CH224532A - Reibungs-Doppelkupplung. - Google Patents

Reibungs-Doppelkupplung.

Info

Publication number
CH224532A
CH224532A CH224532DA CH224532A CH 224532 A CH224532 A CH 224532A CH 224532D A CH224532D A CH 224532DA CH 224532 A CH224532 A CH 224532A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
lever
clutch
levers
radial
auxiliary
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Saurer Aktiengesellscha Adolph
Original Assignee
Saurer Ag Adolph
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Saurer Ag Adolph filed Critical Saurer Ag Adolph
Publication of CH224532A publication Critical patent/CH224532A/de

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D21/00Systems comprising a plurality of actuated clutches
    • F16D21/02Systems comprising a plurality of actuated clutches for interconnecting three or more shafts or other transmission members in different ways
    • F16D21/06Systems comprising a plurality of actuated clutches for interconnecting three or more shafts or other transmission members in different ways at least two driving shafts or two driven shafts being concentric
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D21/00Systems comprising a plurality of actuated clutches
    • F16D21/02Systems comprising a plurality of actuated clutches for interconnecting three or more shafts or other transmission members in different ways
    • F16D21/06Systems comprising a plurality of actuated clutches for interconnecting three or more shafts or other transmission members in different ways at least two driving shafts or two driven shafts being concentric
    • F16D2021/0684Mechanically actuated clutches with two clutch plates

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description


  Reibungs-Doppelkupplung.    Bei Kraftfahrzeugen mit Zahnräderwech  selgetrieben ist es bekannt,     Reibungs-Doppel-          kupplungen    zu verwenden, bei welchen zwei  Zahnräder des Getriebes durch gleichachsig  ineinanderliegende Wellen mit zwei verschie  denen Reibscheiben der Kupplung verbunden  sind, so dass durch Festpressen der einen oder  andern Reibscheibe im antreibenden Kupp  lungsteil wahlweise zwei verschiedene Gänge  eingeschaltet werden können.  



  Es wurde dabei schon vorgeschlagen,  zwischen den beiden     Reibscheiben    eine ein  zige, mit dem antreibenden Kupplungsteil  umlaufende Pressplatte axial verschiebbar  vorzusehen. Die bekannten     Ausführungen     dieser Art sind aber nachteilig, weil für die  Einschaltung der beiden Kupplungen ver  schiedene Stellungen des     Kupplungs-Betäti-          gungshebels    oder gar verschiedene Betäti  gungshebel notwendig sind, oder weil das  Drucklager der     Kupplungsmuffe    auch bei  eingerückter Kupplung unter Last steht.  



  Es ist anderseits schon die Verwendung    einer Reibungs-Doppelkupplung vorgeschla  gen worden, bei welcher beide     Kupplungen     nach Wahl durch     einen    einzigen Betätigungs  hebel gleicherweise ein- und ausgeschaltet  werden können, so dass die Betriebs- und Be  dienungseigenschaften der bisher üblichen  Fahrkupplungen erhalten bleiben. Bei .dieser  Ausführung werden aber zwei Pressplatten  mit den zugehörigen Betätigungsgestängen  benötigt; und es muss eine verwickelte und  nicht zwangläufig arbeitende Wahleinrich  tung benutzt werden.  



  Nach der Erfindung wird eine     Reibungs-          Doppelkupplung,    bei welcher beide Kupplun  gen nach Wahl durch gleichartige Betätigung  eines     einzigen        Kupplungshebels    ein- und     aus-          geschaltet    werden können, unter Verwendung  nur einer     Pressplatte    dadurch erreicht, dass  die     Pressplatte    über mehrere, mehr oder weni  ger radial am antreibenden Kupplungsteil an  geordnete Hebel, welche in durch die Kupp  lungsdrehachse gehenden Ebenen-     schwingbar     sind, unter der     Einwirkung    einer zentralen      Kupplungsfeder steht,

   wobei Hilfshebel an  diesen Radialhebeln angreifen, durch welche  Hilfshebel die Einwirkungsmöglichkeit der  Federkraft auf das zwischen den Radial  hebeln und der Pressplatte eingeschaltete Ge  stänge     bei    ausgerückten Kupplungen so ver  ändert werden kann, dass die Pressplatte beim  nachfolgenden Einrücken durch die in bei  den Fällen gleichsinnig wirkende Kupplungs  feder wahlweise gegen die eine oder die an  dere Reibscheibe gedrückt wird. Die bei aus  geschalteten Kupplungen vorzunehmende  Veränderung der erwähnten Einwirkungs  möglichkeit kann dabei ohne Schwierigkeiten,  z. B: unter Verwendung eines axial ver  schiebbaren Schleifringes, zwangsläufig ge  schehen.  



