CH233728A - Verfahren zur Herstellung von Pregnanin-ol-(17)-on-(3). - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Pregnanin-ol-(17)-on-(3).

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CH233728A
CH233728A CH233728DA CH233728A CH 233728 A CH233728 A CH 233728A CH 233728D A CH233728D A CH 233728DA CH 233728 A CH233728 A CH 233728A
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07JSTEROIDS
    • C07J7/00Normal steroids containing carbon, hydrogen, halogen or oxygen substituted in position 17 beta by a chain of two carbon atoms
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07JSTEROIDS
    • C07J75/00Processes for the preparation of steroids in general

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  • Steroid Compounds (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung von     Pregnanin-ol-(17)-on-(3).     
EMI0001.0002     
  
    Gegenstand <SEP> des <SEP> vorliegenden <SEP> Patentes <SEP> ist
<tb>  ein <SEP> Verfahren <SEP> zur <SEP> Herstellung <SEP> von <SEP> Pregnanin  ol-(17)-on@(3), <SEP> das <SEP> dadurch <SEP> gekennzeiehnet <SEP> ist,
<tb>  dass <SEP> man <SEP> Androstau-,dion-(3,17) <SEP> in <SEP> ein. <SEP> gegen
<tb>  alkalische <SEP> Mittel <SEP> beständüges <SEP> 3-Ketoderivat
<tb>  überführt, <SEP> dann <SEP> an <SEP> die <SEP> 17-Ketogruppe <SEP> Acety  len <SEP> anlagert <SEP> und <SEP> schliesslich-die <SEP> 3-getogruppe
<tb>  durch <SEP> Säureeinwirkung <SEP> wieder <SEP> herstellt.
<tb>  



  Das <SEP> so <SEP> erhältliche <SEP> @regn@anin-ol-(17)-on-(3)
<tb>  isst <SEP> bekannt. <SEP> Es <SEP> weist <SEP> einen <SEP> unscharfen
<tb>  Schmelzpunkt <SEP> von <SEP> 240-246  <SEP> auf <SEP> und <SEP> soll <SEP> ,alls
<tb>  Arzneimittel <SEP> sowie <SEP> als <SEP> Zwischenprodukt <SEP> zur
<tb>  13erstellung <SEP> von <SEP> Arzneimitteln <SEP> Verwendung
<tb>  fänden.
<tb>  



  Die <SEP> Darstellung <SEP> der <SEP> .gegen <SEP> a'lkalisahe
<tb>  Mittel <SEP> beständigen <SEP> 3-getoderivate <SEP> des <SEP> Andlro  staudions <SEP> kann <SEP> durch <SEP> Aoetalisierung <SEP> und/odex
<tb>  Enolisierung <SEP> des <SEP> Ausgangs#ketous <SEP> in <SEP> der
<tb>  Weise <SEP> erfolgen, <SEP> dass:

   <SEP> man <SEP> dieses <SEP> mit <SEP> Alkoho  len, <SEP> zweckmässig <SEP> unter <SEP> ZVasserausschluss-, <SEP> ge  gebenenfalls <SEP> in <SEP> Gegenwart <SEP> von <SEP> die <SEP> Acetalisie  rung <SEP> bezw. <SEP> Verätherung <SEP> fördernden <SEP> Stoffen
<tb>  erhitzt. <SEP> An <SEP> Stelle <SEP> -der <SEP> Alkohole <SEP> kann <SEP> man     
EMI0001.0003     
  
    auch <SEP> die <SEP> entsprechenden <SEP> Alkylhalogenide
<tb>  zur <SEP> Anwendung <SEP> bringen. <SEP> Besonders <SEP> bewährt
<tb>  hat <SEP> sich <SEP> die <SEP> Umeetzung <SEP> mit <SEP> Ortho-ameisen  säureester, <SEP> in <SEP> Gegenwart <SEP> von <SEP> die <SEP> Reaktion
<tb>  beschleunigenden <SEP> Katalysatoren, <SEP> z. <SEP> B. <SEP> Mine  radsäure.

