CH229163A - Verfahren zur Entfernung der Schlacke von Feuerungen, insbesondere von Druckfeuerungen für stark Schlacke bildende Brennstoffe. - Google Patents

Verfahren zur Entfernung der Schlacke von Feuerungen, insbesondere von Druckfeuerungen für stark Schlacke bildende Brennstoffe.

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CH229163A
CH229163A CH229163DA CH229163A CH 229163 A CH229163 A CH 229163A CH 229163D A CH229163D A CH 229163DA CH 229163 A CH229163 A CH 229163A
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CH
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vinyl
soluble
acid
diamines
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Cie Aktiengesellschaft Boveri
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Bbc Brown Boveri & Cie
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    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23JREMOVAL OR TREATMENT OF COMBUSTION PRODUCTS OR COMBUSTION RESIDUES; FLUES 
    • F23J1/00Removing ash, clinker, or slag from combustion chambers
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23JREMOVAL OR TREATMENT OF COMBUSTION PRODUCTS OR COMBUSTION RESIDUES; FLUES 
    • F23J2700/00Ash removal, handling and treatment means; Ash and slag handling in pulverulent fuel furnaces; Ash removal means for incinerators
    • F23J2700/002Ash and slag handling in pulverulent fuel furnaces

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Description


  Verfahren zur Erzeugung wasserunlöslicher     Azofarbstoffe     auf textilen Gebilden aus linearen aromatischen Poly  estern, vornehmlich     Polyäthylenterephthalaten       Es ist     bekannt,    dass man auf     textilen        Gefilden     aus linearen aromatischen Polyestern, vornehmlich     Poly-          äthylenterephthalaten,        wasserunlösliche        Azofarbstoffe    er  zeugen kann, indem man diese Gebilde gemeinsam oder nach  einander mit einem     Arylamid    der     2,3-Hydroxynaphthoesäure     oder der     2,

  3-Hydroxycarbazolcarbonsäure    und einem primären  aromatischen Amin     behandelt,    anschliessend das primäre'      aromatische Amin auf der Faser     diazotiert    und mit der     Azo-          komponente    kuppelt. Für bunte Farbtöne werden als     Diazo-          komponenten    hauptsächlich substituierte     Aniline    verwendet.

    Die     Farbstoffkomponenten    werden in Gegenwart von Netz- und       Dispergiermitteln    aus     wässrigem    Bade bei erhöhter Tempera  tur aufgefärbt, wobei eine möglichst feine Verteilung der       Farbstoffkomponenten    in der Färbeflotte Voraussetzung für  die Erzielung guter Resultate ist. Bei Färbetemperaturen.  um 100     IC    werden dem Bade zur Erzielung voller Färbungen  üblicherweise noch faserquellende Substanzen, sog.     "Carrier"     zugesetzt.

   Bei Temperaturen von über 100     OC,    beispielsweise  bei 120 - 130     IC,    ist es hingegen nicht erforderlich, die  Diffusion der     Farbstoffkomponenten    durch faserquellende  Mittel zu verbessern. Soweit einkernige     primäre    aromatische  Amine, beispielsweise     Substitutionsprodukte    des     Aminobenzols,     verwendet     werden,    treten bei den bisher bekannt gewordenen  Verfahren hinsichtlich der Stabilität der Dispersion in  wässrigem Medium und der     Durchfärbung    keine besonderen  Schwierigkeiten auf.

   Zur Erzeugung von Bordeaux- und       Granatfärbungen,    insbesondere aber für Marineblau- und  Schwarzfärbungen müssen als primäre aromatische Amine  mehrkernige Verbindungen, beispielsweise Mono- oder  Diamine der     Azobenzol-,        Phenylazonaphthalin-,        Azonaphthalin-          und        Diphenylreihe    eingesetzt werden.

   Verglichen mit den       einkernigen    Basen bereiten nun diese mehrkernige Amine      Schwierigkeiten, bedingt durch ihren     hydrophoben        Charakter.     In vielen Fällen können insbesondere diese mehrkernigen  Basen in der     Färbeflotte.nur        ungenügend        dispergiert    werden,  oder die erhaltenen Dispersionen sind wenig beständig     und     neigen zu     Teilchenvergrösserungen    und damit zu grobflocki  gen Ausfällungen der     dispergierten    Base während des Färbe  prozesses.