  Es ist vorteilhaft, für die Veränderung  der genannten Einwirkungsmöglichkeit eine  Vorwähleinrichtung zu benutzen. Dies kann  beispielsweise so geschehen, dass durch einen  Handhebel in an sich bekannter Weise eine  oder mehrere Federn gespannt werden, wel  che die     Hilfshebel    im Sinne der Umschal  tung in die dem Einrücken der andern Kupp  lung entsprechende Lage steuern, wobei aber  eine mit dem zum Beispiel ein Kupplung  pedal darstellenden Kupplungshebel verbun  dene Sperrvorrichtung diese Umschaltung  noch verhindert und erst bei ausgerücktem  Kupplungshebel zulässt.

   Für den praktischen  Betrieb besonders vorteilhaft ist dabei     eine     solche Wahl der Wege für den Kupplungs  hebel und die Sperrvorrichtung, dass unter  teilweisem Ausrücken des Kupplungshebels  die zur Zeit in Wirkung befindliche Kupp  lung ein- und ausgerückt werden kann und  erst nach vollständigem Ausrücken des  Kupplungshebels die vorgewählte andere  Kupplung eingeschaltet wird.  



  In der Zeichnung sind Ausführungsbei  spiele der Erfindung veranschaulicht.  



  Fig. 1 zeigt schematisch einen Längs  schnitt durch eine Doppelkupplung im aus  gerückten Zustand.  



  Fig. 2 ist ein Seitenriss eines Teils dieser  Kupplung.    Fig. 3 ist ein der Fig. 1 entsprechender  Schnitt einer andern     Ausführung    des Erfin  dungsgegenstandes.  



  Fig. 4 zeigt den Seitenriss eines Teils  dieser Ausführung:  Fig. 5 zeigt eine Einzelheit des Beispiels  nach Fig. 3.  



       Bei    den     dargestellten    Ausführungsbeispie  len ist auf der Motorenwelle 1 der antrei  bende Kupplungsteil     befestigt,    welcher haupt  sächlich aus dem Schwungrad 2, dem Ge  häuse 3 und der darin axial verschiebbaren;  aber durch Bolzen 4 mitangetriebenen     Press-          platte    5 besteht. Die Pressplatte 5 liegt zwi  schen zwei Reibscheiben 6 und 7, von denen  die eine auf der Hohlwelle 8 und die andere  auf der darin gelagerten Welle 9 angebracht  ist. Die gleichachsigen Wellen 8 und 9 ste  hen in bekannter Weise mit hier nicht ge  zeichneten Zahnrädern des Wechselgetriebes  in Verbindung.

   Am äussern Umfange der  Pressplatte 5 greifen mehrere, über den Um  fang verteilte Zug- und Druckstangen 10 an,  die mit den nachstehend beschriebenen He  belwerken verbunden sind. Das zum treiben  den Kupplungsteil     gehörende    Gehäuse 3  trägt in der Mitte einen die Wellen 8 und 9  mit Spiel umfassenden, rohrförmigen Ansatz  11. Auf diesem Ansatz 11 ist eine nicht     ver-          drehbare,    aber axial in zwei Stellungen ver  schiebbare     Stellhülle    12 mit der Ringnut 1.3  gelagert. In die     Ringnut        13    greift der eine  Arm 14' des auf dem Zapfen 15 drehbaren  Stellhebels 14 ein     (Fig.    1).

   Auf dem Zapfen  15 ist noch er     Winkelhebel    16; 17     ange-d,     bracht, dessen Arm 16 mit dem Stellhebel 14  durch die Feder 18 in Verbindung steht. Der       Winkelhebel    16, 17 kann von einem nicht;       gezeichneten    Handhebel aus über die     Stange     19 wahlweise in die beiden Stellungen I und       II    gebracht werden. Entsprechend den Stel  lungen I und     II    des Winkelhebels 16, 17  sucht die Feder 18 den Stellhebel 14 und  damit die     Stellhülse    12 ebenfalls     in    entspre  chende Stellungen I und     II    zu ziehen.

