CH222180A - Legerad mit Löffeln, insbesondere für Kartoffellegemaschinen. - Google Patents

Legerad mit Löffeln, insbesondere für Kartoffellegemaschinen.

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CH222180A
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CH
Switzerland
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laying
rocker arm
spoon
laying wheel
wheel according
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English (en)
Inventor
Aktiengesellschaft Heinri Lanz
Original Assignee
Heinrich Lanz Ag
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01CPLANTING; SOWING; FERTILISING
    • A01C9/00Potato planters
    • A01C9/04Potato planters with bucket wheels

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Apparatuses For Bulk Treatment Of Fruits And Vegetables And Apparatuses For Preparing Feeds (AREA)
  • Table Equipment (AREA)

Description


  



  Legerad mit L¯ffeln insbesondere für Kartoffellegemaschinen.



   Die vorliegende Erfindung-bezieht sich auf ein Legerad mit   Löffeln    zum Einführen des Legegutes in die zugeordneten   Lege-    taschen des Rades, insbesondere f r Kartoffellegemaschinen. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, an den L¯ffeln eine Einrichtung vorzusehen, mit der ein   sicheres    Einführen des Legegutes in die   Legetaschen    ermöglicht wird und Legefehler   weitest-    gehend vermieden werden.



   Es sind Legeräder bekannt, die am Umfang zu Legetaschen ausgebildet sind, an deren einer Aussenseite   greiferförmige    L¯ffel sitzen, die bei der Drehung des Legerades durch einen Entnahmeraum hindurchgreifen und sich mit einer Knolle füllen. Bei einer bekannten Ausführung streichen die Legelöffel in einer bestimmten   Stellung des Lege-    Rades an einem federnden Finger vor ber, der die Knolle aus dem L¯ffel durch eine in der   Seitenwamd    der   Legetaecbe    befindliche   O±f-      nung    in die Tasche bef¯rdern soll. Diese Feder erwies sich jedoch in vielen Fällen als Störungsquelle.

   Sie wirkt, obwohl sie zum Einführen des Legegutes in die Legetasche eine seitliche Bewegung herrufen soll,   haupt-    sÏchlich in senkrechter Richtung, wobei sie die Knolle gegen die Taschenwand dr ckt.



  Die Knollen k¯nnen dabei unter UmstÏnden so fest an den   Löffelboden    gedrückt werden, dass sie hier festgehalten werden. Erst wenn die Feder nach grösster   Ausfederung    wieder in ihre Grundstellung zurückschnellt. wind die Knolle freigegeben und rollt dann aus dem Löffel heraus, aber nicht in die Tasche hinein. Der Löffel : hat jetzt vielmehr annähernd die   senkrechte Lage er-    reicht, die Knolle fällt seitlich heraus, entlang der   Legeradaussenwand.    Ein Legefehler ist das Ergebnis.



   Es konnte nun naheliegend erscheinen, da¯ man den Legefehler durch stÏrkeres Abschrägen des Löffelbodens vermeidet. Doch erweist sich eine solche Massnahme als unbrauchbar, weil dann bei der Beförderung der Knolle im Löffel diese zwischen Löffel und Trennwand nur mit grosser Reibung und unter   regelmässig auftretenden Quetschungen    mitgenommen wird.



   Die bestehenden Mängel werden gemäss der Erfindung dadurch beseitigt, dass an jedem L¯ffel ein Auswerfer vorgesehen ist, der in einer bestimmten Stellung des   Lege-    rades innerhalb der   Loffelhöhlung eine Sel-    tenbewegung ausf hrt und dabei den Löffel entleert. Auf diese Weise wird im Gegensatz zu der bekannten gemeinsamen Feder ein Druck von oben auf das Legegut vermieden.



  Das Gut wird vielmehr im Löffel auf seinem Wege vom   Entnahmeraum    bis zu dem Augenblick des Einf hrens in   die Lege-    tasche überhaupt nicht gedrückt. Erst zum Einführen in die Legetasche wird dem Gut von dem Auswerfer eine seitliche Bewegung erteilt, die. seine durch die Schwerkraft her  vorgerufene natürliche Bewegung noch    beschleunigt.

   Dabei kann der Auswerfer seine Bewegung in dem Augenblick beginnen, in dem   die seitliche Öffnung der Legetasche    freigegeben ist, das heisst wenn sich das Legera.d so weit gedreht hat, da¯ die betreffende   Legetasche    und der Löffel sich ausserhalb der Seitenwand des   Entnahme-    raumes befinden, Die Auswerfer können auf   verschiedeneWeiseausgebildetsein    : vorteilhaft. jedoch bestehen sie aus einem am Löffel schwenkbar   gelagertenKipphebel,    der bei der Drehung des   Legerades dureh    einen zweckmϯig als Kurvenbahn ausgebildeten Ansehlag zwanglÏufig gesteuert wird.

