CH227122A - Verfahren zur Herstellung von Butantriol-1,2,4. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Butantriol-1,2,4.

Info

Publication number
CH227122A
CH227122A CH227122DA CH227122A CH 227122 A CH227122 A CH 227122A CH 227122D A CH227122D A CH 227122DA CH 227122 A CH227122 A CH 227122A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
butanetriol
diol
water
butanediol
mercury
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Aktiengesellsc Farbenindustrie
Original Assignee
Ig Farbenindustrie Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ig Farbenindustrie Ag filed Critical Ig Farbenindustrie Ag
Publication of CH227122A publication Critical patent/CH227122A/de

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C31/00Saturated compounds having hydroxy or O-metal groups bound to acyclic carbon atoms
    • C07C31/18Polyhydroxylic acyclic alcohols
    • C07C31/22Trihydroxylic alcohols, e.g. glycerol
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C31/00Saturated compounds having hydroxy or O-metal groups bound to acyclic carbon atoms
    • C07C31/18Polyhydroxylic acyclic alcohols
    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03CPHOTOSENSITIVE MATERIALS FOR PHOTOGRAPHIC PURPOSES; PHOTOGRAPHIC PROCESSES, e.g. CINE, X-RAY, COLOUR, STEREO-PHOTOGRAPHIC PROCESSES; AUXILIARY PROCESSES IN PHOTOGRAPHY
    • G03C7/00Multicolour photographic processes or agents therefor; Regeneration of such processing agents; Photosensitive materials for multicolour processes
    • G03C7/22Subtractive cinematographic processes; Materials therefor; Preparing or processing such materials
    • G03C7/24Subtractive cinematographic processes; Materials therefor; Preparing or processing such materials combined with sound-recording

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description


      Verfahren    zur Herstellung von     Butantriol-1,2,4.       Es wurde gefunden, dass man auf ein  fache     Weise    das     bekannte        Butantriol-1,2,4,     das ein wertvolles Lösungsmittel ist, erhält,  wenn man     Butin-2-diol-1,4    in Gegenwart von       Quecksilberverbindungen    mit Wasser behan  delt und in dem so erhaltenen     Butandiol-1,4-          on-2    die     Ketogruppe    zur     Hydrogylgruppe     reduziert.  



  Es ist überraschend, dass es auf diesem  Wege gelingt, vom     Butin-2-diol-1,4    aus  gehend, das     Butantriol-1,2,4    herzustellen, da  die     1,4-Substitutionserzeugnisse    des     Butin-2-          diol-1,4    bei der Behandlung mit Wasser in       Gegenwart    von Quecksilberverbindungen  nicht die entsprechenden     Ketoglykole,    son  dern unter     innermolekularer    Verschiebung  eines Moleküls Wasser     Ketotetrahydrofurane     liefern, die nicht unmittelbar durch Reduk  tion in     Trioxyverbindungen    übergeführt wer  den können.

   Bei der Anlagerung von Was  ser an     Butin-2-diol-1,4    selbst wird das zu  erwartende     Ketotetrahydrofuran    nur in sehr  geringer     Menge    gebildet.    Die erste     Stufe    des vorliegenden Ver  fahrens, die     Anlagerung    von Wasser an     Bu-          tin-2-diol-1,4,    verläuft so leicht, dass es ge  nügt, eine     wässrige        Lösung    von     Butin-2-diol-          1,4,

      wie man sie     beispielsweise    durch Behan  deln wässriger     Formaldehydlösungen    mit  Acetylen in Gegenwart von     Kupferacetylid     erhält, mit     einer        Quecksilberverbindung,    zum  Beispiel     Mercurisulfat    oder     Mercuriacetat,       gut zu vermischen.    Die Umsetzung, gelingt bereits bei ge  wöhnlicher Temperatur, doch empfiehlt es  sich, zur     Beschleunigung    der Umsetzung bei  erhöhter Temperatur, zum Beispiel 40 bis 70o,  und in Gegenwart einer kleinen Menge freier  Säuren zu     arbeiten.     