   Im  Innern des     rohrföhnigen    Ansatzes 11 ist die  Kupplungsfeder 20 axial angeordnet. Diese  stützt sieh     einerseits    gegen den Rand 3' des ,      Gehäuses 3 und anderseits gegen     eine    Schul  ter der Kupplungshülse 21. An der Kupp  lungshülse 21 ist das Drucklager 22 angeord  net, über welches die Kupplungsfeder 20  durch den Ausrückhebel 23 zusammenge  drückt werden kann. Der Ausrückhebel 23  steht mit dem nicht gezeichneten Kupplungs  betätigungshebel in Verbindung.

   Am Aus  rückhebel 23 ist noch der Hebelarm 23' vor  gesehen, welcher zusammen mit der Stange  24, dem     doppelarmigen    Hebel 25 und der  Feder 26 eine Sperrvorrichtung bildet, welche  eine Umschaltung des Hebels 14 nur in der  gezeichneten Ausrückstellung der Kupplun  gen gestattet.  



  Beim Ausführungsbeispiel des Erfin  dungsgegenstandes nach den Fig. 1 und 2 ist  die Zug- und Druckstange 10 vermittels des  Bolzens 27 am radialliegenden Gabelhebel 28  angelenkt, dessen Längsmitte in einer durch  die Kupplungsachse gehenden Ebene liegt  und welcher mit seinem     innern    kopfförmigen  Ende 28' durch einen Schlitz 29 des     rohr-          förmigen    Ansatzes 11 in     eine        Öffnung    30  der     Kupplungshülse    21     eingreift.    Der     Radial-          Kabelhebel    28 trägt innerhalb und ausserhalb  des Anlenkzapfens 27 der Stange 10 die  senkrecht zur genannten Ebene stehenden  Bolzen 31 und 

  32, an welchen die Hilfshebel  paare 33, 34 und 35, 36 angreifen. Diese  Hilfshebel sind ihrerseits wieder auf Zapfen  49 und 50 drehbar gelagert. Diese Dreh  zapfen 49 und 50     sind    fest am     Gehäuse    3  angebracht. Die innern Enden der     Hilfshebel     33 bis 36 greifen     in    Gabelführungen von  vier unter sich gleichen Stützhebeln 37, 38,  39. und 40 ein, die ebenfalls um fest am Ge  häuse 3 vorgesehene Zapfen 41 und 42 dreh  bar sind. Die Stützhebel 37 bis 40 werden       durch        Federn    43 gegen Anschläge 44 am Ge  häuse 3 gedrückt.

   Diese Anschläge sind so  eingestellt, dass beim Anliegen aller vier  Stützhebel die Pressplatte 5 in ihrer neutralen       Mittelstellung    zwischen den Reibscheiben 6  und 7 steht. Die Fortsätze 37', 38', 39' und  40' der Stützhebel wirken mit ebenfalls ein  stellbaren Anschlägen 45, 46 und 47, 48 an  der Stellhülse 12 zusammen. Die Anschläge    45, 46     einerseits    und die Anschläge 47, 48  anderseits liegen     in        --verschiedenen    Normal  ebenen zur Achse, so dass bei der Stellung I  bezw. II der Stellhülse nur zwei Anschläge  mit zweien der vier Stützhebel in Berührung  kommen.  



  Die     Einrichtung    wirkt wie folgt:  Wird der     ]Kupplungshebel    losgelassen, -so  dreht sich der Ausrückhebel 23 mit dem He  belarm 23' unter der Wirkung der Kupp  lungsfeder 20 im Uhrzeigersinn.     Durch    diese  Bewegung des Hebelarmes 23' wird bewirkt,  dass die Feder 26 den Hebel 25 im gleichen       Sinne    drehen kann, so dass dieser durch seine  Nase 25' den Stellhebel 14 und damit die  Stellhülse 12 in der Stellung I blockiert. Die  sich     nun    bei Ausdehnung der Kupplungs  feder 20 gleichzeitig nach rechts verschie  bende Hülse 21 nimmt bei dieser Bewegung  das innere Ende 28' des Radialgabelhebels  28 mit.

