CH223700A - Verfahren zur Herstellung eines Mittels zum Schützen von Wolle, Textilien, Pelzwerk, Haaren, Leder, Federn, natürlichen oder künstlichen Fasern bezw. solche Stoffe enthaltenden Produkten und Massen gegen Motten und andere tierische Schädlinge. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Mittels zum Schützen von Wolle, Textilien, Pelzwerk, Haaren, Leder, Federn, natürlichen oder künstlichen Fasern bezw. solche Stoffe enthaltenden Produkten und Massen gegen Motten und andere tierische Schädlinge.

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CH223700A
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Aktiengesellschaf Hydrierwerke
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Deutsche Hydrierwerke Ag
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      Verfahren    zur Herstellung eines     -Mittels    zum Schützen von Wolle,     Textilien,    Pelzwerk,  Haaren, Zeder, Federn, natürlichen oder     künstlichen    Fasern     bezw.    solche     Stoffe     enthaltenden Produkten und )lassen gegen     )1otten    und andere  tierische Schädlinge.

      Das Hauptpatent Nr. 215088 betrifft ein  Verfahren zur Herstellung eines Mittels zum  Schützen von Wolle, Textilien, Pelzwerk,  Haaren, Leder, Federn, natürlichen oder  künstlichen     Fasern        bezw.    solche Stoffe ent  haltenden Produkten     und        Massen    gegen Mot  ten und andere tierische     Schädlinge,    das da  .durch gekennzeichnet ist, dass man eine     ge-          ruehschwache    bis geruchlose, mindestens  einen     aliphatischen    Rest mit.

   mindestens  4     C-Atomen    im Molekül enthaltende aroma  tische     Oxyverbindung    in einem flüssigen  Verdünnungsmittel auflöst     bezw.        emulgiert.     



  Gegenstand der vorliegenden Erfindung  ist ein Verfahren zur Herstellung eines  Mittels zum Schützen von Wolle, Textilien,  Pelzwerk, Haaren, Leder, Federn, natürli  chen oder künstlichen     Fasern        bezw.    solche  Stoffe enthaltenden Produkten und Massen    gegen     Motten    und andere tierische<B>Schäd-</B>  linge, das dadurch     gekennzeichnet        ist,        dass     man eine     geruehschwache    bis     geruchlose    aro  matische     Oxyverbindung,

      die mindestens  einen     cycloaliphatischen    Rest auf jedem       hydroxylgruppenhaltigen        aromatischen    Rest  in ihrem Molekül aufweist, in     einem-Ver-          dünnungsmittel        auflöst        bezw.        emulgiert.     Solche Verbindungen sind insbesondere       Phenole,        gresole,.        Xylenole,        Guajakole-        Oxy-          .diphenyle,

          Oxydiphenylmethane    und     Naph-          thole,    die für jeden     hydroxylgruppenhaltigen     aromatischen Rest durch mindestens einen       cycloaliphatischen    Rest     bezw.    durch eine  mindestens einen     cycloaliphatischen        _    Rest  enthaltende Gruppe     substituiert    sind.  



  Unter     cycloaliphatischen    Resten sind       Reste    verstanden,     wie    z. B. der     Cyclohexyl-          rest,    der     Methylcyelohexylrest,    der sek.-           Butylcyclohexylrest,    der sek.

   -     Octyl    -     cyclo        -          hexylrest,    der     Decyl-cyclohexylrest,    der       Cyclohexyl-cyclohexylrest,    der     Hexahydro-          benizyl-cyclohexylrest,    der     Dekahydronaph-          thy.lrest,        Naphthenylreste        (Reste    von     Naph-          thenalkoholen)    und dergleichen mehr.  



  Diese Verbindungen sind leicht erhält  lich, z. B. durch Kondensation von     Cyclo-          oIefinen    aller Art, ferner von ein- oder mehr  wertigen     cycloaliphatischen    Alkoholen mit  beliebigen aromatischen     Oxyverbindungen.     Man kann z. B. die den oben genannten       Cycloalkylresten    entsprechenden     cycloalipha-          tischen    Alkohole zur Kondensation verwen  den.

   Unter anderem kann man mit aromati  schen     Oxyverbindungen    Stoffe wie     Cyclo-          hexanol,        Cyclohexen,        Methylcyclohexanol,          Methylcyclohexen,        Amylcyclohexanol,        Amyl-          cyclohexen,        Octylcyclohexanol,        Octylcyclo-          hexen,        Cyclohexyl-cyclohexanol,        Cyclohexyl-          cyclohexen,

          Perhydromenaphthylmethyleyclo-          hexanol,        Dodekahydro-4,4'-dioxy-diphenyl-          methan    und die entsprechenden     Olefine    kon  densieren und die Kondensationsprodukte  als Gemische oder Individuen erfindungsge  mäss verwenden. Die Kondensation kann       unter        Mitwirkung    von bekannten Konden  sationsmitteln, von denen sich besonders die       Überchlorsäure    in Form ihrer     wässrigen          Läsung    bewährt hat, erfolgen.  



  Die     genannten    Verbindungen können auch  weitere     Substituenten    tragen. Insbesondere  können sie noch durch eine oder mehrere  Halogen-,     Oxo-,        Oxy-,        A'lkyloxy-,        Alkyl-          gruppen    und dergleichen substituiert sein. So  können unter anderem auch     Cycloalkyl-oxy-          aryl-ketone    verwendet werden.         Geeignete    Verbindungen sind beispiels  weise:    1.     Cyclohexylresorzin     2.     4-Methylcyclohexyl-phenol     3.     4-Cyclohexenyl-phenol    (vgl.

