CH235956A - Verfahren zur Darstellung eines Polyschwefelsäureesters des Celluloseglykolsäureäthers. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung eines Polyschwefelsäureesters des Celluloseglykolsäureäthers.

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CH235956A
CH235956A CH235956DA CH235956A CH 235956 A CH235956 A CH 235956A CH 235956D A CH235956D A CH 235956DA CH 235956 A CH235956 A CH 235956A
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CH
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acid
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cellulose
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polysulfuric
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F Hoffmann- Aktiengesellschaft
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Hoffmann La Roche
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    • C—CHEMISTRY; METALLURGY
    • C08—ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08B—POLYSACCHARIDES; DERIVATIVES THEREOF
    • C08B13/00—Preparation of cellulose ether-esters

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Description


  Verfahren zur     Darstellung    eines     Polyseliwefelsäureesters    des     Celltiloseglyliolsäureätliers.       Es ist bekannt, dass die     Polysehwefel-          säureester    von     Polysa-cchariden        blutgerin-          nungs:hemmende    Wirkung besitzen     (vergleiche     S.     Bergströ:m,        Naturur.    23 [1935], S. 706;       Zeitschr.    f.     physiol.        Chem.    238 [1986], S.163;  E.     Chargaff    u. F.

   W.     Bancroff,        J1.        Bio:l.          Chem.   <B>115</B> [1936], S. 149, l55). Diese Ver  bindungen haben indessen eine hohe Toxizität  welche ihre praktische klinische     Verwendung          ausschliesst.    Auf diese     ;grosse    Giftigkeit hat  schon     Bergström    (1. c.) hingewiesen. So wir  ken     beispielsweise    bereits 10-20 mg     Cellu-          losepolyschwefe@ls@äureester    pro Kilogramm       Tiergewicht    bei der Maus toxisch.  



       Wenn        Polysaccharide    mit     aliphatischen          Oxycarbo#n-    oder     Oxysulfonsäuren        teilweise          veräthert    und diese     Umwandlungsprodukte     in     Po:lyslahwefelsäureester        übergeführt    wer  den, erhält     man        Verbindungen,    :die die Blut  gerinnung     ebenfalls    stark hemmen, deren       Giftigkeit    aber wesentlich     geringer    ist.  



  Es wurde nun     gefunden,    dass man zu       einer        besonders    wirksamen     und    wenig :gifti  gen Verbindung     gelangen    kann, wenn man         Cellulosedurch        Einwirkung    von     Chlor-          sulfonsäure    auf 2     Hydrogylgruppen        teilweise     in     Schwefelsäureester    überführt und diesen  mit     Chloressigsäure    in alkoholischer     Lösung          veräthert.     



  Eine     Verätherung    der     Schwefelsäureester     in alkalischer     Lösung    ohne ganz oder teil  weise     Veisseifung    der     Ester    war nicht zu  erwarten. Die     Verätherung        gelingt    jedoch       überraschenderweise    mit guter Ausbeute,  wenn man     bei.        relativ        tiefen    Temperaturen  und mit     geringem        Alkaliüberschuss        arbeitet.     



  Der     PolyschwefeleAureester    des     Cellulose-          glyko@lsäuTeäthers        zeichnet    sich     durch    ähn  liche physikalische Eigenschaften aus,     wie    sie  die     dusch        Verätherung    der     Polysaccharido     mit     aliphatischen        Oxycarbon-    oder     Ogy-          sulfonsäuren    und Überführung dieser Pro  dukte in     Polyschwefelsäureester    erhaltenen       Verbindungen    besitzen (Patent Nr. 22:9984).

    Er     unterscheidet    sich aber von diesen     vorteil-          haft        dadurch,        :da,    er     mindestens        gleiche          ZVirksamkeit    bei     verminderter        Giftigkeit        und     bei geringerer     Visk        osität    der Lösungen auf-           weist.    Der Schwefelgehalt des neuen     Paly-          scIiwefels.äureeste,

  rs    des     Celluloseglykolsäure-          äthers        beträgt    13-14% .  



