CH233157A - Webschützen-Garnträger. - Google Patents

Webschützen-Garnträger.

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CH233157A
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CH
Switzerland
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yarn carrier
shuttle
cross
carrier
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English (en)
Inventor
Ag Maschinenfabrik Benninger
Original Assignee
Benninger Ag Maschf
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03JAUXILIARY WEAVING APPARATUS; WEAVERS' TOOLS; SHUTTLES
    • D03J5/00Shuttles
    • D03J5/08Supports for pirns, bobbins, or cops

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Braiding, Manufacturing Of Bobbin-Net Or Lace, And Manufacturing Of Nets By Knotting (AREA)

Description


      Webscliützen-Garnträger.       In den Webereien sind     Webschützen-Garn-          träger    im Gebrauch, die im Bereich der Garn  wicklung runden oder in neuerer Zeit ellip  tischen Querschnitt haben, und in der Folge  kurz Rund-     bezw.    Flachspule genannt wer  den. Flachspulen haben den     Vorteil,    dass sie  bei gleicher Länge des     bewickelbaren    Schaf  tes ein grösseres Garn-Fassungsvermögen als  Rundspulen besitzen. Trotzdem vermag die  Rundspule neben der Flachspule sich zu be  haupten, weil ihre Herstellung erheblich bil  liger ist.

   Die bekannten Rundspulen und  Flachspulen sind an ihrem Fuss für die Be  festigung im Webschützen verschiedenartig  ausgebildet, was zur Folge hat, dass beide       Spulengattungen        entsprechend        angepasste     Lager im     Webschützen    notwendig machen  und an     Spulmaschinen    ihre besonderen  Haltevorrichtungen sowie bei selbsttätigem       Spulenwechsel    ihre eigenen     Zuführvorrich-          tungen    bedingen.  



  Um diese Nachteile zu beseitigen, hat  der     Webschützen-Garnträger    gemäss der Er  findung am Fuss einen zum Zusammenwir-         ken    mit einem Lager im Webschützen be  stimmten Ansatz, dessen Querschnitt     ein     punktsymmetrisches gleichseitiges Vieleck  darstellt mit in der Längsase des Garnträ  gers liegendem     Symmetriepunkt.     



  Diese     Ausbildungsart    des Befestigungs  endes des Garnträgers ermöglicht dessen lage  richtiges     Einsetzen    in das Lager des     Web-          schützens    unabhängig davon, welchen Quer  schnitt der Garnträger im Bereich der Garn  wicklung hat, so dass     insoweit    also,     in    bezug  auf erwähntes     Befestigungsende    des Garn  trägers, für die Rund-     und    die Flachspule  gleiche     Arbeitsbedingungen    gegeben sind.  



  Der Befestigungsansatz besitzt vorteil  haft quadratischen Querschnitt, was die Aus  bildung des Lagers im Webschützen sowie  der Haltevorrichtungen an     Spulmaschinen    be  sonders einfach macht.  



       In    der Zeichnung     sind        zwei    Ausführungs  beispiele des     Erfindungsgegenstandes    veran  schaulicht.  



       Fig.    1 zeigt das erste Beispiel in Längs  ansicht mit     teilweisem    Schnitt;           Fig.    2 und 3 sind Querschnitte nach den  Linien     II-II    und     III-III    der     Fig.    1;       Fig.    4 ist eine Oberansicht zu     Fig.    1;       Fig.    5 zeigt das zweite Beispiel in Längs  ansicht mit teilweisem Schnitt;       Fig.    6 und 7 sind     Querschnitte    nach den  Linien     VI-VI    und     VII-VII    der     Fig.    5;

         Fig.    8 dient zur Erklärung der Befesti  gung des Garnträgers in einem Lager eines       Webschützens,    und       Fig.    9 und 10 sind Querschnitte nach den  Linien     IX-IX    und     X-X    der     Fig.    B.

    Beim ersten Beispiel (Fug. 1 bis 4) be  sitzt der Garnträger einen zur Aufnahme des  Garnes dienenden, im Querschnitt ellipti  schen Schaft 1 und am Fuss 2 eine Längsver  tiefung 3 für den     Schussfühler,    welcher beim       Betrieb    des Webstuhls die im     )Vebschützen     auf dem Garnträger vorhandene Garnwick  lung abfühlt, um nach Erfordernis selbsttätig  den Wechsel des Garnträgers im     Webstützen     zu veranlassen; die Lage der Vertiefung 3 ist  bei     bewickeltem    Garnträger erkennbar durch  eine von dessen Fussende zur Vertiefung     fiih-          rende    Rinne.

   Am Fusse ? ist der zur Be  festigung des Garnträgers im     'Websehützen     bestimmte Ansatz 4 vorgesehen, dessen  Querschnitt ein gleichseitiges Achteck dar  stellt mit in der     Längsaxe    des     Schaftes    1       bezw.    des Garnträgers liegendem Mittelpunkt  (Symmetriepunkt) ; das Achteck ist dadurch  gebildet, dass die Seiten eines Quadrates von  dessen Ecken her gegen die Mittelsenkrech  ten leicht auswärts geneigt sind.