   In der Praxis führt dies zu     Durchfärbeschwierig-          keiten,    vielfach auch zu irreversibler     Verunreingung    der  Ware durch     Auffiltration.    Oft erfassen die     teerigen    Ab  scheidungen auch die Apparateteile, deren     Reinigung    sich       dann    sehr mühsam und zeitraubend gestaltet. Aus diesen       Gründen    hat sich die     Verwendung    mehrkerniger Basen nicht  bewährt; sie fanden deshalb keine     grosse    Verbreitung in  der Praxis.  



  Es ist auch bekannt, eine     Lösung,    die eine  stabilisierte     Diazoniumverbindung,    eine Kupplungskompo  nente und ein     Polyvinyllactam    enthält, zum Färben von  Textilien zu verwenden (Schweiz. Patent Nr. 355.768).  



  Es wurde nun gefunden, dass man     beim    Färben  von textilen Gebilden aus linearen aromatischen Polyestern,  vornehmlich     Polyäthylenterephthalaten,    die insbesondere  bei Marineblau- und Schwarzfärbungen genannten Schwierig  keiten auf einfache Weise beheben     kann.    Man gelangt näm  lich zu     ausgezeichneten        Resultaten,    wenn man solche Ge  bilde bei erhöhter Temperatur in neutralem bis schwach      saurem Bade, welches als     Dispergiermittel    (a) entweder  ein wasserlösliches,     polymerisiertes        N-Vinyl-lactam,

       ein wasserlösliches     Copolymerisat    verschiedener     N-Vinyl-          lactame    oder ein wasserlösliches     Copolymerisat    von     N-          Vinyl-lactamen    mit andern damit     copolymerisierbaren    Ver  bindungen oder (b) ein     Alkalisalz    eines wasserlöslichen       Polymerisates    bzw.

       Copolymerisates    einer     oa,ss-ungesättigten          aliphatischen        Carbonsäure    enthält, mit Vorteil unter Zusatz  weiterer Netz- und     Dispergiermittel        anionaktiver    oder       nichtionogener    Natur, gleichzeitig oder nacheinander mit  einem oder mehreren     Arylamiden    der     2,3-Hydroxynaphthoesaure     oder der     2,3-Hydroxycarbazolcarbonsäure    und mit einem oder  mehreren mehrkernigen, primären aromatischen Mono- oder  Diaminen behandelt, hierauf das bzw.

   die primären aroma  tischen Mono- oder Diamine auf dem textilen Gebilde     diazo-          tiert    und die Kupplung mit der bzw. den     Azokomponenten    be  wirkt.  



  Das     Aufbringen    der     Farbstoffkomponenten    er  folgt vorzugsweise bei einer 100      C    übersteigenden Tempe  ratur.  



  Als     Azokomponenten    eignen sich beispielsweise  das     2,4-Dimethoxy-5-chloranilid,    das     o-Anisidid,    das     o-          Phenetidid,    das     o-Toluidid    oder das     2,5-Dimethoxyanilid    der       2,3-Hydroxynaphthoesäure    sowie das     p--C        hloranilid    der     2,3-          Hydroxycarbazolcarbonsäure.         Als     primäre    aromatische Mono- oder Diamine       koi#men    vorzugsweise solche der     Azobenzol-,

          Phenylazo-          naphthalin-,        Azonaphthalin-    oder     Diphenylreihe    in Betracht.  



  Als Beispiel seien genannt das     2-Methyl-4-amino-5-methoxy-          azobenzol,    das     4,4'-Diamino-1,1'-phenylazonaphthalin,    das       4-Amino-1,1'-azonaphthalin,    das     Dianisidin    und das     2,5-          Dimethoxy-4-amino-4'-methyl-diphenyl.     