   Zu diesem   Zwecke kann    der Kipphebel mit einer abgekr¯pften Schwenkwelle verbunden sein,    deren Kröpfung über den Anschlag bezw.    die Kurvenbahn läuft und den Kipphebel verschwenkt, der nach dem Verlassen der Kurvenbahn durch eine an ihm angreifende Feder zurüekgeholt wird. Auch der Kipphebel lϯt sich auf verschiedene Weise ausbilden. So kann er z. B. aus einem einfachen Stab bestehen und mit seiner   SehwenkweIIe    als Winkelhebel ausgebildet sein. Der Stab kann nochmals abgewinkelt sein, um das al)  zulegende    Gut breiter fassen zu können.

   An Stelle der Abwinkelung kann der Kipphebel, um das   Legegut möglichst schonend    zu behandeln, eine der   Löffelhöhlung    angepasste Verbreiterung erhalten, die sieh entweder gegen die Innenfläehe der   Löffelhöhlung    anlegt und zugleich als Anschlag für den   Kipp-    hebel dient, oder aber die Verbreiterung kann einen Teil der   Loffelhöhlung    ersetzen. Bei allen diesen Ausführungen kann es jedoch vorkommen, da¯ sich in ausgeschwenktem Zustand des Kipphebels zwischen diesem und der   Innenfläehe    der   Loffelhöhlung Teile    des Legegutes oder Verunreinigungen festsetzen, die den Hebel el Zurückschwingen hindern und für die weitere Aufnahme des Legegutes, sperren.

   Um das zu verhindern, k¯nnte am Kipphebel ausserdem eine in der Schwenkebene desselben verlaufende Verbreiterung vorgesehen sein, die durch einen in der   Loffelhöhlung    vorgesehenen Schlitz hindurchgreift und beim Entleeren des Löffels den Durchgang   zwisebell    dem Kipphebel und de'r   Innenfläehe    der   Loffelhöhlung    gegen Eindringen von Legegut oder   Verschmutzun-    gen   abdeekt.    Die beiden winklig zueinander stehenden Verbreiterungen des Kipphebels können aus einem Stick hergestellt und dabei mittels einer weiteren Abdeckung als eine Körpereeke ausgebildet sein.

   Auch die Rückholfeder des Kipphebels ist an eine bestimmte   Ausl) ildung    und Anordnung nicht g Sie kann als Wendelfeder um die Schwenkwelle des Kipphebels gewunden, und ihre Enden können mit dem Kipphebel um den   Löffelstiel verbunden    sein. Die R ckholfeder kann aber auch als Stabfeder oder in einer ändern geeigneten   Federform    ausgebildet und entsprechend angeordnet sein. Sie kann ferner staubdicht gekapselt und hierzu beispielsweise in einer Ausbuchtung des Löffelstiels untergebracht sein, und zwar derart, daB sie zwischen der innern Wand des   Löffelstiels und    der AuBenwand der   zugeordneten Legctasche eingekapselt    ist.



   Die Erfindung ist auf der Zeichnung in den Fig. 1 bis 4 an einem Ausf hrungsbeispiel veranschaulicht. Fig. 1 zeigt einen Teilausschnitt eines Legerades mit dem Ent  nahmeraum    in Ansicht, wÏhrend die Fig. 2 bis 4 einen Löffel mit dem Auswerfer in drei verschiedenen Ansichten in grösserem Massstab wiedergeben.



   Das Legerad 1 ist am Umfang mit Legetaschen 2 und Lochspaten 3 versehen, welch erstere an einer Seitenwind Öffnungen 4 aufweisen, vor denen je ein Löffel 5 sitzt.



  Bei der Drehung des Legerades 1 streichen die Löffel 5 in an sich bekannter Weise durch einen Entnahmeraum 6, der mit dem nichtgezeichneten Vorratsbehälter für das Legegut verbunden ist und von diesem gespeist wird. Dabei nehmen die Löffel 5 je eine   Gnome    auf, f¯rdern sie nach oben und führen sie etwa in der Stellung des Legerades, in der der betreffende Löffel zu der waagrechten Achse des Rades einen Winkel von   45  billdet, durch    die seitliche Öffnung 4 der   Legetasche    2 zu. In dieser   Löffelstellung    hat sich auch die Seitenöffnung an der als Abdeckwand dienenden Seitenwand 7 des Entnahmeraumes 6 vorbeibewegt.



