CH222875A - Ankerwicklung an Elektromaschinen. - Google Patents
Ankerwicklung an Elektromaschinen.Info
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K3/00—Details of windings
- H02K3/46—Fastening of windings on the stator or rotor structure
- H02K3/50—Fastening of winding heads, equalising connectors, or connections thereto
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Description
Ankerwicklung an Elektromaschinen. Die Erfindung betrifft eine Ankerwick lung an Elektromaschinen, die aua in den Nuten liegenden Stäben und besonderen, an jeder Ankerseite eine Stirnwicklung darstel lenden Stirnverbindern besteht.
Bei bekannten Ausführungen solcher Wicklungen wird jeder Stirnverbinder für sich an die ihm zugehörigen Ankerstäbe an gelegt und mit ihnen in geeigneter Weise verbunden. Hierbei ist eine einwandfreie Ab stützung der Stirnverbinder gegen Flieh kraftbeanspruchungen nicht möglich, da die in üblicher Weise vorgesehenen Bandagen entweder lediglich die Stäbe selbst oder bestenfalls die hierzu parallel verlaufenden Teile der Stirnverbinder erfassen, nicht aber deren Endverbindungen.
Nach dem Neuen der Erfindung sind die Stirnverbinder jeder Ankerseite zu einem einzigen, für sich zusammengestellten Stück vereinigt, derart, dass die Endverbindungen der Stirnverbinder in einem Formstück aus press- oder spritzbarem Kunststoff eingebet tet liegen. Hierdurch ergibt sich die Möglich keit einer einwandfreien Abstützung der Stirnverbinder gegenüber Fliehkraftbean spruchungen, gleichzeitig wird aber auch der Zusammenbau des Ankers vereinfacht, @da das die Stirnverbinder tragende Formstück für sich und unabhängig vom Anker her gestellt wird.
Die Baulänge des Ankers kann trotz der einwandfreien Abstützung der Stirnverbinder gering gehalten werden.
Das Stirnverbinderstück ist vorteilhafter weise mit Fingern versehen, die zwischen die freien Enden der Stirnverbinder hineingrei fen, wodurch auch deren Übergänge in die Endverbindungen eine gute Abstützung er halten. Die mechanische Widerstandsfähig keit der Stirnverbinder wird weiterhin er höht, wenn die Schenkel der Endverbindun- gen aussen mit in Richtung der Ankerachse verlaufenden Vorsprüngen versehen sind, und wenn endlich zwischen den beiden Schenkeln der Endverbindungen eine Bandage liegt.
Die die Endverbindungen umgebende Kunststoffschicht ist bei sehr hohen Bean spruchungen vorteilhafterweise nur so dick, wie es die elektrische Festigkeit und Herstel lungsgründe erfordern, und zur Erzielung der mechanischen Festigkeit ist ein das Formstück fassender metallischer Tragkör per vorgesehen. Hierbei ;ergibt sich eine gute Kühlung der Stirnverbinder, die noch ver- bessert werden kann, wenn der Tragkörper aussen mit Kühlrippen versehen ist.
Der Gegenstand der Erfindung ist in der Zeichnung beispielsmässig und schematisch veranschaulicht. Es zeigt dort: Fig. 1 einen Teil eines Hauptschnittes durch eine Gleichstrommaschine und Fig. 2 eine Teilansicht des die Stirnver binder an der einen Stirnseite des Ankers dieser Maschine in sich vereinigenden Stückes, im Sinne des Pfeils S gesehen, in grösserem Massstab.
Nach der Zeichnung sind in die Nuten des Ankers 1 gerade Stäbe 2, 3 eingelegt, die mittels der eine Stirnwicklung bildenden Stirnverbinder 4 zusammengeschaltet sind. Die aus den Endverbindungen 8 und den freien Enden 17, 18 bestehenden Stirnver binder 4 stellen für sich besondere Teile dar und sind an der in der Zeichnung ersicht lichen Seite der Maschine zu einem einzigen Stück, dem Stirnverbinderstück 5 vereinigt.
Dieses wurde derart gewonnen, dass die ent- sprechend geformten Stirnverbinder 4 zu sammen mit dem zweiteiligen stählernen Tragkörper 6, 7 unter Verwendung eines gut isolierenden Kunststoffes verpresst wurden, der hierbei die aus den Schenkeln 11, 12 und dem sie verbindenden Steg bestehenden End- verbindungen 8 der Stirnverbinder unter Bildung von Isolierschichten 9, 10 sicher ein bettet und ein die Stirnverbinder 4 vereini gendes einziges Formstück bildet, das seiner seits im Tragkörper 6, 7 eingebettet liegt.