       Erfindungsgemäss        .verwendbare    wasserlösliche,       homopolymere        N-Vinyl-lactamekönnen    durch das folgende  Formelbild beschrieben werden  
EMI0005.0019     
    .n     kann    2 oder 5 bedeuten; R bedeutet Wasserstoff oder  eine     kurzkettige        Alkylgruppe,    wie beispielsweise die       Methyl-    oder     Aethylgruppe    und x steht für eine Zahl zwi  schen 20.000 und 100.000, vorzugsweise für eine Zahl      zwischen 20.000 und 50.000.

   Als Verbindung, welche sich  zur Durchführung des     erfindungsgemässen    Verfahrens vor  züglich eignet, sei beispielsweise     Poly-l-vinyl-2-pyrrolidon     genannt.  Geeignet sind ausser den wasserlöslichen homo  polymeren     N-Vinyl-lactamen    auch wasserlösliche     copolymere          Verbindungen    unterschiedlicher     N-Vinyl-lactame,    sowie be  liebige,     N-Vinyllactam    enthaltende wasserlösliche     Copolymere:     Als Beispiel einer geeigneten     copolymeren    Verbindung sei  das     Copolymerisat    von     Poly-l-vinyl-2-pyrrolidon    mit ca.

         40        9o        Vinylacetat    genannt.  



  Als     erfindungsgemäss        verwendbarerwasserlösli-          ches        Polymerisat        einer.a,ss-ungesättigten        aliphatischen          Carbonsäure    eignet sich beispielsweise ein     Alkalisalz     eines Polymeren der Acryl- oder     Methacrylsäure.     



  Als zusätzliche Verbindungen     anionaktiver    oder       nichtionogener    Natur eignen sich beispielsweise     807o-iges          rizinusölsulfonsaures    Natrium oder dessen     Alkylester,     
EMI0006.0029     
  
    Alkalisalze <SEP> der <SEP> Dinapheylmethandisulfonsäure <SEP> oder <SEP> der            Dodecylbenzolsulfonsäure,        Alkalisalze    von Kondensations  produkten der     Palmitin-,

      Stearin- und     Oelsäure    mit     Methyl-          aminoäthansulfonsäure    oder Kondensationsprodukte von       Nonylphenol    und     Dodecylphenol    mit     lehreren    Molen     kethylen-          oxyd.         <B>Die</B>     erfindungsgemässe        Verwendung   <B>der</B>     genannten     wasserlöslichen     polymeren        Verbindungen        führt    zu     überraschenc     stabilen Dispersionen,

   welche auch bei erhöhter Temperatur  keine     Abscheidungen    oder     Sedimentationserscheinungen    auf  <B>weisen. Es wurde ferner festgestellt, dass man besonders</B>  gute Resultate erzielt, wenn man pro Liter Färbebad 0,1 -.  5,0 g der     erwähnten    wasserlöslichen polymeren     Verbindungen     einsetzt.  



  Gemäss einer     Ausführungsform    wird bei dem neuen  Verfahren das     zweckmässig    mit weichem Wasser zubereitete  Bad zunächst mit einem der     genannten        Polymerisate    versetzt.  Gegebenenfalls können noch weitere     Verbindungen    mit     Netz-          und        Dispergierwirkung   <B>zugesetzt werden.

   Dann werden</B>     Azo-          und        Diazokomponente,    vorzugsweise gemeinsam, in einem mit  Wasser mischbaren organischen Lösungsmittel. in Gegenwart  von Alkalien gelöst und nach Zugabe eines geeigneten     eetz-          mittels    in das     Färbebad.eingetragen.    Der     pH-Wert    des  Färbebades wird entweder vor Beginn oder     während    des  <B>Färbeprozesses durch Zugabe</B>     alkalibindender   <B>Mittel so</B>  eingestellt, dass das Färbebad neutral bis schwach sauer  <B>reagiert.

   Als solche können beispielsweise niedermoleku-</B>  lare     aliphatische        Garbonsäuren    oder     Mononatriumphosphat     verwendet werden. Das     Textilgut    wird hierauf     mit    der so  erhaltenen Dispersion bei Temperaturen von über 100      C,     vorzugsweise hei Temperaturen zwischen 120o und     140         C,         behandelt, worauf in bekannter Weise auf der Faser diano  tiert und gekuppelt     wird.     



