CH177302A - Geodätische Orientierungsbussole. - Google Patents

Geodätische Orientierungsbussole.

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CH177302A
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Szekacs Andreas
Leopold Dr Mandl
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Szekacs Andreas
Leopold Dr Mandl
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  • A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)

Description


  Geodätische     Orientierungsbussole.       Die Erfindung betrifft eine geodätische       Orientierungsbussole    mit Libelle und Visier  vorrichtung zum Messen von Horizontal- und       V        ertikalwinkeln.    Die Erfindung ist darin ge  legen, dass in das     Bussolengehäuse    Marken  in einer solchen Höhe hineinragen, dass sie  sich bei horizontal liegendem Gehäuse in der  gleichen Ebene befinden wie die Spitze der  Magnetnadel der Bussole, damit zur     _Horizon-          talstellung    des     Bussolengehäuses    bei der Mes  sung von Horizontalwinkeln statt einer Li  belle die Magnetnadel     verwendet    werden  kann,

   während zur Festlegung der     Nullage     der zur Messung von Vertikalwinkeln dienen  den Teilscheibe die Libelle vorgesehen ist.  



  In der Zeichnung ist eine der Erfindung  gemäss ausgebildete Bussole     beispielsweise          dargestellt,    und zwar zeigt     Fig.    1 eine An  sieht des Instrumentes von oben,     F'ig.    2 eine  Ansicht von unten,     Fig.    3 und 4 Seitenan  sichten,     F'ig.    5 einen     Langsschnitt,        Fig.    6  ein zur Messung von Winkeln verwendetes  Ansatzstück in Ansicht und Draufsicht und    Fit-'-. 7 den mit den Marken versehenen Kör  per in     Ihaufsicht    und im Querschnitt;

       Fig.    8  zeigt in grösserem     Massstabe    den     Querschnitt     des     Bussolengehäuses.     



  Das     Bussolengehäuse    besteht aus einem  Mantel 1, an dessen Stirnflächen Teilscheiben       8a    und 15     mittelst    Schrauben befestigt     sind.     Die Scheibe 8a ist die eigentliche     Kompass-          sch-eibe,    auf welcher die     Windriehtungen    ver  zeichnet sind und eine entsprechende Grad  einteilung vorgesehen ist. Die Teilscheibe 15  trägt zwei für die Messung von Vertikalwin  keln bestimmte Teilungen (Grade und Bö  schungsprozente) und ist     mit    einem Boden  steg 10 versehen, der durch die Nullpunkte  auf der Teilscheibe 15 hindurchgeht.

   Auf  dem Steg 10     ist    ein Zapfen 10a     befestigt,    auf  dessen Spitze die Magnetnadel 4     leicht    dreh  bar aufgesetzt ist. Der Mantel 1 ist parallel  zum Steg 10 bei     8b        idurchbohrt    und in diese  Bohrungen ist eine     Stablibelle    9 eingesetzt.  Das     Bussolengehäuse    ist drehbar in eine     Bet-          tung    7 eingesetzt. Die     innere    Begrenzungs-      wand des Mantels 1 ist mit einer Stufe 1'       versehen,    die sich über einen Teil des Um  fanges des Mantels 1 bis zur Libelle 9 er  streckt.

   In diese     Stufe    ist ein     Ringteil    2 ein  gesetzt, der etwas kürzer ist als. die Stufe 1',  so     :dass        seine    Enden 2' in einem Abstand A  von der Libelle 9 zu liegen kommen. Der  Ringteil 2 ist an seiner Innenfläche mit meh  reren, verschieden geformten, in     das.        Bus-          solengehäus:e    1 hineinragenden Marken 3 ver  sehen, die bei 0   und beiderseits von 0   bei  30, 45, 60 und 90   angeordnet sind.

   Sie  liegen bei     eingesetztem    Ringteil 2 in einem  solchen     Abstande    von der     obern    Stirnfläche  des Gehäuses 1, dass sie einer Marke oder       einem        Einschnitt    4' der     horizontal    schwin  genden Magnetnadel gegenüberliegen, das  heisst, mit diesem in der gleichen Ebene lie  gen, wenn auch die Bussole in :einer horizon  talen Ebene liegt.

   Um die horizontale     Lage     der Bussole     festzustellen,    wird das Gehäuse  gedreht und hierbei beobachtet, ob der     Ein-          schnitt    4' der     Magnetnadel    in der :gleichen  Höhe liegt, wie die Marken 3.

   Ist dies der  Fall,     dann.    liegt das     Gehäuse    horizontal, denn  die     Magnetnadel    schwingt, abgesehen von der       geringfügigen        Abweichung    ihrer     Schwin-          gungsebene    von der Horizontalen, in einer       horizotalen    Ebene.

       Die    Marken und der mit  ihnen zusammenwirkende Pol der Magnet  nadel sind mit einer im Dunklen leuchtenden       Substanz        bestrichen,    so dass der Benützer bei  einiger     Übung    eine Richtung     feststellen     kann,     ohne,die    Teilscheibe 8a zu sehen.  



  Der     Ringteil    2 ist auf die jeweilige Dekli  nation der Magnetnadel von aussen einstell  bar, indem in eine Einkerbung 5 des Teils 2  und     in    einen Schlitz 6 der     Bettung    7 eine  Nadel eingesteckt und der Ringteil entspre  chend verstellt wird. Um     diese    Verstellung  zu ermöglichen, ist eben der     Ringteil    2 um  die Abstände A kürzer als die     Stufe    1'. Auf  diese     Weise    kann die jeweilige Deklination  von     vorneherein        eingestellt    werden, ohne dass  sie bei Jeder     Orientierung    rechnerisch berück  sichtigt werden müsste.  



