CH224381A - Zuchtanlage für Pilze, Bleichgemüse oder dergleichen. - Google Patents

Zuchtanlage für Pilze, Bleichgemüse oder dergleichen.

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CH224381A
CH224381A CH224381DA CH224381A CH 224381 A CH224381 A CH 224381A CH 224381D A CH224381D A CH 224381DA CH 224381 A CH224381 A CH 224381A
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CH
Switzerland
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Inventor
Kunz-Gfeller Marie
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Kunz Gfeller Marie
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01GHORTICULTURE; CULTIVATION OF VEGETABLES, FLOWERS, RICE, FRUIT, VINES, HOPS OR SEAWEED; FORESTRY; WATERING
    • A01G18/00Cultivation of mushrooms
    • A01G18/60Cultivation rooms; Equipment therefor

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Mycology (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Mushroom Cultivation (AREA)

Description


  



  Zuchtanlage f r Pilze, Bleichgem se oder dergleichen.



   Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine   Zuchtanlage    f r Pilze, Bleichgemüse wie   Cichorie    oder dergleichen, bei welcher auf vertikalstehenden, mit AbstÏnden in Reihen im   Eulturraum angeordneten    Pfeilern die Decke und das Dach der Zuchtanlage abgestützt und an diesen Pfeilern in Abständen übereinander mehrere Träger angebracht sind, auf deren horizontal parallel   zueinan-    der verlaufenden obern Seiten Bretter zur Aufnahme der Kulturbeete herausnehmbar gelagert sind, das Ganze derart, dass die   Eulturbeete    von mindestens zwei parallel zueinander verlaufenden Seiten für deren Pflege zugänglich sind.



   Der   Vorteil dieser Zuchtanlage    besteht darin, dass die Pfeiler sowohl als Stützen der Decke wie auch z.   B.    der Champignonbeete dienen. Die Träger der   Champignonbeete    können teilweise als horizontale Verstrebungen der   Zuchtanlage    im Innern ausgebildet werden, was eine einfachere, leichtere und stabilere Konstruktion des Daches und der gesamten   Zuchtanlage    ermöglicht.



   Durch diese Anordnung der   Eulturbeete       auf einzelnen Brettern, die-eventuell auch    als Platten   ausgebiLdet-auf    an den Pfeilern befestigten Trägern gelagert und die von zwei Seiten für deren Pflege zugänglich sind, können praktischerweise bis zu sechs Beete übereinander angelegt werden, was gegen über andern Zuchtanlagen eine Vergrösserung der Anbaufläche im Verhältnis zur GrundflÏche der   Zuchtanlage    bedeutet. Die   Erstel-      lungskosten    lassen sich infolgedessen im Ver  hältnis    zur   Anlabefläche    in relativ niedrigen Grenzen halten.

   Da die Bretter (Platten) auf den Trägern herausnehmbar gelagert sind, können die Beete ohne Behinderung angelegt werden, indem die Bretter des folgenden obern Beetes erst unmittelbar vor der Anlegung eingelegt werden müssen. Ebenso erweist sich beim Ausräumen der ausgedienten   Eulturbeete    die Herausnehmbarkeit der   Bret-    ter als ein gro¯er Vorteil, wie auch bei der Reinigung und Desinfektion der   Zuchtanlage,    was eine wesentliche Vereinfachung und Ra  tionalisierung des    Zuchtbetriebes erm¯glieht. 



   Als besonders g nstige   Eigenschaft,    dieser    Zuchtanlage kann die rationelle Ausnutzung    des   Raumes bezeichnet werden. Dadurch er-    gibt sich eine wesentliche Verminderung der   Hcizungskosten    im Winter. Zudem k¯nnen die Kulturen in dieser Zuchtanlage auch in der kalten Jahreszeit,   beiminimerHeizung    sehr gut gedeihen, indem die grosse Mehrzahl der Beete den kalten Luftzonen am Boden entzogen ist und die Wärme somit günstig auf die Eulturbeete einzuwirken vermag.



   Auf den beiliegenden Zeichnungen ist der Erfindungsgegenstand in verschiedenen Aus  führungsbeispielen    zur Darstellung gebracht.



