CH224379A - Vorrichtung zur Champignonzüchtung. - Google Patents
Vorrichtung zur Champignonzüchtung.Info
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01G—HORTICULTURE; CULTIVATION OF VEGETABLES, FLOWERS, RICE, FRUIT, VINES, HOPS OR SEAWEED; FORESTRY; WATERING
- A01G18/00—Cultivation of mushrooms
- A01G18/60—Cultivation rooms; Equipment therefor
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Description
Yorrichtuug zur Champignonz chtung.
Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zur Champignonzüchtung.
Die Vorrichtung besteht aus einem Gestell mit Führungsstangen, das zur Auf nahme der Nährunterlage dient, und einem Sockel, der die poröse Eulturunterlage enthÏlt, wobei an den Führungsstangen Organe zur Aufnahme und Befestigung verstellbarer Kulturbretter angebracht sind, welche Organe gestatten, die Sulturbretter einzustellen und nach Bedarf zu Kontrollen uncl zum Bespieken mit Pilzbrut wegzunehmen.
Auf der Zeichnung sind beispielsweise Ausführungsformen der Vorrichtung dargestellt.
Fig. 1 zeigt einen Vertikalschnitt durch die Vorrichtung,
Fig. 2 einen Grundriss zu Fig. 1.
Fig. 3 und 4 zeigen Einzelheiten.
Fig. 5 und 6 zeigen weitere Ausf hrungsformen im Grundriss.
Das Gestell der Vorrichtung nach Fig. 1 und 2 besitzt als Sockel einen äussern Rahmen 1 von viereckiger Form aus einem nicht faulenden Material, in dem die Eulturunterlage 2, die auseinerporösenMasse, z. B. Sand etc., besteht, eingefüllt ist. Über dieser Masse ist ein Boden 3 aus einem fäulnisbeständigen Material, z. B. Eternit, angeordnet, der die Kulturtmterlage und die Nährunterlage von- einander trennt, aber Wärmeübertragung und Temperaturausgleich zwischen beiden nicht verunmöglicht. Am Rahmen 1 sind vier senkrecht aufstehende, winkelförmige Führungs- stangen 4 befestigt, die in bestimmten Abständen Organe, z. B.
Löcher oder Schlitze 5 zur Aufnahme von Befestigungsschrauben 6 für die Rulturbretter 7 mit winkelförmigen Querschnitten aufweisen. Diese Eulturbretter 7 grenzen die Vorrichtung nach aussen ab und verhindern, da¯ die Nährunterlage herausfallen kann, sind aber so angeordnet, da¯ zwischen zwei sich folgenden Brettern stets ein Zwischenraum bleibt, durch den das Heraustreten der Fruchtkorper sowie die Luftzufuhr zur Nährunterlage ermöglicht wird. Sie erhalten zweckmässig winkelförmi- gen Querschnitt, so da¯ horizontale Auflagen gebildet werden, die als Unterlagen für die wachsenden Pilze dienen. Die Eulturbretter können in beliebiger Zahl und Form übereinander angeordnet sein. Oben ist das ganze durch eine Platte aus fäulnisbeständigem Material abgeschlossen.
In den durch die F hrungsstangen und Eulturbretter umschlossenen Raum wird die Nährunterlage mittels einer geeigneten Varrichtung eingebracht. Nach dem Einbringen und Aufeinanderschichten der Nährunterlage kann dieselbe von allen Aussenseiten her mit Pilzbrut bespickt und die Kulturbretter k¯nnen an den F hrungsstangen möglichst dicht an die Nährunterlage angedriiekt befestigt werden. Zu diesem Zweck werden an den Führungsstangen 4 Anlagen 8 mit Füh- rungsschlitzen 9 durch die Schrauben 5 festgehalten, die durch die Schlitze ermöglichen, die Kulturbretter 7 in einer beliebigen Stellung festzuhalten.
Die Kulturbretter schlie- Ben nicht dieht gegeneinander auf den Längsseiten ab, sondern sind so angeordnet, da¯ horizontale, sehlitzartige Zwischenräume zwischen ihnen bleiben, durch weldhe das Myzelium austreten kann. Die horizontalstehenden Schenkel der Kulturbretter dienen als TrÏger der zur Fruchtkorperbil- dung notwendigen Deckerde.
