CH235862A - Verfahren zur Herstellung eines basischen Säureamides. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines basischen Säureamides.

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CH235862A
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diphenyl
acid
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acid amide
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Aktiengesellsc Farbenindustrie
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Ig Farbenindustrie Ag
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D295/00Heterocyclic compounds containing polymethylene-imine rings with at least five ring members, 3-azabicyclo [3.2.2] nonane, piperazine, morpholine or thiomorpholine rings, having only hydrogen atoms directly attached to the ring carbon atoms
    • C07D295/04Heterocyclic compounds containing polymethylene-imine rings with at least five ring members, 3-azabicyclo [3.2.2] nonane, piperazine, morpholine or thiomorpholine rings, having only hydrogen atoms directly attached to the ring carbon atoms with substituted hydrocarbon radicals attached to ring nitrogen atoms
    • C07D295/14Heterocyclic compounds containing polymethylene-imine rings with at least five ring members, 3-azabicyclo [3.2.2] nonane, piperazine, morpholine or thiomorpholine rings, having only hydrogen atoms directly attached to the ring carbon atoms with substituted hydrocarbon radicals attached to ring nitrogen atoms substituted by carbon atoms having three bonds to hetero atoms with at the most one bond to halogen, e.g. ester or nitrile radicals
    • C07D295/145Heterocyclic compounds containing polymethylene-imine rings with at least five ring members, 3-azabicyclo [3.2.2] nonane, piperazine, morpholine or thiomorpholine rings, having only hydrogen atoms directly attached to the ring carbon atoms with substituted hydrocarbon radicals attached to ring nitrogen atoms substituted by carbon atoms having three bonds to hetero atoms with at the most one bond to halogen, e.g. ester or nitrile radicals with the ring nitrogen atoms and the carbon atoms with three bonds to hetero atoms attached to the same carbon chain, which is not interrupted by carbocyclic rings

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Description


  Verfahren zur Herstellung eines     basischen        Säureamides.       In den     deutschen        Patentschriften        Nr.    710227  und<B>711069</B> sind Verfahren zur     Hersbellung     von     basischen        Estern    beschrieben, welche       spasmolytissche    und     :analgetische    Wirkungen  zeigen.  



  In Weiterverfolgung dieses     Arbeitsgebie-          tes        wurde    nun     gefunden,    dass die     diesen    Ver  bindungen entsprechenden     Säureamide    aus  gezeichnete     Spasmolytica        darstellen,    welche  zum Teil die     Verbindungen.    der erwähnten  ,deutschen     Pätentschriften    Nr. 710227 und  711069 an     spasmolytischer        Wirksamkeit     noch     übertreffen.     



  Man ;stellt die neuen Verbindungen her,  indem man Verbindungen der Formel:  
EMI0001.0024     
    in welcher     R1    und     R=        Arylreste,    die auch  unter sich gebunden sein     können,        R3    einen  basischen     Alkylrest        und.    X eine     Carbogyl-          gruppe    oder     Cyangruppe    bedeuten,

   in     üb-i=       eher Weise in die zugehörigen     Säureamide     überführt     bezw.    am     Stickstoff        suhstituierte          Diarylacetamicle    mit basisch     substituierten          Halogenalkylen    in Gegenwart Halogen  wasserstoff abspaltender     Mittel    behandelt.

    Zum Beispiel lassen sich die basischen Ni  trile mit     konzentrierter        Schwefelsäure    oder  konzentriertem alkoholischem     Ätzkali    un  mittelbar in die     Säureamide        überführen.    Mit  ähnlichem Erfolg kann man die Nitrite zu  nächst zu den     eii#tsprechenclen        .Säuren    auf  spalten und diese über die Chloride in -die       Amide    überführen.

   Auch lassen sich die  Ester der     basisch    substituierten     Säuren     obiger Formel verwenden: Die als Ausgangs  stoffe     benutzten        Nitrile        können    gemäss deut  schem Patent Nr. 710227, die Ester gemäss  deutschem Patent Nr. 711069     hergestellt     werden.

