CH226447A - Verfahren zum Trocknen von wasserhaltigen Gasen. - Google Patents

Verfahren zum Trocknen von wasserhaltigen Gasen.

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CH226447A
CH226447A CH226447DA CH226447A CH 226447 A CH226447 A CH 226447A CH 226447D A CH226447D A CH 226447DA CH 226447 A CH226447 A CH 226447A
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Wacker Gesellschaft Alexander
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Wacker Chemie Gmbh
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    • H01ELECTRIC ELEMENTS
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    • H01H37/00Thermally-actuated switches
    • H01H37/02Details
    • H01H37/32Thermally-sensitive members
    • H01H37/58Thermally-sensitive members actuated due to thermally controlled change of magnetic permeability
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D53/00Separation of gases or vapours; Recovering vapours of volatile solvents from gases; Chemical or biological purification of waste gases, e.g. engine exhaust gases, smoke, fumes, flue gases, aerosols
    • B01D53/26Drying gases or vapours
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Description


  



  Verfahren zum Trocknen von wasserhaltigen Gasen.



   Es besteht in der Technik öfters die   Auf-      gambe,    wasserhaltige Gase durch einen fortlaufenden Arbeitsgang, der wenig Bedienung erfordert, zu entwässern. Feste Stoffe, z. B. geschmolzenes Chlorcalzium, gebrannter Kalk und   dergl. können    nur   einsatzweise zum       Trocknen gebraucht werden. Wässrige Losun-    gen wurden gegebenenfalls eine fortlaufende Arbeitsweise ermöglichen, sie führen jedoch zu einer unvollkommenen Trocknung der Gase. Verschiedene, wenig   flüehtige,    organische Flüssigkeiten, z. B.

   Glycerin, Glykole und dergleichen trocknen zwar Gase voll   kommen, jedoch weisen sie verschiedene Nach-    teile   a-af.    Sie sind sehr dickflüssig, insbeson   dere in der Eä. lte, so dass die Verwendung    in   Rieaeltürmen    schwierig oder unmöglich ist, ausserdem ist die fortlaufende Entwässerung unter vollkommener Rückgewinnung der Ent   wässerungsflüissigkeitsehrumständlichund    erfordert teure Vorrichtungen. Es wurde nun ein Verfahren zum Trocknen wasserhaltiger Gas, gefunden, welches obigen Nachteil. nicht   aufweist und ermöglicht, in ununter-       brochenem Arbeitsgang mit einfachen Vor-      richtungen G. a ; se vollkommen    zu entwÏssern.



  Das Verfahren gemϯ vorliegender Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, da¯ man das wasserhaltige Gas mit einem Fl ssig  keibsgemisich    in Ber hrung bringt, das aus   mmdestens    einer wasserunlöslichen, organi  schen Veribindung und mindestens einer    mit dieser mischbaren wasserlöslichen organischen   Verbimdumgbesteht,hiera-ufdasWasser    mit der wasserunl¯slichen Fl ssigkeit als   azeotro-    pes Gemisch abdestilliert, das Wasser abtrennt und die wasserunl¯sliche Fl ssigkeit    gemischtmitderwasserlöslichenVerbindung    wieder mit dem Gas in Berührung bringt.



  Auf diese Weise kann man im ununterbrochenen Arbeitsgang das wasserhaltige Gas    mit dem wasserentziehenden Flüssigkeits-    gemisch behandeln. Ein solches besteht zum Beispiel aus Kohlenwasserstoffen, wie Benzin,  Benzol oder chlorierten Kohlenwasserstoffen, wie   Triehloräthylen,      Perchloräthylen, Tetra-      chlorkohlenstoff    und dergleichen einerseits und mehrwertigen Alkoholen, bezw. deren   wasserlöslichenDerivate,    bezw. Ester, wie 2-Methylpentandiol-2, 4, ferner   Diacetin,    Triacetin, acetylierte Polyglyzerine, 3-¯thoxybutanol und dergleichen anderseits.



