CH232485A - Verfahren zur Herstellung eines Pregnenderivates. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Pregnenderivates.

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CH232485A
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    • C07J5/00Normal steroids containing carbon, hydrogen, halogen or oxygen, substituted in position 17 beta by a chain of two carbon atoms, e.g. pregnane and substituted in position 21 by only one singly bound oxygen atom, i.e. only one oxygen bound to position 21 by a single bond
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Description


      Verfahren    zur     Herstellung        eines        Pregnenderivates.       Im Hauptpatent ist     .ein    Verfahren zur  Herstellung eines     Pregnenderivates    beschrie  ben, das dadurch gekennzeichnet ist, dass man       21-Halogen-pregnen-(4)-dion-(3,20)    mit einer  tertiären Base behandelt, die entstandene     qua-          ternäre        Ammoniumverbindung    mit einer aro  matischen     Nitrosoverbindung    umsetzt und  das so gebildete Zwischenprodukt mit Säure  zerlegt.  



  Es wurde nun gefunden, dass man in ana  loger Weise das     21-Aldehydo-pregnen-.(5)-01-          (3)-on-(20)    herstellen kann, indem man     21-          Halogen-pregnen-(5)-ol-(3)-on-(20)    mit einer  tertiären Base behandelt, die entstandene       quaternäre        Ammoniumverbindung    mit einer       aromatischen        Nitrosoverbindung,    zum Bei  spiel     Nitrobenzol    oder     p-Nitrosodimethyl-          anilen,    umsetzt und das so gebildete Zwi  schenprodukt mit Säure zerlegt.  



  Das verfahrensgemäss hergestellte 21-A1  dehydo-pregnen-(5)-ol-(3)-on-(20) ist .neu.  Diese Verbindung schmilzt bei 143     bis    144  C  und reduziert in wenig Methanol gelöst alka-    lische     Silberdiaminlösung    sehr stark. Sie kann  als     Zwischenprodukt    für die Herstellung von  Heilmitteln, insbesondere solche mit der Wir  kung des     Nebennierenrindenhormons,    ver  wendet werden.  



  <I>Beispiel:</I>  Das als Ausgangsmaterial angewandte       Brom-(21)-pregnenolon    wird durch Behand  lung von     Diazo-(21)-pregnenolon        mit        einer          Bromwasserstofflösung    (vergleiche Patent  Nr. 204844) hergestellt. Nach halbstündigem  Stehen -wird trocken gedampft und der Rück  stand     aus    wenig Benzol umkristallisiert und  mit Äther gewaschen. Man erhält so farblose  Kristalle, die bei 152     bis    154  C schmelzen.  Aus verdünntem Alkohol wird ein in Blätt  chen kristallisierendes Hydrat erhalten.  



  200 mg dieses     Brom-(21)-pregnenolons     werden in 1     cm@    Benzol heiss gelöst und nach  Zusatz von 100 mg wasserfreiem     Pyridin     eine halbe Stunde auf 100  C erhitzt. Nach  dem Abkühlen wird mit Äther verdünnt und  die ausgefallenen Kristalle mit Äther nach-      gewaschen. Aus der Mutterlauge kann man  durch Eindampfen und Zusetzen von Äther  noch eine weitere Menge dieser Kristalle ge  winnen. Insgesamt werden 200 mg eines farb  losen Kristallpulvers erhalten. das bei etwa  300  C unter Zersetzung schmilzt. Der Stoff  ist schwer löslich in Wasser, etwas leichter  in Alkohol und löslich in Äther.  



  Die 200 mg     Pyridiniumsalz    werden unter  Erhitzung gelöst in 25     cm"    Alkohol. Nach  dem Abkühlen werden 62,3 mg     p-Nitroso-          diomethy        lanilin    zugesetzt, die sich beim Um  schwenken lösen. Dann wird auf - 5  C ab  gekühlt und darauf 0,42 cm' normaler Na  tronlauge zugesetzt. wobei die grüne Farbe  bald nach Rot umschlägt. Nach Zugabe von  etwas Wasser wird der Alkohol im Vakuum  bei Zimmertemperatur völlig entfernt. Es  fällt dabei ein rotes Harz aus, das mit Äther  ausgeschüttelt wird. Die Ätherlösung wird  mit wenig Wasser gewaschen und dann mit  5     cma    20%iger Schwefelsäure energisch ge  schüttelt, wobei die Lösung fast farblos wird.

    Anschliessend wird nochmals mit Schwefel  säure und dann mit Wasser und     einer    Bi  earbon.säurelösung gewaschen, darauf getrock  net und stark eingeengt. Nach einiger     Zeit;     scheiden sich Kristalle ab, die mit Äther und  sehr wenig Benzol gewaschen werden. Sie  schmelzen dann bei 143 bis 144' C und redu  zieren in wenig     Methanol    gelöst alkalische;       Silberdiaminlösunr;    sehr stark. Durch Ein  dampfen der Mutterlauge erhält man noch  eine weitere Menge Kristalle, die aber weni  ger scharf schmelzen. Man kann den     Stoff     durch Sublimieren im Hochvakuum     und/oder       durch     chromatographische    Analyse ganz rein  erhalten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCII Verfahren zur Herstellung eines Prebnen- derivates, dadurch gekennzeichnet, dass man 21-Halogen-pregnen-(5)-ol-(3)-on-(20) mit einer tertiären Base behandelt. die entstan dene quaternäre Ammoniumverbindungen mit einer aromatischen Nitrosoverbindung um setzt und das so gebildete Zwischenprodukt mit Säure zerlegt, wobei der 21-Aldehyd des Pregnen-(5)-ol-(3)-on-(20) entsteht.
    der bei 143 bis 144 C schmilzt und in wenig Me thanol gelöst alkalische Silberdiaminlösung sehr stark reduziert. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man die Umset zung mit der aromatischen Nitrosoverbindung in Gegenwart eines säurebindenden Mittels ausführt. 2. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass als tertiäre Base Pyridin angewandt wird. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, class als aromatische Ni- trosoverbindung Nitrosobenzol verwendet wird. 4. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass als aromatische Nitrosoverbindung p-Nitrosodiiiiethylaniliu verwendet wird.
CH232485D 1939-04-06 1940-02-26 Verfahren zur Herstellung eines Pregnenderivates. CH232485A (de)

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