CH320204A - Zuchtanlage für Pilze und Bleichgemüse - Google Patents

Zuchtanlage für Pilze und Bleichgemüse

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CH320204A
CH320204A CH320204DA CH320204A CH 320204 A CH320204 A CH 320204A CH 320204D A CH320204D A CH 320204DA CH 320204 A CH320204 A CH 320204A
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CH
Switzerland
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breeding
boards
breeding system
air
cultivation
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Inventor
Kunz Johann
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Kunz Johann
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Publication of CH320204A publication Critical patent/CH320204A/de

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01GHORTICULTURE; CULTIVATION OF VEGETABLES, FLOWERS, RICE, FRUIT, VINES, HOPS OR SEAWEED; FORESTRY; WATERING
    • A01G18/00Cultivation of mushrooms
    • A01G18/60Cultivation rooms; Equipment therefor

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Mycology (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Mushroom Cultivation (AREA)

Description


  



  Zuchtanlage für Pilze und   Bleichgemiise   
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Zuchtanlage für Pilze und   Bleichgemüse,    die gekennzeichnet ist durch einen völlig abschliessbaren, im Innern völlig verdunkelbaren, zur Aufnahme des Kulturgutes dienenden Raum, welcher durch eine unter einer wasserundurch  lässigen    Bedachung befindlichen isolierende Decke und Wandungen gebildet wird, welche nach aussen abschliessend und isolierend wirken, und der mindestens einen für den Betrieb der Zuchtanlage dienenden,   verschlie#baren    Einund Ausgang und mindestens je eine völlig   versehliessbare    und beliebig regulierbare Einbzw.

   Austrittsöffnung für die   Belüftung auf-    weist, und dessen Bodenfläehe mindestens gegen die Seite der Lufteintrittsöffnung hin um   1--3% abf#llt.   



   Es ergeben sich dadurch   versehiedene      Vor-    teile, wie leichte   Erstellungsm#glichkeit,    Einsparung an Baumaterial sowie die Möglichkeit der Verwendung von entsprechend vorfabri  zierten    Bauelementen.



   Mit relativ einfachen Mitteln lässt sich be  züglich    der Isolation der Zuchtanlage ein hoher   Nutzwirkungsgrad erreichen,    so dass während eines grossen Teils des Jahres ideale Temperaturverhältnisse für die Kulturen vor  landes    sind und nur   w#hrend    der ganz kalten   T'eriode    des Jahres geheizt werden muss.



   Der Umstand, dass die Zuchtanlage völlig   ahsehliessbar    ist und verdunkelt werden kann, wirkt sich bei Anwendung spezieller Kulturmassnahmen, wie vorübergehend zeitlich be  grenzter    Erhitzung des Anlageinnern zwecks teilweiser Keimabtötung des Nährsubstrates, oder bei Verräucherung von insektiziden Stoffen, und bei der Vergasung von fungiziden und andern Stoffen zur Desinfektion, besonders vorteilhaft aus. Die   gänzliche    Verdun  kelung    im Innern der Zuchtanlage kann vor allem gegen Pilz, Fliegen und   M#cken    vorbeugend wirken.



   Die   Lufteintritts-und-austrittsöffnungen    sind zweckmässig mit Schächten versehen, die so beschaffen sind, dass die Luft ungehindert in die Anlage ein-bzw. austreten kann, ohne dass gleichzeitig von aussen Tageslicht in die Anlage eintreten kann. Vorzugsweise sind diese mit ganz feinem Drahtgewebe versehen.



   Der nach mindestens einer tiefer gelegenen Stelle hin geneigten Bodenfläche kommt der Vorteil zugut, dass bei einer Reinigung bzw.



  Desinfektion die hierzu verwendete Flüssigkeit besser verteilt und abgeleitet werden kann.



  Dies   ermöglieht    eine Vereinfachung und Er  leichterung    der Desinfektion.



   Durch die Möglichkeit der Befeuchtung des geneigten Bodens bei den freien Stellen am Boden und in den Wegen, kann auf einfache Weise der   Feuchtigkeitsbedarf    der Luft in der Zuchtanlage ergänzt werden. In besonderen Fällen, je nach Erfordernis des Kulturstandes, kann es besonders vorteilhaft sein, durch zeitweises   Lau-      fenlassen    von Wasser über den geneigten Boden der Zuchtanlage besonders günstige Luft feuchtigkeits-und Temperaturverhältnisse zu schaffen.



