CH223061A - Verfahren zum Laugen von Brezeln und Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens. - Google Patents

Verfahren zum Laugen von Brezeln und Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens.

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CH223061A
CH223061A CH223061DA CH223061A CH 223061 A CH223061 A CH 223061A CH 223061D A CH223061D A CH 223061DA CH 223061 A CH223061 A CH 223061A
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Keller Fritz
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Keller Fritz
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A21BAKING; EDIBLE DOUGHS
    • A21CMACHINES OR EQUIPMENT FOR MAKING OR PROCESSING DOUGHS; HANDLING BAKED ARTICLES MADE FROM DOUGH
    • A21C15/00Apparatus for handling baked articles

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Bakery Products And Manufacturing Methods Therefor (AREA)

Description


  Verfahren zum Laugen von Brezeln und Einrichtung zur     Durchführung    des Verfahrens.    Das Lugen von     Brezeln    geschieht bisher  in der Weise,     d@ass    die für das     nachfolgende     Bestreuen mit .Salz und :das     d'arauffolgende          Backen        vargewärmten        Teigformlin@ge    zum  Zwecke ihrer     Ansättigung    mit Lauge ein  zeln von Hand in diese Lauge hineinge  taucht werden.

   Das ist     nicht    nur umständ  lich, sondern, auch     aus    hygienischen     Grün,-          -den    abzulehnen.  



  Die Erfindung betrifft ein Verfahren  zum Laugen von Brezeln durch Berieselung,       dass    darin besteht, dass die auf ein     vorge-          heiztes,    zum Backofen führendes Förderband       ebracliten,    für das nachfolgende     Bestreuen     g     II     mit :

  Salz und     dass        darauffolgende    Backen       vorgerichtetenTeigformlinge    beidseitig     bezw.          aalseitig    mittels     heisser    Lauge berieselt und  durchtränkt werden, um somit unter Ver  meidung von Handarbeit     eine        chemisch    be  einflusste     Veränderung    der     Teigformlinge    zu  erzielen.  



  Die     Erfindung    betrifft ferner     eine    zur       Durchführung    dieses Verfahrens dienende  Einrichtung. Die     Einriehtun:g    gemäss der Er-         findung    besitzt einen die Lauge aufnehmen  den Behälter, in .dessen     Oberteil.    Rohre mit  nach unten und oben gerichteten     Verteiler-          düsen        angeordnet        sind,    zwischen welchen  zum     Duirchwan & ern    der     vorgerichteten        Teig-          fo:

  rmlinge    das obere     Trum    eines zum Back  ofen     führenden    Förderbandes vorgesehen: ist,       und    dass     weiterhin    zum Berieseln der     Teig-          formlinge    an eine Saug- und Druckpumpe       angeschlossene    Rohrleitungen und schliesslich  zwischen     Druckrohren    ein Filter sowie eine       Heizschlange    mit Heizofen zum Erhitzen  der Lauge angebracht sind.  



  Ein     Ausführungi.beispiel    der zur Durch  führung des Verfahrens     gemäss    der Erfin  dung dienenden     Einrichtung    ist in der Zeich  nung     veranschaulicht.     



       Fig.    1 ist eine     Ansicht    der     Einrichtung,     wobei verschiedene Teile im     Querschnitt    dar  gestellt sind;       Fig.    2 ist eine teilweise     Seitenansicht    von       Fig.    1 und       Fig.    3 eine Einzelheit.

        Die Einrichtung zum Laugen von Bre  zeln durch     Berieselung    besitzt einen Behäl  ter 1 zur Aufnahme der Lauge, der zweck  mässigerweise mit einem Füllstutzen 1' für  die Lauge     sowie    mit einem     Austrittsrohr    35  für die beim Laugen der     Teigformlinge    A       auftretenden    Dämpfe     versehen    ist.

   Im obern  Teil des Behälters 1 befindet sich das obere,  in den Backofen führende, vorgeheizte     Trum     eines     Förderbandes    4, welches die für das  nachfolgende     Bestreuen    mit Salz und das       dara.uffolgende        Backen        vorgerichteten        Teig-          formlinge    aufnimmt.

   Oberhalb des Förder  bandes 4 ist ein am Ende     geschlossenes,    mit  einer Mehrzahl von     Verteilerdüsen    3 und mit  einem     Druckmesser    11     versehenes    Rohr 2,       unterhalb    des Förderbandes 4 ein     gleich-          gestaltetes,    mit     Verteilerdüsen    3 versehenes  Rohr 2     angebracht.    Am Boden des Laugen       behälters    1 ist ein Schlammfang 5 vorge  sehen, der mittels eines     Spannbügels    7 durch  einen     Deckel    6 abgedichtet wird.