   <SEP> Mann, <SEP> kann <SEP> aber <SEP> auch <SEP> das <SEP> Andro  standion <SEP> mit <SEP> andern <SEP> Acetalen, <SEP> wie <SEP> Aceton  und-,dergleichen, <SEP> umsetzen, <SEP> wo  bei <SEP> vorzugsweise <SEP> in <SEP> Gegenwart <SEP> von <SEP> die <SEP> Um  @acetalisierung <SEP> beschleunigenden <SEP> Katalysato,
<tb>  ren <SEP> gearbeitet <SEP> wird.
<tb>  



  Die <SEP> Anlagerung <SEP> von <SEP> Acetylen <SEP> an <SEP> die
<tb>  17-Ketqgruppe <SEP> erfolgt <SEP> zweckmässig <SEP> anailoig
<tb>  wie <SEP> bei <SEP> d1en <SEP> Verfahren <SEP> der <SEP> s@chweiz-.- <SEP> Patente
<tb>  Nr. <SEP> 19403,5, <SEP> 206618, <SEP> 201951, <SEP> angegeben
<tb>  wurde, <SEP> bezw. <SEP> nach <SEP> dem <SEP> Verfahren <SEP> des <SEP> Pa  tentes <SEP> Nr. <SEP> 216937. <SEP> Die <SEP> Kondensation <SEP> wird
<tb>  vorzugsweise <SEP> in <SEP> Gegenwart <SEP> von <SEP> Alkahmetal)  len, <SEP> wie <SEP> Kalium, <SEP> Natrium, <SEP> Lithäum <SEP> um-.,
<tb>  oder <SEP> von <SEP> Alkalinneta111verbiadungen, <SEP> wie <SEP> Al  kaliamIden, <SEP> -Alkoho#laten <SEP> und <SEP> dergleichen,
<tb>  ,durchgeführt.

   <SEP> Man <SEP> arbeitet <SEP> zweckmässig <SEP> in
<tb>  einem <SEP> indiffezenten- <SEP> omganischen <SEP> Lösungs,              mittel,    wie Benzol, Äther,     Dioxan    und     der-          gleichen.    Besonders bewährt hat sich dabei  der Zusatz von flüssigem Ammoniak.     .Man     geht vorzugsweise so vor, dass man z. B.  metallisches     Kalium.        in    flüssigem Ammoniak.

    löst, in diese Lösung Acetylen bis zur     Ent-          färbuug    einleitet und dann eine Lösung des  zu     kondensierenden        Steroidketons    in einem       organischen        Lösung        .mittel    zufügt.  



  Die     Abspaltung    der     Enol-        bezw.        Aceta.l-          Gruppe    durch     Säureeinwirkung    wird'     zweck-          mässig    durch     Behandlung    mit     .Mineralsäuren,     vorzugsweise in     Gegenwart    von organischen  Lösungsmitteln, z. B. Alkoholen,     bewerk-          stelligt.     



  <I>Beispiel 1:</I>  3     g        Androstan-!dion-(3,17)    werden. in  10     cm3        Benzol    gelöst und mit 1,8g     Ortha-          amei;sensäurreäthyles,ter,    1,5 g absolutem     Al-          kohal    und 11 Tropfen etwa     8%i-,en        alkoho-          ltcher    Salzsäure versetzt.

   Nach     zweistüncl:i-          gem    Erhitzen auf 75  wird     abgekühlt,    mit       alkoholischer    Natronlauge alkalisch gemacht,  in     Wasser    gegossen und mit Äther     extrahiert;     die     ätherische    Lösung wird mit Wasser mehr  mals     gewaschen,    getrocknet und verdampft.  Der     Rückstand    wird aus     pyri,dinha-l,tibem     Alkohol     umkristallisie=rt.     



  Eine Lösung von 1 g des     Androstaudion-          3-enol-äthyläthers    in einem Gemisch von  50 cm- Benzol und 50     cm'    Äther wird zu  einer Lösung von     Kaliumacetylid    in     fl,üss        i-          gem:        Ammoniiak        (bereitet    durch Auflösen von  2 g Kalium in 50 cm'     flüssigem    Ammoniak  und Einleiten von Acetylen bis zur     Entfär-          hung)        fliessen        :

  gellassen.    Nach dem Stehen  über Nacht wird das     Reaktionsgemisch    nach       Zusatz,    von mehr Benzol in      #Grasser        gegossen.     die     Benzol-Äbherschicht    mehrfach mit Wasser  gewaschen und nach dem Trocknen im       Vakuum.    verdampft.  