   Die Lufteintrittsöffnungen der   Zucht-    anlage sind vorteilhaft tieferliegend angeordnet als die Luftaustrittsöffnungen. Da zudem der Boden von der Seite der   Lufteintrittsöff-    nung her leicht ansteigt, vermag dies fordernd auf die natürliche Luftbewegung zu wirken. Ein weiterer Vorteil ergibt sich aus der Neigung bzw. Ansteigung des Innern der Zuchtanlage, oder wenigstens der Neigung des Bodens, dadurch, dass während der   Heiz-    periode sowohl bei Anordnung von nur einem Heizkörper, z.

   B. eines Ofens, auf der tieferliegenden Seite in der   N#he    einer Luftein  trittsöffnung    als auch bei Anordnung von Heizelementen der Warmwasserheizung, wie Radiatoren oder Warmwasserheizrohren, dass eine kontinuierliche Luftbewegung und damit auch eine Temperaturverteilung im Innern der Zuchtanlage sich sehr gut ohne mechanische   Ililfe    durchführen lässt.



   Mit dieser Zuchtanlage lassen sich der Ei  genheit    der Kultur Rechnung tragende Bedin  gungen    schaffen, so dass die Kultur von den örtlichen und klimatischen Verhältnissen weitgehend unabhängig ist und sich überall auf bebaubarem Terrain erstellen lässt.



   Auf den beiliegenden sieben   Zeiehnungen    ist der Erfindungsgegenstand in verschiedenen Ausführungsbeispielen dargestellt.



   Fig.   1    zeigt eine Zuchtanlage im   Quer-    schnitt, welche von der Terrainoberfläche a aus gesehen leicht in den Erdboden b eingegraben ist. Der Boden wird im Innern der Zuchtanlage durch den Erdboden a selbst gebildet, welcher von den beiden seitlichen Wandungen c her gegen das   Anlageinnere    leicht abfällt. Diese Anordnung ermöglicht es, die   seitliehen Wandungen    c, welche aus mit Eisen armiertem Beton bestehen, in relativ niedriger Höhe zu erstellen, und gleichzeitig wird durch die gezeichnete Anordnung der Champignon  Kulturbeete    d die beste Platzausnützung erreicht. Den Wandungen c ist zur besseren Isolierung von aussen   Erde a'angeschiittet.   



   Wie aus dem Längsschnitt nach Fig. 2 ersichtlich ist, ist die Zuchtanlage nach Fig.   1    beispielsweise   auf ebenem Terrain    vorn bei der Eingangsseite e um 1-3% von der Anlagelänge gerechnet tiefer in den Erdboden   b    eingegraben als bei der hintern   Anlagewand f.   



  Dies ist nach der punktiert gezogenen waag  rechten. Linie z ersichtlieh.    In der vordern   Anlagewand    e sind die   Lufteintrittsoffnungen      (y angeordnet, welche mittels    Klappen h ge öffnet, beliebig reguliert und geschlossen werden können. Um den Eintritt des direkten Sonnenlichtes zu verunmögliehen und den Eintritt des   Tageslichtes    weitgehend   herabzu-    mindern, sind ausserhalb der   Lüftungsoffnun-    gen g nach unten führende   Luftschächte    i angebracht, in denen ein feines Drahtgewebe k gegen evtl. Insekteneintritt gespannt ist. In der gegenüberliegenden, hintern Wand f sind die Luftaustrittsoffnungen l angebracht, welche mit einem feinen Drahtgewebe k gegen evtl.

   Insekteneintritt versehen sind. Den Luftaustrittsöffnungen   T    ist mindestens ein nach oben ins Freie führender Lüftungssehacht   m    angeschlossen. Der Luftaustritt kann mittels der Klappen h beliebig reguliert oder gänzlich geschlossen werden.   Der gesamte Anlagebau    ist also der Länge nach von hinten nach vorn leicht   abwärtsgeneigt. Um    bessere Stabilität und Tragfähigkeit der Innendecke und des Daches zu erreichen, sind jedoch die Träger   n    in genau   senkreehten    Ebenen angeordnet.



  Ausserhalb der Anlage ist   #ber    der Eingangstüre ein   Vordaeh      y    und beidseitig ein Windschutz x angebracht.



   Wie aus Fig.   1    ersichtlich ist, bestehen die Träger n aus je zwei von der   Anlagemitte    nach zwei Seiten hin abfallenden, hochkantgestellten Brettern n, je einem näehst der   Trägerspitze      waagrechtverlaufenden,      hoehkantgestellten,    die beiden   Bretter n    verbindenden Brett o und einem mit Abstand darunter parallel verlaufenden, hochkantgestellten Brett p, welches ebenfalls mit den beiden Brettern   n    verbunden ist.