  Er soll als Arzneimittel Verwendung       finden.     



  <I>Beispiel:</I>  In ein     Gemisch    von 800     Volu,mteilen          Pyridin    und 64     Volumteilen        Chlo.rsulfon-          säure    werden bei 85  60     Gewichtsteile    fein  gemahlene     Cellulose        ,gegeben    und die Masse  unter Rühren noch 5 Stunden auf 85-90   erwärmt.

   Nun wird mit Eiswasser verdünnt  und mit dem doppelten Volumen Alkohol ge  fällt.     Das    gefällte     Pyridinsalz    wird in  10%iger     Na0H        gelöst    und mit dem doppel  ten Volumen Alkohol das     Natriumsalz    ge  fällt, zentrifugiert und mit Alkohol     pyridin-          frei    gewaschen.

   Durch     Lösen    in     Wasser,          Neutralisieren    mit Salzsäure, Dialysieren,       Konzentrieren,    Fällen mit Alkohol und  Trocknen wird das     Natriumsalz    des     Cellu-          losepolyschwefelsäureesters    salzfrei erhalten.  Der Schwefelgehalt beträgt<B>16-17</B>% ent  sprechend: zirka 2     Mol        ber.    auf     C,H"0,.     



  10     Gewichtsteile        Natrium-cellulosepo.ly        -          schwefelsäüreester    werden in der 10fachen  Menge Wasser gelöst und bei 0-l0  mit  einer     wässeriben,    mit der     berechneten    Menge       NJIC03    neutralisierten Lösung von 40 Ge  wiehtsteilen Chloressigsäure vermischt.

   Bei  maximal 10  C     wird    nun innert 2 Stunden  1,1     Mol        NaOH    als     20%ige    Natronlauge     ein-          ge@tropft    und die Lösung 12-15 Stunden bei       Zimmertemperatur    stehen gelassen. Nun wird  genau     neutralisiert        und    die Lösung der  Dialyse unterworfen,     bis    kein     NaCI    mehr    nachweisbar ist.. Diese Lösung wird, wenn       nötig,    klar zentrifugiert, zum dünnen Sirup  konzentriert, und mit dem doppelten Volumen  Alkohol versetzt.

   Das     dabei        gefällte    Na  triumsalz des     Cellulosepolyschwefelsäure-          esterglykolsäureätliers    wird     abzentrifugiert,          mit    Alkohol gründlich gewaschen, im     Va-          kuum        g        etrocknet        und        pulverisiert.  

Claims (1)

  1. PATEN TAI SPRUCH: Verfahren zur Darstellung eines Poly- schwefel@säureesters des Celluloeeglykolsäure- ä.thers, dadurch gekennzeichnet,
    dass man Gellulo.se durch Einwirkung von Chlorsulfon- säuro auf ? Hydroxylgruppen teilweise in Schwefelsäureester überführt und diesen rra.chträg-lich. mit Chloressigsäure in alkoholi scher Lösung veräthert. Der Poly sehivefelsäureester des Cellulose- glyko:
    lsäureiitlier"# zeichnet sich dureh ähn- liehe physikalische Eigenschaften aus, wie sie die durch V erätherung der Poly saccharide finit aliphatischen Oxycarbon- oder Oxy- #Iilfonsäuren und Überführung dieser Pro dukte in Polysch-,vefelsäuree:ster erhaltenen Verbindungen besitzen (Patent Nr. 299984).
    Er unterscheidet sieb: aber von diesen vorteil- liaft dadurch, dass er mindestens gleiche l\'irltsamkeit bei verminderter Giftigkeit und hei geringerer Viskosität der Lösungen auf weist. Der Sehlvefelgehalt des neuen Poly- ,#chwefelsäureesters des Celluloseglykolsäure- :ith,ers beträgt 13-14%.
CH235956D 1942-08-21 1943-06-28 Verfahren zur Darstellung eines Polyschwefelsäureesters des Celluloseglykolsäureäthers. CH235956A (de)

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