  Die stabile     mikrodisperse        Verteilung    von     Azo-          und        Diazokomponente    erlaubt ein Färben mit relativ hohen       Badkonzentrationen.    Dadurch ist die     Möglichkeit        gegeben,     einerseits in engen Flottenverhältnissen zu arbeiten,  was gegenüber den     bekannten    Verfahren einen wirtschaftli  chen Vorteil bedeutet, andererseits sehr tiefe Färbungen  zu erhalten, die sich durch vorzügliche Reibechtheit  auszeichnen.

   Die Stabilisierung der Dispersion erlaubt  auch eine     einwandfreie        Durchfärbung    von Wickelkörpern,  insbesondere von     Spinnkuchen    in Packapparaten, wobei  keine Verunreinigung des Färbegutes durch lokale Ruf  filtration ausgeflockter     Farbstoffkomponenten    zu be  fürchten ist. Ferner kann durch Zusatz wasserlöslicher       polymerisierter        1V-Vinyl-lactame    die gefürchtete Verunrei  nigung der Apparate wirkungsvoll verhindert werden.

   Aus  den     dargelegten    Gründen ist das     erfindungsgemässe    Ver  fahren der in der deutschen Patentschrift     1.044.759    be  schriebenen Arbeitsweise     uberlegen    und stellt einen we  sentlichen technischen Fortschritt dar. Die nach dem  neuen Verfahren zugänglichen Färbungen     zeichnen    sich  aus durch einwandfreie Egalität und sehr gute Echtheitsei  genschaften.

        <U>Beispiel 1</U>  3,4     kg*2,3-Aydroxynaphthoeeäure-o-anisidid     und 3,4 kg     4-Amino-1,1'-azonaphthalin    werden in 20 Liter       Aethylenglykolmonoäthyläther    unter Zusatz von 3,4 Liter  Natronlauge 38o     B6    durch Erwärmen auf ca. 100      C    gelöst.  Nachdem beide Komponenten vollständig in     Lösung    gegangen  sind, werden noch 12 Liter     8096--iges        rizinusölsulfonsaures     Natrium zugesetzt.

   Die erhaltene     Farbstofflösung    wird' nun  bei 30 - 40      C    in ein Bad eingetragen,     welches    hergestellt  wurde durch     Lösen    von 1,7 kg     Poly-l-vinyl-2-pyrrolidon          (Polymerisationsgrad    ca.     40.000),    0,85 kg     Dinatriumsalz     
EMI0009.0017     
  
    der <SEP> Dinapheylmethandisulfonsäure <SEP> und <SEP> 0,85 <SEP> kg <SEP> Natriumsalz       des     Kondensationsproduktes    einer     höhermolekularen    Fett  säure mit     Methyltaurin    in 1500 Litern Wasser.

   In dieses  Färbebad werden nun     150    kg     Polyäthylenterephthalatfasern    ,  in Form von Flocke eingebracht. Man beginnt mit dem<B>Auf-</B>  heizen und setzt bei 50      C    zur     Erniedrigung    des     pH-Wertes     4,4 Liter Essigsäure     8096-ig    zu. Das Aufheizen wird fort  gesetzt, bis eine Temperatur von 130      C    erreicht ist.  



  Dann wird noch eine Stunde bei dieser Temperatur ge  färbt. Man spült dann bei 80      C,    dianotiert und entwickelt  auf der Faser, indem man das Färbegut in ein Bad ein  bringt, welchem pro Liter 5 cm 3 konzentrierte Salzsäure      und 2 g     Natriumnitrit    zugesetzt werden, worauf das Bad  auf 85      C        erwärmt    und während 40 Minuten auf dieser Tem  peratur gehalten wird.

   Abschliessend spült man zuerst  warm, dann kalt und behandelt das     Fasergut        anschliessend     während 10 Minuten bei 100 - 110      C    in einem Bade, welches  im Liter 1,5 g     Natriumhydroxyd,    2 g     Natriumdithionit    und  1 g waschaktiven     Alkylphenolpolyglykoläthers    enthält.       Dann    wird gespült, bis das Spülwasser neutral reagiert'.  



