CH221190A - Verfahren zur Darstellung eines Stilbenfarbstoffes. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung eines Stilbenfarbstoffes.

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CH221190A
CH221190A CH221190DA CH221190A CH 221190 A CH221190 A CH 221190A CH 221190D A CH221190D A CH 221190DA CH 221190 A CH221190 A CH 221190A
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CH
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dye
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amino
sulfonic acid
copper
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English (en)
Inventor
A-G J R Geigy
Original Assignee
Geigy Ag J R
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B56/00Azo dyes containing other chromophoric systems
    • C09B56/04Stilbene-azo dyes

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description


  <B>Zusatzpatent</B> zum Hauptpatent Nr. 217234.    Verfahren zur     Darstellung    eines     Stilbenfarbstoi%s.       Gegenstand des vorliegenden Patentes ist  ein Verfahren zur     Herstellung    eines     Stilben-          farbstoffes,    dadurch gekennzeichnet, dass man  ein Gemisch von     4-Amino-2-methoxy-2'-oxy-          1,1'-azobenzol-5'-sulfonsäure,    beispielsweise  hergestellt durch Kuppeln von     diazotierter          2-Amino-l-oxybenzol-4-sulfonsäure    mit     m-          Anisidin,    und von     4-Amino-2,

  5-@dimethoxy-2'-          oxy-1,1'-azobenzol-5'-sulfonsäure,    beispiels  weise     hergestellt    durch Kuppeln von     diazo-          tierter        2-Amino-l-oxybenzol-4-sulf        onsäure    mit       1-Amino-2,5-,dimethoxybenzol,    mit oder ohne  Druck mit     4,4'-Dinitrostilben-2,2'-disulfon-          säure        kondensiert    und das Kondensationspro  dukt mit kupferabgebenden     Mitteln    in den  Kupferlack überführt.

   Der     Kupferung    kann  zur Reinigung des Farbstoffes auch eine Be  handlung mit einer     Natriumhypochlorit-          lösung    vorangehen oder nachfolgen.  



  Der neue Farbstoff stellt     ,getrocknet    ein  dunkles Pulver dar, er löst sich in Wasser  mit braunroter, in     konz.    Schwefelsäure mit  blauer Farbe und färbt Baumwolle in sehr  lichtechten braunen Tönen.         Beispiel   <I>1:

  </I>  32 Teile des Farbstoffes, dargestellt durch  Kuppeln von     diazotierter        2-Amino-l-oxy-          benzol-4-sulfonsäure    mit     m-Anisidin    und  35 Teile des Farbstoffes, dargestellt durch  Kuppeln von     diazotierter        2-Amino-l-oxy-          benzol-4-sulfonsäure    mit     1-Amino-2,5-di-          methoxybenzol,    werden     mit    47,4 Teilen     4,4'-          dinitrostilben-2,2'-disulfosaurem    Natrium in  500 Teilen Wasser und 100 Teilen Natron  lauge von 36 'B6 18     ;

  Stunden    bei Siedetempe  ratur kondensiert. Nach dem Abstumpfen der  Natronlauge mit Salzsäure wird der Farb  stoff     ausgesalzen        und    filtriert.  



  Der noch feuchte Filterkuchen wird in  zirka 1500 Teilen Wasser heiss gelöst und mit  einer     ammoniakalischen        Kupfersulfatlösung,     hergestellt aus 50     Teilen        krist.        Kupfersulfat,     gelöst in 200 Teilen Wasser und 120 Teilen  25 %     i.gem        Ammoniak,    10     Stunden    bei 90 bis  95   verrührt. Dabei wird kontrolliert, dass  bis zum Schluss     gupferüberschuss    vorhanden  ist. Die Kupferverbindung wird     ausgesalzen     und filtriert.

        <I>Beispiel 2:</I>  25 Teile des Farbstoffes, dargestellt durch  Kuppeln von     diazotierter        2-Amino-l-oxy-          benzol-4-sulfonsäure    mit     m-Anisidin,    und  28 Teile des Farbstoffes, dargestellt durch  Kuppeln von     diazotierter        2-Amino-l-oxy-          benzol-4-sulfonsäure    mit     1-Amino-2.5-di-          methoxybenzol,    werden mit 47,4 Teilen     4,4'-          dinitrostilben-2,

  2'-disulfosaurem    Natrium in  500 Teilen Wasser und 100 Teilen Natron  lauge von 36       B6    18     Stunden    bei Siedetempe  ratur     kondensiert.    Nach dem Abstumpfen  der Natronlauge mit Salzsäure wird der Farb  stoff     ausgesalzen    und filtriert.  



  Der noch feuchte Filterkuchen des Farb  stoffes wird in zirka 1500 Teilen Wasser heiss  gelöst     und    mit einer     ammoniakalischen        Kup-          fersulfatlösung,    hergestellt aus 40 Teilen       krist.    Kupfersulfat, gelöst in 150 Teilen  Wasser     und    90 Teilen 25     %igem    Ammoniak,  10 Stunden bei 90 bis 95   verrührt. Die  Kupferverbindung wird     ausgesalzen    und       filtriert.     



  Der neue Farbstoff stellt getrocknet ein  dunkles Pulver dar, er löst     eich    in Wasser    mit     bordeauroter,    in     konz.    Schwefelsäure mit  blauer Farbe und färbt Baumvolle in sehr  lichtechten     violettbraunen    Tönen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Iierstellung eines Stilben- farbstoffes, dadurch gekennzeichnet, dass man ein Gemisch von 4-Amino-2-methoxy-2'-oxy- l,l.'-azobenzol-5'-sulfonsäure und von 4- An@inO - 2, 5 - dimethoxy - 2'-oxy- 1,1'-azobenzol- 5'-sulfonsäure mit 4,4'-Dinitrostilben-2,
    2'-di- sulfonsäure kondensiert und das Kondensa tionsprodukt mit kupferabgebenden Mitteln in den Kupferlack überführt. Der neue Farbstoff stellt getrocknet ein dunkles Pulver dar, er löst sich in Wasser mit braunroter, in konz. Schwefelsäure mit blauer .Farbe und färbt Baumwolle in sehr lichtechten braunen Tönen. UNTERANSPRUCH: Verfabren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Herstellung des Stilbenfarbstoffes im Druckgefäss durchge führt wird.
CH221190D 1938-09-13 1938-09-13 Verfahren zur Darstellung eines Stilbenfarbstoffes. CH221190A (de)

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