CH220044A - Orthopädische Schuheinlage. - Google Patents
Orthopädische Schuheinlage.Info
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- A43B7/141—Footwear with health or hygienic arrangements with foot-supporting parts with pads or holes on one or more locations, or having an anatomical or curved form having an anatomical or curved form
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- A43B7/1405—Footwear with health or hygienic arrangements with foot-supporting parts with pads or holes on one or more locations, or having an anatomical or curved form
- A43B7/1415—Footwear with health or hygienic arrangements with foot-supporting parts with pads or holes on one or more locations, or having an anatomical or curved form characterised by the location under the foot
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- A43B7/1415—Footwear with health or hygienic arrangements with foot-supporting parts with pads or holes on one or more locations, or having an anatomical or curved form characterised by the location under the foot
- A43B7/1445—Footwear with health or hygienic arrangements with foot-supporting parts with pads or holes on one or more locations, or having an anatomical or curved form characterised by the location under the foot situated under the midfoot, i.e. the second, third or fourth metatarsal
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Description
Orthopädische Schuheinlage. Die Behebung von Fussschäden durch orthopädische Schuheinlagen ist auf ver schiedene Weise versucht worden. Die serien- und fabrikmässig hergestellten und fertig in den Handel gebrachten Fussstützen aus Me tall und andern festen Stoffen wollen eine Annäherung des erkrankten Fusses an die normale bezw. gesunde Fussform erzwingen; solche starren Einlagen berücksichtigen je doch viel zu wenig die individuellen Ver hältnisse und Verschiedenheiten des arbei tenden, das heisst des die Gehbewegungen ausführenden Fusses. Diesen Mangel suchen die nach Auftrittsfläche, Gipsabdruck und dergleichen des belasteten und unbelasteten Fusses hergestellten sogenannten individuell gearbeiteten Einlagen zu beseitigen; sie wol len die notwendige Korrektur und Heilung durch genaue Anpassung der Einlageform an den Fuss des Patienten erreichen. Auch zur direkten Formung der Einlage selbst in oder ausserhalb des Schuhes wurde der kranke Fuss herangezogen, indem eine pla stische, bei einer gewissen Temperatur er- starrende Masse noch formfähig dem kran ken Fuss unterlegt und nach dem Erstarren als Einlagekörper verwendet wurde. Um die korrektive Wirkung zu erhöhen, hat man ferner versucht, die\. formfähige Masse in einen allseitig geschlossenen Beutel einzu schliessen, ohne jedoch die gewünschte Wir kung immer sicherstellen zu können. Den auf dem funktionellen Selbstabdruck be ruhenden plastischen Stützen fehlt die not wendige korrektive Dauerwirkung. So ver mögen die bekannten Einlagen entweder den kranken Fuss nur teilweise zu korrigieren oder nur eine vorübergehende Erleichterung zu verschaffen, da sie nicht in der Lage sind, den verschiedenen Phasen und Notwen digkeiten des Heilungsprozesses Rechnung zu tragen. Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist nun eine orthopädische; innerhalb des Schuhes durch den Druck des Fusses fertig zu formende Schuheinlage, welche die oben erwähnten Mängel vermeidet. Sie kennzeich net sich dadurch, dass die Einlage. einen untern, bereits vorgeformten Teil und einen obern formfähigen Teil aufweist. Die Zeichnung zeigt eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung, und zwar in Fig. 1 eine Draufsicht der Einlage und in Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie I-1 in Fig. 1. Die Einlage gemäss den Fig. 1 und 2 be sitzt einen untern Teil 1, welcher bereits eine gewisse fussorthopädische, den beabsich tigten korrektiven Wirkungen entsprechende Vorformung aufweist, beispielsweise eine in der Längsrichtung leicht geschwungene Form und