   Der Bolzen 31 bildet dabei für den  Radialgabelhebel 28 einen festen Drehpunkt,  weil die Stützhebel 39, 40 zwischen den An  schlägen 44 und 45, 46 sich nicht bewegen  können und somit auch die     in    sie eingrei  fenden Hilfshebel 33 und 34, welche am  Bolzen 31 angreifen, festgehalten     ;werden.     Der Radialgabelhebel 28 dreht sich daher im       Gegenuhrzeigersinn    um den Zäpfen 31     und     drückt dabei mittels der Stange 10 die     Press-          platte    5 gegen die Reibscheibe 7. Der Bolzen  32 am     obern    Ende des Hebels 28 kann dabei  diese     Bewegung    ohne weiteres mitmachen.

    Die an ihm angreifenden Hilfshebel 35, 36  drehen sich dabei um die festen Zapfen 49, 50  und nehmen mit ihren     innern    Enden bei die  ser Bewegung die Stützhebel 37, 38     unter          Dehnung    der entsprechenden Federn 43     mit,     indem diese Hebel um die Bolzen 41, 42 ge  dreht werden. Nach vollständigem Einkup  peln wird also bei der     gezeichneten    Stel  lung I der     Stellhülse    12 die Welle 9 von der  Motorwelle 1 über die Reibscheibe 7 ange  trieben.  



  Wird nun bei diesem Zustand der Win  kelhebel 16, 17 in die Stellung     II    gebracht,  so sucht die Feder 18 den Stellhebel 14 eben-      falls in die Stellung II zu ziehen, was aber  entsprechend dem Vorgesagten durch die  Nase 25' des Sperrhebels 25 verhindert wird.  Erst wenn der Ausrückhebel 23 unter     Zu-          sammendrückung    der Kupplungsfeder 20 das  nächste Mal voll auskuppelt und dabei  über den     Hebelarm    23' und die Stange 24 die  Nase 25' des Sperrhebels 25 ausser Eingriff  bringt, schnappt der Stellhebel 14 unter Ein  fluss der Feder 18 in die neue Stellung II.

    Durch den Langschlitz 24' am Ende der  Stange 24 wird dabei bewirkt, dass der Aus  rückhebel 23 den grössten Teil des Ausrück  weges zurücklegen kann, ohne durch seinen  Arm 23' die     Sperreinrichtung    zu beeinflus  sen, und dass erst am Schlusse der Ausrück  bewegung bei vollständigem Durchtreten des  Kupplungspedals die Sperrung über die  Stange 24 ausgerückt wird.

   Die Hilfs- und       Stützhebel    28 und 33 bis 40 sind während  des Auskuppelns wieder in die aus der  Zeichnung ersichtliche Lage gelangt, doch  haben sich nun durch die Verschiebung der  Stellhülse 12 die Anschläge 47; 48 unter die  Fortsätze 37', 38' der Stützhebel 37, 38 ge  schoben und halten diese fest, während die  Stützhebel 39, 40 frei werden.

       Schiebt    nun  beim erneuten Loslassen des Kupplungs  pedals die Kupplungsfeder 20 die Kupp  lungshülse 21 nach rechts, so wird     wiederum     'das innere Ende 28' des Radialgabelhebels  28 bei dieser Bewegung     mitgenommen.    Da  durch die Blockierung der Stützhebel 37, 38  nun aber die Hilfshebel 35 und 36 unbeweg  lich sind, so bildet jetzt der Bolzen 32 den  Drehpunkt für den Radialgabelhebel 28,  während sich der Bolzen 31 sinngemäss frei  bewegen kann.

   Dreht der Radialgabelhebel  28 nun aber unter Wirkung der Kupplungs  feder 20 im Gegenuhrzeigersinn um den jetzt  festen Zapfen 32, so wird hierdurch die  Pressplatte 5 über die Stange 10 gegen die  Reibscheibe 6 gepresst, so dass das Dreh  moment von der Motorwelle 1 auf die Hohl  ;     welle    8 übertragen wird. Es ist zu erwähnen,  dass dank des Schlitzes 24' trotz Vorwahl der  andern Kupplung die jeweils in     Betrieb    be  findliche Kupplung ausgeschaltet und wieder         eingeschaltet    werden kann: Voraussetzung  dabei ist, dass der Kupplungshebel nicht ganz  ausgerückt wird:  Beim Beispiel nach den Fig. 3, 4 und 5  ist die Kupplung     wieder    in ausgerücktem Zu  stand dargestellt.

