Maschine zum gleichmässigen Verseilen von Kabeln, Drahtseilen, Zitzen und dergleichen. Bei der Herstellung von Kabeln, Draht seilen, Litzen und dergleichen muss zwecks Erzielens einwandfreier Fertigprodukte die Gleichmässigkeit der einzelnen Seilschläge und insbesondere das mathematisch genau gleiche Längenausmass der mit jedem Seil schlag zu verseilenden Drähte angestrebt werden.
Nur wenn diese Bedingungen restlos erfüllt sind, ist es einerseits möglich, eine genaue Lagerung der einzelnen Verseil- edernente zu erzielen und anderseits Ungleich förmigkeiten im Fertigproidukt, die beispiels weise bei Fernsprechkabeln Nebensprech- kopplungen zur Folge haben, zu vermeiden:.
Nur bei .genau gleichmässig verseilten Einzel drähten ist eine Gewähr dafür :gegeben, dass alle Einzeldrähte, weil sie nun tatsächlich genau gleichlang sind, bei seiner Zugbeanspru- ehun,g,des Seils auch anteilsmässig tragen.
Es ist zum Erzielen einer möglichst gleichmässigen, Ablaufgeschwindigkeit der zu verseilenden Drähte vorgeschlagen worden, je eine besondere Abzugscheibe auf dem die Ab laufspulen tragenden Verseilkarb zwischen Spulen,
und Verseilbuches .anzubringen. Die gemeinsam mit dem Mas chinenantrieb ge- kuppelten Scheiben werden mehrmals von dem Verseilgut umschlossen. Bei dieser Ein richtung werden:
die Drähte jedoch .ohne Rückdrehung versieilt, so dass beim Arbeits- vorgang fortlaufend Verdrehungen in das Ven^seilgut hineingetragen werden, die von schädlicher Wirkung sdind.
Auch sind mit Rückdrehunig arbeitende Vorrichtungen bekannt, bei denen Hilfs scheiben mit konischer Randfläche verwendet werden. Die Ablaufgesehwindi.gkeit der um die Hilfsscheiben harumgelegten Drähte wird durch Verschieben des Auf- und Ab laufpunktes der Drähte auf der Konusfläche der zwischen Ablaufspule und Verseilbuchse gelagerten Hilfsscheiben einbestellt.
Der Be dienungsmann !der Maschine muss die Ab- laufgeschwindigkeit eines jeden Drahtes will kürlich und gefühlsmässig durch Verschieben des Auf- und Ablaufpunktes regeln. Zu ,diesem Zweck sind Abstreifer an der Ma- schine vorgesehen, die in, der Achsrichtung der Hilfsscheiben verschiebbar sind.
Bei einem Verschieben derselben ändert sich je weils :die bei einer Umdrehung der Scheiben geförderte Drahtlänge.
Auf den bekannten Maschinen können indessen keine den heutigen erhöhten Anfor derungen von Industrie und Praxis genügen den Erzeugnisse gefertigt werden, weil eine einigermassen brauchbare Herstellung ledig lich von .der Aufmerksamkeit und der Ge schicklichkeit des Bedienungsmannes der Maschine abhängt. Es ist daher bei allen diesen Vorrichtungen keinerlei Gewähr für ,ein einwandfreies Versexilen gegeben.
Es tritt aber auch noch ein ganz wesent- licher weiterer Naschteil hinzu, der in dem bei der Herstellung :des Drahtmaterials unter laufenden und praktisch nicht zu vermeiden den Stärkeunterschied begründet ist. Schon ein winziger Unterschied im Durchmesser der .einzelnen Drähte bezw. einzelner Teillängen eines Drahtstranges trägt beim Arbeitsvor gang Unregelmässigkeiten in das Fertig)
ro- .dukt hinein, weil eben diese Stärlzeunter- schiede beim Lauf über,die Scheiben auch un terschiedliche Längen der bei den einzelnen Seilschlägen zu verseilenden Drähte zur Folge haben.