   Diejenigen  Seiten dieses Achteckes, welche mit dem ent  sprechend ausgebildeten Lager im     @Vebscliüt-          zen    zum Zusammenwirken kommen, bilden  Anzugsflächen zur     Begünstigung    des Fest  sitzens der Spule im     Webschützen.    Auf zwei  einander     gegenüberstehenden        Quadratseiten     hat der Ansatz 4 je eine zur     Längsaxe    des  Garnträgers senkrecht stehende Rille 5.  



  Von der     beschriebenen    Ausführungsart  des Garnträgers unterscheidet sich diejenige  nach dem zweiten Beispiel (Fug. 5 bis 7) ein  zig dadurch, dass der     Schaft    1 runden Quer  schnitt hat.    Gemäss     Fig.    8, 9 und 10 ist der Garn  träger mittels seines Ansatzes 4 in eine Fas  sung 6 eingesetzt, die eine federnde     Klemm-          v        orrichtung    darstellt und mittels eines Quer  bolzens     "i    an einem Tragkörper 8     schwenkbar     gelagert ist.

   Die Fassung 6 ist in der in       Fig.    8 gezeichneten Stellung. welche der  Arbeitsstellung des Garnträgers entspricht,  einer von Lappen des Tragkörpers 8 veran  lassten Druckwirkung in der eingezeichneten  Pfeilrichtung ausgesetzt. Dadurch wird der  Ansatz 4 mit seiner betreffenden Rille 5 im  Eingriff mit einem am Tragkörper 8 quer       angeordneten    Haltestift 9 gehalten, wodurch  der Garnträger gegen axiale Verschiebung  gesichert. ist; der Haltestift 9 dient samt dem  Bolzen 7 zugleich zur Befestigung des Trag  körper 8 im Webschützen. In der Fassung 6  ist der Garnträger zufolge. Zusammenwir  kens der     Fassung    6 mit der zu den Rillen 5       querstehenden    Seiten des Fussansatzes 4 gegen  Drehen gesichert.

   Die Rillen 5 geben beim  Einsetzen des Garnträgers zugleich an, ob  der     CTarnträger    lagerichtig in das Lager ein  gesetzt wird, was bei der Flachspule von  Bedeutung ist, wie ohne weiteres klar ist.  



  Der Garnträger kann ganz aus Holz oder  aus Kunststoff bestehen. Statt im Sinne der  beschriebenen Beispiele achteckigen     bezw.     annähernd quadratischen Querschnitt zu       haben,    kann der Ansatz 4 natürlich auch  regelrechten     quadratischen    Querschnitt be  sitzen. Unter Umständen kann der Quer  schnitt des Fussansatzes auch die Form eines  andern punktsymmetrischen     gleichseitigen     Vielecks, zum     Beispiel    eines regelmässigen       Sechsecks,    haben.

   Die beschriebene Ausbil  dung des Fussansatzes des Garnträgers bedeu  tet zugleich eine Vereinfachung in der Her  stellung der Garnträger und der zu deren  Aufnahme in den Webschützen anzubringen  den Lager.     Webschützen,    die mit dem Lager  zur Aufnahme von erfindungsgemäss aus  gebildeten Garnträgern ausgerüstet sind, kön  nen nach Belieben mit im Sinne der Erfin  dung ausgebildeten Flachspulen     oder-Rund-          spillen    beschickt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Webschützen-Garnträger, dadurch ge kennzeichnet, dass dessen Fuss einen zum Zu sammenwirken mit einem Lager im Web- schützen bestimmten Ansatz aufweist, dessen Querschnitt ein punktsymmetrisches gleich seitiges Vieleck darstellt mit in der Längs ase des Garnträgers liegendem Symmetrie punkt. ÜNTERANSPRüCHE 1. Webschützen-Garnträger nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Fussansatz des Garnträgers quadratischen Querschnitt hat.
    2. Webschützen-Garnträger nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Fussansatz des Garnträgers im Querschnitt ein gleichseitiges Achteck darstellt, das dadurch gebildet ist, dass die Seiten eines Quadrates von dessen Ecken hei gegen die Mittelsenkrechten auswärts geneigt sind.
    3. Webschützen-Garnträger nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Fussansatz des Garnträgers auf zwei einander gegenüberstehenden Seiten des Vielecks je eine zur Längsase des Garnträgers senkrecht stehende Rille aufweist, die zum Eingriff in einen Haltestift bestimmt ist, welcher an dem im Webschützen zur Aufnahme des Garn trägers vorhandenen Lager vorgesehen ist.
CH233157D 1943-02-25 1943-02-25 Webschützen-Garnträger. CH233157A (de)

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