unter dem Fussgewölbe den Bo gen 2. Über dem untern, bereits vorgeform ten Teil 1. befindet sich der formfähige Teil 3, welcher aus einer plastischen, nach der Formung (beispielsweise bei einer bestimm ten Temperatur) erstarrenden Masse 4 be steht. Eine Hülle 5 (Beutel, Tasche oder dergleichen) umschliesst die beiden Einlage teile 1 und 3. Die Einlage entspricht in ihrer äussern Form jeweils ganz oder teil weise den Umrissen des Fusses bezw. der Fusssohle im Schuh. Zur Fertigformung wird nun die Einlage mit der noch formfähigen Masse in den Schuh eingelegt und durch das Körper gewicht und die Funktionen des die Geh bewegungen ausführenden Fusses fertig ge formt. Dabei ergibt sich folgendes: Der untere, fussorthopädisch bereits mehr oder weniger vorgeformte Teil 1 bietet dem kranken und deformierten Fuss bereits eine zuverlässige Grundlage, auf welcher er selbst die individuell genaue Durchformung des formfähigen Teils 3 erzeugen kann. Ein wichtiger Teil der Formungsarbeit wird da her dem meist ohnehin schmerzenden und daher sehr druckempfindlichen Fuss abge nommen und dem vorgeformten Einlageteil 1 zugewiesen. Die restliche Gestaltung des formfähigen Teils 3, beispielsweise die Bil dung der das Metatarsalknochengewölbe stüt zenden Erhöhung 6 oder der das Fussgewölbe selbst hebenden, unter dem Sustentaculum Tali liegenden Aufwölbung 7 ist dadurch dem kranken Fuss in ausserordentlicher Weise erleichtert. Die erfindungsgemässe Schuheinlage, wel che sowohl dem Fuss als auch dem Schuh werk angepasst sein kann, muss sich nicht in jedem Falle über die ganze Länge des Schuhwerkes erstrecken, sie kann sich viel mehr auf die zu beeinflussenden Fusspartien beschränken. Auch der untere vorgeformte Teil 1 kann aus einer plastischen, nach der Vorformung erstarrten Masse bestehen. Nur wird alsdann die Erstarrungstemperatur der selben höher liegen müssen als diejenige der plastischen Masse des obern formfähigen Teils 3; wird für den untern vorgeformten Einlageteil dieselbe plastische Masse ver- -endet wie für den obern formfähigen Ein lageteil, oder sind die Erstarrungstempera- turen der die beiden Einlageteile bildenden plastischen Massen gleich, dann kann der untere, vorgeformte Einlageteil durch einen Überzug, beispielsweise durch Eintauchen in eine wasserglasähnliche Lösung oder derglei chen gegen Temperatureinflüsse mehr oder weniger isoliert bezw. geschützt werden. welche eine Verbindung der beiden Einlage teile bewirken oder erleichtern. Der vorge formte Einlageteil 1 kann aber auch eine Metallfeder oder dergleichen sein. In diesem Falle ist dafür zu sorgen. dass beide Teile, 1 und 3, auf zuverlässige "'eise miteinander verbunden werden können, beispielsweise durch Verleimen oder dergleichen. Es kön nen aber auch beide Einlageteile 1 und 3 aus Stoffen von solcher Affinität bestehen, da.ss sie sich unter dem Einfluss von Wärme, Druck oder chemischen Vorgängen miteinan der verbinden, so dass fremde Bindemittel wegfallen. Die beide Einlageteile oder auch nur den formfähigen Teil deckende Hülle 5 ist zweckmässig an bestimmten, fussortho pädisch massgebenden Stellen, insbesondere Randstellen, offen. Sie kann aber auch ganz wegbleiben, namentlich dann, Renn sich die beiden Einlageteile fest miteinander verbin den lassen. Schliesslich können der formfähi gen Masse 4 oder der Hülle 5 Substanzen zur Beeinflussung (Heilung, Stärkung, Nüh- Jung usw.) des Fusses bezw. der Fussmusku latur beigemischt sein, so beispielsweise Mit tel zur Bekämpfung des Fussschweisses oder Stoffe mit radioaktiven Eigenschaften.