CH223201A - Verfahren zur Darstellung eines neuen Oxyketons der Androstanreihe. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung eines neuen Oxyketons der Androstanreihe.

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CH223201A
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androstane
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oxyketone
hydrogen
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Gesellschaft Fuer Chemis Basel
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Chem Ind Basel
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    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07JSTEROIDS
    • C07J1/00Normal steroids containing carbon, hydrogen, halogen or oxygen, not substituted in position 17 beta by a carbon atom, e.g. estrane, androstane
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07JSTEROIDS
    • C07J75/00Processes for the preparation of steroids in general

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Description


      Verfahren    zur Darstellung eines neuen     Ogyketons    der     Andr        ostanr        eihe.       Es wurde gefunden, dass man zu einem  neuen     Oxyketon    der     Androstanreihe    gelangen  kann, wenn man in einem     Androstan-3,17-          diol-17-ester    die     Carbinolgruppe    in     3-Stellung     durch     Dehydrierung,    d. h.

   mit     Wasserstoff     entziehenden Mitteln, in eine     Ketogruppe     überführt und den erhaltenen     Ketoester    mit       hydrolysierenden    Mitteln behandelt.  



  Das so erhaltene     Androstan-17-ol-3-on    der  Formel  
EMI0001.0018     
    schmilzt bei<B>1820.</B> Es ist identisch mit der  gemäss Patent Nr. 210760     herstellbaren    Ver  bindung.  



  Zur     Dehydrierung    verwendet man zweck  mässig die üblichen     Dehydrierungsmittel,    wie  z. B. solche metallische Katalysatoren, die    zur Gruppe der     Hydrierungs-    und     Dehydrie-          rungskatalysatoren    gehören wie Kupfer, Platin,  Palladium, Gold, Nickel usw. oder ihre Mi  schungen und Legierungen.

   Oft wird dabei  vorteilhaft in Anwesenheit von Wasserstoff  akzeptoren wie Naphthalin,     Chinolin,        Phenolen,     Zimtsäure,     Fumarsäure,        Cyclohexanon,        Benzo-          phenon,        Chinonen,    Aldehyden und     dergl.    und/  oder unter vermindertem Druck oder in Ge  genwart von     inerten    Gasen gearbeitet. Durch  Einwirkung     hydrolysierender    Mittel wird der  primär entstandene     Ketoester    zum     freien        Oxy-          keton    verseift.  



  Die neue     Verbindung    soll therapeutische  Verwendung finden oder als Zwischenprodukt  zur Herstellung therapeutisch wertvoller Ver  bindungen dienen.  



  <I>Beispiel 1:</I>  2 g     Androstan-3,17-diol-17-acetat    vom  F. 192   und 2 g Zimtsäure werden in 100     cms     Eisessig gelöst und in der Wärme mit     Palla-          diumkatalysator    geschüttelt. Nach beendeter      Reaktion wird vom Katalysator     abfiltriert,     das Filtrat in 800 cm'' Wasser gegossen und       ausgeäthert.     



  Die Ätherlösung wäscht man mit Wasser,  trocknet sie und dampft sie im Vakuum ein.  Der Rückstand wird in der Wärme mit 2      /o        iger     alkoholischer Lauge verseift, das     Verseifungs-          gemisch    in     Wasser        gegossen    und     ausgeäthert.     Die Ätherlösung wäscht man wiederholt mit       Sodalösung,        dann    Wasser und dampft sie im  Vakuum ein. Aus dem Rückstand wird z. B.

    durch     Umkristallisation        und/oder        Hochvakuum-          sublimation    oder auch über Kondensations  produkte mit     Ketonreagentien,    wie das     Seini-          carbazon,        das        Dinitrophenylhydrazon    und     dergl.     etwa 1,1 g     Androstan-17-ol-3-on    erhalten,  das bei<B>182"</B> schmilzt.  



       Statt    des Gemisches von     Androstan-diol-          17-acetat    und     Zimtsäure    kann z. B. auch der       Androstan-3,17-diol-17-zimtsätu-eester    verwen  det werden, bei dem die zu dehydrierende       Hydroxylgruppe    und der     Wasserstoffakzeptor     im gleichen Molekül vereinigt sind.  



  <I>Beispiel 2:</I>  2 g     Aiidrostaii-trans-tratis-3,17-dio1-17-          hexahydrobenzoat    vom F. 166-167" werden  zusammen mit 2 g     Kupferpulver    im Vakuum  auf 210   erhitzt. Nachdem die zeitweise sehr  heftige     Wasserstoffentwicklung        nachgelassen     hat, nimmt     man        das    Reaktionsgemisch in  Äther auf, filtriert vom Kupfer ab und dampft  das Filtrat ein.

       Man    erhält einen für     3-Keto-          androstan-17-trans-ol-hexahydrolieiizoat    cha  rakteristischen gallertigen Rückstand, der     finit          50        cm-*'        siedender    2     %        iger        methylalkoholischer       Kalilauge verseift wird. Hierauf verdünnt man  mit Wasser,     äthert    aus, wäscht die Äther  lösung mit Wasser, trocknet sie und dampft  sie ein. Aus dem Rückstand erhält man z. B.

    durch Umkristallisation aus     Äther-Petroläther          und,'oder        Hochvakuumsublimation    oder auch  über Kondensationsprodukte mit     Ketonreagen-          tien    etwa 1,0 g     Androstan-17-ol-3-on    vom  F. 182  .

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Darstellung eines neuen Uxyketons der Androstanreihe, dadurch ge kennzeichnet, dass man in einem Androstan- 3,17-diol-17-ester die Carbinolgruppe in 3- Stellung durch Dehydrierung, d. h. mit Was- serstoff entziehenden Mitteln, in eine Keto- gruppe überführt und den erhaltenen Ketoester mit hydrolysierenden Mitteln behandelt.
    Das Verfahrensprodukt ist identisch mit der gemäss Patent Nr. 210760 herstellbaren Verbindung. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man die Dehydrierung in Gegenwart von Wasserstoffakzeptoren aus führt. 2. Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass inan von solchen Diolen ausgeht, welche an der Carbinolgruppe in 17-Stellung durch eine als Wasserstoffakzeptor dienende ungesättigte Säure verestert sind.
CH223201D 1935-12-12 1935-12-12 Verfahren zur Darstellung eines neuen Oxyketons der Androstanreihe. CH223201A (de)

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