CH235893A - Lenkbarer Schlitten. - Google Patents
Lenkbarer Schlitten.Info
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62B—HAND-PROPELLED VEHICLES, e.g. HAND CARTS OR PERAMBULATORS; SLEDGES
- B62B13/00—Sledges with runners
- B62B13/02—Sledges with runners characterised by arrangement of runners
- B62B13/06—Sledges with runners characterised by arrangement of runners arranged in two or more parallel lines
- B62B13/08—Sledges with runners characterised by arrangement of runners arranged in two or more parallel lines with steering devices
- B62B13/12—Sledges with runners characterised by arrangement of runners arranged in two or more parallel lines with steering devices with tilting or bending runners
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Description
Lenkbarer Schlitten. Bei den bekannten starren wie lenkbaren Schlitten ist der Oberteil auf jeder Kufe an mindestens zwei Stellen gelagert. Bei diesen Schlitten können die Kufen entweder gar nicht bewegt oder nur um ihre Kanten ge kippt oder nur durch komplizierte Gelenkver bindungen auch in der Fahrtrichtung ver stellt werden; die Schlitten sind daher nur im letzteren Fall wirklich lenkbar.
Demgegen über ist beim Schlitten nach der Erfindung das Gestell mit nur je einem Fuss derart ge lenkig auf jeder Kufe gelagert, dass beide Kufen je für sich oder auch gleichzeitig mit tels je eines Lenkorganes nicht nur um ihre Kanten gekippt, sondern auch gegen die, Längsachse des Schlittens verstellt werden können. Dadurch wird eine Handlenkung der Kufen nach Art der alpinen Skifahrtechnik erzielt.
Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung durch ein Ausführungsbeispiel veranschaulicht. Fig. 1 zeigt die Seiten ansicht eines zweifüssigen Schlittengestelles mit Gerüstbögen und Klappsitz, Fig. 2 die Draufsicht auf eine Hälfte dieses Gestelles mit in verschiedenen Lagen zu ihm befind licher Kufe, Fig. 3 die Draufsicht eines mit der Kufe fest verbundenen Aufsetzlagers und Fig. 4 den Längsschnitt eines solchen Lagers mit aufgesetztem Gerüstfuss.
Gemäss den Fig. 1 und 2 bilden zwei nahe beieinander angeordnete Gerüstbogen 6 zusammen ein zweifüssiges Bogengestell. Sie sind durch Zugschrauben 16 fest miteinander verbunden. Der auf diesem Bogengestell mit tels der Rollen 11 seitlich verschiebbar gela gerte Reiter 9 trägt den gelenkig gelagerten Klappsitz 17. In dem in den beiden Gestell bögen 6 mittels der Schraubenbolzen 8 dreh bar gelagerten Ringgelenk 7 ist die mit der Klemmvorrichtung 4 der Kufe 1 fest verbun dene, mit dem Handgriff 22 zu steuernde Lenkstange 5 drehbar gelagert, die zwecks Vermeidung einer Behinderung ihrer Ver- schwenkung durch den seitlich verschobenen Klappsitz 17 abgekröpft ist.
Die Klemmvor- richtungen 4 bestehen nach Fig. 1 und 2 aus zwei durch eine Zugschraube 3 zusammen gehaltenen Backen 4 und bilden zugleich die Träger für die gelenkige Verbindung mit den Gerüstfüssen. Der aus der gestrichelt darge stellten Lage in die waagrechte Gebrauchs stellung aufgeklappte Sitz 17 ruht mittels einer Querstrebe 19 auf dem Reiter 9. Für die Kupplung mit einem Transportschlitten ist ein mittels ,Stift 20 im Sitzrahmen höhen verstellbarer Deichselaufsatz 18 vorgesehen.
Bei diesem zweifüssigen Lenkgestell mit zwei nahe beieinander angeordneten gemein sam an einer Klemmvorrichtung 4 gelagerten Bögen und mit den in bezug auf letztere ge lenkig geführten Lenkstangen 5 kann die mit diesen Stangen fest verbundene Kufe 1 mit der Hand in alle der modernen Skitechnik geläufigen Bogen- und Bremsstellungen ge bracht werden. Da sich mittels der Lenkstan gen sowohl ein .Schwenken der Kufen -tun ihre Längsachsen und durch Drehen der Lenkstangen um ihre eigenen Achsen eine Schrägstellung der Kufen zur Schlittenachse ausführen lässt, ist das Fussgelenk des Fah rers gewissermassen mechanisiert und demnach das Fahren mittels durch die Hand verstell barer Kufen erreicht. Die in Fig.2 gestrichelt dargestellte Stellung der Kufe zeigt z.