   Wie aus Fig. 5 ersichtlich  ist, wird bei dieser Ausführung die     Press-          platte    durch am Umfang verteilte vorge  spannte Federn 51 und Bolzen 52 in ihrer  neutralen Mittellage zwischen den Reibschei  ben 6 und 7 gehalten. Die mit der     Press-          platte    5 in Verbindung stehende Zug- und  Druckstange 10 greift am radialliegenden  Hebelarm 53' eines dreiarmigen Hebels 53 an.  Dieser Hebel 53 ist in     einer    durch die Kupp  lungsachse gehenden Ebene drehbar auf dem  Bolzen 54 gelagert, welcher am antreibenden     e     Gehäuse 3 fest angebracht ist.

   Am antrei  benden     Gehäuse    3 ist     ausserdem    vermittels  der Bolzen 55 und 56 und der Laschen 57, 58  ein     gerader,        doppelarmiger    Hilfshebel 59 in  der erwähnten Ebene schwingbar angeordnet,  welcher mit seinem innern Ende in     eine    Öff  nung 12' der Stellhülse 12 eingreift. Die       Stellhülse    12 kann bei ausgerückter Kupp  lung in gleicher Weise wie beim Ausfüh  rungsbeispiel nach den     Fig.    1 und 2 in zwei  Stellungen I und     II    gebracht werden.

   Hier  durch wird wahlweise erreicht, dass das       äussere    Ende des Hilfshebels 59 gegen den  einen oder den andern der beiden symme  trisch zueinander ausgebildeten, quer zum     t     Arm 53' verlaufenden Arme 53" und 53"'  des dreiarmigen     Hebels    53 gerichtet ist.

   Der  Lagerbolzen 54 des Hebels 53 trägt noch  zwei gleichartige     Winkelhebel    60 und 61,  deren längere Hebelarme 60' und 61' durch s  Schlitze 29 des     rohrförmigen    Ansatzes 11 in  Öffnungen 30 der Kupplungshülse 21     ein-          greifen.    Die andern Hebelarme der Winkel  hebel sind durch Zuglaschen 62 und 63 mit       dem    Drehzapfen 55 des Hilfshebels 59 ver-     i     bunden.

   Die Einrichtung wirkt nun wie  folgt:  Die Betätigung der Kupplungshülse 21  mittels des Kupplungsfusshebels und die Ver  schiebung der     Stellhülse    12 durch eine Vor- ,       wähleinrichtung        geschehen    in genau gleicher      Weise wie bei der Ausführung nach Fig. 1  und z. Beim Einrücken der Kupplung, wenn  also die Kupplungsfeder 20 die Kupplungs  hülse 21 aus der in Fig. 3 gezeichneten Lage  nach rechts schiebt, werden die innern Enden  der Arme 60' und 61' der Winkelhebel 60, 61  bei . dieser Bewegung mitgenommen, so dass  diese Hebel im Gegenuhrzeigersinn um den  Bolzen 54 drehen. Hierbei ziehen die La  schen 62 und 63 den Zapfen 55 und damit  den Hilfshebel 59 ungefähr radial nach  aussen.