  Es zeigen :
Fig.   1    den Querschnitt einer Champignon  Zuehtanlage,    deren   Eulturbcetträger durch    in nebeneinanderliegenden Reihen   angeord-    nete Stützpfeiler verbunden sind,
Fig. 2 den Querschnitt einer Champignon  Zuchtanlage,    deren   Eulturbeetträger    mit ihrer Mitte an Pfeilern befestigt sind,
Fig. 3 den Querschnitt einer Champignon  Zuchtanlage,    deren   Eulturbeetträger    an zwei nebeneinander angeordneten, parallel zur An  lagelänge    verlaufenden   Stützpfeilern    be  festigt    sind.



   Nach Fig.   1    sind auf dem Erdboden a   Mauern b aufgebaut, auf    die Pfeiler c gestellt sind. An den Pfeilern c sind in Abständen übereinander angeordnete, horizontal und parallel zueinander verlaufende TrÏger d mit ihren Enden befestigt. Auf den Trägern d sind Bretter oder Platten e eingelegt, auf   denen Eulturbeete, beispielsweise    Champi  gnon-Kulturbeete #, angelegt    sind. Zwischen den   Champinnonbeeten f und    den Pfeilern c befinden sich als   Einwandung    der   Beete f      hochkantgestellte Bretter g.

   Die    Bretter e und   g    sind herausnehmbar, und beim Anlegen der Beete können diese jeweils erst eingelegt werden, nachdem das jeweils darunter befindliche Beet fertig angelegt ist. Dadurch hat man für das Anlegen der Beete nach oben genügend Platz. Ebenso können nach dem Ausdienen der Beete diese leichter ausgerÏumt werden, indem jeweils die Bretter des   darüberbefindlichen Beetes    gleich nach dem Ausräumen auch herausgenommen werden können. Dies bedeutet eine wesentliche   Arbcitserleichterung beim Anlegen    und Aus  räumen der Beete.    Die auf halber Anlageh¯he an den Pfeilern c befestigten   Trager A    verlaufen in Richtung der Anlagebreite von einer Wand zur   gegentiberliegenden    und sind in den Pfosten i befestigt.

   Die   Träger h    dienen damit zugleich in Verbindung mit den sich zu diesen rechtwinklig kreuzenden Pfeilern   c    als Verstrebungen ber Anlage. Auf den TrÏgern h sind in der Mitte durch die Anlage und   den Wanden entlang Bretter Ic    aufgelegt, welche als Laufsteg dienen für die Pflege und Behandlung der oberhalb der   Träger A befindlichen    Beete. Die WÏnde bestehen aus auf den   Randmauern I liegenden    Balken m, auf denen die Pfosten i stehen.



     Inncrseits    an den Pfosten sind Bretter oder    LeichtbauplattenMbefestigt.Aussenseitsan    den Pfosten i sind   Verschalungsbretter    o    übereinandergestaffelt befestigt. Der Raum    zwischen den Versehalungsbrettem o und den   Leichtbauplatten    n ist mit Sägemehl ausgef llt. Als Isolationsmatcrial kann auch   Torfmull    oder   Hobelspäne,    in das ein chemisches   Vertilgungsmittel gegen Ungeziefer bei-    gemischt ist, verwendet werden. Die WÏnde können auch aus einem andern Baustoff bestehen,   beispielsweise Backsteinen    mit isolierenden HohlrÏumen. Auf den Pfosten i befinden sich Balken p, auf denen Querbalken q aufliegen.

   Die Querbalken q sind seitlich an den Pfeilern c befestigt und abgest tzt. ¯ber den Pfeilern   c    sind Längsbalken r aufgelegt, auf denen die   Dachbalken    s   abgestatzt    und befestigt sind, auf denen das   Deckmaterial    u aufliegt. An den untern Seiten der Querbalken q sind Zwischenst cke t befestigt, cleren untere Seiten von der   Anlagemitte    nach den WÏnden hin leicht abfallen. An den untern Seiten der Querbalken q bezw. den Zwischenst cken t sind Bretter oder   Leicht-      bauplatten K befestigt, über    denen eine   Sehieht Isolationsmaterial,    beispielsweise SÏgemchl, liegt.