Die die Endverbindungen 8, insbesondere deren Schenkel 11, 12 gegenüber dem Trag körper 6, 7 isolierende Schicht 9 ist lediglich so dick, wie es presstechnische Gründe er fordern. Die mechanische Festigkeit wird dem Stirnverbinderstück 5 hauptsächlich vom Tragkörper 6, 7 verliehen, der zu diesem Zweck an seinen innenliegenden Stirnseiten mit Eindrehungen 13, 14 versehen ist, in die der Kunststoff beim Verpressen eindringt und damit die sichere Verankerung der Stirnverbinder 4 bewirkt, und der mittels der Finger 15 und 16, zwischen die freien Enden 17, 18 der Stirnverbinder 4,
selbstverständ lich isoliert, hineingreift. Entsprechend den Eindrehungen 13, 14 sind an den Schenkeln 11 bezw. 12 aussen in Richtung der Anker achse A-A verlaufende Vorsprünge 19 bezw. 20 vorgesehen, derart, dass die Isolier schichten 9 überall gleich dick sind. Zwischen den beiden Schenkeln 11, 12 liegt eine Ban dage 21, die mittels des Seidenstreifens 22 gegenüber den Endverbindungen isoliert, im übrigen aber ebenfalls mit eingepresst ist.
Der Tragkörper weist an seinem Teil 6 Kühlrip pen 23, 24 und an seinem Teil 7 Kühlrippen 25 auf, zwischen denen ein Teil der vom Ge bläse 26 geförderten Kühlluft hindurch- strömt; dadurch, dass die Isolierschichten dünn sind und der Tragkörper zusammen mit den Stirnverbindern 4 verpresst und an seiner Innenseite verhältnismässig grob ausgedreht ist, ergibt sich hierbei ein guter Wärmeüber gang auf ihn. Über den Ankerstäben 2, 3 liegt noch eine in bekannter Weise ausgebil dete Bandage 27.
Der beim Erfindungsgegenstand verwen dete Kunststoff ist, solange er nur gut iso liert und gewisse mechanische Festigkeits- eigenschaften aufweist, beliebiger Art und zweckmässigerweise ein solcher mit Schnitzel beigabe.
Werden beispielsweise bei Verwendung von pressbarem Kunststoff vor dem Verpres- sen an die Stirnseite der Endverbindungen z.
B. in Scheibenform ausgeschnittene Schichtstoffe, beispielsweise aus Gewebe oder Papier angelegt, die dann beim Verpressen in den Kunststoff zu liegen kommen, also im entstehenden Formstück eingebettet liegen, so kann dieses Formstück derart wider- standsfähig ausgebildet werden, dass es auch bei grossen mechanischen Beanspruchungen nicht durch einen besonderen metallischen Tragkörper verstärkt zu werden braucht,
vielmehr .diese Beanspruchungen selbst auf zunehmen vermag.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Ankerwicklung an Elektromaschinen, die aus in den Nuten liegenden Stäben und be sonderen, an jeder Ankerseite eine Stirn wicklung darstellenden Stirnverbindern be steht, dadurch gekennzeichnet, dass die Stirn verbinder (4) an jeder Ankerseite zu einem einzigen, für sich zusammengestellten Stück (5) vereinigt sind, derart, dass die Endverbin- dungen (8) der Stirnverbinder - in einem Formstück aus press- oder spritzbarem Kunststoff eingebettet liegen.UNTERANSPRÜCHE: 1. Ankerwicklung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Stirnver binderstück (5) mit Fingern (15, 16) ver sehen ist, die zwischen die freien Enden (17 bezw. 18) der Stirnverbinder (4) hinein greifen. 2. Ankerwicklung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Schenkel (11, 12) der Endverbindungen (8) aussen mit in Richtung der Ankerachse (A-A) ver laufenden Vorsprüngen (19 bezw. 20) ver sehen sind. B.Ankerwicklung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den beiden Schenkeln (11, 12) der Endverbindun- n (8) eine Bandage (21) liegt. 4.Ankerwicklung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die die Endver- bindungen (8) umgebende Kunststoffschicht (9) nur so dick ist, wie es die elektrische Festigkeit und Herstellungsgründe erfordern, und dass zur Erzielung der mechanischen Festigkeit ein das Formstück fassender me tallischer Tragkörper (6, 7) vorgesehen ist.5. Ankerwicklung nach Patentanspruch und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeich net, dass der Tragkörper (6, 7) aussen mit Kühlrippen (28, 24, 25) versehen. ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE222875X | 1940-04-29 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH222875A true CH222875A (de) | 1942-08-15 |
Family
ID=5847635
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH222875D CH222875A (de) | 1940-04-29 | 1941-01-16 | Ankerwicklung an Elektromaschinen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH222875A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1002069B (de) * | 1954-02-27 | 1957-02-07 | Licentia Gmbh | Versteifungs- bzw. Fuellstueck fuer Wickelkopfhohlraeume des Stators oder Induktors elektrischer Maschinen |
| DE1189644B (de) * | 1961-02-16 | 1965-03-25 | Siemens Ag | Haltevorrichtung fuer die Stirnverbindungen in Laeufern elektrischer Maschinen |
-
1941
- 1941-01-16 CH CH222875D patent/CH222875A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE1002069B (de) * | 1954-02-27 | 1957-02-07 | Licentia Gmbh | Versteifungs- bzw. Fuellstueck fuer Wickelkopfhohlraeume des Stators oder Induktors elektrischer Maschinen |
| DE1189644B (de) * | 1961-02-16 | 1965-03-25 | Siemens Ag | Haltevorrichtung fuer die Stirnverbindungen in Laeufern elektrischer Maschinen |
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