsarbeit wird da  her dem meist ohnehin schmerzenden und  daher sehr druckempfindlichen Fuss abge  nommen und dem vorgeformten Einlageteil 1  zugewiesen.

   Die restliche Gestaltung des  formfähigen Teils 3, beispielsweise die Bil  dung der das     Metatarsalknochengewölbe    stüt  zenden Erhöhung 6 oder der das Fussgewölbe  selbst hebenden, unter dem     Sustentaculum          Tali    liegenden     Aufwölbung    7 ist dadurch    dem kranken Fuss in ausserordentlicher Weise  erleichtert.  



  Die erfindungsgemässe Schuheinlage, wel  che sowohl dem Fuss als auch dem Schuh  werk angepasst sein kann, muss sich nicht in  jedem Falle über die ganze Länge des  Schuhwerkes erstrecken, sie kann sich viel  mehr auf die zu beeinflussenden Fusspartien  beschränken. Auch der untere vorgeformte  Teil 1 kann aus einer plastischen, nach der       Vorformung    erstarrten Masse bestehen.

   Nur  wird alsdann die     Erstarrungstemperatur    der  selben höher liegen müssen als diejenige der  plastischen     Masse    des obern formfähigen  Teils 3; wird für den untern vorgeformten  Einlageteil dieselbe plastische Masse     ver-           -endet    wie für den obern formfähigen Ein  lageteil, oder sind die     Erstarrungstempera-          turen    der die beiden Einlageteile bildenden  plastischen Massen gleich, dann kann der  untere, vorgeformte Einlageteil durch einen  Überzug,

   beispielsweise durch Eintauchen in  eine     wasserglasähnliche    Lösung oder derglei  chen gegen Temperatureinflüsse mehr oder  weniger isoliert     bezw.    geschützt werden.  welche eine Verbindung der beiden Einlage  teile bewirken oder erleichtern. Der vorge  formte Einlageteil 1 kann aber auch eine  Metallfeder oder dergleichen sein. In diesem  Falle ist dafür zu sorgen. dass beide Teile, 1  und 3, auf zuverlässige "'eise miteinander  verbunden werden können, beispielsweise  durch Verleimen oder dergleichen. Es kön  nen aber auch beide Einlageteile 1 und 3  aus Stoffen von solcher Affinität bestehen,       da.ss    sie sich unter dem Einfluss von Wärme,  Druck oder chemischen Vorgängen miteinan  der verbinden, so dass fremde Bindemittel  wegfallen.