  Das     Butandiolon    neigt sehr stark zur  Selbstkondensation. So kann eine Verbindung  von der     Summenformel        CsH1405        (Kp.o,5    _  139o)     neben        höhermolekularen        Verbindungen     entstehen. Um diese     Weiterkondensation    des       Butandiolons    zu vermeiden, arbeitet man am  besten in verdünnter Lösung und innerhalb      des angegebenen Temperaturbereiches. Ausser  dem wird bei Temperaturen über 70  auch  der Katalysator schneller unwirksam.  



  Auch bei der     Überführung    des     Butandio-          lons    in das     Butantriol    wird man auf die  leichte Kondensationsfähigkeit des     Butan-          diolons    Rücksicht nehmen. Man isoliert die  ses daher zweckmässig nicht,     sondern    benutzt  unmittelbar die bei der ersten Stufe des Ver  fahrens     erhaltene        neutralisierte,        wässrige    Lö  sung, vorteilhaft nach Entfernen der Queck  silberverbindung.  



  Die Umwandlung der     Ketogruppe    in die       Hydroxylgruppe    bewirkt man zum Beispiel  nach den für solche Umsetzungen üblichen  Verfahren. Beispielsweise kann man die neu  tralisierte Lösung einer katalytischen Hy  drierung unterwerfen. Als Katalysator ver  wendet man dabei zweckmässig Nickel- oder       Kobaltkatalysatoren,    die     aktiviert    und auf       Trägern    aufgetragen sein können, und arbei  tet bei gewöhnlicher oder mässig erhöhter  Temperatur mit Wasserstoff unter erhöh  tem Druck. Die Hydrierung lässt sich auch  im unterbrochenen Betrieb ausführen.  



  Die im nachstehenden Beispiel angege  benen Teile sind Gewichtsteile.  



  <I>Beispiel:</I>  500 Teile einer etwa 33%igen     wässrigen          Butindiollösung    versetzt man bei 40  mit  10 Teilen konzentrierter Schwefelsäure und  fügt unter Rühren 3 Teile     Mereurisulfat     hinzu. Die Mischung erwärmt sich von     selbst.     Man hält sie etwa 1 Stunde lang auf 50 bis  60  und rührt dann während des     Abkühlens     noch einige Stunden weiter. Man erwärmt  dann erneut auf 40 , gibt weitere 3 Teile       Mercurisulfat    hinzu und lässt das Gemisch  unter Rühren erkalten.

      Die so erhaltene     wässrige    Lösung von     Bu-          tandiol-l.,4-on-2    wird durch Zusatz von     Na-          triumearbonat    neutralisiert und dann vom       ausgeschiedenen    Quecksilber     abfiltriert.    Man  versetzt mit 5 Teilen fein verteiltem Nickel,  das     dureh    Herauslösen des Aluminiums aus  einer     Nickel-Aluminiumlegierung    hergestellt  worden ist, und behandelt in einem Druck  gefäss bei     Raumtemperatur    mit Wasserstoff  unter 200 Atmosphären Druck.  



  Wenn die Hauptmenge des Wasserstoffes  aufgenommen ist, erhitzt man zur Vervoll  ständigung der Umsetzung noch einige Stun  den auf 140 . Man lässt abkühlen und destil  liert zunächst das Wasser ab. Den Rück  stand destilliert man unter vermindertem  Druck, wobei man in etwa 60%iger Aus  beute     Butantriol-1,2,4        (Kp.l2    = 174 bis 176 )  erhält.  