Je stärker nämlich der Draht ist, desto grösser ist die beim Umlauf einer Scheibe abgewickelte Drahtlänge, während sich letztere bei einem etwas dünneren Draht auch entsprechend verringert. Im ersteren Falle isst unter sonst gleichen Umständen die Achse des Drahtes von der wirksamen Fläche der Scheibe weiter, im letzteren Falle in- .dessen weniger weit entfernt.
Dia. nun er fahrungsgemäss die Abweichungen in den einzelnen Drahtstärken bis zu etwa 3 % des Durchmessers betragen, was mit dem blossen Auge unmöglich erkennbar ist, hätte der Be- ,dienungsmann nötig, die Maschine öfters stillzusetzen und die Drahtstärken mittels be sonderer Instrumente und Werkzeuge zu messen, um je nach dem Befund die Abstrei fer wieder zu verstellen. Aber auch bei sol chem Vorgehen kann es sich immer nur um eine annähernde Gleichheit der geförderten Drahtlängen handeln.
Auch russ in Betracht , ,;ezogen werden, dass eine beim Arb:eitsvor- ga.ng einmal unterlaufene und in die Z'er- seilung hineingetragene Unregelmässigkeit sieh laufend fortpflanzt und immer weitere Folgen nach sich zieht.
Die erwähnten Nachteile werden bei der Maschine der vorliegenden Erfindung da durch behoben, dass die erwähnte Tätigkeit des Bedienungsmannes ausgeschaltet -erden kann, indem sie durch einen zwangslä.ufi"Y- arbeitenden erseht ist,
auf welchen vorhandene Stärkeunterschiede des Drahtmaterials ohne Einfloss in bezog auf gleiche Abmessung der einzelnen Seilsehlag- längen bleiben.
Erfindungsgemäss wird dies dadurch er zielt, :dass die Drähte im Zuge eines gerade verlaufenden Teilstückes derselben und un- beeinflusst von ihnen anhaftenden unvermeid lichen Stärkeunterschieden jeweils in gleich abgemessenen Seilschlaglängen bei jeder U m- drehung des Verseilkorbes durch unter Rück- drehung mitumla.ufende,
mit dem und unter sich gekuppelte, dem Ver- seilpunkt vorgelagerte Förderapparate dem Verseilpunkt zugeführt werden.
Bei einer be vorzugten Ausführungsform des Erfindungs- gegenstandes sind die Förderapparate über eine zur Achse des Verseilkorhes konzen trische Kegelfläche ringsum gleichmässig verteilt auf einem axial mit dem Verseilkorb umlaufenden Körper drehbar gelagert, wobei im Betriebe der Maschine die einzelnen Drähte des Verseilgutes zwischen unter Fe derdruck stehenden,
auf den Bolzen einer umlaufenden endlosen Kette hintereinander- gereihten aufrechten Klemmbacken gefördert werden, die auf dem Wege der Umlenkung der Kette mit einer kegeligen Abschrägung des Flansches der Kettenräder zusammen arbeiten, in der Weise,
dass die Klemmbacken infolge der bei der Umlenkung mit ihnen in Berührung kommenden Schrägfläche der Kettenräder laufend und unter Überwindung der Spannkraft von Federn seitlich ausein- anderbewegt werden und den Draht frei- geben. Da bei dieser Arbeitsmethode die Drähte n@-ecks Regelung ihres Ablaufes nicht mehr über Scheiben geführt werden,
eine Ab messung der einzelnen Seilschlaglängen viel mehr lediglich im Zuge eines ge=rade verlau fenden Teilstückes der Drähte stattfindet, wobei unterschiedliche Drahtstärken jeweils nur eine unter Federwirkung selbsttätig sich einstellende Querverschiebung der Klemm backen der Förderapparate auslösen, ist volle Gewähr für einwandfreies Versseilen gegeben.
Auf der beigeordneten Zeichnung ist -ein Ausführungsbeispiel der Erfindung veran schaulicht.
Fig. 1 zeigt in der Längsansicht schema- t.isch eine Maschine nach der Erfindung. Fig. 2 zeigt in grösserem Massstab die Längsansicht der Förderapparate, teilweise im Schnitt, während Fix. 3 in grösserem Massstab die Drauf sieht auf ,den obern Förderapparat der Fig. 2 veranschaulicht.
