CH235993A - Spund für Flüssigkeit enthaltende Behälter. - Google Patents

Spund für Flüssigkeit enthaltende Behälter.

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CH235993A
CH235993A CH235993DA CH235993A CH 235993 A CH235993 A CH 235993A CH 235993D A CH235993D A CH 235993DA CH 235993 A CH235993 A CH 235993A
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CH
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Inventor
Zaugg Gottfried
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Zaugg Gottfried
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D51/00Closures not otherwise provided for
    • B65D51/16Closures not otherwise provided for with means for venting air or gas
    • B65D51/1605Closures not otherwise provided for with means for venting air or gas whereby the interior of the container is maintained in permanent gaseous communication with the exterior
    • B65D51/1616Closures not otherwise provided for with means for venting air or gas whereby the interior of the container is maintained in permanent gaseous communication with the exterior by means of a filter

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Filtering Materials (AREA)

Description


  
 



     Spund    für Flüssigkeit   enthaltende    Behälter.



   Bei der Aufbewahrung von Flüssigkeiten, beispielsweise von Obstsäften, werden zum Beispiel Behälter benutzt, deren Spund  öffnungen    gewöhnlich mit passend bemes  senen Holzzapfen verschlossen    sind. Entnimmt    man diesen Behältern : Flüssigkeit, so ist es    notwendig, auch das obere Spundloch wenigstens kurzzeitig zu öffnen, um durch den Luftzutritt das Abströmen der Flüssigkeit durch das untere Spundloch zu ermöglichen.



  Dabei lässt sich nicht verhindern, dass mit sehädlichen   Keimen    durchsetzte   Kellerluft    zum Inhalt des Behälters gelangt und diesen mehr oder weniger schädigt.



   Zweck der Erfindung ist die Beseitigung des genannten Nachteils.   Gegenstand    der Erfindung ist somit ein Spund für Flüssigkeit enthaltende Behälter, welcher dadureh gekennzeichnet ist, dass der Spund zum Verbinden des Behälterinnenraumes mit der Aussenluft mit einem   Kanal    versehen ist, in welchen ein die eindringende Luft   entkeimendes    Filter eingeschaltet ist, das mit der Aussenluft durch mindestens eine Oeffnung verbunden ist.



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung im Grund- und Aufriss dargestellt. Der Aufriss nach Fig. 1 ist im Schnitt, der Grundriss nach Fig. 2 in der Ansicht dargestellt, wobei verschiedene Einzelheiten zur Verdeutlichung punktiert eingezeichnet sind.



   Der dargestellte Spund besteht aus dem mit einer axialen Bohrung versehenen Zapfen 5 und dem in dasselbe eingesetzten Pfropfen 1.



   Bei dieser Ausführung kann für verschiedene   Spundlochdurchmesser    stets derselbe,    z. B. ein aus IIolz oder einem aus B : unst-    harz bestehenden Pressstoff hergestellter, oben im Verbindungskanal eine Erweiterung aufweisender Pfropfen verwendet werden, während der Zapfendurchmesser dem Spundloch angepasst wird. In der Erweiterung des Pfropfens ist das Filter 3, 4 angeordnet und das Ganze durch den aufgesetzen oder eingeschraubten Deckel 2 abgeschlossen, welcher  mit vier seitlichen, zur Verhinderung der Verschmutzung des Filters mit Vorteil nach abwärts gerichteten Öffnungen 6 versehen ist.



  Diese vier   oeffnungen    können aber statt im Deckel auch im obern Teil der Erweiterung des Pfropfens angeordnet sein.



   Das eigentliche Luftfilter 3, 4 besteht aus der die Luft   entlreimenden    Filtersubstanz, beispielsweise weinsteinsaurem Salz oder mit Glyzerin getränkter Lindenholzkohle, welche zwischen den beiden Watteschichten 4 eingebettet ist. Das Filter kann aber auch aus mehreren Schichten bestehen, derart, dass Filtersubstanz und Zwischenschichten aus Watte oder dergleichen abwechslungsweise hintereinander angeordnet sind. Auf diese Weise lassen sich zur Verbesserung der Entkeimung verschiedene Filtersubstanzen ohne deren unter Umständen nachteilige Mischung verwenden.



   Beim Abzapfen des Fasses strömt die entsprechende Luftmenge durch den Pfropfen 1 nach. Die Luft tritt durch die vier   Off-    nungen 6 schräg aufwärts durch die Erweiterung des Pfropfens 1, durchsetzt die erste Watteschicht 4, dann die Filtersubstanz, dann die zweite   Watteschicht    und das zur Stützung des Filters vor dem untern Teil des Verbindungskanals des Pfropfens 1 angebrachte Sieb 7 und strömt durch die Bohrung des Zapfens 5 ins Innere.



   Den Zapfen 5 wird man kräftig in das Fass einschlagen, während man den Pfropfen etwas sorgfältiger in die Bohrung des Zapfens einsetzt. Um stets eine gute Dichtung zwischen diesen Teilen zu sichern, können besondere Dichtungsmittel, beispielsweise Wachs und dergleichen, angewendet werden.



      PATENTANSPRTTOH:   
Spund für Flüssigkeit enthaltende Be  Behälter,    dadurch gekennzeichnet, dass der Spund zum Verbinden des Behälterinnenraumes mit der Aussenluft mit einem Kanal versehen ist, in welchem ein die eindringende Luft entkeimendes Filter eingeschaltet ist, das mit der Aussenluft durch mindestens eine Öffnung verbunden ist.   

Claims (1)

  1. UNTERBNSPROCHE: 1. Spund nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch einen in das Spundloch einzusetzenden Zapfen, welcher eine Bohrung aufweist, in die ein mit einem oben in einer EDrweiterung des Verbindungskanals das Filter aufnehmender Pfropfen eingesetzt ist.
    2. Spund nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Pfropfen aus Pressstoff besteht.
    3. Spund nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Erweiterung des Pfropfens mit einem Deckel abgeschlossen ist.
    4. Spund nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckel mindestens ein abwärts gerichtetes Luftloch aufweist.
    5. Spund nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Erweiterung des Pfropfens in Deckelnähe ein Luftloch aufweist.
    6. Spund nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Filtersubstanz zwischen zwei Watteschichten eingebettet ist.
    7. Spund nach Unteranspruch 6, dadurch gekennnzeichnet, dass die Filtersubstanz aus weinsteinsaurem Salz besteht.
    8. Spund nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Filtersubstanz aus mit Glyzerin getränkter Holzkohle besteht.
    9. Spund nach Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Holzkohle aus Lindenholz besteht.
    10. Spund nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Filter gegen den un tern Teil des Verbindungskanals des Pfropfens durch ein Sieb abgestützt ist.
    11. Spund nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeiChnet, dass der Pfropfen in die Bohrung des Zapfens unter Zwischenlage dichtender Mittel eingesetzt ist.
CH235993D 1944-01-17 1944-01-17 Spund für Flüssigkeit enthaltende Behälter. CH235993A (de)

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CH (1) CH235993A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0110046A1 (de) * 1982-11-30 1984-06-13 Rhein-Conti Kunststoff-Technik GmbH Gasdurchlässiger Gefässverschluss

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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