       Schliesslich    lässt     sich    das Verfahren,  wie erwähnt, auch in der Weise ausüben,     @dass     man am     Stickstoff        substituierte        Diarylacet-          amide        mit        basisch        substituierten    Halogen  alkylen, z. B. mit     Ohloräthylpiperidin,        in              Gegenwart        Halogenwaeserstoff    abspaltender  Mittel behandelt.  



  Der Wirkungscharakter kann bei den ein  zelnen Verfahrensprodukten verschieden sein.  So ähneln einige Verbindungen in ihrer Wir  kung dem     Papaverin,    andere mehr     dem          Atropin.    Die Verbindungen sollen in der  Therapie verwendet werden.  



  Gegenstand des vorliegenden Patentes ist  ein Verfahren     zur        Herstellung    eines basi  schen     Säureami:ds,    welches dadurch gekenn  zeichnet ist,     dass    man     Diphenyl-piperidino,

  -          äthyl-essigsäure        durch        Umsetzung    mit einem       halogenierenden    Mittel in ein     Säur        ehalogenid     verwandelt     und    dieses durch Behandeln mit       Ammoniak    in das     Diphenyl-piperi4inoäthyl-          essigsäureamid    überführt.  



  Die neue Verbindung zeigt den Schmelz  punkt 186-187  und     liefert    ein Chlorhydrat.       das        .ein    in Wasser leicht lösliches, farbloses       Kristallpulver    vom     Schmelzpunkt    220      ist.     Sie soll als Heilmittel verwendet werden.  



       Beispiel:     100 g     Diphenyl-piperidinoäthyl-essigsäure     werden in 300     cm3    Benzol     suspendiert    und       unter    Rühren 65 g     Phosp.horpentachlorid     eingetragen. Die Temperatur Steigt auf 60  bis 65 ; nach etwa 10 Minuten     ist    alles in  Lösung gegangen. Bald scheidet sich, das     Di-          phenyl    -     piperidinoäthyl    -     essigsäurechlorid        -          chlorhydrat    ab, das     abgesaugt    und mit  Benzol gewaschen wird.

   Schmelzpunkt 128  bis l29 , Ausbeute 85 g.  



  Eine Lösung von 30 g dieses     Chlor-          hydrates    in 120     cm@        Wasser    lässt man     unter     Rühren in 200     cm'        konzentriertes    wässeriges    Ammoniak einfliessen. Es scheidet sich so  fort ein dicker, klebriger, farbloser     Nieder-          se.hlag    aus, der nach     kurzer    Zeit     erstarrt,     abgesaugt und gewaschen wird. Man erhält  das     Diphenyl-piperidinoä.thyl-essigsäureamid     in einer Ausbeute von 23,5 g.  



  Die als     Ausgangsstoff    verwendete     Di-          phenyl-piperidinoäthyl-essigsäure    kann z. B.  folgendermassen dargestellt werden:  60 g     Diphenyl-piperidinoäthyl-acetoni.tril     werden mit 120 g     80%iger    Schwefelsäure  4-5 Stunden auf 150  erhitzt, bis eine Probe  in Natronlauge löslich ist. Die auf etwa     100           b ekühlte    Mischung wird unter Rühren in ein  Gemisch von 200     cm@    konzentrierter     Natron-          la.u:ge    und 300 g Eis gegossen.

   Die Lösung  wird blank filtriert, mit Salzsäure genau  neutralisiert und der hierbei     entstehende     farblose Kristallbrei     abgesaugt    und     ge-          -,vaschen.    Schmelzpunkt 230  (unter Zer  setzung.)

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zurHerstellung eines basischen Säureami.des, dadurch gekennzeichnet, da.ss ma.n Diphenyl - pipetzdinoäthyl - essigsäure durch Umsetzen mit einem halogenierenden Mittel in ein Säurehalogenid verwandelt und dieses durch Behandeln mit Ammoniak in .das Diphenyl-piperidinoäthyl-e,si,gsäure- a.mid überführt.
    Die neue Verbindung zeigt den Schmelz punkt 186-187 und liefert ein Chlorhydrat, das ein in Wasser leicht lösliches, farbloses Kristallpulver vom Schmelzpunkt 220 ist. Sie soll als Heilmittel verwendet %,-erden.
CH235862D 1941-05-15 1942-05-04 Verfahren zur Herstellung eines basischen Säureamides. CH235862A (de)

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