   Die beide Einlageteile oder auch  nur den formfähigen Teil deckende Hülle 5  ist zweckmässig an bestimmten, fussortho  pädisch massgebenden Stellen, insbesondere  Randstellen, offen. Sie kann aber auch ganz       wegbleiben,    namentlich dann, Renn sich die  beiden Einlageteile fest miteinander verbin  den lassen. Schliesslich können der formfähi  gen Masse 4 oder der Hülle 5 Substanzen  zur Beeinflussung (Heilung, Stärkung, Nüh-      Jung usw.) des Fusses     bezw.    der Fussmusku  latur beigemischt sein, so beispielsweise Mit  tel zur Bekämpfung des Fussschweisses oder  Stoffe mit radioaktiven Eigenschaften.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Orthopädische, innerhalb des Schuhes durch den Druck des Fusses fertig zu for mende Schuheinlage, dadurch gekennzeich net, dass der Einlagekörper einen untern, be reits vorgeformten Teil und einen obern formfähigen Teil aufweist. UNTERANSPRÜCHE: 1. Schuheinlage nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der untere Ein lageteil bereits fussorthopädisch vorgeformt ist. 2. Schuheinlage nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der untere vor geformte Einlageteil starr ist. 3. Schuheinlage nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der untere vor geformte Einlageteil elastisch ist. 4.
    Schuheinlage nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass auch der untere, bereits vorgeformte Einlageteil aus einer plastischen, nach der Vorformung erstarrten Masse besteht. 5. Schuheinlage nach Patentanspruch und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der untere, bereits vorgeformte Einlage teil aus einer solchen plastischen Masse be steht, deren Erstarrungstemperatur höher liegt als diejenige der plastischen Masse des obern formfähigen Einlageteils. 6.
    Schuheinlage nach Patentanspruch und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der untere, bereits vorgeformte Einlage teil aus einer solchen plastischen Masse be steht, deren Erstarrungstemperatur gleich ist wie diejenige der plastischen Masse des obern formfähigen Einlageteils, wobei der untere vorgeformte Einlageteil nach der Vorformung gegen Temperatureinflüsse ge schützt ist. 7. Schuheinlage nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 4 und 6, dadurch ge kennzeichnet, dass die den untern, bereits vorgeformten Einlageteil gegen Temperatur einflüsse schützenden Mittel gleichzeitig der Verbindung der beiden Einlageteile dienen. B.
    Schuheinlage nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der formfähige Einlageteil aus einer plastischen, später er starrenden Masse besteht. 9. Schuheinlage nach Patentanspruch und Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der formfähige Einlageteil aus einer plastischen Masse und einer die letztere eng umschliessenden, aber an mindestens einer fussorthopädisch massgebenden Stelle offenen Hülle besteht. 10. Schuheinlage nach Patentanspruch und Unteransprüchen 8 und 9, dadurch ge kennzeichnet, dass die Hülle an mindestens einer fussorthopädisch massgebenden Rand stelle offen ist. 11.
    Schuheinlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass beide Einlage teile, der vorgeformte und der formfähige Teil, in einer gemeinsamen, sie eng umschlie ssenden, aber an mindestens einer fussortho pädisch massgebenden Stelle offenen Hülle untergebracht sind. 12. Schuheinlage nach Patentanspruch und Unteranspruch 11, dadurch gekennzeich net, dass die gemeinsame Hülle an minde stens einer fussorthopädisch massgebenden Randstelle offen ist. 13. Schuheinlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass beide Einlage teile, der vorgeformte und der formfähige Teil, aus Stoffen von solcher Affinität be stehen, dass sie sich miteinander verbinden können. 14.
    Schuheinlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens einem Einlageteil Substanzen zur Beeinflus sung des Fusses beigemischt sind. 15. Schuheinlage nach Patentanspruch; dadurch gekennzeichnet, dass einer die bei den Einlageteile umschliessenden Hülle Sub stanzen zur Beeinflussung des Fusses bei gemischt sind.
CH220044D 1939-10-25 1939-10-25 Orthopädische Schuheinlage. CH220044A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH220044T 1939-10-25

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH220044A true CH220044A (de) 1942-03-15

Family

ID=4451462

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH220044D CH220044A (de) 1939-10-25 1939-10-25 Orthopädische Schuheinlage.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH220044A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3147589A1 (de) * 1981-12-01 1983-06-09 Konsumex Külkereskedelmi Vállalat, 1146 Budapest "selbsteinstellende orthopaedische schuheinlage und/oder plattfusseinlage"

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3147589A1 (de) * 1981-12-01 1983-06-09 Konsumex Külkereskedelmi Vállalat, 1146 Budapest "selbsteinstellende orthopaedische schuheinlage und/oder plattfusseinlage"

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69503150T2 (de) Orthopaedische innensohle und verfahren zu seiner herstellung
DE2658599A1 (de) Medizinisches fussbekleidungsstueck
DE60024317T2 (de) Korrektor für schuh
CH670033A5 (de)
CH586039A5 (de)
DE60011044T2 (de) Kieferstützvorrichtung zur verwendung bei verstorbenen
DE8304272U1 (de) Fußbekleidung
CH220044A (de) Orthopädische Schuheinlage.
DE1244018B (de) Verfahren zum Herstellen des Schuhbodens von Sportschuhen mit Beschlaegen
DE4224827C2 (de) Verfahren zur Herstellung eines Abdruckes eines Teiles des menschlichen oder tierischen Körpers
DE3232019A1 (de) Schuh mit fussformbett
DE746716C (de) Schuhsohle aus Kautschuk oder aehnlichem Werkstoff
CH436038A (de) Verfahren zur Herstellung von ein Futter aufweisenden Schnürstiefeln
AT129919B (de) Schuheinlage zur Formung der Füße.
DE8131085U1 (de) Schuheinlegesohle
DE654672C (de) Elastische Schuheinlage
AT397028B (de) Schuh
CH652894A5 (en) Inner sole for shoes
DE1913755C3 (de) Fußbett
CH360306A (de) Sportschuh
DE623155C (de) Verfahren zur Herstellung orthopaedischer Schuhe und nach dem Verfahren hergestellter Schuh
AT293225B (de) Schuh
DE1079504B (de) Schuh, insbesondere Hausschuh oder Sandalette
DE102023133691A1 (de) Einlegeteil zur Behandlung von Triggerpunkten
DE1685310C (de) Sohle für orthopädische Sandalen und Schuhe