   Da.   s Verfahren    wird zweckmässig so   aus-       geübt, dass das Gas mit dem Flüssigkeits-      gemiseh im möglichst fein    verteiltem Zustand in Ber hrun. g kommt, z. B. in Rieseltürmen und dergleichen. Es ist daher meist notwendig, die wasserlösliche Verbindung mit der wasserunlöslichen entsprechend zu verdünnen, wobei es vorkommen kann, dass das Gemisch mehr wasserunlösliche Flüssigkeit enthält als an sich zur EntwÏsserung bezw. zur Bildung des azeotropen Dampfgemisches notwendig ist. Das wasserhaltige Gemisch wird vorzugsweise in einer Kolonne fraktioniert, wobei das   Dampfgemiseh    von Wasser und der   wasserunis. sliehen Flüssigkeit    am Kopf der Kolonne entweicht.

   Dieses Gemisch kann dann kondensiert, das   Tasser    abgetrennt, und die wasserunlösliche Flüssigkeit wieder mit der wasserlöslichen vereinigt und dem   Rieaelturm zugeführt    werden.



   Beispiel :
Ein Rieselturm wird mit 10 Liter   emes    Gemisches   von etwa 80 S Trichloräthylen    und   20% Diaoetin    berieselt, durch den in der Stunde 1, 5   m3 Gas mit    einem Wassergehalt von 30 g strömt. Das   den Rieselturm    verlassende Gas ist praktisch wasserfrei. Die   Berissselungsflüssigkeit wird    in eine Fraktionierkolonne eingef hrt, aus der unten wasserfreies triehloräthylenhaltiges Diacetin   abläuft, wahrend    aus dem Kopf ein   Dampf-    gemisch von TrichlorÏthylen und Wasser entweicht, welches niedergeschlagen wird.

   Nach Abtrennen des Wassers lässt man das TrichlorÏthylen in die Kolonne zurücklaufen, von wo es dann wasserfrei aus deren Blase mit Diacetin gemischt abgezogen und wieder dlem   Rieselturm    zugeführt wird. Auf diese Weise wird im ununterbrochenen   Arbei's-    gang die EntwÏsserung des Gases bewerk  stelligt.    Bei Anwendung von   Übe, rdruck    kann bei gleicher Leistung eine Vorrichtung mit geringerem Rauminhalt verwendet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Verfahren zum Trocknen von wasserhalti- gen Ga, sen im ununterbrochenen Arbeitsgang mittels einer Fl ssigkeit, dadurch gekennzeichnet, dass man das wasserhaltige Gas mit einem Flüssigkeitegemisch in Berührung bringt, welches ans mindestens einer wasserunlöslichen, organischen Verbindung und mindestens einer mit dieser mischbaren, wasserlöslichen organischen Verbindung besteht, das Was, ser hierauf mit der wass, erunlöslichen Flüssigkeit als azeotropes Gemisch abdestilliert, das Wasser a-btrennt und die wasserunl¯sliche Fl ssigkeit gemischt mit der wasserlöslichen Verbindung wieder mit dem Gas in Berührung bringt.
    UNTERANSPRUCHE : 1. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, da¯ das Gemisch als wasserunl¯sliche organische Verbindung min destens einen Kohlenwasserstoff enthält.
    2. Verfahren nach Patentanpruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Gemisch als wasserlösliche organische Verbindung min destens einen mehrwertigen Alkohol enthÏlt.
    3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da¯ das Gemisch als wasserunlösliche organische Verbindung mindestens einen Chlorkohlenwasserstoff enthÏlt.
    4. Verfahren nach Patentansprueh, da durci gekennzeichnet, da¯ das Gemisch als wasserlösliche organische Verbindung min- destens ein wasserlösliches Derivat eines mehrwertigen Alkohols enthÏlt.
CH226447D 1941-03-26 1942-01-12 Verfahren zum Trocknen von wasserhaltigen Gasen. CH226447A (de)

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CH226360D CH226360A (de) 1941-03-26 1942-03-20 Vorrichtung zur Umformung einer durch Fernzählimpulse schrittweise erfolgenden Bewegung in eine gleichmässige.

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1619864A1 (de) * 1967-10-03 1971-03-18 Dow Chemical Co Gastrocknungsverfahren
AT385914B (de) * 1985-11-26 1988-06-10 Innofinance Altalanos Innovaci Verfahren und einrichtung zur entfeuchtung gasfoermiger medien

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1619864A1 (de) * 1967-10-03 1971-03-18 Dow Chemical Co Gastrocknungsverfahren
AT385914B (de) * 1985-11-26 1988-06-10 Innofinance Altalanos Innovaci Verfahren und einrichtung zur entfeuchtung gasfoermiger medien

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CH225058A (de) 1942-12-31
CH226360A (de) 1943-03-31

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