   Um nun ein sicheres Zuführen des Legegutes durch die Seitenöffnung 4 zu gewährleisten, ist gemäss der Erfindung jeder Löffel 5 beispielsweise mit einem Kipphebel 8 versehen, der mit der am   Löffelstiel    gelagerten Schwenkwelle   9    verbunden ist. Diese trägt an ihrem Ende eine kurbelartige Abkröpfung
10, die  ber eine an der Zuführungsstelle des Legegutes in die Legetasche angeordnete, beispi, elsweise an der Abschlusswand 11 des   Entnahmeraumes    6 befestigte Kurvenbahn 12 lÏuft und dadurch die Welle 9 verdreht bezw. den Kipphebel 8 betÏtigt, Der Kipphebel erteilt dabei dem sich im L¯ffel 5 befindlichen Legegut eine seitliche Bewegung und f¯rdert es sicher durch die Seitenöffnung 4 in die Legetasche 2.

   Nach dem Verlassen der Kurvenbahn 12 wird der Kipphebel 8 durch eine an ihm und dem Löffel 5   angrei-      fende, beispielsweise um die Sehwenkwelle    9 gewundene Feder 13 zurückgeholt. Um das Legegut beim Einführen in die Legetasche 2 breiter zu fassen und möglichst zu schonen, ist der Kipphebel 8 mit einer Verbreiterung
14 versehen, die der Löffelhöhlung 15 an  gepaBt    ist und sich gegen die Innenfläche derselben anlegend gleichzeitig als Anschlag f r den in der   Ruhelage befindlichen Kipp-    hebel dient. Der Kipphebel 8 hat noch eine weitere Verbreiterung 16,   die etwa recht-    winklig zu der Verbreiterung 14 verläuft und mit dieser aus einem Stüek besteht.

   Die Verbreiterung 16 greift in der Ruhelage des Kipphebels durch den in der   Löffelhöhlung    15 vorgesehenen, parallel zum Kipphebel verlaufenden Schlitz 17 hindurch und hat den Zweck, in der   ausgekippten    Stellung des Kipphebels. 8 den hierdurch gebildeten Durchgang zwischen diesem und der InnenflÏche der   Löffelhöhlung    15 gegen das. Eindringen von Legegut oder Verunreinigungen abzudecken.



   Die Erfindung ist, wie bereits angeführt, auf das dargestellte und beschriebene   Aus-    führungsbeispiel nicht beschrÏnkt, sondern umfasst selbstverstÏndlich noch weitere Aus  führungsformen.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Legerad mit L¯ffeln zum Einführen des Legegutes in die zugeordneten Legetaschen des Rades, insbesondere für Kartoffellege- maschinen, gekennzeichnet durch einen Auswerfer an jedem L¯ffel, der in einer bestimmten Stellung des. Legerades innerhalb der Löffelhöhlung eine den L¯ffel entleerende Seitenbewegung ausführt.
    UNTERANSPR-UCHE : 1. Legerad nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Auswerfer aus einem am L¯ffel (5) schwenkbar gelagerten Kipphebel (8) besteht, der bei der Drehung des Legerades (1) durch einen Anschlag (12) zwangläufig gesteuert wird.
    2. Legerad nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, da¯ der Kipphebel (8) mit einer abgekröpften Schwenkwelle (9) verbunden ist, deren Kröpfung (10) mit dem Anschlag (12) zusammenwirkt und dadurch den Kipphebel verschwenkt.
    3. Legerad nach Patentanspruch und Un teransprüchen l und 2, dadurch gekennzeich- net, da¯ der Kipphebel (8) mit einer R ck holfeder (13) verbunden ist.
    4. Legerad nach Patentanspruch und Un- teranspr chen 1 bis 3, dadurch gekennzeich- net, dass der Kipphebel (8) eine der L¯ffelh¯hlung (15) angepasste Verbreiterung (14) aufweist.
    5. Legerad nach Patentanspruch und Un- teransprüehen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, da¯ der Kipphebel (8) mit einer Ver breiterung (16) versehen ist, die durch einen in der Loffelhöhlung (15) vorgesehenen Seblitz (17) hindurchragt.
    6. Legerad nach Patentanspruch und Unteranspr chen 1 bis 5, dadurch gekennzeich net, dass am Kipphebel (8) eine weitere Ver breiterung (14) vorgesehen ist, die in der Schwenkebene dieses Hebels verlÏuft.
    7. Legerad nach Patentansprueh und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet. da¯ die Steuerung des Kipphebels (8) durch den Anschlag (12) derart erfoigt, da¯ dieser Hebel seine Bewegung in dem Augenblick beginnt. in welchem die seitliche Öffnung (4) der Legetasche (2) freigegeben ist, indem sich dann das Legerad (1) so weit gedrehi hat, daB die betreffende Legetasche und der L¯ffel (5) sich ausserhalb der Seitenwand (7) des Entnahmeraumes (6) befinden.
CH222180D 1940-11-18 1941-10-22 Legerad mit Löffeln, insbesondere für Kartoffellegemaschinen. CH222180A (de)

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DE236151X 1942-05-09

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