CH222837A - Hysteresis-Spitzenzähler mit ringförmigem Hysteresiskörper. - Google Patents

Hysteresis-Spitzenzähler mit ringförmigem Hysteresiskörper.

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CH222837A
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hysteresis
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Hermes Patentverwertun Haftung
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Hermes Patentverwertungs Gmbh
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    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R11/00Electromechanical arrangements for measuring time integral of electric power or current, e.g. of consumption

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Description


  



     Hysteresis-Spitzenzahler    mit ringförmigem Hysteresiskorper.



   Die Erfindung bezieht sich auf einen   Hysteresis-Spitzenzähler.    Bei solchen   Zäh-      lern ssitzt    auf der   Zähleraehse    ein ferromagnetischer Körper, der sich beispielsweise im Feld eines Dauermagneten bewegt. Der   ferromagnetisehe Körper setzt    wegen der   Hysteresis    s ! einer Drehung einen gewissen von der Drehzahl weitgehend unabhängigen Widerstand entgegen. Solange das Zählerdrehmoment kleiner ist als dieser Widerstand, bleibt der Zähler stehend und erst, wenn das Zählermoment diesen Widerstand übersteigt, beginnt der Zähler zu laufen.



  Infolgedessen wird der unterhalb einer bestimmten   Leistungsgrenze    entnommene Ver  brauch nicht gemessen.    Man hat bisher die   Hysteresiskorper    aus vollen   Weicheisenzylin-    dern   oder-seheiben    hergestellt. Dadurch ergeben sich aber starke Unsymmetrien bei der Drehung. Auch weicht die Anlaufgrenze des Zählers um mehrere Prozent von der  jenigen      Belastungsgrenze    ab, die bei dauemder Drehung unterdrückt wird. Um diese Mängel zu beseitigen, hat man vorgeschlagen, den Hysteresisk¯rper aus einem ringförmigen Eisenteil herzustellen, indem man z. B. aus einem Eisenblech durch Stanzen und Ziehen. einen Ringkörper mit L-Profil formte.

   Die Erfindung geht von der Erkenntnis aus, dass die bisherigen   Losungen,    weit unterhalb des erreichbaren Optimums liegen. Überraschenderweise hat sich gezeigt, dass man durch fortgesetzte Verringerung des Ringquerschnittes des Hysteresiskorpers nicht eine Verkleinerung des Hemmomentes erhält, wie man eigentlich erwarten sollte, sondern eine erhebliche Vergrösserung. Das optimale Hemmoment ergibt sich, wenn sich die   MhlE    für den Luftspalt zwischen den Magnetpolen und dem Hysteresiskorper zu der   MMK    für den   Hysteresiskörper    selbst etwa wie 2 :   1    verhält. Der Verlauf des Optimums ist etwas flach.

   Bei einem Verhältnis der beiden MMKe bis etwa 7 :   1    nimmt das Maximum des Bewegungswiderstandes nur um etwa   20%    ab. Dagegen fÏllt die Kurve des Widerstandes nach dem Verhältnis 1 :   @    der MMKe sehr steil ab.



   Ein Ausf hrungsbeispiel des   Erfindungs-    gegenstandes wird an Hand der Zeichnung nÏher erläutert. M, Fig. l, sind zwei ringförmige Dauermagnetkörper mit den Polen P. R ist der auf der   Zähleraehse    A sitzende   Hysteresiskörper.    L ist der Luftspalt zwi  schen    den Polen P und -dem Ringk¯rper R.



  Der Ringk¯rper R besteht beispielsweise aus Dauermagnetmaterial oder einem andern Material verhältnismässig hoher Hysteresis.



  Der Ringk¯rper R ist in radialer Richtung dünn.



   In Fig. 2 sind für ein bestimmtes Ausführungsbeispiel in Abhängigkeit von der   Ringstärke d    die MMKe f r den Luftspalt MMKL und für den Hysteresisk¯rper MMKR, sowie das Hemmoment   Mj aufgetra-gen.    Das Hemmoment, also das vom   Hysteresiskörper    entwickelte Gegendrehmoment, erreicht bei dem Punkt p sein Maximum. Bei diesem Punkt verhält sich die MMKL zu MMKR etwa wie 2 : 1, genauer wie 8 : 3. Nach den   kleineren Ringstärken    hin fÏllt die Md-Kurve steil nach dem Nullpunkt ab. Nach den gr¯?eren RingstÏrken hin verlÏuft sie flacher.



  Bei einem Verhältnis der MMKe von 7 : 1 ist das Hemmoment nur um etwa 20% kleiner.



  Die   starke Anderung    der MMKe im Maximumbereich ist dadurch bedingt, dass die beiden Kurven einen gegensinnigen Charakter haben und in diesem Bereich   verhältnis-    mässig stark ansteigen bezw. abfallen. Die bekannten Ausführungsformen der Hystere  eis-Spitzenzähler    liegen weit au?erhalb des oben angegebenen MMK-VerhÏltnisses, also bei Verhältnissen, die wesentlich grösser sind als 7 :   @.   



   Das beschriebene und   dargestellte Aus-    führungsbeispiel zeigt, dass durch stärkere
Schwächung des an sich schon mit kleinem
Querschnitt   ausgeführten Hysteresisteils    das
Gegendrehmoment dieses Teils bis zu einem betimmten Bereich wesentlich erhöht werden   kans.    Man hat bisher  bersehen, da? sich das Maximum des Gegendrehmomentes mit    wesentlich kleincrem    Aufwand an Hysteresis material erreichen lÏ?t.

   Die Verkleinerung der Masse des   Hysteresiskorpers bringt nicht    nur eine Entlastung des   Zählerlagers,    son dern verkleinert auch den Unterschied zwi schen der Anlaufgrenze und der während des    Durchlaufens    erreiehten Grenze f r die zu unterdr ckende Leistung, Ein weiterer   Vor-    teil besteht darin, dass die sonst vorhandenen
Schwankungen der Anlaufgrenze, die sich beispielsweise durch stärkere oder schwÏchere    Rüekdrehung    des   Hysteresisteils    aus dem
Stillstand ergeben, verkleinert werden.

   Eine solche   Rüekdrehung    kommt bei derartigen
Zählern dadurch zustande, dass während des
Laufes des Zählers die Richtung der MMK nicht mit der Richtung der   Polarifation    des
Hysteresisteils  beremBtimmt, und dass beim
Abschalten des   Zahlers,    also beim- Fortfall des   Zählerdrehmomentes,      die lçole    des   Kyste-       resisteila    sich den Dauermagnetpolen anzu nähern suchen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Hysteresis-Spitzenzähler mit ringförmi- gem Hysteresiskorper, dadureh gekennzeich- net, da? sich die MMK f r den Luftspalt (L) zwischen den Magnetpolen (P) und dem Ringkörper (-R) zu der MMK f r den Ring körper (R) wie 2 : 1 bis 7 : 1 verhÏlt.
CH222837D 1941-01-18 1942-01-15 Hysteresis-Spitzenzähler mit ringförmigem Hysteresiskörper. CH222837A (de)

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