   Die Daehträger   n    können als Bauelemente   f#r    die Zuchtanlage vorfabriziert werden, so dass eine rasche Erstellung der Zuchtanlage möglich ist. Die Träger   n    sind auf den seit liehen Wänden c abgestützt und mit diesen durch einen eingelassenen Eisenstab q verhunden. An der Unterseite der   Trägerbretter      n    und   p ist die    aus   Leichtbauplatten    bestehende Innendecke   n befestigt, iiber    der eine nicht gezeichnete Schicht Isoliermaterial, wie   Sägemehl, Hobelspäne, Mineral-oder    Glaswolle, liegt.

   Als   Leichtbauplatten können    Gipsplatten, Holzfaserplatten mit Imprägnierung sowie   IIolzwolle-Zement    oder gepresste   Hobelspäne-      Zementplatten    verwendet werden. Auf der Oberseite der Daehträger n sind Latten s aufgelegt, auf denen das   Deckmaterial    t aufliegt.



  Als   Deckmaterial    können Welleternit, Wellblech oder Ziegel verwendet werden. Diese Zuchtanlage weist einen relativ kleinen Raumquerschnitt auf, was sich besonders günstig auf die   Erstellungskosten    und im Winter auf die ITeizkosten auszuwirken vermag. Vorn in der Anlage befinden sich die mit Klappen h verschliessbaren Lufteintrittsöffnungen sowie die   Eingangstüre    u. Die beiden breiteren Ab  stände u zwisehen    den Beeten d dienen als Laufweg für die Pflege der Kultur, während die zwischen den querangelegten Beeten d befindliehen Abstände   u iür    die   Befeuehtung    derselben dienen.



   Fig. 3 zeigt zwei gleiche aneinandergebaute   Champignon-Zuehtanlagen,    wovon die eine in der Aussenansicht und die andere in einem Querschnitt   (Innenansieht)    dargestellt ist. Die Anlagen sind nach dem gleichen Prinzip, wie in Fig.   2    gezeigt ist, vorn von der Terrainoberflache a aus gesehen, leicht in den   Erd-    boden   b    eingegraben, um vorn von der Eingangsseite her nach hinten etwa   1-3%    Stei  gung, auf die Anlagelänge gerechnet, zu    erhalten. Insofern das Terrain eine solche natürliche vorhandene Steigung aufweist, erübrigt sich das Eingraben auf der Vorderseite.

   In diesem Falle kann die Anlage so erstellt werden, dass die   Hoche    des Anlagebodens auf der   gleiehen Hohe    ist wie das die Anlage umgebende Terrain. Die Wandungen c der Anage bestehen aus Ziegelhohlsteinen, welche vorzugsweise auf der Aussenseite mit einem wasserabstossenden   Lackanstrich    versehen sind.



  Zur besseren Isolierung sind die seitlichen Aussenwände c mit Erde b   angeschüttet.    Die Wandungen können auch aus mit Eisen ver  stärkten    Betonmauern bestehen, denen von aussen Erde angeschüttet ist.



   Auf der Vorderseite befinden sich die Lüf  tungs-Eintrittsöffnungen    d und die Eingangstüre e, während sich auf der   gegenüberliegen-    den, hintern Seite f die   Lüftungs-Austritts-      offnungen      g und h    befinden. Diese können mittels Sehiebern bzw. Klappen beliebig ge öffnet und   versehlossen    werden. Durch die leichte Steigung im Innern der Anlage von der Lufteintrittsseite her kann eine selbsttätige leichte, auf die Kulturen günstig wirkende Luftbewegung erreicht werden. Ausserhalb der Anlage ist über der Eingangstüre e ein Vordach y und beidseitig ein Windschutz x angebracht.

   Die Träger für die Innendecke und Dach bestehen aus   waagrechtverlaufenden,      hochkantgestellten    Brettern i, den an diesen befestigten, senkrecht nach oben verlaufenden   Stützbrettern      k,    an deren obern Ende nach zwei Seiten hin abfallend die hochkantgestellten Bretter   I    befestigt sind, welch letztere mit ihren untern Enden auf den Brettern i aufliegen. Die Bretter   I    und i sind beidseitig mit kurzen Brettern m verbunden. Die Bretter i sind aussen beidseitig auf den Wandungen c abgestützt. An den untern Schmalseiten der Bretter i ist die aus   Zement-Leichtbauplatten    bestehende Innendecke   n    befestigt, über der eine Schicht nicht gezeichnetes Isoliermaterial, z.