Fig. 4 ist ein Querschnitt nach der Linie IV-IV der Fig. 2 und F ig. 5 ein Querschnitt nach der Linie V-V der Fig. 4, jedoch bei abgehoben -e- dachten Klemmba:eken der Förderkette.
Fig. 6 zeigt in grösserem Massstab einen Teil des .in der Fig. 4 veranschaulichten Quer- schnitteis durch das Kettenrad, in welchem die Mitnehmerstellung der Klemmbacken ge strichelt angedeutet iet,
während Fiig. 7 einen Querschnitt nach der Linie VI-VI der Fig. 2 durch das frei in rück- wärtiger Richtung sich bewegende untere Trum der Förderkette veranschaulicht.
Fig. 8 zeigt .in entsprechender Anordnung eine insbesondere für stärkere Drähte ge-eig- rnete Ausführungsart einer Fördereinrich- tung, bei der jeweils beide auf den Ketten- bolzen sitzende Klemmbacken unter Feder wirkung stehen, während Fig. 9 ,
einen Querschnitt durch das untere Trum der Kette vorgenannter Fördereinrich- tung darstellt.
Mit 1 ist der mittels Schrauben la auf der zentralen Hohlwelle 2 des .die Ablauf- spulen 3a, 4a der zu vers,eilenden Drähte 3, 4 tragenden Umlaufkörpers 5, 6, 7, 8 axial be festigte Lagerkörper für die einzelnen För- derapparate bezeichnet (Fix. 1).
Jeder,der im gewählten Ausführungsbeispiel miteinander zu vers,eslenden Drähte 3, 4 durchwandert in geradem Verlauf einen der beiden gegen- überiJiegend auf dem Körper 1 und konver- gierend zum Verseilpunkt 10 der einstell baren Verseilbuchse 11 hindrehbar gelager ten Förderapparate. Soll die Verseilung um eine als "Seele," dienende Mittelader erfol gen,
!so wird diese im 4er Achse der Maschine durch die Hohlwelle :des Lagerkörpers hin durchgeführt. D,te Hohlwelle 2 des. an der Riemenscheibe 12 angetriebenen Umlauf körpers ist mit ihrem nach aussen gerichte ten Ende im Lagerbock 13 gelagert, während einwärts ein Rollenpaar 14,die Süheibe 8 des mit der Hohlwelle 2 sich drehenden Umlauf- körpers abstützt.
Die .drehbar im Umlauf körper gelagerten, die Ablaufspulen 3a, 4a des Drahtmaterials tragenden Verbindungs- @stangen 6, 7 sind nach dem Lagerbock 13 zu mit Kurbeln<I>6a, 7a</I> versehen, deren Zapfen einen mit dem Umlaufkörper sich drehenden Exzenterring 15 tragen.
Dieser wird durch ein .am Lagerback 13 befestigtes Rollenpaar 15a, das an,der innern Ringwölbung anliegt, in bekannter Weise gezwungen, beize. Umlauf :stets die Tiefenlage beizubehalten (Fix. 1).
Da bei dieser Anordnung die Ablaufspulen <I>3a, 4a</I> beim Drehen :des Umlaufkörpers ihre Lage im Raum in bezug auf das feste Ma schinengestell stets beibehalten, erfahren die Drähte 3, 4 mit jeder Drehung des Umlauf körpers eine Rückdrehung. Die Rückdrehun gen werden auch auf die Förderapparate übertragen.
Zu diesem Zweck ist .auf den Verbindungsstangen 6, 7 je ein Zahnrad 16 neben der Scheibe 8 des Umlaufkörpers be- festigt, da in ein ebensolches Zahnrad 17 einer an genannter Scheibe und im Lager körper 1 gelagerten Welle 18 eingreift. Auf ,dieser Welle sitzt ein zweites Zahnrad 19, ,
da.s mit einem glechgrossen auf dem Achs zapfen einer jeden Fördervorrichtung sitzen den Zahnrad 20 gekuppelt ist. Der gemein- Same Antrieb der Fördervorrichtungen er folgt durch das vor der Verseilbuchse 1l. auf dem Lagerkörper 1 umlaufende Kettenrad 21. Dieses ist mit Innenverzahnung versehen. Es greift je in ein auf der :diesseitigen Achse einer jeden Fördervorrichtung sitzendes Ke gelrad 22 ein.