   Die beiden,  die Verteilerdüsen 3 tragenden Rohre 2  endigen in eine von einem Ofen 13     einge-          sehlossene    Heizschlange 14, die durch einen  von einer     Gasleitung    17     gespeisten    Brenner  15 erhitzt wird. Am     obern    Ausgang des  Reizofens 13 ist ein Gasabzugsrohr 1,6 an  gebracht.

   An die Heizschlange 14 schliesst  sich ein mit     Absperrhahn    33     versehenes     Rohr 2 7 an, das in einen Filter 18 einmün  det und von der Filterhaube aus als, Rohr  20 zum     Druckstutzen    19 einer in der Grube  24     befindlichen,    nicht     gezeichneten & ug-und          Druckpumpe    führt.

   Gegenüber dem     niedrig-          sten        Laugespiegel    ist an den     Behälter    1 ein  Rohr 10     angeschlossen,    das mit einem     Druck-          messer    12     versehen    ist und über einen. Ab  sperrhahn 22 zum     ,Saugstutzen    21 der in der       Grube    24     befindlichen    Saug- und Druck  pumpe führt.

   Oberhalb des     höchsten    Lauge  spiegels ist innerhalb des     Behälters    1 ein  mit einem Schwimmer 9 versehenes     @Schwim-          merventil    8 angebracht, das an ein mit Drei  weghahn 30 und     Entleerungsstutzen    31 ver  sehenes     Rohr    29 angeschlossen ist. Dieses  Rohr mündet in den Boden eines mit Stand  glas 26 versehenen     Behälters    25 ein, welcher    der Aufnahme zusätzlicher     Lauge    dient.

   Zur       Spülung    der Einrichtung ist vor dem Ab  stellhahn 22 ein von     einer        Wasserleitung    zu       beschickendes        Spülrohr    32     vorgesehen,        das     bei der     Benutzung    der     Iaugeeinrichtung     mittels eines     Absperrhahnes        23        geschlossen     wird.  



       Bei    der Durchführung des Verfahrens  zum Laugen der     vorgerichteten        Teigform-          linge    wirkt die     beschTiebene        Einrichtung     wie folgt:  Nach dem     Ingangsetzen,    der zwischen  den Stutzen 19 und 21     eingeschalteten     Saug- und Druckpumpe nimmt die in dem       Behälter    1 befindliche     Lauge    ihren     Weg     über das Rohr 10, die Pumpe und den Fil  ter 18.

   Am Boden     dieses        Filters    tritt die ge  filterte Lauge in     das        Steigrohr    27 ein und  gelangt über die     durch    den     Brenner    1-5 des  Heizofens 13 erhitzte     Heizschlanbe    14 in  erhitztem     Zustande    in die     Rohre    2 zu den       Verteilerdüsen    3.

       Dabei    tritt die     Lauge    in       feinverteiltem        Zustande    und in     Form        eines          Kegels    a     (vergl.        Fig.    3)     aus    den Düsen. 3 aus;

    sie     berieselt    die auf dem     obern        Trum    des  mit geringer     Geschwindigkeit    und in rech  tem     Drehsinne    bewegten     Förderbandes    4     be-          findlichen,    bis dahin     urgelaugten,    rohen       Teigformlinge    A im     Bereiche    des     Behälters     1 von oben und unten mit der     erhitzten     Lauge     (vergl.    auch     Fig.1)

  .        D%diuTch    findet  eine     Durchtränkung    der     Teigformlinge    mit       Lauge    statt. Nach dem     Laugen    werden die       Teigformlinge    auf ihrem     Förderband    4 dem  Backofen     zugeführt..        Das        obere        Trum    des       Förderbandes    4 wird     durch    eine geeignete       Einrichtung    vorgeheizt.

       Die    bei der     Beriese-          lung    der     Teigformlinge    nicht     benutzte          Lauge    gelangt zugleich in den Behälter 1,  d. h. in die darin befindliche Lauge zurück.

    Durch     das    Laugen der     Teigformlinge    tritt       naturgemäss    ein     allmählicher    Verbrauch an       Lauge    und damit auch ein     allmähliches    Ab  sinken des     obern        Itaugespiegels        bis    zum  untern     Laugespiegel    des Behälters 1 ein.

    Sobald dieser     Laugespiegel    erreicht ist, öff  net der Schwimmer 9 das     Ventil    $     vollstäm-          dzg,    und     es        tritt    durch     dae    Rohr 29 zusätz-      liehe Lauge aus dem Behälter 25 in den Be  hälter 1 ein; diese füllt letzteren wieder auf.

    Auch beim Stande der Lauge     zwischen,dem     obern     Bund    untern     Laugespiegel        dess        B-ehäf-          ters    1 erfolgt der     Zutritt    von zusätzlicher  Lauge     über    das     Ventil    8 in     geringerer     Menge, wie es     sich    in Wirklichkeit verhält.  