   C. 1929 11  <B>1663)</B>  4.     Cyclohexyl-oxyphenyl-keton     5.     sek.-Octyl-cyclohexyl-phenol     6.     4-(4'-Dekahydromenaphthyl-cyclohexyl)-          kresol       Als     besonders    wertvoll haben sich die  jenigen     Verbindungen.        erwiesen,    die in dem  aromatischen     Rest    noch Halogenatome, wie  Chloratome,     vorzugsweise    in     Parastellung    zu  der     Hydroxylgruppe    enthalten. Dergleichen  Verbindungen sind z.

   B.: ,  7.     4-Chlor-2-isoamylcyclo'hexyl-phenol     B.     4-Chlor-2-hexahydrobenzoyl-phenol     9.     Bi--#\(2-oxy-3-cyclohexyl-5-chlor-phenyl)-          methan     10. Bis- [4-     (2'-oxy-5'-chlor    -     phenyl)-cyclo-          hexyl]        -methan     Die Verbindungen können, wie     bereits    er  wähnt, durch Gruppen der verschiedensten  Art substituiert     sein.    Solche Gruppen sind  weiterhin     Arylreste,        Mercapto-,

          Amino-          gruppen    oder deren     Abkömmlinge,    wie  Ester-,     Amid-,    Sulfid-,     Sulfongruppen.    Wei  terhin können     wasserlöslichmachende    Grup  pen, wie     Carboxylgruppen,        Sulfonsäuregrup-          pen,        Schwefelsäureestergruppen,        quarternäre          Ammoniumgruppen,

          Polyoxy-        und/oder        Poly-          äthergruppen    in das     Molekiil    eintreten.  



  Die     genannten    Verbindungen sind ge  ruchlos bis     geruchschwach.        Soweit    sie     einen     eigenen Geruch aufweisen, ist der Geruch  angenehm und weist nicht mehr den typi  schen     Phenolgernch    auf.  



  Die Verbindungen können in fettlösen  den Stoffen, wie z.     B.    Benzin und     Kohlen-          wasserstoffen,    die gleichzeitig zu Reini  gungszwecken dienen können, gelöst werden.  Die Anwendung der Mittel kann z. B.     so    er  folgen, dass man die gegen Motten und andere  tierische, auch tropische Schädlinge zu  schützenden     Waren    mit Lösungen der ge  nannten     Körper    in Benzin,     Halogenkohlen-          w-asserstoffen    oder ihren Gemischen, wie  z.

   B. einem Gemisch aus     Tetrachlorkohlen-          stoff    und     Trichloräthylen    oder     Dichloräthan     und dergleichen     tränkt,        eintaucht,    durch  feuchtet,     besprengt    usw. Bei     Produkten,    die  ausgesprochen zur Kristallisation neigen, hat  man es dabei durch Wahl von Zusatzstoffen  in der Hand, das     Ausblühen    insbesondere auf  dunklen Stoffen zu verhüten. Für diesen       Zweck    kann man beispielsweise höhere Alko-      hole,     Cyclohexanon    und dergleichen verwen  den.  



  Weiterhin kann man auch mit den Ver  bindungen Emulsionen     bezw.    Dispersionen  herstellen. Gegebenenfalls kann man dabei  Netz- und     Emulgiermittel        mitverwenden,    wo  durch eine gleichmässige Durchdringung der  Ware     gewährleistet    wird.  



  Eine     weitere    Herstellungsart des. Mittels  ist die, dass man die aromatischen     Oxyver-          bindungen    mit Seife oder andern kapillar  aktiven Stoffen vereinigt und die so erhal  tenen     Produkte    im Wasser löst. Die so ge  wonnenen Lösungen können zum Waschen,       Imprägnieren    und dergleichen der zu schüt  zenden Waren verwendet werden.  



  Die Verbindungen können gegebenenfalls  auch in Anwesenheit anderer Stoffe, wie  Säuren, Salzen, Beizen, Farbstoffen und der  gleichen gelöst     bezw.        emulgiert    werden, wo  durch entweder ihre Wirksamkeit erhöht  oder ihre Haftfestigkeit vermehrt oder son  stige Eigenschaften     verbessert    werden kön  nen.  



  Die Behandlung kann sowohl bei gewöhn  licher     wie    bei     erhöhter    Temperatur erfolgen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung .eines Mittels zum Schützen von Wolle, Textilien, Pelz werk, Haaren, Leder, Federn, natürlichen oder künstlichen Fasern bezw. solche Stoffe enthaltenden Produkten und Massen gegen Motten und andere tierische Schädlinge, da durch gekennzeichnet, dar man eine geruch- schwaehe bis geruchlose aromatische Oxy- verbindung, die mindestens einen cycloali- phatischen Rest auf jeden hydroxylgruppen- haltigen aromatischen Rest in ihrem Molekül aufweist,
    in einem Verdünnungsmittel auf löst bezw. emulgiert. UNTERANSPRüCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man eine Ealogen- haltige Oxyverbindung verwendet. 2. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man eine Oxy- verbindung verwendet, die neben wenigstens einem Halogensubstituenten wenigstens einen weiteren Substituenten enthält. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass eine Oxyverbin- dung verwendet wird, die mehrere hydroxyl- gruppenhaltige aromatische Reste im Mole kül enthält. 4. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass ein Halogen phenol verwendet wird. 5. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Oxyverbin- dung in einem fettlösenden, organischen Lösungsmittel gelöst wird. 6.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Oxyverbin- dung in einem Gemisch fettlösender, organi scher Lösungsmittel gelöst wird. 7. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dar die Oxyverbin- dung in Gegenwart kapillaraktiver Stoffe gelöst bezw. emulgiert wird. B.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dar die Oxyverbin- dung in Gegenwart von Stoffen gelöst bezw. emulgiert wird, die ihre Haftfestigkeit er höhen.
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