Das an seinem Umfang mit Zähnen 21a besetzte Rad 21 ist mit dem Ma- schinenantrieb gekuppelt. Dies geschieht durch das :auf dem freien Ende der Hohlwelle 2 sitzende Kettenrad 26 (Fig. 1), welehes durch die endlose Kette 23 mit dem K etten- rad 24 der Welle 25 gekuppelt .ist. Auf dem andern Ende der Welle 25 ist ein Zahnrad 27 befestigt, das in ein Zahnrad 28 der Zwi schenwelle 29 eingreift.
Ausserdem sitzt auf letzterer Welle .dae durch die endlose Kette 30 mit dem Kettenrad 21 der Maschinenachse gekuppelte Kettenrad 31. Je nach dem ge wünschten Ausmass der während eines Um laufes des Lagerkörpers 1 durch den mit dem Kettenrad 21 gekuppelten Fördermecha- nismus zu bemessenden und vorzuschiebenden Länge der zu verseilenden Drähte (Schlag längen) isit das Übersetzungsverhältnis des Wechselgetriebes 27, 28 zu wählen.
auf der Zwischenwelle 29 ist ausserdem auch das mit je einem Rad des Kegelradpaares 32 käm mende Kegelrad 34 befestigt. Je naeh der Drehrichtung des Kettenrades 21 wird das vordere oder hintere Rad der versehieblich auf der Welle 33 sitzenden beiden Kegelräder 32 zum Eingriff in das Rad 34 gebracht. Auf der Welle 33 sitzt auch die als Rutschkupp lung ausgebildete Riemenscheibe 35. Letz tere ist durch den Riemenzug 36 mit der Rie menscheibe 35a der die Aufwindetrommel 37 in regelbare Drehung versetzenden 'Welle 38 verbunden.
In den Fig. 2 bis 9 sind in einem gegen über demjenigen der Fig. 1 unterschiedlich grösseren Massstab Ausführungsformen des Fördermechanismus und Teile derselben dar gestellt.
Im Lagerkörper 1 sind die unter Rüek- drehung mitumlaufenden Joche 39 gelagert, in denen je ein endloses Förderband über Kettenräder 40 umläuft.
Auf den mit :den Jochen 39 fest zusammenhängenden Dreh zapfen 39a ist ausserhalb des Lagerflügels I c das in das Zahnrad 19 der Welle 18 ein greifende Zahnrad 20 befestigt (Fig. 1 und <B>3),</B> während die gleicherweise mit den Jochen 39 zusammenhängenden Zapfen 39h sich in einer im Lagerflügel 1d esitzenden Hülse 56 drehen. Auf letzterer ist einwärts das Zahn rad 51 und riaeh aussen hin das mit dem Kettenrad 21 kämmende Kegelrad 22 be festigt.
In dem seitlichen Lagerauge 39c eines jeden Joches 39 ist -die das Zahnrad 51a tra gende Welle 52 gelagert, auf deren freiem Ende eine Schnecke 54 befestigt ist. Von dem Kegelrad 2 2 wird der Antrieb über die Räder 51, 51a auf die Se.hneeke 54 übertragen. Diese greift: in -das in Fig. 3 nur teilweise ange- deutete Schneckenrad 55 einer der beiden in jedem Joch gelagerten Querwellen 41, 41a ein.
Auf jede dieser beiden Querwellen ist ein Kettenrad 40 aufgekeilt. Die Förderbänder sind als Transportketten ausgebildet, deren Bolzen 4? durch seitliche Gelenkglieder 43 miteinander verbunden und beiderseits mit CTlei.trollen 44 bezw. 45 versehen sind, die in die Zahnhieken der doppelseitigen Ketten räder 40 eingreifen (Fi-. 4 und 6). Zwischen ihren beiden Zahnkränzen sind die Ketten räder 40 mit einem kege@lig abgeschrägten Flansch 40a. versehen. Die.
