CH223302A - Verfahren zur Herstellung eines neuen Farbstoff-Zwischenproduktes. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines neuen Farbstoff-Zwischenproduktes.

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CH223302A
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Ici Ltd
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  Verfahren zur Herstellung eines neuen     Farbstoff-Zwischenproduktes.       Die vorliegende Erfindung betrifft ein  Verfahren zur     Herstellung    eines neuen     Farb-          stoff-Zwischenproduktes,    nämlich von     Adipin-          di-(4-amino-l-N-äthylanilid),    welches sich  dadurch     auszeichnet,    dass man zwei     Moleku-          larmengen        Äthylanilin    mit einer Molekular  menge     Adipinsäuredihalogenid        acyliert,    das,  resultierende     Adipin-di-(1-N-äthylanilid)

          di-          nitriert    und das betreffende     Adipin-di-(4-          nitro-l-N-äthylanilid)    zum entsprechenden       D:amin        reduziert.     



  Da das     Adip_nsäurechlorid,    das am leich  testen erhältliche     Halogenid    ist, wird jenes  bevorzugt.     Das        Adipinsäurediha.logenid    oder       A.dipinsäurechlorid    kann als solches als       Ausgangsstoff    verwendet oder in     situ    aus       Adipinsäure    und einem     Halogenid    von dem  zum Umwandeln der     Carbonsäuren    in ihre       Halogenide        verwendeten    Typus, z.

   B.     Phos-          phortrichlorid,        erzeugt    werden. Die     Nitrie-          rung    erfolgt leicht beispielsweise durch Be  handlung mit im wesentlichen der     theoreti-          sehen    Menge Salpetersäure in Lösung in  Schwefelsäure. Ebenso gelingt die     Redukt_on       sehr gut, z. B. indem man das Gemisch mit ,  Eisen und einer geringen Menge Säure in  einem     Wasser-Alkoholgemisch    erhitzt.  



  Das     A.dipin-di-(4-amino-l-äthylanilid)    ist  eine neue Verbindung. Es ist eine kristalli  nische Substanz, welche in verdünnter Salz- ;  säure und in     Athylalkohol    löslich ist. Es  kann als     Azofarbstoff-Zwischenprodukt    be  nutzt werden.    <I>Beispiel 1:</I>    Ein     Gem:s-ch    von 14,6 Teilen     Adipinsäure     24,2 Teilen     Athylanilin,    12,4     Teilen;        Phm-          phortrichlarid    und 250 Teilen von trockenem       Toluol    wird am     Rückflusskühler    während  18-20 Stunden gekocht.

   Das     Toluol    wird  hierauf durch Wasserdampf     destillation    aus  dem Reaktionsprodukt entfernt. Der Rück  stand wird dann     mit        Natriumcarbonat    alka  lisch gemacht und unter Kühlen     gerührt,    bis  das     Anilid    erstarrt. Das     Anilid    wird dann       abfiltizert        und    getrocknet. Auf     diese    Weise  .erhält man annähernd 27 Teile rohes     Adipin-          di-(N-äthylanilid)    vom     Smp.    72-75 C.

        Durch     Umkristallisieren    aus Alkohol erhält  man weisse Nadeln vom     Smp.        76'C.     



  35,2 Teile     Adipin-di-(N-äthylanilid)    wer  den in<B>150</B> Teilen     Schwefelsäure        (spez.        Gew.     1,84) unterhalb 10   C gelöst. Die so erhal  tene Lösung wird bei 0.5" C nitriert unter       langsamem    Hinzufügen einer Lösung von 6.7  Teilen     Salpetersäure        (9pez.        Gew.1,5)    in 9 Tei  len     Schwefelsäure        (spei.        Gew.1,84).    Nach Zu  gabe aller Salpetersäure wird das Gemisch       während    einer weiteren halben Stunde ge  rührt und hierauf langsam auf Eis gegossen.

    Die     gefällte,        feste    Masse wird     abfiltriert,     gründlich mit kaltem     Wasser    gewaschen, ge  trocknet     und    aus     Eisessig        umkristallisiert.     Es werden 34 Teile     Adipin-di-(4-nitro-l-N-          äthylanilid)    vom     Smp.        185-195'    C erhal  ten. Durch U     mkristallisieren    aus Äthyl  alkohol erhält man die     reine    Verbindung  vom     Smp.    19S-199" C.  