   Die Innendecke ist somit von den Wänden nach der Anlagemitte hin leicht ansteigend, was den   Luftabzug nach    der   Liiftun, gsoffnung v beginstigt. Mittelst    der Klappen w und der in den Wänden unten befindlichen L ftungs¯ffnungen y, denen Schieber x angeschlossen sind, können die   Lüfiungskonditionen    in der   Zuchianlage    den jeweiligen Erfordernissen angepasst werden.



  In den   Laufwegen    sind wasserdurchlässige Tonplatten z eingelegt, welche   nach 13e-    spritzen mitWasser in der Anlage als   Feuch-      tigkeitsspender    dienen.



     Fi (y.    2 zeigt eine   Zuchtanlage,    bei der die Träger d in Abständen übereinander mit ihrer Mitte an den Pfeilern c befestigt sind.



  Die Pfeiler c sind zugleich Stützen des Daches und der Decke, welche aus den nach einer Seite schief ablaufenden, auf den   Wänden i abgestützten,    mit ihrer Breitseite hockkantgestellten Balken s, den den deren   untern    Seiten befestigten Brettern n, dem darüberliegenden Isolationsmaterial und dem auf den obern Seiten der Balken s   aufliegen-    den Deckmaterial u gebildet sind. Auf den   Trägern d    sind Bretter (Platten) e eingelegt, auf denen die Kulturbeete, beispielsweise   Champignon-Kulturbeete #, angelegt    sind.



  Die Bretter (Platten) e können erst   einge-    legt werden, nachdem jeweils das   darunter-    befindliche Beet angelegt ist. Dadurch hat man genügend Platz nach oben zum Anlegen der Beete. Ebenso können beim Ausräumen der   Beete die Bretter herausgenommen wer-    den, wodurch eine gründliche Reinigung und Desinfektion möglich ist. Die auf halber An  lagehöhe    an den Pfeilern c befestigten Träger   la    verlaufen in Richtung der Anlagebreite von einer Wand zu der gegenüberliegenden und sind in   den Wänden i befestigt.    Die Träger 7t dienen damit zugleich in Verbindung mit den sich zu diesen   rechtwinklig kreuzen-    den Pfeilern c als Verstrebungen der Anlage.



  Auf den TrÏgern   la    sind in der Mitte der Anlage und den Wänden entlang Bretter k aufgelegt, welche als Laufsteg dienen f r die Pflege und'Bearbeitung der oberhalb der TrÏger   h    befindlichen Beete. Am Boden der Anlage sind wasserdurchlässige   Tonplatten      z    eingelegt, die nach   Bespritzung    mit Wasser als Feuchtigkeitsspender in der Anlage dienen. Die L ftungseinrichtung (nicht gezeichnet) ist bei dieser Anlage in den vordern und hintern Wänden angeordnet und besteht aus Öffnungen, die. ins Freie führen und bei denen die Luftzirkulation mittelst Schiebern oder Klappen beliebig reguliert oder unter  brochen    werden kann.



     Fig. 3 zeigt    eine   Zuchtanlage,    bei der die Träger d an den   Pfeilerreihen    c in der Längsrichtung der Anlage verlaufend in Abständen übereinander und parallel zueinander an diesen befestigt sind. Auf den TrÏgern d sind auf Brettern e   Champignon-Kulturbeete      f angelegt. Bei    dieser Anordnung können die Beete bereits ausserhalb der Anlage auf die Bretter angelegt und hierauf erst in der Anlage auf den Trägern placiert werden. Ebenso kann während oder nach der Ernte   jedes ein-    zelne Beet ohne weiteres aus der Anlage herausgenommen werden.

   Auf den aus Backsteinen bestehenden Wänden i und den Pfei  lern    c sind Querbalken q abgest tzt,  ber denen sich   mindestens ein darüberliegender    Längsbalken r befindet und  ber diesem von der Mitte der Anlage nach beiden Seiten schief ablaufende, hochkantestellte Bretter s aufliegen, auf denen längs zur Anlage verlaufend Dachlatten t gelegt sind, auf welch letzteren Wellblechplatten u aufliegen. An Stelle der Wellblechplatten kann auch ein anderes   Deckmaterial    verwendet werden, beispielsweise Bretter mit   Dachpappe    überdeckt.