Rollen 45 weisen auf einer Seite ;einen sie in bezug auf die Achse der Kettenräder nach innen und nach aussen überragenden, senkrecht zu genann ten Achsen gerichteten seitlichen Stegflügel 45a. Der nach innen gerichtete Teil,des Steg flügels gleitet beim Betrieb in dem zwischen dem einen Zahnkranz und dem Flansch 40a gebildeten Schlitzring 401) der Kettenräder und dient dem zu fördernden Draht 3 bezw. 4 als Anschlag (Fig. 6).
Am Umfang des Flanselies 40a sind Liieken 40e für die Bolzen 42 vorgesehen (Fig. 5).
Gleitbar auf den Bolzen 42 sitzen, unter der Einwirkung von Federn 46 stehende, prismatische Klemmbaeken 47, die nach innen passend zii der Absehrägung der Fl@ansehen 40a abgeschrägt sind. Die prismatischen Stegflügel 45a, und die Klemmbacken 47 reihen sich über die gesamte Länge der Transportketten ohne Zwischenraum hinter einander an und sind an ihrem einwärts gerichteten Teil tra:p.ezföimig verjüngt aus gebildet, um auf diese Weise über die Kettenräder 40 umgelegt werden zu können F'ig. 2).
Auf der frei zwischen den beiden Ketten- rädern liegenden geraden Förderbahn werden die Drähte 3, 4 infolge der unter der Spann wirkung der Federn 46 sich unmittelbar an sie und mittelbar an die Stegflügel 45a an pressenden Backen 47 fortlaufend gefördert.
Sobald indessen die Backen 47 mit der Schrägfläche der Flanschen 40a in Berüh rung kommen, Urerden sie unter Überwindung der Spannung der Federn 46 weg vom Draht nach aussen. zu verschoben, wodurch die Drähte bei der Umlenkung .der Förderbänder von den Klemmbacken freigegeben werden. In Fig. 3 ist,die Stellung der Klemmbacken 47 in bezug auf den an den Seitenflügeln 45a anliegenden Draht eingezeichnet. Die den Draht fördernde Stellung der Klemmbacken 47 ist in den Fig. 4 und 6 gestrichelt ange deutet.
Auf der rückwärtigen Bahn der Klemmbacken, die das untere Trum des Förderbandes durchläuft, liegen die Klemm backen beim Verlassen der Kettenräder an den Stegflügeln 45cz an. Diese Stellung der Klemmbacken 47 ist in der Fig. 7 veran schaulicht.
Die Flansche 40a der Kettenräder 40 sind nur ,in dem ausserhalb des Teilkreises der Verzahnung der Kettenräder liegenden Zonenbereich kegelig abgeschrägt.
Es wird hierdurch beim Betrieb einem unerwüns,ch- ten Eingreifen einer Kante oder gar eines Teils der Wälzfläche der Klemmbacken in die Flanschlücken 40c wirksam vorgebeugt, so da., die Klemmbacken sich bei der Um lenkung hemmungs- und zerrungsfrei < auf den Schrägflächen, abwälzen können.
Während die Fördereinrichtung des Aus- führun,gsbeispiels nach den Fig. 3 bis 7 hauptsächlich für feines und dünnes Draht- rnat:er,ial in Betracht kommt, ist in,den Fig. 8 und 9 eine für insbesondere stärkere Drähte geeignete Ausführungsart veranschaulicht.
Hier .sind symmetrisch zur Mitte des aus zwei Teilen 58 und 59 fest zusammengesetzten Kettenrades zwei Flansche 59a vorgesehen, die beide an ihrer Aussenseite und ebenfalls in dem ausserhalb der Teilkreise der Ver zahnungen des Kettenrades .Liegenden Zonen bereich kegelig abgeschrägt sind. Auf den gleichfalls durch Gelenkglieder 43 verbun denen Kettenbolzen 60 sitzen Gleitrollen 44, die in die Verzahnung der Kettenräder ein greifen.