   B.   Hobelspäne    oder Sägemehl, liegt. Oberseitig auf den schräg abfallenden Brettern   I    sind Latten o befestigt, auf denen Welleternitplatten p aufliegen. Als Deekmaterial können auch Ziegel verwendet werden. An Stelle dieser Deckenkonstruktion kann auch eine Mas  sivdecke    aus mit Eisen armiertem Beton oder eine solche aus vibrierten Stahlbetonbalken mit Tonhohlkörpern und dem Aufguss bzw.



     Oberzug    erstellt werden, über welcher mit einem einen   Lufthohlraum    bildenden Abstand eine Bedachung angeordnet ist. Ebenso kann an Stelle der Bedachung die Oberseite der Betonschicht mit einem wasserundurchlässigen Anstrich versehen und mit Erde überdeckt sein. 



   Auf der Vorder-und Hinterseite der Anlage sind auf der   Hoche    zwischen Innendecke und Dach nach innen   aufgehende    Klappen q angeordnet. Diese können an heissen Sommertagen geöffnet werden, um die sich bei intensiver Sonnenbestrahlung unter dem Dach ansammelnde Hitze abziehen zu lassen. Dadurch ist es möglich, dass auch im heissesten Sommer im Innern der Anlage die Temperatur das für die Kulturen   zuträgliche Maximum    nicht überschreitet.



   Im Innern der Anlage sind auf dem isolierten Zementbodenbelag   ?'Champignon-      Kulturbeete    s angelegt. Die Isolierung des Bodens besteht aus der unter dem Zementbelag r befindlichen, doppelten Lage asphaltierter Pappe t, der darunter befindlichen, relativ diinnen Betonschicht   it    und unter dieser be  findlichen,    festgestampften   Kiessehicht    v. Die Abstände w zwischen den Beeten s dienen als   AS7ege.    In der Mitte der Anlage sind der Länge nach verlaufend mit Abständen senkreehte Röhren x eingelassen. In diese Röhren sind senkrechte   Trägerstützen    y eingesteckt.



  Auf den   Trägerstützen y sind    Bretter z aufliegend, auf denen ebenfalls Champignonbeete s angelegt sind.



   Der Vorteil dieser Zuchtanlage liegt ebenfalls darin, dass die Träger für Innendecke und Dach   vorfabriziert    werden können. Da diese Träger zudem einheitlich sind, ergibt sich so eine besonders schnelle Erstellungsmöglichkeit der   Zuehtanlage.    Es können auch mehr als zwei solcher Zuchtanlagen aneinandergebaut werden, wobei wiederum die Träger sämtlicher Zuchtanlagen, die zwischen den beiden äussersten Zuchtanlagen liegen, einheitlich sind.



   Fig. 4 zeigt eine Ansicht mit teilweisem Aufriss von zwei gleichen, nebeneinander befindlichen Zuchtanlagen, welche beide mit dem gleichen Dach   überdeekt    sind, dessen First quer über die Mitte der beiden Anlagen verläuft. Die Zuchtanlagen sind vorn auf der Eingangsseite bei der Linie a gegenüber der hintern Linie   b    um   1-2%    tiefer gelegt, so dass von der vordern Seite her gesehen nach hinten sich eine leichte Steigung ergibt. Diese Steigung ist für den   Kulturbetrieb    sehr   g#n-    stig. Sie beeinflusst die Luftbewegung und damit auch eine   gleiehmässige Wärmevertei-    lung in den Zuchtanlagen.

   Die Wandungen c sind aus Ziegelhohlsteinen erstellt, über denen Querbalken d gelagert und auf denen senkrechte Stützen   e    aufgesetzt sind. Auf den Stützen e sind die Pfetten f abgestiitzt, auf denen die Dachlatten g aufliegen. Auf den Daehlatten g sind Welleternitplatten h aufgelegt. Ausser Welleternit kann auch Well  bleeh,      Flachblech,      Daehpappe    mit Bretterunterlage oder Ziegel als Deckmaterial verwendet werden. Unterseitig den Querbalken d ist die aus   Leichtbauplatten    i bestehende
Innendecke angebracht.   L'ber    der Innendecke i ist (nicht gezeichnet) eine Schicht Sägemehl k als Isoliermaterial verteilt.

   Der Boden der Anlage wird durch die Erde I gebildet, auf der   Champignon-Kulturbeete m    angelegt sind. Der freie Platz zwischen den Beeten   m    dient als Weg   n.    Jede Zuchtanlage besitzt auf der   vordern,    tiefer gelegenen Seite eine Eingangstüre o. Beidseitig des Eingangs befinden sich die Lüftungseintrittsoffnungenp.