  Der Rückstand wird ohne weitere Reini  gung in 50 cm' Alkohol     gelöst    und die Mi  schung nach Zugabe von 20 cm' 2n     wä.ssri:ger     Salzsäure     etwa    20     'Minuten    auf dem     Wasser-          bad    erhitzt.

   Das     nach    dem, Einengen und Ab  kühlen     auskristallisierte        Pregnanin-ol-(17)-          on:@(3)    wird     atme        saugt        und;    einmal     aus    Chlo-         roform-Alkohol        umkristallisiert.    Man erhält  800     mä        eines    unscharf von     240-246     :schmel  zenden Produktes.  



       Beispiel   <I>2:</I>       Znt    50 ein:' mit trockenem Acetylengas ge  sättigtem trockenem Äther werden unter  Rühren die     Lösungen    von 1 g Kalium in  15 cm"     trockenem,        tertiärem        Amylalkohol          und    1     b        An@drostandion    - 3 -     enol    -     ä.thyläther,          hergestelilt    wie im     Beispiel    1,

   in einem Ge  misch von 50 cm' Äther und 50 cm'     Benzol     während ? 2 Stunde     zuggetropft    und durch     d,ie          Reaktionslösung        während    weiterer 6 Stun  den     Acetylengas    unter Rühren hindurch  geleitet.  



  Die Benzol-     Ätherschie.ht    wird nun     mehr-          fach    mit     Wasser        gewaschen    und nach dem  Klären im Vakuum zur     Trockne    verdampft.  



  Der     Rückstand    wird ohne weiteres in  50     cm:'    Alkohol gelöst und die     .Mischung    nach       Zugabe    von 20 ein" 10     %        iger    wässriger Salz  säure etwa 15     Minuten    auf dem     Wasserbad     erwärmt.

   Das nach dem Einengen im Vakuum  und Abkühlen     auskristallisierte        Pregnanin-          ol-(17)-on-(3)    wird     abge.@augt    und     einmal        aus          Chloroform-Alkohol-        umkristallisiert.    Man  erhält 800     in-        Pregrra.nirr-ol-('17)-on-(3)    vom       unscharfen    Schmelzpunkt 240-246 .

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Darstellung von Pregnanin- ol-(17)-,on-(3). dadurch .gekennzeichnet, ,dass man And:
    rosta.n-dion-(3.17) in ein geben alka lische Mittel beständiges 3-Ketoderivat über- führt, dann an die 17-Ketogruppe Acetylen anlagert und schliesslich die 3-Ketogruppe durch Säureeinwirkung wieder herstellt. UNTERANSPRüCHE: 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet. dass die Überführung des Diketons in das 3-Ketoderivat mit Hilfe acetalisierender Mittel erfolgt. 2,. Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 1.
    dadurch gekennzeichnet, dass die Überführung das Diketons in das 3-Ketooderivat mit Hilfe von Ortho-ameisen- säureestern erfolgt. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn- zeiebnet, dassi die Anlagerung des Acetylens in Gegenwart von Al@kalimetall in flüssigem Ammoniak ,eirfodgt. 4.
    Verfahren nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, diass dme Anlagerung des Acetylens in Gegenwart einer Alkaliverbindung in flüssigem Ammoniak erfolgt. 5.
    Verfahren nach Patentanspruch, @da- durch gekennzeichnet, dass die ZViederherstel- hing der 3-Ketoggruppe .durch Behandlung der 17-,Alkinylverbindung mit Mineralsäuren er folgt.
    6. Verfahren nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-3, dadurch gekenn- zeichn:et, :dass, :die Acetylenanlagerung in orga nischen Lösungsmitteln vorgenommen wird.
    7. Verfahren nach Patentanspruch und UnteranGprüchen 1, 2 und 4, dadurch gekenn zeichnet, dass, die Acetylenanlagerung in oorga- nisehen Lösungsmitteln erfolgt.
CH233728D 1938-12-09 1939-11-10 Verfahren zur Herstellung von Pregnanin-ol-(17)-on-(3). CH233728A (de)

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