B. die in mässiger Neigung zur Fahrtrichtung nach innen verschwenkte Kufe und bei gleichzei tiger Kippung der Kufe um die Achse der Ringgelenkszapfen 8 die damit erzielte Stemmstellung einer Kufe. Bei gleicher Be wegung der andern Kufe ergibt sich die Brems- oder Schneepflugstellung beider Ku fen. Die Füsse ruhen bei der Abfahrt mit den Risten in ,Skibacken, die Bindungen können z. B. an den Gerüstbögen angebunden werden.
Die Fig. 3. und 4 zeigen eine dauernd fest an der Kufe angebrachte, als einfacher Steck aufsatz ausgebildete Befestigungsvorrichtung 21. Dieser Aufsatz 21 ist hinter den Kufen backen an der Stelle angeordnet, an welche die Fuss- bezw. Schuhhöhlung zu liegen, kommt, so dass er bei mässiger Höhe den Sportler bei der Fortbewegung mittels Skiern nicht behindert und an der Kufe verbleiben kann. Zur Aufnahme der Gerüstfüsse 6 und Lenkstangen 5 sind diese Aufsätze mit ent sprechenden Öffnungen versehen.
In beiden Fällen, also bei der abnehm baren Klemm- sowie bei der dauernd fest an gebrachten Befestigungsvorrichtung, ruhen die unten abgerundeten Bogenfüsse frei und ohne Behinderung der Kufenbewegungen über den Kufen, während die Lenkstangen fest mit letzteren verbunden und z. B. mit. einem oberhalb des Gelenkringes 7 einge steckten Splint zur Gerüstsicherung versehen und durch eine Sperrschraube, z. B. die Klemmbackenanzugsschraube, gegen Heraus fallen gesichert sind.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Lenkbarer Schlitten, gekennzeichnet durch ein mit nur je einem Fuss derart gelenkig auf jeder Kufe gelagertes Schlittengestell, dass beide Kufen je für sich oder auch gleichzeitig mittels je eines Lenkorganes nicht nur um ihre Kanten gekippt, sondern auch gegen die Längsachse des Schlittens verstellt werden können. UNTERANSPRÜCHE: 1. Lenkbarer Schlitten nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass mit. jeder Befestigungsvorrichtung (4, 21) eine Lenkstange (5) fest verbunden und in einem um eine zur Kufenachse parallele Achse verschwenkbaren Ringgelenk (7) verdrehbar gelagert ist, so dass sie sowohl eine Verstel- hang der Kufen in ihrer Längsrichtung als auch deren Kippen ermöglicht. 2.Lenkbarer Schlitten nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem Bogengestell (6) ein mit einem höhenverstell baren Deichselaufsatz (18) versehener Klapp sitz (17) gelagert ist. 3. Lenkbarer Schlitten nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die bei den Lenkstangen (5) derart geformt sind, dass sie bei jeder Lage des Sitzes (17) auf dem Gestell (6) verschwenkt und gekippt werden können. 4. Lenkbarer Schlitten nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, da,ss die Be- festigungsvorrichtungen für das Bogen gestell (6) als abnehmbare Klemmbacken aus gebildet sind. 5.Lenkbarer Schlitten nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Be festigungsvorrichtungen für das Bogengestell (6) als mit den Kufen fest verbundene Auf-, setzlager (21) ausgebildet sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE235893X | 1939-09-22 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH235893A true CH235893A (de) | 1944-12-31 |
Family
ID=5899150
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH235893D CH235893A (de) | 1939-09-22 | 1939-11-15 | Lenkbarer Schlitten. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH235893A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE923474C (de) * | 1953-02-15 | 1955-02-14 | Hans Behr | Rodelschlitten mit durch eine Handlenkvorrichtung laengs verschiebbaren und verkantbaren Kufen |
-
1939
- 1939-11-15 CH CH235893D patent/CH235893A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE923474C (de) * | 1953-02-15 | 1955-02-14 | Hans Behr | Rodelschlitten mit durch eine Handlenkvorrichtung laengs verschiebbaren und verkantbaren Kufen |
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