  Innerseits der Anlage können diese   Lüftungs-    öffnungen mittels Klappen beliebig geöffnet oder geschlossen werden. Auf der gegenüberliegenden, hintern Seite sind bei jeder Zuchtanlage ebenfalls zwei gleiche   Lüftungsaus-      trittsöffnungen    mit Klappen angeordnet  (nicht gezeichnet). Diese Zuehtanlagen haben den Vorteil, dass bei einem späteren Anbau gleicher Zuehtanlagen dies sehr gut erfolgen kann, indem die Aussenwand einer bestehenden Zuchtanlage bei der   neuzuerstellenden    Zuehtanlage dann zugleich als Innenwand dienen kann. Auch die Abdichtung des Daches kann bei einem Anbau sehr gut erfolgen, indem bei Neuanbau das Dach der bestehenden Anlage in Firstriehtung entsprechend verlängert wird.



   Fig. 5 zeigt eine Zuchtanlage, bei der die isolierende Decke aus Leichtbauplatten a und der dariiber befindlichen Schicht Glasisolierwolle   b    besteht. Die Platten a sind unterseitig an den schräg   abfallenden Trägerbrettern    c und den waagrechtverlaufenden Brettern d befestigt. An den   waagrechtverlaufenden,      hoehkantgestellten    Brettern d sind auch die   sehrägverlaufenden    Trägerbretter e befestigt, welche unten durch die Verbindungsbretter   f und y    und oben durch die senkrechten Stütz  bretter h verbunden    sind.

   Die senkrechten   Stützbretter      It    verbinden zudem die von der   Anlagespitze nach aussen schräg    abfallenden   Trägerbretter    c und e mit den waagreehtver  lanfenclen, hochkantgestellten    Brettern d.



  Oberseitig den sehrägabfallenden   Trägerbret-    tern e sind   Dachlatten t    befestigt, auf denen   Welleternitplatten    k aufliegen. An deren Stelle können auch Ziegel verwendet werden.



  Die aus den   schrägabfallenden    Trägerbrettern   c    und e, den   Stützbrettern      h,    den   waagreeht-    verlaufenden Brettern d und den Verbin  dungsbrettern J und g    gebildeten Träger   k#n-    nen im voraus hergestellt werden. Dadureh kann die   Erstellungszeit    der Zuchtanlage er  heblich verkürzt werden.    Diese Träger für   Innendeeke    und Dach sind mittels der Ver  bindungsbretter    auf die Seitenwände 1 abgestützt, welche aus gepressten Beton-Isolierhohlsteinen bestehen, welche eine vorziigliche Isolationswirkung aufweisen.

   Je nach Erfordernis kann für zusätzliehe weitere Isolation den Wandungen von aussen Erde ange  sch#ttet    werden. Die Wandungen der   Zueht-    anlage können auch aus in Abständen senkreeht gestellten Stützen und einer an diesen ausserseits befestigten Verschalung,   z.    B. aus Eternit, einem dazwischen befindlichen Hohlraum und   innerseits    an den   Stützen befestig-    ten   Leiehtbauplatten (Holzwolle-Zement-Iso-    lierplatten) bestehen.



   Die   Vorder-und    Hinterwand der Zuchtanlage (nicht gezeichnet) sind je mit zwei   Liiftungsöffnungen mit    Klappen und je einem   verschlie#baren    Türeingang versehen.



  In der Zeichnung ist der hintere Türeingang   va    teilweise sichtbar. Während des Betriebes der Zuchtanlage kann   z.    B. bei der hintern Türe der ausgediente Nährboden der Kultur   llerausgesellaift    und bei der   vordern,    gegen  überliegenden Tiire (nicht gezeichnet)    der frisehe Nährboden in die Zuchtanlage einge  braeht    werden, ohne dass dabei der eine mit dem andern in Berührung kommt.

   Dies wirkt sich auf die Reinhaltung der neu   anzupflan-    zenden Kultur vorteilhaft aus, da es sich so mit Leichtigkeit vermeiden lässt, dass seitens ausgeräumter verbrauchter   Kulturbeete,    welehe oft mit schädlichen Keimen behaftet sind, die   Neuahpflanzung    damit infiziert werden kann. Diese hier in Fig. 5 dargestellte Anlage ist ebenfalls von vorn nach hinten mit etwa 1--3% Steigung versehen. Für das Anlegen der   Kulturbeete    sind Tragvorrichtungen vorhanden, bestehend aus den auf den Mauern n aufgesetzten Stützen o, den an diesen befestigten Querträgern p und auf diese aufgelegten Brettern bzw. Platten q. Auf den Platten q sind Champignonbeete   r in flaeher    Form angelegt.