   Die Kraft der Kupplungsfeder drückt  dabei je nach Lage der Stellhülse 12 und  der davon abhängigen Stellung des Hilfs  hebels 59 gegen den einen oder den andern  der beiden Hebelarme 53" und 53"' des drei  armigen Hebels 53. Dadurch wird der Hebel  53 im Uhrzeigersinn oder gegen den Uhr  zeigersinn gedreht und der radialliegende He  belarm 53' drückt dabei die Pressplatte 5 ver  mittels der Stange 10 gegen die Reibscheibe  6 oder die Scheibe 7, so dass     wahlweise    die  Welle 9 oder die Hohlwelle 8 von der Motor  welle 1 aus angetrieben wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Reibungs-Doppelkupplung, insbesondere für Zahnräderwechselgetriebe von Kraftfahr zeugen, bei welcher beide Kupplungen nach Wahl durch gleichartige Betätigung eines einzigen Kupplungshebels ein- und, ausge schaltet werden können und bei welcher eine einzige mit dem treibenden Kupplungsteil um laufende, axialverschiebbare Pressplatte zwi schen zwei auf verschiedenen koachsialen Wellen befestigten Reibscheiben liegt, da durch gekennzeichnet, dass die Pressplatte über mehrere mehr oder weniger radial am antreibenden Kupplungsteil angeordnete He bel, welche in durch die Kupplungsdrehachse gehenden Ebenen schwingbar sind, unter der Einwirkung einer zentralen Kupplungsfeder steht, wobei Hilfshebel an diesen Radial hebeln angreifen,
    durch welche Hilfshebel die Einwirkungsmöglichkeit der Federkraft auf das zwischen den Radialhebeln und der Press- platte eingeschaltete Gestänge bei ausgerück ten Kupplungen so verändert werden kann, dass die Pressplatte beim nachherigen Einrük- ken durch die in beiden Fällen gleichsinnig wirkende Kupplungsfeder wahlweise in der einen oder in der andern Axialrichtung be wegt und so gegen die eine oder andere Reib scheibe gedrückt wird. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Reibungs-Doppelkupplung nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die bei ausgerücktem Zustand der Kupplun gen vorzunehmende Veränderung der erwähn ten Einwirkungsmöglichkeit durch Vorwäh- lung erfolgen kann. 2. Reibungs-Doppelkupplung nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Hilfshebel mit einer axial in zwei Stel lungen verschiebbaren Hülse zusammenwir- ren, wobei der Einschaltung jeder der beiden Kupplungen eine Stellung der Hülse zuge ordnet ist. 3.
    Reibungs-Doppelkupplung nach Pa tentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass beim Vor wählen durch einen Handhebel eine oder mehrere Federn gespannt werden, welche auf die axialverschiebbare Hülse bei jeder - Stel lung im Sinne einer Verschiebung in. die an dere Stellung wirken, wobei eine mit dem Kupplungsbetätigungshebel verbundene Sperr vorrichtung die Umschaltung bei eingerückter Kupplung verhindert und erst nach dem Aus rücken zulässt.
    4. Reibungs-Doppelkupplung nach Pa tentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Bewe gungswege des Kupplungshebels und der damit verbundenen Sperrvorrichtung so ge wählt sind, dass unter nur teilweisem Aus rücken des Kupplungshebels die zur Zeit in Wirkung befindliche Kupplung trotz Vor wahl der andern Kupplung aus- und einge schaltet werden kann, und dass erst bei voll ständigem Ausrücken des Kupplungshebels die Sperrvorrichtung ausser Eingriff kommt und die Umschaltung auf die andere vor gewählte Kupplung ermöglicht. 5.
    Reibungs-Doppelkupplung nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass mit der Pressplatte verbundene Zug- und Druckstangen an den Radialhebeln aasgelenkt sind und dass die Radialhebel innerhalb und ausserhalb dieser Anlenkpunkte Gelenkzapfen tragen, die durch dort angreifende Hilfshebel wechselweise festgehalten werden können, so dass die Radialhebel unter dem Einfluss der axial gegen ihre innern Enden drückenden Kupplungsfeder wahlweise entweder um einen Punkt innerhalb oder ausserhalb des Anlenkpunktes der Zugstangen gleichsinnig gedreht werden, wodurch die Pressplatte ent sprechend in der einen oder andern Axial richtung bewegt wird. 6.
    Reibungs-Doppelkupplung nach Pa tentanspruch und Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die an den Gelenkzapfen der Radialhebel angreifenden Hilfshebel je einen am antreibenden Kupplungsteil fest liegenden Drehpunkt besitzen und mit einem Ende in Gabelführungen von ebenfalls am antreibenden Teil schwenkbar gelagerten Stützhebeln eingreifen, wobei die Stützhebel der je am gleichen Gelenkzapfen der Radial hebel angreifenden Hilfshebel wahlweise durch verschiebbare Anschläge blockiert wer den können, so dass auch die zugehörigen Hilfsmittel und die damit in Verbindung ste henden Gelenkzapfen der Radialhebel fest gehalten werden. 7.
    Reibungs-Doppelkupplung nach Pa tentanspruch und den Unteransprüchen 2, 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass die An schläge für die Stützhebel auf der axialver schiebbaren Hülse in zwei verschiedenen Nor- malebenen zur Achse der Hülse angeordnet sind. B.
    Reibungs-Doppelkupplung nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die mit der Pressplatte verbundenen schwing baren Radialhebel die einen Arme von drei armigen Hebeln bilden, bei welchen die bei den andern Arme zueinander symmetrisch sind und quer zum Radialhebelarm verlau fen, wobei die Kraft der zentralen Kupp lungsfeder unter Zwischenschaltung verstell barer Hilfshebel wahlweise die einen oder andern der paarweise zueinander symmetri schen Arme der dreiarmigen Hebel nach aussen presst, wobei die dreiarmigen Hebel im einen oder andern Sinn verdreht werden und dabei die Pressplatte in der einen oder an dern Axialrichtung verschieben.
    9: Reibungs-Doppelkupplung nach Pa tentanspruch und Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet; dass mit jedem dreiarmigen Hebel ein in der gleichen Ebene schwingbarer doppelarmiger Hilfshebel zusammenwirkt, welcher auf einem ungefähr radial beweglich geführten Drehzapfen gelagert ist, und dass alle diese Hilfshebel bei ausgerückten Kupp lungen durch eine an ihren innern Enden an greifende axialverschiebbare Hülse so in zwei Stellungen geschwenkt werden können, dass ihre äussern Enden wahlweise gegen einen der beiden zueinander symmetrischen Arme der dreiarmigen Hebel gerichtet sind,
    wobei die zentrale Kupplungsfeder über Winkel hebel und Zuglaschen mit den Drehzapfen der Hilfshebel verbunden ist und diese beim Einrücken radial nach aussen presst.
CH224532D 1941-05-30 1942-03-05 Reibungs-Doppelkupplung. CH224532A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE224532X 1941-05-30