Mit jeder Schrägfläche .arbeitet beim Betrieb eine der beiden hintereinander ange- ordneten. Reihen von Klemmbacken 62, auf welche -die Fedem 61 einwirken und welche gleitbar auf den Bolzen 60 der Kettenglieder angebracht sind.
Die Mitnehmerstellung der Klemmbackenpaare ist in Fig. 8 in dem obarn fördernden Trum des Förderbandles gestri chelt angedeutet. Die Fig. 9 zeigt die gegen- ,einander geschobenen Klemmbacken auf dem frei zwischen den Kettenrädern 58, 59 rück laufenden Trum des Förderbandes.
Beim Betrieb läuft das Kettenrad 21 in umgekehrter Drehrichtung zum Lagerkörper 1 um. Die an der freien Stirnseite des letzte ren ,mittels, Schrauben 57 befestigte Scheibe 50 bildet den Anschlag für das Kettenrad 21.
Die Wirkungsweise der dargestellten Ma schine ist folgende: Da jeweils von ein und demselben Förder mechanismus von den zu verseilenden Dräh ten belliebiger Zahl .genau gleich bemessene Längen gemeinsam und zwangsläufig geför dert und,dem Verseilpunkt zugeführt werden, sind die miteinander verseilten Drähte eines so entstandenen Seils gleich lang und tragen.
daher beispielsweise bei einer Zugbelastung des Drahtseils auch mit gleichen Anteilen. Je nachdem die die Aufwindetrommel 37 in Drehung versetzende Triebkraft gleich gross oder kleiner als die von den Transportvarrieh- tungen auf die Drähte ausgeübte Förder kraft ist, werden,
die von den Fördervorrich tungen freigegebenen Drahtlängen entweder unter Zug oder faber unter Schubdruck der Vereeilbuchee 11 zugeführt. Die Zuführung durch Zugwirkung kommt namentlich ,fair aus weichem Material bestehende, VerseiLrit in Betracht.
Hierbei zieht die Aufwin;le- trommel das die Förderapparate dureh- laufende Verse:ilmaterial zum Venseilpunkt vor.
Dabei können die Einzeldrähte in an sich bekannter Weise, beispielsweise durch Führen über der Verseilbuchse vorgelagerte Rollen, auch vorgeformt werden, so dass sie schon vor Eintritt in die Verseillniehse die in dem fertigen Drahtseil einzunehmende Form aufweisen.
Die Zuführung unter Schubwir- kung kommt indessen nur für aus hartem 11a- terial bestehendes Verseilgut in Betracht.
Das Drehbestreben der Aufwindetrommel ist da bei nur so gross, dass sie sich zwecks Auf nahme des aus- der Verseilbuchse heraus geschobenen Seils noch eben dreht. Das von den Förderapparaten freigegebene Material wird hierbei fortlaufend unter Sehrili;li@rieli durch die Verseilbuchse 11 hirndurcligedrüel@t. Um hierbei ein Ausweichen der Drähte zu verhindern, :
sind die Führungszapfen 39b bi kurz vor -die Verseilbuehse geführt. ]Das iuiter Schubdruck durch die Ver.seilbuclise hin- durchgeführteMaterial kann beim Eintritt in letztere und gleichzeitig mit dem Ver:seil- vorgang in die der Lage im fertigen. Seil ebenfalls entsprechende Spir < alform geformt werden.
Ein so gefertigtes Seil, dessen Ein zeldrähte unter Schubdruck verseht und gleichzeitig beim Verseden vorgeformt wer den, hat den Vorzug, dass es mit keinerlei Drall behaftet ist, also nicht das Bestreben hat, sich wieder aufzudrehen oder nach dein Verseilvorgang wieder etwas zurüekzufed.ern. wie dies bei unter Zugwirkung vorgeformten Drähten mehr oder weniger immer zutrifft.
Entsprechend der bei unter Zug-,virkirng stehenden Drähten beschriebenen bekannten Vorformung karr indessen auch auf einer der Verseilbuch:s-e 11 vorgelagerten besonde ren Einrichtung vorgeformt werden.