   Durch die niederen Mauern   n    werden zugleieh aus Erde bestehende Rampen s gebildet, auf denen ebenfalls Champignon Kulturbeete r angelegt sind. Durch diese Anordnung der   Kulturbeete,    die von zwei Seiten fiir deren Pflege   % ugänglieh    sind, können bis vier Beete übereinander angelegt werden, was gegenüber andern Zuchtanlagen eine Vergrösserung der Anbaufläehe im Verhältnis zur Grundfläche der Anlage bedeutet. Daraus ergibt sich auch eine wesentliche Verminerung der   Heizungskosten    im Winter. In den Laufwegen sind wasserdurchlässige Tonplatten t eingelegt, welche naeh   Bespritzen mit    Wasser in der Anlage als Feuchtigkeitsspender dienen.

   Die Zuchtanlage kann gänzlich gesehlossen werden, was besonders dann erfor  derlieh    ist, wenn vor der   Besämung    der Kul  turbeete    zwecks Abtotung schädlicher Keime in den   Kulturbeeten    in der Zuchtanlage eine vorübergehende Erhitzung der Luft und die Vergasung von fungizid und insektizid wir  kenden    Stoffen vorgenommen wird.



   Es können auch mehrere   solehe      Zucht-      anlagen unmittelbar aneinandergebaut    werden, welche jeweils nur durch eine Wandung voneinander getrennt und die mit nur einem über alle Anlagen sich erstreckenden Dach versehen sind, im gleiehen Prinzip wie in Fig. 4 dargestellt ist.



   Fig. 6 zeigt eine Zuehtanlage, bei der die   Wandungenaus    der   Betonmauer    a und den auf der Innenseite angeordneten Isolierplat ten   b    gebildet sind, welche mit einem glatten Verputz versehen sind. Die Träger für Innendecke und Dach werden aus je zwei von der Anlagemitte nach zwei Seiten abfallenden,   hochkantgestellten    Brettern c und einem damit verbundenen, waagrecht verlaufenden, hoch  kantgestellten    Brett d gebildet, an welch letzterem Brett d in der Mitte eine naeh oben in die   Trägerspitze    führende Stütze e befestigt ist. Oben sind die beiden Enden der Bretter c durch   N#gel    bzw. Schrauben mit der   St#tze      e    verbunden.

   An den äussern Enden sind die Bretter c beidseitig durch   Verbindungs-    bretter f mit dem waagreehtverlaufenden Brett d verbunden, welches auf den   Wandun-    gen a aufliegt. An den untern   Schmal-    seiten der Trägerbretter d sind   Leichtbau-      p@latten g befestigt,    mittels welcher die Innendecke gebi] det wird.

   Die   Leichtbauplatten    sind innen glatt   verputzt. Über    den Platten g liegt eine nicht   gezeichnete Schicht Hobelspäne    als Isoliermaterial.   Dureh    die   Leichtbauplat-    ten g der Innendecke und die   Daehlatten    h. werden die   Tr#ger    in senkrechter Stellung gehalten und so zugleich gegen Lageveränderung gesichert. Auf den Dachlatten h sind   Welleternitplatten i aufgelegt    und befestigt.



  An deren Stelle können auch Ziegel als Deckmaterial verwendet werden. Der Boden der Anlage wird durch das Erdreich k gebildet, welches von vorn naeh hinten mit dem gesamten Innenraum der   Anlage nm 1-3%,    auf die Länge der Anlage gerechnet, ansteigt.



  Die in der hintern Wand befindlichen Offnungen sind mit nach unten aufgehenden Klappen l versehen, welche zur Lüftung dienen. Gleiche   #ffnungen    mit entsprechenden Klappen befinden sich in der gegenüberliegenden Wand der Anlage, wo sich auch die Eingangstüre befindet (nicht gezeichnet). Bei dieser Zuchtanlage sind die Champignonbeete in transportable Behälter bzw. Kisten   m    angelegt und mit Abständen   aufeinandergesta-    pelt, so dass jeweils die   Oberfläche (Waehs-    tumsseite) für das Gedeihen der Champignons freiliegt und zugänglich ist. Um   gleichm##ige    Abstände einzuhalten, sind jeweils an den Enden der Stapelreihen zwischen einzelnen Kisten Stützen h. eingesetzt. Die Anlage kann gänzlich geschlossen werden.

   Dies ist dann notwendig, wenn   f#r    die   Neubestelhmg    der Kultur die mit aus speziell präpariertem Stroh bestehendem Nährboden gefüllten Behälter (Kisten)   zwecks Keimabtotung    im Anlageinnern einer erhöhten Temperatur ausgesetzt werden.