Durch das Wachstum der Pilze wird der Nährboden im Innern der Vorrichtung wenigstens teilweise aufgebraucht und fällt etwas in eich zusammen. Die beweglich befestigten Kulturbretter ermöglichen, diesem Schwinden des NÏhrbodens zu folgen, indem die Anlagen 8 zufolge der Schlitze 9 mitsamt den Sulturbrettern nach Loden der Schrauben 5 mehr nach innen versehoben und in der neuen Lage wieder festgeklemmt werden können. Haben die Pilze die gewünschte Grosse erreicht, so werden sie geerntet.
Nach Beendigung einer Ernte werden der Deekel 10 und die Kulturbretter 7 abgenommen, der ausgenutzte Nährboden ausgeräumt, die Vorrichtung wird von neuem durch Gas- behandlung steril gemacht und mit einer neuen Nährunterlage gefüllt und ihr Zeit zur Gärung gelassen. Nach der Gärung kann P,, vus dieselbe, wie bereits beschrieben, wieder mit Myzelium oder Sporenbrut bespickt werden und ist wieder zu neuer Kultur bereit.
Die Vorrichtung kann in versehiedenen Formen hergestellt werden. So zeigt Fig. 5 den Grundriss eines runden Aufbaues mit horizontal gebogenen Kulturbrettern, während Fig. 6 diejenige einer länglichen, rechteckigen Körperform darstellt. Die winkelförmigen Kulturbretter k¯nnen auch ungleich lange Schenkel aufweiten.
In der Vorrichtung kennen Nahrschichten und Kulturunterlagen wechselweise in beliebiger Zahl tibereinander angeordnet sein.
Die Füllung der Vorrichtung bildet ein kompaktes Ganzes ohne BeliXftungskanäle und dergleichen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH : Vorrichtung zur Champignonzucht, dadurch gekennzeichnet, dass sie ein Gestell mit Führungsstangen, das zur Aufnahme der Nährunterla dient,mssMMder Nanrunteriage dient, una einen Sockel, aer die por se Kulturunterlage enthÏlt, aufweist, wobei an den F hrungsstangen Organe zur Aufnahme und Befestigung verstellbarer Kulturbretter angebracht sind, welche Organe gestatten, die Kulturbretter einzustellen und zu Kontrollen und zum Bespicken mit Pilzbrut wegzunehmen.UNTERANSFBÜCHE : 1. Vorrichtung naeh PatssBtmsprucb, dadurch gekennzeichnet, dass NÏhrschichten und Kulturunterlagen wechselweise bereinander angeordnet sind.2. VorrichtungnachPatentanspruch, dadurch gekennzeichnet da¯ die Nährunterlage und die Kultumnterlage durch einen Boden voneinander getrennt sind.3. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da¯ die Kulturbretter verstellbar an den Führungsstangen befestigt sind.4. Vorrichtung nach Patentansprueh utd Unteransprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, da¯ die Eultarhtterwinkelförmi- gen Quersohnitt aufweisen.5. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daB die gulturbretter gleich lange Schenkel besitzen.6. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Eulturbretter verschieden lange Schenliel aufweisen.7. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daB die Eulturbretter in der Längs- richtung gebogen sind.8. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daB die Vorrichtung kreisförmigen GrundriB besitzt.9. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspr chen. 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung rechteckigen Grundriss besitzt.10. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die innere Fiillung der Vorrichtung als ein kompaktes Ganzes ohne Kanäle und Hohlräume aufgeschichtet ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH224379T | 1942-01-23 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH224379A true CH224379A (de) | 1942-11-30 |
Family
ID=4453498
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH224379D CH224379A (de) | 1942-01-23 | 1942-01-23 | Vorrichtung zur Champignonzüchtung. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH224379A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4313278A (en) * | 1978-07-28 | 1982-02-02 | W. Darlington & Sons Limited | Mushroom growing |
-
1942
- 1942-01-23 CH CH224379D patent/CH224379A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4313278A (en) * | 1978-07-28 | 1982-02-02 | W. Darlington & Sons Limited | Mushroom growing |
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| te Heesen | The Paper Museum of the Academy of Sciences in St. Petersburg, c. 1725-1760. Introduction and Interpretation |