  Beim     Laugen    der     Teigformlinge        mittels     der     beschriebenen        Einrichtung    durchläuft  die Lauge einen     Kreislauf    im Sinne der in       Fig.    1     angegebenen        einschweifigen,        ein-          spitzigen    Pfeile;

   die     zusätzliche        Lauge    wird  im Sinne der zweispitzigen Pfeile und     beim     Absinken des Schwimmers 9 aus der in       Fig.    1     dargestellten    Lage dem Behälter 1  durch .das Rohr 2,9 und das     geöffnete        Ventil     8 zugeführt.

   Sobald die zwischen den     Stut-          zen    119 und 21     befindliche        -Saug-    und Druck  pumpe abgestellt wird, ist der im Betriebe  fortwährend erfolgende Kreislauf der Lauge  beendet; ,damit hört zugleich ein,     Auistritt     von Lauge aus den     Verteilerdüsen    3 der  Rohre 2 auf.  



  Zum     Reinigen        der    Einrichtung wird zu  nächst die im     Behälter    1 befindliche Lauge  nach Offnen des     Verschlusses    6, 7 aus dem  Schlammfang 5 abgelassen. Alsdann wird  der Absperrhahn 23 geöffnet.

   wodurch dann  beim     Anlaufen    der .Saug- und Druckpumpe       Spülwasser    aus der     Wasserleitung    3,2 durch  die Einrichtung     hindurchgetrieben,        wird.     Soll auch     .der        Laugebehälter    25 an dieser  Reinigung teilnehmen, so     wirrt    nach Ent  leerung der -durch den     Füllstutzen    3-6 zuge  führten Zusatzlauge der Absperrhahn 34     des     Rohres 28 geöffnet, mit     der        Wirkung,        dass          dann    die durch ,

  die     Spüluhg,erfolgem:de        Rei-          ni.gungder    gesamten     Einrichtung    erfolgt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Verfahren zum Laugen: von Brezeln durch Berieselung, dadurch gekennzeichnet, dass die auf ein vorgeheiztes, zum Back- ofen führendes Förderband gebrachten,
    für das nachfolgende Bestreuen mit Salz >sowie für das darauffolgende Backen vorgerichte ten rohen Teigformlinge beidseitig mittels heisser Lauge berieselt und durchtränkt werden. II. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, gekenn zeichnet durch einen die Lauge aufnehmen den Behälter, indessen Oberteil Rohre mit nach unten und nach oben gerichteten Ver teilerdüsen angeordnet sind,
    zwisehen wel chen zum Durchwandern der vorgerichteten Teigformlinge das obere Trum eines zum Backofen führenden Förderbandes vorge sehen ist,
    .dass weiterhin zum Berieseln der Teigformlinge an eine Saug- und Druck pumpe angeschlossene Rohrleitungen und schliesslich zwischen Dreckrohren ein Filter sowie .eine Heizschlange mit Heizofen für das Erhitzen der Lauge angebracht sind.
    <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Einrichtung nach dem Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, d@assim Behälter (1) ein .durch einen Schwimmer (9) betätig- tes Zulaufventil (8) für zusätzliche Lauge vorgesehen ist, das bei absinkendem Lauge sp.iegel Lauge aus einem Behälter (25) über ein Rohr (2@9) zuführt.
    2. Einrichtung nach dem Patentanspruch II und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass der Heizofen (13, 15) mit einem Gasabzugsrohr (16) und:
    der Lauge behälter (1) mit einem AbzugSTohT (35) für die Laugedämpfe versehen ist. 3. Einrichtung nachdem Patentanspruch II und den Unteransprüchen 1 und 2, da- ,durch gekennzeichnet, dass der Behälter (1) einen Schlammablass (5, 6, 7) und einen Füllstutzen (1') für die Lauge besitzt.
    4. Einrichtung nach dem Patentanspruch II und den Unteransprüchen 1 bis 3, ;da durch gekennzeichnet, dass in. die Rohrlei tung (10) ein mit Absperrhahn (23) ver- seUenes @Spülrolhr (32) eingebaut ist, um die Einrichtung nach Entfernung der Lauge reinigen zu können.
CH223061D 1941-11-23 1941-11-23 Verfahren zum Laugen von Brezeln und Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens. CH223061A (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1220352B (de) * 1963-02-14 1966-07-07 Gen Mills Inc Verfahren zum kontinuierlichen Backen
US3272154A (en) * 1964-09-09 1966-09-13 K & N Soft Pretzel Company Inc Compact self-unloading baking oven
DE10210821B4 (de) * 2002-03-12 2010-08-19 Riehle & Jordan Verwaltungs-Gmbh Belaugungsstation für Backwaren, insbesondere für Gärgut

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