   Es können auch mehrere   solehe    Anlagen unmittelbar   aneinandergebaut    werden, welche jeweils nur durch eine'Wandung voneinander getrennt und die mit nur einem, über alle Anlagen sich erstreckenden Dach versehen sind.



   Fig. 7 zeigt eine Zuchtanlage, welche zur halben Tiefe oder mehr in den Erdboden   a    eingebaut ist. Der obere Teil der Betonwände   b    und die Decke c sind mit der   Aushuberde      iiberdeekt.    Die Decke c besteht aus den Betonrippen d und den   Tonhohlkörpern    e. Darüber befindet sich eine Schicht   Beton f, welche nach    einer Seite hin für den Ablauf des Wassers leicht abfällt und oberseitig mit einem was  serdichten    Anstrich versehen ist. Es kann auch unmittelbar   r #ber    der Deeke ein Gebäude erstellt werden.

   Bei dieser Anlage ergibt sich der Vorteil, dass für das Erstellen nur ein einem Bruehteil der   H#he    der Anlage ent  spreehendes    Erdvolumen ausgegraben werden muss und die ausgegrabene Erde   f#r    das Zuschütten des obern Teils verwendet werden kann.   Dureh    diese Anordnung wird insbesondere eine Einsparung an Arbeit beim   Aus-    hub erreicht. Zudem werden dadurch im Innern der Anlage sehr günstige gleichmässige Temperaturverhältnisse gesehaffen, welche nur in sehr geringem Masse von der   Aussentem-    peratur beeinflusst werden. Die Anlage kann   #berall    erstellt werden, wo es die Bodenverhältnisse erlauben. Die Anlage ist von vorn nach hinten um   1-3%    ansteigend.

   In der hintern Wand befinden sieh die Klappen mit den   verschliessbaren Lüftungsoffnungen ss,    an die ausserhalb ins Freie fiihrende   Lüftungs-    schächte   angesehlossen    sind (nicht gezeiehnet). Auf der gegenüberliegenden, vordern Eingangsseite befinden sich ebenfalls gleiche Lüftungsoffnungen mit Klappen (nicht gezeichnet).   Dureh    die leichte Steigung der ge samten Anlage von vorn nach hinten wird eine   gleiehmässige    Temperaturverteilung und eine selbsttätige Luftzirkulation in der   Zueht-    anlage erreicht, was sich günstig auf das Gedeihen der Kultur auszuwirken vermag.



  Fiir die Belüftung der   Zuchtanlage können    aueh zusätzlich in der Deeke beliebig versehliessbare   #ffnungen    mit nach oben ins Freie führenden   Lüftungsschäehten    angeordnet sein. Der Boden der Anlage wird durch das   Erdreich A gebildet.    Der Boden kann auch mit einem Beton-bzw. Zementbelag versehen sein, welcher eine leiehtere Desinfektion naeh der Ernte ermöglicht. Am Boden   la    und auf den aus armiertem Beton bestehenden Tragvorrichtungen i sind Champignonbeete k angelegt. Der dazwisehen befindliehe Platz dient als Laufweg 1 für die Pflege der Kulturheete.



   An Stelle der festen, aus Beton bestehenden    Tragvorrichtungen für die Kulturbeete können    auch solehe erstellt werden, bei denen nur die Stützen und Querträger fest sind und die Auflageflächen für die   Kulturbeete    aus her  ausnehmbaren    Brettern oder Platten bestehen.



