CH222548A - Pressplatte und Verfahren zu ihrer Herstellung. - Google Patents

Pressplatte und Verfahren zu ihrer Herstellung.

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CH222548A
CH222548A CH222548DA CH222548A CH 222548 A CH222548 A CH 222548A CH 222548D A CH222548D A CH 222548DA CH 222548 A CH222548 A CH 222548A
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CH
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binder
press plate
press
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Torfit-Werke G A Haseke Co
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Torfit Werke G A Haseke & Co
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08LCOMPOSITIONS OF MACROMOLECULAR COMPOUNDS
    • C08L61/00Compositions of condensation polymers of aldehydes or ketones; Compositions of derivatives of such polymers
    • C08L61/04Condensation polymers of aldehydes or ketones with phenols only
    • C08L61/06Condensation polymers of aldehydes or ketones with phenols only of aldehydes with phenols
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08LCOMPOSITIONS OF MACROMOLECULAR COMPOUNDS
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08LCOMPOSITIONS OF MACROMOLECULAR COMPOUNDS
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  • Dry Formation Of Fiberboard And The Like (AREA)

Description


      Pressplatte    und Verfahren zu ihrer Herstellung.    Die Erfindung betrifft eine     Pressplatte,     die z. B. als Bauplatte, Türe oder Wand     aus-          uebildet    sein kann, sowie ein Verfahren zur  Herstellung derselben. Gemäss der Erfindung  enthält die     Pressplatte    den Hauptbestandteil  bildende Holzabfälle, wie z. B. Holzspäne,  Holzmehl oder Holzschliff, welche wenigstens  zum Teil mit einem wasserabstossenden  Mittel, wie<B>Z.</B> B.<B>01,</B> Paraffin, Bitumen im  prägniert sind, sowie ein Bindemittel.  



  Das Verfahren zur     Herstellang    der     Press-          platte    ist gekennzeichnet durch Zusatz des  Bindemittels zum Hauptbestandteil und durch  Pressung des das Bindemittel und den       Hauptbestandteil    enthaltenden Gemisches.

    Man kann dabei entweder so verfahren,     dass     man zuerst die den Hauptbestandteil bilden  den Holzabfälle mit einem wasserabstossen  den Mittel imprägniert, dann mit dem Binde  mittel vermischt, worauf man das Gemisch       presst,    oder so.     dass    man den Hauptbestandteil  mit einem aus einem     Bind-emittel    und dem    wasserabstossenden Mittel bestehenden Ge  misch mischt, worauf die Pressung des  ganzen Gemisches erfolgt.  



  Man kann aber auch den     Hauptbestand--          teil    zuerst mit dem Bindemittel mischen und  dann diesem Gemisch das wasserabstossende  Mittel zusetzen und dann die Pressung vor  nehmen. Endlich kann der Hauptbestandteil  zunächst mit dem Bindemittel vermischt und  warm     gepresst    werden und anschliessend das       Pressstüek    in noch warmem Zustand mit dem  wasserabstossenden Mittel imprägniert werden.  



  Als Bindemittel kann man z. B. Kasein,       Dextrin,    Knochenleim, Lederleim, natürliche  Harze, künstliche Harze in der     Kondensa-          tidns-    oder     Destillationsstufe    oder Gemische  zweier oder mehrerer dieser Stoffe verwenden.  



  Verwendet man als Hauptbestandteil Ho  belspäne, so kann man diese zunächst mit  einer     Schlagkreuzmühle    oder einer andern  geeigneten Vorrichtung zu kleineren, unter      sich     weni-stens    ungefähr gleich grossen       L,   <B>in</B><I>en</I>  Teilen zerkleinern.  



  Nachstehend sind zwei     Ausfübrungsbei-          spiele    des Verfahrens zur Herstellung der       Pressplatte    erläutert:  <B>1.</B> Hobelspäne werden mittels einer     Schlag-          kreuzmühle    vermahlen und das Mahlgut  wird mit einem der eingangs erwähnten  wasserabstossenden Mittel<B>Als-</B>  dann werden drei     Gewichtsteile    des so erhal  tenen Produktes mit einem     Gewielitsleil        eiiies     der oben genannten Bindemittel<B>--</B> z.

   B.     Re-          sol   <B>-</B>     iniii--    vermischt.     Diescs        G-einisell    wird  dann nach     Eiiischaltung-    eines     kur7en        Trock-          nungsvorganges    unter gleichzeitiger     Erwär-          inung    auf<B>100</B> bis     2200   <B><I>'</I> C</B> mit einem Druck  von<B>50</B> bis<B>250</B>     kg/cm2        gepresst.        Gregebenen-          ialls    kann die Masse     

  ini        Anschluss    an     die     Erwärmung und noch unter     Einwirk-iiii-   <B>des</B>       Pressdruches    wieder abgekühlt     Nverden.     



  Sägespäne werden     init    Kunstharz     in     einem     Men-enverhältnis    von<B>3 : 1</B>     hini-    ver  mischt. Dieses Gemisch wird     daiiii,    ohne die  verwendeten Stoffe vorher in besonderer  Weise     aufzubereilen        und    ohne Zusatz von  Wasser, unter     Erwrit-niiiii#,-        -auf     Temperaturen bis<B>200<I>'</I> C</B>     inil    einem     Dr-Liel,     von<B>50</B> bis<B>250</B>     11#(,./eM2        gcpresst.        Na,

  eh    dem  Verlassen der Presse wird die noch in  warmem Zustand     befindlich(,        Pressplitte        init     einem wasserabstossenden Mittel,     -,vie   <B>01.</B>  Paraffin, Bitumen oder dergleichen, bei  spielsweise durch Eintauchen     iii    dieses     Mil-          tel,    imprägniert.

