CH220245A - Beobachtungsgerät. - Google Patents
Beobachtungsgerät.Info
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-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01C—MEASURING DISTANCES, LEVELS OR BEARINGS; SURVEYING; NAVIGATION; GYROSCOPIC INSTRUMENTS; PHOTOGRAMMETRY OR VIDEOGRAMMETRY
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Description
Beobachtungsgerät. Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Beobachtungsgerät, welches beispielsweise so ausgebildet sein kann, 'dass es ermöglicht, von einem Beobachtungsposten aus Azimut und Geländewinkel eines Geländepunktes zu messen und damit die Lage des Geländepunk tes zu ermitteln. Eine Anwendungsmöglich keit des erfindungsgemässen Gerätes besteht darin, dasselbe zum Bestimmen von Bomben einschlägen durch die Luftschutztruppen zu verwenden.
Zweckmässigerweise besteht das Gerät aus einem gunstharzpressstoff, der sich unter dem Einfluss von Temperaturschwankungen nicht verändert.
Die Zeichnung stellt eine bevorzugte Aus führungsform des Gerätes dar, und zwar ist: Fig. 1 eine perspektivische Ansicht des Gerätes und Fig. 2 ein Schnitt nach der Linie II-II der Fig. 1.
Da. dargestellte Gerät weist eine kreis runde Platte 1 auf, welche drei Stellschrau ben 2 aufweist, vermittelst welcher das Gerät auf einer Unterlage 8 (Tisch oder Brett) ge lagert wird. Die Stellschrauben 2 weisen in die Platte 1 eingeschraubte Schraubenbolzen 4 auf. Durch Drehen der Schrauben 2 kann ein genaues Planstellen der Platte 1 bewirkt werden. Die horizontale Lage der Platte 1 lässt sich an Hand einer Libelle 5 jederzeit leicht kontrollieren. Das Libellengehäuse 6 ist in die Platte 1 eingesetzt.
In der Mitte der Platte 1 befindet sich eine Bohrung 7, welche zur Führung des Drehbolzens 8 dient. Um letzteren ist ein mit einer Winkeleinteilung 17 am Umfang der Platte 1 zusammenwirkender Zeiger 9 dreh bar angeordnet, welcher einen senkrechten Steg 10 aufweist, welcher von einem Stiften 11 durchsetzt wird, der als Drehachse für das Visierlineal 12 dient.
Dieses letztere ist somit in einer senkrechten Ebene zur Platte 1 um den Stiften 11 schwenkbar. Das Lineal 12 weist einen als Zeiger dienenden Schenkel <B>13</B> auf, dessen Ende über eine Skala 14 spielt, die an einer zylindermantelförmigen Fläche am Zeiger 9 angeordnet ist.
Das Lineal 12 eist ferner an seinem einen Ende beidseitig Vertiefungen l:5 auf, durch welche es leicht erfasst und verstellt werden kann. Stift 11 ist mit solcher Rei- bung im Steg 10 gelagert, dass das Lineal in ,jeder eingestellten Lage verbleibt und nur unter berwindung der Reibung verstellt 11verden kann.
In der Längsrichtung des Lineals 12 ist eine Rille 16 angeordnet, die i als Visierlinie dient und mit Leuchtmasse ausgefüllt ist. Auch die die Markierung der Skala 14 bildenden Striche und die zuge hörige, nicht gezeichnete Beschriftung, sowie die Spitze des Schenkels 13 sind mit Leucht- ; masse versehen, desgleichen die längs dein Umfange der Platte 1 angeordnete Skala 1.7, ihre nicht dargestellte Beschriftung und die Spitze des über die Skala 17 spielenden Zei gers 9.
Die Skaleneinteilung kann nach Graden oder nach Artilleriepromille sein.
Zum Gebrauche wird das Gerät wie folgt verendet: Vor Verwendung des Gerätes wird das ; selbe auf eine Unterlage so aufgestellt, dass die Platte 1 horizontal liegt. was an Hand der Libelle 5 jederzeit kontrolliert werden kann, und dass der Nullpunkt der Skala 17 nach einer bestimmten Richtung, z. B. nach Norden, oder nach einem bestimmten, auf der Landkarte erkennbaren Punkt des Geländes gerichtet ist. Soll nun ein Punkt im Gelände bestimmt werden, so wird derselbe mittelst des Striches 16 auf dem Lineal 1.2 anvisiert.