  Man erhält eine tiefe, neutrale     Schwarzfärbung,     die sich durch einwandfreie Egalität und sehr     gute    Echtheits  eigenschaften auszeichnet.  



  <U>Beispiel 2</U>  Man arbeitet     in    gleicher Weise wie in Beispiel  1 mit dem Unterschied, dass an Stelle von     Poly-l-vinyl-2-          pyrrolidon    2 kg des     Natriumsalzes    polymerisierter Acryl  säure verwendet werden. Man erhält ein gleich gutes Re  sultat.  



  <U>Beispiel 3</U>  Man bereitet eine Lösung der folgenden Zusam  mensetzung; 33 kg     Poly-1-vinyl-2-pyrrolidon        (Polymerisa-          tionsgrad    ca. 40.000), 33 kg 2,.3-Hydroxynaphthoesäure-           o-anisidid    und 33 kg     4-Amino-1,1'-azonaphthalin    werden  bei 60      C    in 68 Litern     Dimethylformamid    gelöst. Während  dem Erkalten werden. in die dickflüssige     Frirbstofflö-          sung    noch 33 Liter     rizinusölsulfonsaures    Natrium     einge-          rÜhrt.     



  6 kg der so erhaltenen Lösung werden mit 12  Litern Wasser von     40         C        verrührt,    bis     völligeDurchmischung     erzielt ist. Die nun vorliegende Stammdispersion wird in  ein Bad von 500 Liter Wasser ohne weitere Zusätze einge  tragen. In dieses Färbebad werden nun 50 kg     Polyätl@ylen-          terephthalatfasern    in Form von Spinnkuchen aus endlosem  Faden eingebracht. Man     bringt    die Temperatur auf 130      C     und behandelt     während    45 Minuten bei dieser Temperatur.  Nach dem Spülen des Textilgutes erfolgt die Weiterbe  handlung in analoger Weise wie in Beispiel 1.  



  Man     erhält    eine tiefe, neutrale Schwarzfär  bung mit einwandfreier Egalität und vorzüglicher Reibecht  heit.    <U>Beispiel 4</U>  Man arbeitet wie in Beispiel 3, verwendet aber  an Stelle des     o-Anisidides    das     o-Toluidid    der     2,3-          Hydroxynaphthoesäure    und an Stelle des 4-Amino-1,1'-           azonaphthalins    das     4,4'-Diamino-1,1'-phenylazonsiphtha-          lin.    Man erhält eine blaustichige Schwarzfärbung mit eben  falls einwandfreier Egalität und vorzüglicher Reibechtheit.  



  <U>Beispiel 5</U>  Man bereitet eine     Lösung    einer Mischung von  0,12 kg des     ortho-Aethylanilides    der     2,3-Hydroxynaphthoe-          säure    und 0,8 kg des     ortho-Toluidides    der     2,3-Hydroxy-          naphthoesäure    in 0942 Litern     Dimethylformamid.    Dieser  Lösung werden noch 0,17 kg     rizinusölsulfonsaures    Natrium  zugesetzt.

   Die dickflüssige     Lösung    des     Azokomponentenge-          misches    wird nun in ein zuvor durch     Lösen    von 0,16 kg       Poly-l-vinyl-2-pyrrolidon    in 105 Litern Wasser von 80      C     vorbereitetes Bad eingetragen. Man bringt in dieses Bad  10 kg     Polyäthylenterephthalatfasern    in Form vom Kammzug  und behandelt 30 Minuten bei 125      C.    Dann wird die Ware  mit kaltem Wasser gespült.  



  Man bereitet ein frisches Bad durch Auflösen von  0,21 kg     Poly-l-vinyl-2-pyrrolidon    in 105 Litern Wasser,  welchem bei 65      C    eine     Lösung.    von 0,18 kg     2,5-Dimethoxy-          4-amino-4'-methyl-diphenyl    in einer Mischung aus 0,45  Litern     Aethylenglykolmonoäthyläther    und 0,12 Litern       rizinusölsulfonsaurem    Natrium zugesetzt     werden.    In  diesem Bade     wird.        dag        Textilgut        40    Minuten bei 1200      behandelt.