   Die noch     warine        Pressplalle     saugt dabei das wasserabstossende     'MitIel     schnell auf,     wodureb.    eine     hervorra,--eii(le        In-          k-rustierun,    erzeugt wird.     lässt     e n  man die     Pressplatte    erhalten.  



  Das Bindemittel     hann    in flüssigem oder  pulverförmigem Zustand zugesetzt'     #verden.     Bei     Verwendun-    eines     flüssi-en    Bindemittels  wird vorzugsweise das Gemisch aus Haupt  bestandteil und Bindemittel vor dem Pressen  <B>11</B> trocknet. Weitere     Trochnungsvorgünge,     können in den beschriebenen Verfahren nach  Bedarf eingeschaltet werden. z. B. vor oder  <B>Z,</B>  nach dem Vermahlen oder nach dein     Ini-          Prägnieren    der Späne.

      Bei geeigneter Wahl der Holzabfälle und  des Bindemittels lassen sich nach dem be  schriebenen Verfahren     Pressplatten    herstellen.,  welche sich durch hohe Elastizität oder  gute     Isollürfähigkeit    in thermischer, akusti  scher und elektrischer Hinsicht. oder durch  grosse Zerreiss- und     Schwingungsfestigkeit          el   <B>en</B>  auszeichnen.  



  Wegen dieser Eigenschaften können die       Pressplatten    mit besonderem Vorteil als  Wände, ferner zur Abdeckung von Dächern,  insbesondere für Hallenbauten, ferner zur  Belegung von Fussböden und dergleichen, ver  wendet werden.  



  Die     Pressplatten    können ferner zur Her  stellung von Dielen, Parkettbelägen, sowie als  Schalholz und als Ersatz für     Sperrholz-          platten,    sowie für     Tischlereizwecke        verwen-          dut    werden.

       Da        sie    als     H#tui)II)estaiidti-il   <B>Ab-</B>  fallstoffe,     wie        etiva        in        Sägemülilen    oder an  dern     Holzbearbeitungsbetrieben    abfallende       Holz"si)ii,iie    oder Holzmehl enthalten, so ist       ibre        Herstellun-    überaus wirtschaftlich.  



  <B>en</B>       Pressplatten    der beschriebenen Art lassen  sieh auch mit Platten aus Edelhölzern,  Asbestzement oder sonstigen     geeignelei,     Werkstoffen furnieren. Das Aussehen der  fertigen     Pressplatten    richtet<U>sich</U> insbesondere  nach der Art und Beschaffenheit des Haupt  bestandteils     und    nach dem     Misehungsverhält-          nis    von Hauptbestandteil und Bindemittel.

         In    jedem Falle tritt die Struktur des     Haupt-          bestandt,eils    an der fertigen     Pressplatte        deut-          liell    in     Erscheiiiiiii(r.     



  Soll<B>d'</B>     Pressplatte    an ihrer Oberfläche       ie     Musterungen aufweisen" so kann man zu       Arer        Herstellun-    als Hauptbestandteil     Holz-          el          i        abfälle   <B>,</B>     verwenden,        die        vor        der        Vermischung     mit dem Bindemittel gebeizt oder in anderer  Weise     "efärbt    wurden.  



  n

Claims (1)

  1. PATENTANSPRüCHE: <B>1.</B> Pressplatte, dadurch gekennzeichnet, dass sie deu Hauptbestandteil bildende Holz abfälle, welche wenigstens zum Teil mit einem wasserabstossenden 'Mittel imprägniert bind und ein Bindemittel enthält. Il. Verfahren zur Herstellun- der Press- platte nach Patentansprucli I, gekennzeich net durch Zusatz des Bindemittels zum Hauptbestandteil und durch Pressung des das Bindemittel und den Hauptbestandteil enthaltenden Gemisches.
    UNTERANSPRüCHE: <B>1.</B> Verfahren nach Patentanspruell I, da durch gekennzeichnet, dass der llauptbestand- teil zuerst mit dem wasserabstossenden Mittel imprägniert, dann mit dem Bindemittel ge mischt und das Gemisch zu einer Platte gepresst wird. 2. Verfahren nach Patentanspruch II, <B>da-</B> durch gekennzeichnet, dass der Hauptbestand teil gleichzeitig mit dem Bindemittel und dem wasserabstossenden Mitfel gemischt und das Ganze dann zu einer Platte gepresst wird.
    <B>3.</B> Verfahren nach Patentanspruch H, da durch gekennzeichnet, dass der Hauptbestand teil zunächst mit dem Bindemittel gemischt, alsdann das wasserabtossende Mittel zugesetzt und anschliessend das Gemisch zu einer Platte gepresst wird. 4. Verfahren nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass der Hauptbestand teil zunächst mit einem Bindemittel gemischt und warm zu einer Platte gepresst, und dass anschliessend die Pressplatte in noch warmem Zustand mit dem wasserabstossenden Mittel imprägniert wird.
CH222548D 1938-10-26 1939-08-28 Pressplatte und Verfahren zu ihrer Herstellung. CH222548A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0501826A3 (en) * 1991-03-01 1993-05-19 Plascon Technologies (Proprietary) Limited Composition and method for the manufacture of a board

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0501826A3 (en) * 1991-03-01 1993-05-19 Plascon Technologies (Proprietary) Limited Composition and method for the manufacture of a board

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