CH221180A - Verfahren zur Darstellung eines Stilbenfarbstoffes. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung eines Stilbenfarbstoffes.

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CH221180A
CH221180A CH221180DA CH221180A CH 221180 A CH221180 A CH 221180A CH 221180D A CH221180D A CH 221180DA CH 221180 A CH221180 A CH 221180A
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amino
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copper
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Inventor
A-G J R Geigy
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Geigy Ag J R
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  Verfahren zur Darstellung eines     Stilbenfarbstoffes.       Gegenstand des vorliegenden Patentes ist  ein Verfahren zur Herstellung eines     Stilben-          farbstoffes,    dadurch gekennzeichnet, dass man  ein Gemisch von     4-Amino-1,1'-azobenzol-4'-          sulfonsäure    und von     4-Amino-2-methoxy-2'-          oxy=l,l'-azobenzol-5'-sulfonsäure,    letztere bei  spielsweise hergestellt durch Kuppeln von       diazotierter        2-Amino-l-oxybenzol-4-sulfon-          säure    mit     m-Anisidin,    mit     4,

  4'-Dinitrostilben-          2,2'-disulfon.säure    kondensiert und das Kon  densationsprodukt mit kupferabgebenden Mit  teln in den Kupferlack überführt.  



  Der neue Farbstoff stellt getrocknet ein  dunkles Pulver dar, er löst sich in Wasser  mit brauner, in     konz.    Schwefelsäure mit  blauer Farbe und färbt Baumwolle in sehr  lichtechten braunen Tönen.         stilben-2,2'-disulfosauremNatrium    in 500 Tei  len Wasser     und   <B>100</B> Teilen Natronlauge von  36       B6    18     Stunden    in einem Rührkessel oder       Rührautoklaven    bei     Siedetemperatur    konden  siert. Nach dem Abstumpfen der Natron  lauge mit Salzsäure wird der Farbstoff aus  gesalzen und filtriert.  



  Der noch feuchte Filterkuchen wird in  zirka<B>1500</B> Teilen Wasser bei 80   gelöst und  mit einer     ammoniakalischen    Kupfersulfat  lösung, hergestellt aus 25 Teilen     krist.    Kup  fersulfat, gelöst in 100 Teilen Wasser und  60 Teilen 25%igem Ammoniak, 12 Stunden  bei 90 bis 95   verrührt. Dabei wird kontrol  liert, dass bis zum Schluss     Kupferüberschuss     vorhanden ist.

   Die Kupferverbindung wird       ausgesalzen    und     filtriert.            Beispiel   <I>1:</I>  32,3 Teile des Farbstoffes,     dargestellt     durch Kuppeln von diazotierter     2-Amino-l-          oxybenzol-4-sulfosäure    mit     m-Anisidin,    und  30 Teile     4-Amino-1,1'-azobenzol-4'-sulfon--          säure    werden mit 47,4 Teilen 4,4'-dinitro-    <I>Beispiel 2:

  </I>  20 Teile des Farbstoffes, dargestellt durch  Kuppeln von     diazotierter        2-Amino-l-oxy-          benzol-4-sulfonsäure    mit     m-Anisidin,    und  30     Teile        4-Aminoazobenzol-4'-sulfonsäure     werden mit 47,4     Teilen    4,4'-dinitrostilben-           2,

  2'-disulfosaurein    Natrium in     50l1    Teilen  Wasser und 100 Teilen Natronlauge von  36       B6    18 Stunden in einem     Rührkessel    oder       Rührautoklaven    bei Siedetemperatur     konden-          i        siert.    Nach dem Abstumpfen der Natron  lauge mit Salzsäure wird der Farbstoff aus  gesalzen und filtriert.  



  Der noch feuchte Filterkuchen des Farb  stoffes wird in zirka. 1500 Teilen Nasser bei  80   gelöst und mit einer     ammoniakalischen          Kupfersulfatlösung,    hergestellt aus 25 Tei  len     krist.    Kupfersulfat, gelöst in 100 Teilen  Wasser und 60 Teilen ?5     ö'igem        Ammoniak,     1? Stunden bei 90 bis 95       gel@upfc#rt.    Die  Kupferverbindung wird     ausgesalzen    und  filtriert.  



  Der neue Farbstoff stellt     betroclLnet    ein  dunkles Pulver dar, er löst sich in Wasser  mit brauner, in     konz.        Schwefelsäure    mit       i    blauer Farbe und färbt Baumwolle in sehr  lichtechten braunen Tönen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines Stilben- f'arbstoffes, dadurch gekennzeichnet, dass man ein Gemisch von 4- Amino-1,1'-azobenzol-4'- sulfonsäure und von 4-Amino-2-methoxy-2'- oxy-1.,1'-azobenzol-5'-sivlfonsä.ure mit 4,4'-Di- nitrostilben - 2,
    92'- disulfonsäure kondensiert und das erhaltene Kondensationsprodukt mit kupferabgebenden Mitteln in den Kupferlack überführt. Der neue Farbstoff stellt getrocknet ein dunkles Pulver dar, er löst sich in Wasser mit brauner, in konz. Schwefelsäure mit blauer Farbe und färbt Baumwolle in sehr lichtechten braunen Tönen.
    UNTERANSPRUCH: Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Herstellung des Stilbenfarbstoffes im Druckgefäss durchge- f ührt wird.
CH221180D 1938-09-13 1938-09-13 Verfahren zur Darstellung eines Stilbenfarbstoffes. CH221180A (de)

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