  44,2 Teile     Adipin-di-(4-nitro-l-N-äthyl-          anilid)    werden     portionenweise    in ein Gemisch  von 50 Teilen     Eisenspänen,   <B>100</B> Teilen  Wasser. 150 Teilen     Butylalkohol    und 1 Teil       56%iger        Salzsäure    eingeführt, worauf das  Gemisch unter Kochen am     Rückfluss    gerührt  wird. Das Kochen wird während 18 Stunden  weiter fortgesetzt. Hierauf werden 2 Teile  wasserfreies     Natriumoarbonat    hinzugegeben  und das Gemisch wird filtriert.

   Der zurück  bleibende     Schlamm    wird mit weiteren 100  Teilen heissem     Butylalkohol    extrahiert, fil  triert und die Filtrate zusammen vereinigt.  Der     Butylalkohol        wird    durch Wasserdampf  destillation entfernt und die zurückbleibende  wässerige Suspension von rohem     Adipin-di-          (4-amino-l-N-äthylanilid)    mittels Salzsäure  eben     congosauer        gestellt.    Die erhaltene  Lösung des     Hydrochlorids    des     Diamins    wird  hierauf mit 10 Teilen Tierkohle behandelt,  das Gemisch filtriert,

   5 Teile     krist.    Natrium  acetat zum Filtrat hinzugefügt. und nach  dem Abkühlen     des    Filtrats .das     Diamin    durch  allmähliche Zugabe eines kleinen Über  schusses     eines,    Alkalis (z. B. Ammoniak) ge  fällt. Die feste Masse wird     abfiltriert    und  bei 50-60" C     getrocknet.       Auf     diese         reise    werden 30 Teile     Adipin-          di-(4-amino-l-N-äthylanilid)    erhalten.

   Das  selbe     stellt    ein     gräuliches    Pulver vom       Smp.        134-135'C    dar und wird durch     Di-          gerieren    in heissem     Petroläther        (Siedepunkt-          bereich    80-100"C) und     nachheriges    Fil  trieren gereinigt. Sein     Schmelzpunkt.    beträgt  dann<B>139'</B> C.  



  Die Kondensation im ersten Teil dieses       Beispiels    kann auch durch Erhitzen von       Athylanilin    mit     Adipinsäurechlorid,    anstatt  mit     Adipinsäure    und     Phosphortrichlorid,    be  wirkt werden.  



  <I>Beispiel 2:</I>  Ähnlich liegen die     Verhältnisse,    wenn  man im     Beispiel    1     statt        Phosphortrichlorid     die entsprechende Menge     Thionylchlorid    ver  wendet.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Verfahren zur Herstellung von Adipin- di-(4-amino-l-N-äthylanilid), dadurch ge kennzeichnet, dass man zwei Molekular mengen Äthylanilin mit einem Adipins < .lure- halogenid acyliert, das resultierende Adipin- di-(1-N-äthylanilid) dinitriert und dann das Adipin-di-(,4-nitro-l-N-äthylaililid) zum ent sprechenden Diamin reduziert.
    Das Adipin-di-(4-amino-l-N-üthylanilid) ist eine neue Verbindung. Es ist eine kri- etallinische Substanz, die in verdünnter Salz säure und in Äthylalkohol löslich ist. Es kann als Azofarbstoff-Zwischenprodukt ver endet werden. UN TERANSPRtrCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man Adipin- chlorid benutzt. 2. Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet.
    dass man Adipinchlorid verwendet, das an Ort und Stelle aus Adipinsäure und Phos- phortrichlorid erzeugt worden ist. 3. Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekeniizcichnet, dass man Adipinchlorid verwendet, das aiL Ort und Stelle aus Adipinsäure und Thionyl- chlorid erzeugt worden, ist. 4.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Adipin-di- (1-N-äthylanilid) mit im wesentlichen der theoretischen, Menge Salpetersäure in Lösung in Schwefelsäure behandelt wird. 5. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Reduktion des A.dipin-di-(4-nitro-l-äthylanilids) mit Eisen und einer geringen Menge Säure in Lösung in einem Wasser-Alkoholgemisch vorgenom men wird.
CH223302D 1940-04-26 1940-04-26 Verfahren zur Herstellung eines neuen Farbstoff-Zwischenproduktes. CH223302A (de)

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