   Nach dem Spülen mit kaltem Wasser erfolgt  die     Weiterbehandlung    in analoger Weise wie in Beispiel 1.  Man     erhelt    eine egale, reibechte     Korinthfär-          bung    mit ausgezeichneten Echtheitseigenschaften.  



  Die folgende Tabelle enthält noch eine     Anzel-          weiterer    verwendbarer Komponenten, sowie Farbtöne, welche  man mit den aus ihnen erhältlichen wasserunlöslichen       Azofarbstoffen    auf textilen Gebilden aus linearen aro  matischen Polyestern,     z.B.        Polyäthylenterephthalaten,     erhält.

   Die erzielbaren Färbungen zeichnen sich ebenfalls  durch sehr gute Echtheitseigenschaften aus  
EMI0013.0010     
  
    Diazokomponente <SEP> Azokomponente <SEP> Farbton
<tb>  2,5-Dimethyl-4- <SEP> 1-(2' <SEP> 3'-Hydroxynaphthoyl- <SEP> Bordeaux
<tb>  aminoazobenzol <SEP> amino3-2-äthoxybenzol
<tb>  2-Methyl-4-amino-5- <SEP> 1-(2',3'-Hydroxynaphthoyl- <SEP> Korinth
<tb>  methoxy-azobenzol <SEP> amino)-2,5-dimethoxybenzol
<tb>  2,4',5-Trimethoxy- <SEP> -do- <SEP> Marine  4-amino-azobenzol <SEP> blau
<tb>  4,4'-Diamino-1,1'- <SEP> 1-(2',3'-Hydroxynaphthoyl- <SEP> Schwarz
<tb>  phenylazonaphthalin <SEP> amino)-2-methoxybenzol

Claims (1)

  1. P a t e n t a n s p r u c h Verfahren zum Färben von textilen Gebilden aus linearen, aromätischen Polyestern, insbesondere Poly- äthylenterephthalaten, unter Erzeugung von wasserunlösli chen Azofarbstoffen auf dem Gebilde, dadurch_gekennzeich- net, dass man dieses bei erhöhter Temperatur in neutralem bis schwach saurem Bade, welches als Dispergiermittel (a) entweder ein wasserlösliches, polymerisiertes N-Vinyl- lactam,
    ein wasserlösliches Copolymerisat verschiedener N-Vinyl-lactame oder ein wasserlösliches Copolymerisat von N-Vinyl-lactamen mit andern damit copolymerisier- baren Verbindungen oder (b) ein Alkalisalz eines wasser löslichen Polymerisates bzw.
    Copolymerisates einer a,p-ungesättigten aliphatischen Carbonsäure enthält, gleichzeitig oder nacheinander mit einem oder mehrerem Arylamiden der 2,3-Hydroxynaphthoesäure oder der 2,3- Hydroxycarbazolcarbonsäure und mit einem oder mehreren mehrkernigen, primären aromatischen Mono- oder Diaminen behandelt, hierauf das bzw. die primären aro matischen Mono- oder Diamine auf dem textilen Gebilde diazotiert und die Kupplung mit der bzw. den Azokompo- nenten bewirkt.
    Unteransprüche 1) Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als wasserlösliches polymeri siertes N-Vinyl-lactam Poly-l-vinyl-2-pyrrolidon ver wendet.
    2) Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als Alkalisalz eines Polymeri- sates einer a,ss-ungesättigten aliphatischen Carbonsäure ein Alkalisalz eines Polymers der Acrylsäure oder der Methacrylsäure verwendet.
    3) Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass neben den wasserlöslichen Polymer verbindungen zusätzlich noch weitere Netz- und Disper- giermittel anionaktiver oder nichtionogener Natur ein gesetzt werden. 4) Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man primäre aromatische Mono- oder Diamine der Azobenzol-, Phenylazonaphthalin-, Azonaphthalin- oder Diphenylreihe verwendet.
    5) Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Behandlung der Gebilde bei einer 100 'C übersteigenden Temperatur vorgenommen wird.
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