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Orthopädische, innerhalb des Schuhes durch den Druck des Fusses fertig zu for mende Schuheinlage, dadurch gekennzeich net, dass der Einlagekörper einen untern, be reits vorgeformten Teil und einen obern formfähigen Teil aufweist. UNTERANSPRÜCHE: 1. Schuheinlage nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der untere Ein lageteil bereits fussorthopädisch vorgeformt ist. 2. Schuheinlage nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der untere vor geformte Einlageteil starr ist. 3. Schuheinlage nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der untere vor geformte Einlageteil elastisch ist. 4.Schuheinlage nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass auch der untere, bereits vorgeformte Einlageteil aus einer plastischen, nach der Vorformung erstarrten Masse besteht. 5. Schuheinlage nach Patentanspruch und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der untere, bereits vorgeformte Einlage teil aus einer solchen plastischen Masse be steht, deren Erstarrungstemperatur höher liegt als diejenige der plastischen Masse des obern formfähigen Einlageteils. 6.Schuheinlage nach Patentanspruch und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der untere, bereits vorgeformte Einlage teil aus einer solchen plastischen Masse be steht, deren Erstarrungstemperatur gleich ist wie diejenige der plastischen Masse des obern formfähigen Einlageteils, wobei der untere vorgeformte Einlageteil nach der Vorformung gegen Temperatureinflüsse ge schützt ist. 7. Schuheinlage nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 4 und 6, dadurch ge kennzeichnet, dass die den untern, bereits vorgeformten Einlageteil gegen Temperatur einflüsse schützenden Mittel gleichzeitig der Verbindung der beiden Einlageteile dienen. B.Schuheinlage nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der formfähige Einlageteil aus einer plastischen, später er starrenden Masse besteht. 9. Schuheinlage nach Patentanspruch und Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der formfähige Einlageteil aus einer plastischen Masse und einer die letztere eng umschliessenden, aber an mindestens einer fussorthopädisch massgebenden Stelle offenen Hülle besteht. 10. Schuheinlage nach Patentanspruch und Unteransprüchen 8 und 9, dadurch ge kennzeichnet, dass die Hülle an mindestens einer fussorthopädisch massgebenden Rand stelle offen ist. 11.Schuheinlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass beide Einlage teile, der vorgeformte und der formfähige Teil, in einer gemeinsamen, sie eng umschlie ssenden, aber an mindestens einer fussortho pädisch massgebenden Stelle offenen Hülle untergebracht sind. 12. Schuheinlage nach Patentanspruch und Unteranspruch 11, dadurch gekennzeich net, dass die gemeinsame Hülle an minde stens einer fussorthopädisch massgebenden Randstelle offen ist. 13. Schuheinlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass beide Einlage teile, der vorgeformte und der formfähige Teil, aus Stoffen von solcher Affinität be stehen, dass sie sich miteinander verbinden können. 14.Schuheinlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens einem Einlageteil Substanzen zur Beeinflus sung des Fusses beigemischt sind. 15. Schuheinlage nach Patentanspruch; dadurch gekennzeichnet, dass einer die bei den Einlageteile umschliessenden Hülle Sub stanzen zur Beeinflussung des Fusses bei gemischt sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH220044T | 1939-10-25 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH220044A true CH220044A (de) | 1942-03-15 |
Family
ID=4451462
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH220044D CH220044A (de) | 1939-10-25 | 1939-10-25 | Orthopädische Schuheinlage. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH220044A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3147589A1 (de) * | 1981-12-01 | 1983-06-09 | Konsumex Külkereskedelmi Vállalat, 1146 Budapest | "selbsteinstellende orthopaedische schuheinlage und/oder plattfusseinlage" |
-
1939
- 1939-10-25 CH CH220044D patent/CH220044A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3147589A1 (de) * | 1981-12-01 | 1983-06-09 | Konsumex Külkereskedelmi Vállalat, 1146 Budapest | "selbsteinstellende orthopaedische schuheinlage und/oder plattfusseinlage" |
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