  Den Boden der Anlage bildet die Erde a, in welcher durch die ausgehobenen Laufwege   b      Erdrampen g gebildet    und auf denen ebenfalls   Champignonbeete f angelegt sind.    Durch   Bespritzen    der   Laufwege b    mit Wasser k¯nnen diese als Feuchtigkeitsspender dienen.



  Die Lüftung dieser Anlage besteht aus in den vordern und hintern WÏnden befindlichen,   mitbels Schiebern    oder Klappen verschliessbaren Öffnungen (nicht gezeichnet), denen ausserhalb der Anlage Schächte angeschlossen sein können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : ZuchtanlagefürPilze,Bleichgemüse oder dergleichen, dadurch gekennzeichnet, da¯ auf vertikalstehenden, mit Abstunden in Reihen im Kulturraum angeordneten Pfeilern die Decke und das Dach der Zuchtanlage abge- stützt und an diesen Pfeilern in Abständen übereinander mehrere Träger angebracht sind, auf deren horizontal parallel zueinander ver- laufenden obern Seiten Bretter zur Aufnahme der Kulturbeete herausnehmbar gelagert sind, das Ganze derart, dass die Kultur- beete von mindestens zwei parallel zueinander verlaufenden Seiten für deren Pflege zu gänglich sind.
    UNTERANSPRUCHE : 1. Zuchtanlago nach Patentanspruch, ge- kennzeiehnet durch in nebeneinanderliegen- den Reihen angeordnete St tzpfeiler, von denen je zwei gegenüberstehende durch min destens einen Träger verbunden sind, auf welchen Trägern Bretter zur Aufnahme der Kulturbeete gelagert sind.
    2. Zuehtanla nach Patentansprucli, ge- kennzeichnot durch in mindestens einer Reihe angeordnete Stützpfeiler, an denen Träger mit ihrer Mitte befestigt sind, auf welchen Trägern Bretter zur Aufnahme der Kulturbeete gela,-, sind.
    3. Znchtanlage nach Patentanspruch, ge- kennzeichnet durch in mindestens zwei neben einanderliegenden Reihen angeordnete Stütz- pfeiler, von denen mehrere, je in einer Reihe befindliehc, mit mehreren in Abständen über- cinnnderbefindlichen, parallel zueinander verlaufenden Trägern verbunden sind, auf welchen Trägern quer zu diesen verlaufend Bretter zur Aufnahme der Kulturbeete gelagert sind.
    4. Zuehtanlage nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch an Pfeilern befestigte Träger, welche zu seitlichen Verstrebungen der Anlage ausgebildet und auf denen Bretter zur Aufnahme der Kulturbeete sowie Bretter, welche als Laufstege für die Pflege der Kul- turbeeto dienen, gelagert sind.
    5. Zuchtanlaga nach Patentanspruch, ge- kennzeiclinet durch in der Decke der Zucht anlagc befindliche, verschliessbare Offnungen filr den Luftabzug.
    6. Zuchtanlage nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch in den Wänden befindliche, verschlie¯bare L ftungs¯ffnungen.
    7. Zuchtanlage nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch in den WÏnden und in der Decke befindliche, verschlie¯bare Off nungen, an denen ausserhalb der Zuchtanlage SchÏchte angeschlossen sind.
CH224381D 1942-02-23 1942-02-23 Zuchtanlage für Pilze, Bleichgemüse oder dergleichen. CH224381A (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3935673A (en) 1973-09-21 1976-02-03 Sy Raymond Robins Production of belgium endive
GB2508449B (en) * 2013-05-14 2016-09-28 J F Mckenna Ltd Roof support structure for a horticultural building
WO2019012488A1 (en) * 2017-07-14 2019-01-17 Delfort Comm. V. COMMERCIAL SITE FOR CULTIVATION OF FUNGI

Cited By (4)

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BE1025388B1 (nl) * 2017-07-14 2019-02-12 Delfort Comm. V. Bedrijfssite voor het telen van paddenstoelen

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