CH232439A - Transformator mit mehrlagiger Wicklung. - Google Patents
Transformator mit mehrlagiger Wicklung.Info
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Description
Transformator mit mehrlagiger Wieldung. Die Erfindung bezieht sich auf einen Transformator mit mehrlagiger Wicklung, bei der die Wicklungsteile unter Belassung von Kühlmitteldurchtrittsspalten durch Iso liermaterial verschalt sind.
Die Erfindung hat die Aufgabe, bei opti maler Raumausnutzung für die Unterbrin gung der Wicklung und Isolation trotz der isolierenden Verschalung eine ausreichende Kühlung zu erzielen.
Erfindungsgemäss weisen die einzelnen Wicklungslagen und die Isoliermaterial- .schichten derart gegeneinander versetzte Durchtritts.öffnungen auf, dass das Kühlmit tel in Schlangenlinien die Wicklung durch strömt.
Es können dabei entweder die in den verschiedenen Wicklungslagen vorhandenen Durchtrittsöffnungen axial gegeneinander versetzt sein oder in axialer Richtung über einstimmen, aber gegenüber weiteren, in Iso- liermaterial.schichten, die zwischen diesen Wicklungslagen unter Belassung von Kühl mitteldurchtrittsspalten angeordnet sind, vor- handenen Durchtrittsöffnungen axial versetzt sein.
Das Kühlmittel wird am zweckmässigsten von der äussersten oder von, der innersten Lage her - entsprechend zum Beispiel dem höchsten oder tiefsten Potential - zu- und abgeführt. So, kann man zum Beispiel .das Kühlmittel bei einem mehrschenklig bewik- kelten Transformator an der innersten Lage, die beispielsweise das kleinste Potential hat, zuführen und, nachdem es in Schlangenlinien zwischen den. einzelnen Lagenabschnitten hindurchgeströmt ist und die äusserste Lage verlassen hat,
aus dem Zwischenraum zwi schen benachbarten Wicklungsschenkeln wie der ableiten. Das Kühlmittel wird dann mit tels einer Pumpe über einen Rückkühler wie der der innersten Lage zugeführt.
Die Erfindung soll an Hand der in den Fig. 1 bis 4 dargestellten Ausführungsbei spiele näher erläutert werden.
Fig. 1 zeigt einen Axialschnitt nach der Fläche C <B>-D</B> der Fig. 2 durch einen Teil einer Wicklung eines Einphasentransformators mit zwei oder mehreren bewickelten Sehenkeln, die liegend übereinander angeordnet sind.
Fig. 2 zeigt einen Schnitt nach der Fläche A-B der Fig. 1. Fig. 3 zeigt eine Einzelheit nach Fig. 1, Fig. 4 zeigt eine ähnliche Aus führungsform im Axialschnitt. Der Eisen kern, die übrigen Wicklungen, der Behälter und andere Teile des Transformators sind der Einfachheit halber weggelassen. Der Wicklungsschenkel 1 hat vier Wicklungs- lagen 11 bis 14, die auf Isolierzylindern 2 sitzen.
Die Wicklungslagen sind durch eine innere Isolation 3 unter Belassung von 01 durchtrittsspalten verschalt. Die Isolation ist in bekannter Weise aus Zylindern, Zylinder segmenten, Kappenringen, MTinkelringen oder dergleichen aufgebaut und die einzelnen Teile werden durch Leisten. Abstandskalter usw. in Abstand gehalten. Ausserdem ist die gesamte Wicklung (das heisst alle ihre La gen) noch durch einen geschichteten Isolier mantel 4 verschalt, der in der Zeichnung der Einfachheit halber als zusammenhängender Isolierkörper gezeichnet ist. Die Wicklung und Isolation wird durch Druckringe 5 zu sammengehalten.
Die Ringe haben eine Höh lung 6, die an eine Ölzufuhrleitung 7 ange schlossen ist, und sind mit Schlitzen 8 ver sehen, aus denen das 01 durch Labyrinthe 9 der äussern Verschalung 4 zur innersten Lage 11 mit dem geringsten Potential gelangt. Die Lagen 11 bis 14 und die sie einhüllenden Isolierzylinder 15 sind mit Durchtrittsöff- nungen 110, 120, 130, 140 und 150 versehen. Die Austrittsöffnungen, beispielsweise 110, 120 benachbarter Lagen 11, 12 sind axial gegeneinander versetzt, so dass das 01 in Schlangenlinien 10 durch die ' ieklung hindurchströmt.
Nach dem Austritt. aus den Öffnungen. 150 der Isolierverschalung 1.1 strömt das 01 in den Zwischenraum 16 zwi schen benachbarten Wicklungsschenkeln und strömt durch einen aus der innern Verscha lung 3 in den Zwischenraum 16 einsprin genden Stutzen 17 und durch ein Labyrinth 18 in der äussern Verschalung 4 wieder aus.
Die Durchtrittsöffnungen, z. B. 120, 140 der geradzahligen Lagen 12, 14 können je in einer radialen Flucht liegen, ebenso die Durchtrittsöffnungen der ungei-adzahliöen Lagen. Sie können aber auch in Umfangs richtung gegeneinander versetzt sein. Ebenso können die Durchtrittsöffnungen der sämt lichen Lagen je in einer durch die Wicklungs achse hindurchgehenden Ebene liegen oder es können, wie die Fig. 2 zeigt, die Durchtritts- öffnungen, z.