  Daneben erhält man noch     ehvas        3-Oxy-          tetrahydrofuran        (entstanden        aus        Ketotet.ra-          hydrofuran)    und     Butandiol-1,2.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Butan- triol-1,2,4, dadurch gekennzeichnet, dass man Butin-2-diol-1,4 und Wasser mit einer Queck silberverbindung gut vermischt und in dem so erhaltenen Butandiol-1,4-on-2 die Keto- gruppe zur Hydroxylgruppe reduziert.
    UNTERANSPRUCH: Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man die durch Umsetzen von Butin-?-diol-1,4 mit Wasser in Gegen wart einer sauren Quecksilberverbindung er hältliche Lösung von Butandiol-1,4-on-2 neu tralisiert, vom Katalysator abfiltriert und katalytisch hydriert.
CH227122D 1940-12-07 1942-02-20 Verfahren zur Herstellung von Butantriol-1,2,4. CH227122A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE71240X 1940-12-07

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH227122A true CH227122A (de) 1943-05-31

Family

ID=5635716

Family Applications (2)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH226945D CH226945A (de) 1940-12-07 1941-12-18 Verfahren zur Herstellung von farbigen Bildern mit Tonaufzeichnung.
CH227122D CH227122A (de) 1940-12-07 1942-02-20 Verfahren zur Herstellung von Butantriol-1,2,4.

Family Applications Before (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH226945D CH226945A (de) 1940-12-07 1941-12-18 Verfahren zur Herstellung von farbigen Bildern mit Tonaufzeichnung.

Country Status (1)

Country Link
CH (2) CH226945A (de)

Also Published As

Publication number Publication date
CH226945A (de) 1943-05-15

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2653096C2 (de) Verfahren zur Herstellung von 2,2-disubstituierten Propan-1,3-diolen
DE2538364A1 (de) Verfahren zur herstellung von butandiolen
CH188615A (de) Verfahren zur Herstellung von Isopropylacetat.
CH227122A (de) Verfahren zur Herstellung von Butantriol-1,2,4.
DE1493746C3 (de) 2- (p-Aminobenzoyloxy)-3-methylnaphtho-l,4-hydrochlnon und Verfahren zu seiner Herstellung
CH495944A (de) Verfahren zur Herstellung von a-Methyl-polycyclomethylaminen
DE539177C (de) Verfahren zur Darstellung von n-Butyraldehyd
DE863189C (de) Verfahren zur Herstellung von Butantriol-(1,2,4)
US2526859A (en) Catalytic hydrogenation of betanaphthol to produce beta-tetralone
DE1212557B (de) Verfahren zur Herstellung von 2, 6-Dioxy-9-oxabicyclo-[3, 3, 1]-nonan
DE1817691B2 (de) Verfahren zur Herstellung von Monoisopropylamin
DE2660599C2 (de) Allylalkohol
DE1909964B2 (de) Verfahren zur herstellung von 2-methylen-1,3-diacetoxy-propan
DE855561C (de) Verfahren zur Herstellung cyclischer Imine bzw. ihrer Salze
DE743749C (de) Verfahren zur Herstellung eines lactonartigen Derivates des 9,10-Dihydroanthracens
DE960199C (de) Verfahren zur Herstellung von Cyclohexylhydroxylamin durch katalytische Hydrierung von Nitrocyclohexan
DE963519C (de) Verfahren zur Herstellung von N, N&#39;-Dibenzyl-aethylendiamin
DE1518787C (de)
CH342554A (de) Verfahren zur Herstellung von mehrwertigen Alkoholen, vorzugsweise 1,3-Propylenglykol, aus Hexiten
DE851191C (de) Verfahren zur Herstellung von hoehermolekularen Hydroxyl- und bzw. oder Carbonylgruppen enthaltenden Kondensationsprodukten aus Alkoholen und Ketonen
DE823292C (de) Verfahren zur Partialhydrierung ungesaettigter organischer Verbindungen
DE1075595B (de) Verfahren zur Herstellung von 2,4-Diathinylphenol
AT266807B (de) Verfahren zum Herstellung der neuen 7-Chloro-4-thiaönanthsäure
DE3020298A1 (de) Verfahren zur herstellung von 2,2-dialkyl-4-methyl-5,5-dialkyl-3- formyl-3-pyrrolin
DE1095275B (de) Verfahren zur Herstellung von Cyclohexanon aus Cyclohexylamin