  Für     Iden    Gebrauch des Instrumentes zum  Messen von     Winkeln    ist     ein    Ansatzstück 11    vorgesehen, welches aus einem prismatischen       Gussstück    besteht und ein Muttergewinde 12,  sowie zwei Steckstifte 18 besitzt, die in  Durchbohrungen 14 des Gehäuses 1 und der  Teilscheiben 8a und 15 gesteckt werden kön  nen. Zur Messung von Vertikalwinkeln wird  das Gehäuse, ähnlich der     Alhydade    eines  Theodoliten in vertikaler Stellung so     fixiert,     dass der     Steg    10 und somit die Nullpunkte .

    der Scheibe 15 horizontal liegen, was durch  die Libelle 9 kontrolliert     wird.    Soll nun der  Winkel, den ein Punkt des Geländes mit der  Horizontalen einschliesst, gemessen werden,  so wird bei     fixiertem        Bussolengehäuse    die       Bettung    7 derart verdreht, dass dieser Punkt  mittelst der auf der     Bettung    vorgesehenen       Visierorgane    18, 19 anvisiert werden     kann.     Das Mass der Verdrehung der     Bettung,    das  die     Teilscheibe    15 anzeigt, gibt die Abwei  chung von der Horizontalen an.

   Auf eine  ähnliche Weise können Horizontalwinkel ge  messen werden, indem das     Bussolengehäuse          horizotal        fixiert    und die     Bettung    mit den       Visierorganen    entsprechend verdreht wird.  Bei der Messung von     Horizontalwinkeln     kann in bekannter Weise auch die Magnet  nadel verwendet werden.  



  Das Messen horizontaler und     vertikaler     Geländewinkel kann auch ohne das Ansatz  stück 11 durchgeführt werden. Zu diesem  Zwecke sind     in    der     Bettung    7     Stativgewin.de     16     bezw.    17 vorgesehen. Beim Messen von  Horizontalwinkeln wird hierbei die Bussole  mit dem     Gewinde    17 auf dem Gewindezap  fen des     Statives        aufgeschraubt,    so dass es  horizontal liegt.

   Nun wird in einer Richtung  anvisiert und das     Bussolengehäuse    innerhalb  der     Bettung    so verdreht, dass der     Nordpunkt     der     Magnetnadel    .dem     Teilstrich    360 der Teil  scheibe 8a gegenüberliegt.

   Hierauf wird das       Stativ    mit oder     Betdung    und dem Bussolen  gehäuse     derart    verstellt, -dass     in    die andere zu  messende Richtung     visiert    werden kann;

   die  Magnetnadel bleibt hierbei in der Nordsüd  richtung, befindet sich jedoch jetzt     einem    an  dern     Teilstrich    der Scheibe     8a    gegenüber, der  das Mass der Verdrehung und damit den ge  messenen Winkel     angibt.    Bei     Messung    von           Vertikalwinkeln    wird die Bussole mit dem  Gewinde 16 auf den     Gewindezapfen    des     Sta-          tives    aufgeschraubt und der Vertikalwinkel  in bekannter Weise gemessen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Geodätische Orientierungsbussole mit Li- bell- und Visiervorrichtung zum Messen von Horizontal- und Vertikalwinkeln, dadurch gekennzeichnet, dass in das Bussolengehäuse Marken in einer solchen Höhe hineinragen, dass sie sich bei horizontal liegendem Ge häuse in der gleichen Ebene befinden, wie die Spitze der Magnetnadel der Bussole, da mit zur Horizontalstellung des Bussolen gehäuses bei der Messung von Horizontal winkeln statt einer Libelle die Magnetnadel verwendet werden kann, während zur Fest legung der Nullage der zur Messung von Vertikalwinkeln dienenden Teilscheibe die Libelle vorgesehen ist.
    UNTERANSPRÜUCHE: 1. Geodätische Orientierungsbussole nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Marken (3) auf einem in eine Stufe (1') des Bus-solengehäuses (1) ein gesetzten und auf die jeweilige Deklina- tion der Magnetnadel einstellbaren Ring teil (2) angeordnet sind. 3.
    Geodätische Orientierungsbussole nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass zur Winkel messung ein aus einem prismatischen Körper bestehendes Ansatzstück (11) vor gesehen ist, das mit zwei Steckstiften (13) in Bohrungen (14) des Bussolengehäuses (1) eingesteckt werden kann, wodurch die ses fixiert wird, während eine Bettung (7) um das Bussolengehäuse (1) drehbar ist.
CH177302D 1933-10-10 1934-10-10 Geodätische Orientierungsbussole. CH177302A (de)

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AT177302X 1933-10-10

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CH177302D CH177302A (de) 1933-10-10 1934-10-10 Geodätische Orientierungsbussole.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN106705939A (zh) * 2017-02-10 2017-05-24 西安科技大学 一种坡体倾斜快速测量装置及方法

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN106705939A (zh) * 2017-02-10 2017-05-24 西安科技大学 一种坡体倾斜快速测量装置及方法
CN106705939B (zh) * 2017-02-10 2022-09-13 西安科技大学 一种坡体倾斜快速测量装置及方法

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