B. 110, 130 der ungeradza.hli- gen Lagen 11, 13 in einer ersten Axialebene, die Durehtrittsöffnungen 120, 140 der gera.d- zahligen Lagen in einer andern Axialebene liegen. Zwischen den einzelnen Durchtritts- öffnungen kann das 01 durch eingeschobene Leisten, Abstandskalter usw. in beliebiger Weise geradlinig, in Zick-Zack oder in Schlangenlinien geführt werden.
L m Isolationsschwächungen zwischen den einzelnen Lagen an den Durchtrittsöffnungen des Ols zu vermeiden, können, wie Fig. 3 zeigt, die Durchtrittsöffnungen, z. B. 120, 130 der Lagen 12, 13 durch Isolierzwischen- stücke 21 unter Belassung von Ölkanälen 23, 24 abgedeckt sein.
Um dabei möglichst lange Kriechwege zu schaffen, können die Lagen isolationen 2 hohlkegelförmige Vertiefungen aufweisen und die Isolierzwischenstücke 21 kegelförmig al)geschrägt sein.
Wie die Fig. 4 zeigt, können die Durch trittsöffnungen<B>110,</B> 120, 130 der einzelnen Lagen 11, 12, 13 auch in einer radialen Flucht liegen, wenn zwischen den einzelnen Lagen und ihrer Isolation unter Belassung von Oldurchtrittsspalten 20 isolierende Zwi schenstücke 19 angeordnet sind, deren Durch trittsöffnungen 190 axial gegen die Durch trittsöffnungen 110. 120, 130 der Lagen ver setzt sind. Auch dann strömt das 01 in Schlangenlinien 10 durch die Wicklung hin durch.
Die beschriebenen Ausführungsbeispiele bieten den Vorteil, dass bei bester Aus nutzung für Wicklung und Isolation eine ausreichende Kühlung erzielt wird, obwohl die Wicklung allseitig mit Isoliermaterial verschalt ist. Die am stärksten beanspruchte Isolation der Wicklungsstirnen wird durch Ölkanäle nicht geschwächt. Ebenso wird durch die Zufuhr des Öls zur innersten Lage gering sten Potentials und durch die Ableitung aus dem von Wicklungen freien Zwischenraum eine Schwächung der Isolation verhütet.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Transformator mit mehrlagiger Wicklung, bei dem die Wicklungslagen unter Belassung von gühlmitteldurchdrittsspalten durch Iso- liermaterialschichten verschalt sind, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Wicklungs lagen und die Isoliermaterialschichten derart gegeneinander versetzte Durchtrittsöffnungen aufweisen, dass das Kühlmittel in Schlan genlinien die Wicklung durchströmt. UNTERAN SPRtrCHE 1.Transformator nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die in den ver schiedenen Wicklungslagen vorhandenen Durchtrittsöffnungen axial gegeneinander versetzt sind. 2. Transformator nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die in den ver schiedenen Wicklungslagen vorhandenen i Durchtrittsöffnungen in axialer Richtung übereinstimmen, aber gegenüber weiteren, in Isoliermaterialschichten, die zwischen diesen Wicklungslagen unter Belassung von Kühl- mitteldurchtrittsspalten angeordnet sind,vor handenen Durchtrittsöffnungen axial ver setzt sind. 3. Transformator nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Kühlmittel- zuleitung zu der Lage niedrigsten Potentials geführt ist. 4. Transformator nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Kühlmittel ableitung zu der Lage niedrigsten Potentials geführt ist. 5. Transformator nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeich net, dass die Kühlmittelzuleitung zur inner sten Lage geführt wird. 6.Transformator nach Patentanspruch und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeich net, dass die Kühlmittelableitung zur inner sten Lage geführt ist. 7. Transformator mit mindestens zwei Wicklungsschenkeln nach Patentanspruch und Unteranspruch 5, dadurch gekennzeich net, dass die Kühlmittelzuleitung an den Zwi schenraum zwischen benachbarten Wick lungsschenkeln angeschlossen ist. B. Transformator mit mindestens zwei Wicklungsschenkeln nach Patentanspruch und Unteranspruch 6, dadurch gekennzeich net, dass die Kühlmittelableitung an den Zwischenraum zwischen benachbarten Wick lungsschenkeln angeschlossen ist.
Applications Claiming Priority (1)
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| CH232439D CH232439A (de) | 1942-11-02 | 1942-11-02 | Transformator mit mehrlagiger Wicklung. |
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Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1292243B (de) * | 1960-09-15 | 1969-04-10 | Licentia Gmbh | Gleichstromspule mit freiem Innenraum zur Erzeugungn hoher magnetischer Feldstaerken |
| EP2584573A1 (de) * | 2011-10-18 | 2013-04-24 | ABB Technology AG | Hochspannungsisolierungssystem |
-
1942
- 1942-11-02 CH CH232439D patent/CH232439A/de unknown
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| DE1292243B (de) * | 1960-09-15 | 1969-04-10 | Licentia Gmbh | Gleichstromspule mit freiem Innenraum zur Erzeugungn hoher magnetischer Feldstaerken |
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| WO2013057220A1 (en) | 2011-10-18 | 2013-04-25 | Abb Technology Ag | High voltage insulation system and a high voltage inductive device comprising such an insulation system |
| CN103890873A (zh) * | 2011-10-18 | 2014-06-25 | Abb技术有限公司 | 高压绝缘系统和包括该绝缘系统的高压感应设备 |
| US9099238B2 (en) | 2011-10-18 | 2015-08-04 | Abb Technology Ag | High voltage insulation system and a high voltage inductive device comprising such an insulation system |
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