Es kann dann auf der Skala 14 eine be stimmte Neigung des Lineals 12 und auf der Skala 17 ein bestimmter Seitenriehtwinhel abgelesen -,werden. Um den anvisierten Punkt auf der Karte festzulegen, wird auf letzte ren um den Beobachtungspunkt ein Strahlen system gezeichnet, das dieselbe Einteilung aufweist wie die Skala 17. Es lässt sich also sofort der Seitenrichtwinkel in der Karte an zeichnen, und es ist nunmehr bekannt, :111f welchem Strahl der anvisierte Punkt liegt.
Um den Punkt selbst zu bestimmen. muss durch den in Frage kommenden Strahl ein Geländeschnitt gezeichnet werden, in wel- ehern Schnitt auch der Höhenriehtwinkel, der aus der Skala 14 abgelesen -erden kann, ein getragen wird. Dadurch lässt sieh der an visierte Punkt einwandfrei feststellen.
Das Gerät eignet sich dank seiner be schriebenen Ausbildung insbesondere zur Be stimmung von nächtlichen Bombeneinschlä gen. Sämtliche Ablesungen und das An visieren sind auch hei Nacht genau möglich, ohne dass Licht erforderlich wäre. Die Schraubenbolzen 4 können in in die Platte 1 eingelassenen Metallhülsen geführt sein.
Anstatt die Platte 1 auf Füssen 2 zu lagern, könnte sie auch auf einem Stativ an geordnet sein.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Beobachtungsgerät, gekennzeichnet durch einen um die Achse (8) einer kreisförmigen, an ihrem Unifarige mit einer Skala<B>(17)</B> ver sehenen Platte (1) drehbar angeordneten and über die erwähnte Skala spielenden Zeiger (9), welcher mit einem senkrecht zur Platte (1) verschwenkbaren Visierlineal (12) ver bunden ist. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Beobachtungsgerät nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet. dass die Achse (8) im -Mittelpunkt der Platte (1) an geordnet ist.z. Beobachtungsgerät nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Zei ger (9) senkrecht zur Platte (1) einen Steg (10) trägt, an welchem um einen Stiften (11) das Visierlineal (12) schwenkbar angeordnet ist. 3. Beobachtungsgerät nach Patentan spruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Visierlineal im Querschnitt winkelförmig ist und wobei der obere Flansch mit einer Rille (16) als Visierlinie versehen ist. 4.Beobachtungsgerät nach Patentan spruch und den Unteransprüchen 1-3, da durch gekennzeichnet, dass das Visierlineal (12) mit einem Zeiger (13) fest verbunden ist, dessen Ende über einer Höhenskala (14) spielt. 5. Beobachtungsgerät nach Patentan spruch und den Unteransprüchen 1-4, da durch gekennzeichnet, dass die Visierrille (16), die Seiten- und Höhenskalen (14, 17) sowie ihre Beschriftung und die Spitzen der Zeiger (9, 13) mit Leuchtmasse versehen sind.6. Beobachtungsgerät nach Patentan spruch und den Unteransprüchen 1-5, da durch gekennzeichnet, dass die Platts (1) mit drei einstellbaren Füssen (2) versehen ist. 7. Beobachtungsgerät nach Patentan spruch und den Unteransprüchen 1-6, da- durch gekennzeichnet, dass in die Platte (1) eine Libelle (5) eingelassen ist.B. Beobachtungsgerät nach Patentan spruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Visier lineal (12) am Steg (10) mit Reibung dreh bar angeordnet ist, so dass es eine einmal eingestellte Lage beibehält und aus derselben nur unter Überwindung der Reibung verstellt werden kann.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH220245T | 1939-04-14 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH220245A true CH220245A (de) | 1942-03-31 |
Family
ID=4451555
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH220245D CH220245A (de) | 1939-04-14 | 1939-04-14 | Beobachtungsgerät. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH220245A (de) |
-
1939
- 1939-04-14 CH CH220245D patent/CH220245A/de unknown
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