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH224532A true CH224532A (de) 1942-11-30

Family

ID=5856446

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH224532D CH224532A (de) 1941-05-30 1942-03-05 Reibungs-Doppelkupplung.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH224532A (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2303195A1 (fr) * 1975-03-05 1976-10-01 Automotive Prod Co Ltd Embrayage a friction
DE102024117346A1 (de) * 2024-06-20 2025-12-24 Schaeffler Technologies AG & Co. KG Reibungskupplung

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2303195A1 (fr) * 1975-03-05 1976-10-01 Automotive Prod Co Ltd Embrayage a friction
DE102024117346A1 (de) * 2024-06-20 2025-12-24 Schaeffler Technologies AG & Co. KG Reibungskupplung
WO2025261551A1 (de) * 2024-06-20 2025-12-26 Schaeffler Technologies AG & Co. KG Reibungskupplung

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3626822A1 (de) Gangschaltungs- und kupplungsvorrichtung
DE2252131A1 (de) Transmission mit einer kupplungsbremse
DE689437C (de) Doppelkupplung, insbesondere fuer Zahnraederwechselgetriebe von Kraftfahrzeugen
CH224532A (de) Reibungs-Doppelkupplung.
DE693258C (de) Zweisinnig wirkende Federbandfreilaufkupplung
DE841854C (de) Zweibackenbremse, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge
DE3003550A1 (de) Kupplungssystem fuer ein raupenfahrzeug
DE2758125C2 (de) Vorrichtung zum mustergemäßen Kuppeln bzw. Entkuppeln der Klöppel einer Spitzenklöppelmaschine
DE701684C (de) Zweigangumlaufraedergetriebe
DE912899C (de) Schaltvorrichtung fuer die Reibungs-UEberholungskupplungen von mehrgaengigen Zahnraederschaltgetrieben, vorzugsweise fuer Kraftfahrzeuge
DE714619C (de) Fliehkraftkupplung, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge
DE673194C (de) Geschwindigkeitswechselgetriebe mit staendig in Eingriff stehenden Zahnraedern, insbesondere fuer Fahrraeder
DE711308C (de) In beiden Drehrichtungen wirkende Kupplung fuer gleichachsige oder ungleichachsige Wellen von Stellhebelantrieben fuer Buehnenbeleuchtungseinrichtungen
DE897343C (de) Umschaltbare Doppel-Scheibenreibungskupplung
CH383703A (de) Selbsttätig bei Überschreitung eines Grenzdrehmomentes abschaltende Reibscheibenkupplung
AT7345B (de) Reibungskupplung.
DE2427357B2 (de) Fliehkraftreibungskupplung
DE500122C (de) Schaltwerkswechsel- und -wendegetriebe
DE114717C (de)
CH339455A (de) Antriebskupplung für die Ein- oder Mehrtourenumdrehung von Triebwerkwellen
AT130736B (de) Zahnstangenwinde mit Ratschenhebel.
DE687465C (de) Vorrichtung zur Umstellung eines Gestaengeuebersetzungswechsels an Fahrzeugbremsen, insbesondere Eisenbahnwagenbremsen
AT74930B (de) Reibungskupplung.
DE704906C (de) Klinkenschaltvorrichtung fuer Kraftfahrzeugwechselgetriebe
DE709540C (de) Schaltvorrichtung fuer elektrische Signalantriebe