   Es können zwei oder mehrere   solehe    Zuehtanlagen unmittelbar nebeneinander erstellt werden, wie auf der   Zeichmmg    dargestellt ist, welche jeweils durch die Zwisehenwand m voneinander abgeteilt sind. Eine gleiehe   Zucht-    anlage kann auch erstellt werden ohne die   Tragvorriehtungen,    wenn beispielsweise die   Kulturbeete      ausschlie#lich    nur am Boden gleich wie in Fig. 1 und 4, oder in Kisten angelegt werden, wie in Fig. 6 gezeigt ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Zuchtanlage für Pilze und Bleiehgemüse, gekennzeichnet durch mindestens einen völlig absehliessbaren, im Innern völlig verdunkelbaren, zur Aufnahme des Kulturgutes dienenden Raum, weleher durch eine unter einer wasserundurchlässigen Bedachung befindliche, isolierende Decke und Wandungen gebildet wird, welche naeh aussen abschliessend und isolierend wirken, und der mindestens einen für den Betrieb der Zuehtanlage dienenden, versehliessbaren Ein-und Ausgang und mindestens je eine völlig verschlie#bare und beliebig regulierbare Ein-bzw. Austrittsöffnung f#r die Belüftung aufweist, und dessen Bodenfläehe mindestens gegen die Seite der Lufteintrittsöffnung hin um 1-3% abfällt.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Zuchtanlage nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch eine isolierende Decke, bestehend aus Brettern bzw. Platten, die unter- seitig der Deckenträger befestigt sind und über denen sich eine Isolierschicht befindet.
    2. Zuchtanlage nach Patentanspruch, ge kennzeiehnet durch eine isolierende Decke, welche aus stahlarmierten, vibrierten Beton balken mit Tonhohlkorpern und einem Auf- guss und darüber einem Lufthohlraum und einer Bedachung gebildet wird.
    3. Zuchtanlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Wandungen aus mit Eisen verstärkten Betonmauern bestehen, denen von aussen Erde angeschiittet ist.
    4. Zuchtanlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Wandungen aus Bauhohlsteinen bestehen.
    5. Zuchtanlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Wandungen aus in Abst#nden senkrecht gestellten Stützen und einer an diesen aussenseitig befestigten Verschalung, dazwischen befindlichen Hohl- raum und innerseits an den Stützen befestigien Leichtbauplatten bestehen.
    6. Zuchtanlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Lufteintritts öffnungen an tiefer gelegenen Stellen als die Luftaustrittsöffnungen angeordnet sind und diese durch Verstellorgane, wie Schieber bzw.
    Klappen, beliebig geöffnet, reguliert und gänzlich geschlossen werden k#nnen.
    7. Zuchtanlage nach Patentanspruch und Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Lufteintrittsoff nungen ausserhalb der Anlage mit Schächten versehen sind, bei denen der Lufteintritt von unten her erfolgt und die so angeordnet sind, dass auch bei geöff- neten Luftklappen mögliehst wenig Tageslicht in das Innere der Zuchtanlage eintritt.
    8. Zuchtanlage nach Patentansprueh und Unteransprueh 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Luftaustrittsöffnungen ausserhalb der Zuchtanlage mit nach aussen und senkrecht nach oben führenden Luftschächten versehen sind.
    9. Zuchtanlage nach Patentansprueh, dadurch gekennzeichnet, dass die Bodenfläehe der Zuchtanlage im Längsschnitt gesehen von hinten nach vorn hin abfallend ist.
    10. Zuchtanlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Kulturgut zu Beeten geformt auf einem Boden angelegt ist, der aus einem Zementbelag als oberste Schicht und einer darunter befindlichen, asphaltierten Pappeschicht, welche auf einer gestampften Kiessehicht aufliegt, gebildet wird.
    11. Zuchtanlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Kulturgut in transportablen Behältern angelegt und diese in der Zuchtanlage derart aufeinandergestapelt sind, dass deren obere Seiten für die Ernte und Behandlung zugänglich sind.
    12. Zuchtanlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sie an Stützpfeilern angebrachte, aus mit Eisen armiertem Beton bestehende, in Abst#nden übereinander befindliche Etagenflächen f#r die Aufnahme der Kulturbeete aufweist.
    13. Zuchtanlage nach Patentanspruch, da dureh gekennzeichnet, dal3 sie in zwei neben- einanderliegenden Reihen angeordnete Stütz- pfeiler aufweist, von denen mehrere, je in einer Reihe befindliche, mit mehreren, in Abständen übereinander befindlichen, parallel zueinander verlaufenden Trägern verbunden und quer zu diesen verlaufende, durch Bretter bzw. Platten gebildete Etagenfläehen zur Auf- nahme der Kulturbeete vorgesehen sind.
    14. Zuchtanlage nach Patentansprueh, dadurch gekennzeichnet, dass auf einer Seite der Zuehtanlage mindestens eine und auf einer andern Seite eine zweite T#re angeordnet ist, derart, dass bei der einen Tür der ausgediente Nährboden der Kulturen herausge- schafft und bei der andern Türe der frische Nährboden in die Zuchtanlage eingebracht werden kann, ohne dass der eine mit dem andern in Berührung kommt.
    15. Zuehtanlage nach Patentanspruch, dadureh gekennzeichnet, dass der über einer Isolationsdeeke befindliche Daehfirst quer zur Längsrichtung der Zuchtanlage verlaufend angeordnet ist.
CH320204D 1956-02-13 1956-02-13 Zuchtanlage für Pilze und Bleichgemüse CH320204A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2016075556A1 (en) * 2014-11-10 2016-05-19 Mousavi Seyed Haji Zadeh Seyed Amin Mushroom nurturing hall

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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WO2016075556A1 (en) * 2014-11-10 2016-05-19 Mousavi Seyed Haji Zadeh Seyed Amin Mushroom nurturing hall

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