CH236886A - Signalisierungseinrichtung in einer elektrischen Fernmeldeanlage. - Google Patents

Signalisierungseinrichtung in einer elektrischen Fernmeldeanlage.

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CH236886A
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Description


      Signalisierungseinrichtung    in einer elektrischen Fernmeldeanlage.    Die Erfindung betrifft eine     Signalisie-          rungseinrichtung    in einer     elektrischen    Fern  meldeanlage, z.

   B.     Fernsprech-,        Telegraphen-          oder        Fern.anzeigeanlage.    Die Einrichtung  weist eine Signalsendeeinrichtung, welche in  Abhängigkeit von dem zu übermittelnden       Sibnal    wahlweise Signalströme mit verschie  denen Charakteristiken senden kann, und eine  Signalempfangseinrichtung auf welch letztere  aus mindestens einer     Signalunterscheidungs-          vorrichtung    und einer mit ihr zusammenwir  kenden, auf Signale ansprechenden Vorrich  tung besteht.  



  Die Erfindung bezweckt die Schaffung  einer     Signalisierungseinrichtung,    mittels wel  cher unter     Verwendung    einer beschränkten       4nzahl        vön        Signalübertragüngsleitern    eine  grosse Anzahl von verschiedenen Signalen in  derartigen Anlagen übermittelt werden kann.  



  Die erfindungsgemässe     Einrichtung    ist  dadurch     gekennzeichnet,    dass sie eine Anzahl  Stromquellen mit verschiedenen elektrischen    Charakteristiken zur Abgabe von Signal- und  Bezugsströmen aufweist, und dass, wenn die       Signalunterscheidungsvorrichtung    und die ihr  beigeordnete, auf Signale ansprechende Vor  richtung an die     Signalsendeeinrichtung    ange  schaltet sind, die auf Signale     ansprechende     Vorrichtung nur dann anspricht, wenn der  Signalstrom und ein Bezugsstrom, welche  Ströme gleichzeitig der der auf Signale       ansprechenden    Vorrichtung beigeordneten       Signalunterscheidungsvorrichtung    zugeführt  werden,

   elektrische Charakteristiken aufwei  sen, die in einer     zum.    voraus     bestimmten    Be  ziehung zueinander stehen.  



  Nachstehend sind an Hand der beiliegen  den Zeichnung einige     Ausführungsbeispiele     des Erfindungsgegenstandes näher beschrie  ben.  



  In der     Zeichnung    zeigt  die     Fig.    1 das     Prinzipschaltbild    der       Signalisierungseinrichtung,     die     F'ig.    2 ein ausführlicheres Schaltbild  der     Signalunterseheidungsvorrichtung    und      der ihr zugeordneten, auf Signale ansprechen  den Vorrichtung,  die     Fig.        3a.    und 3b eine     Gasentladungs-          röhre    von der in der Empfangsvorrichtung  benützten Art,  die     Fig.    4 ein     Vektordiagramm    zur Er  läuterung des Signalstromes und     des    Bezugs  stromes,

    die     Fig.        5a    und     5b    verschiedene Wellen  formen der in der Einrichtung verwendeten  Signal- und Bezugsströme,  die     Fig.        6a    und 6b weitere Wellenformen  der Bezugs- und Signalströme, die durch  Gleichrichtung von Wechselspannungen er  halten werden,  die     Fig.   <I>7a</I> und<I>7b</I> Diagramme von unter  brochenen Gleichspannungen als Signal- und  Bezugsströme,  die     Fig.    8 eine Variante der Einrichtung  nach     Fig.        \?,    in welcher eine     symmetrische     Wellenform der Signal- und Bezugsströme  verwendet werden kann,

    die     Fig.    9 eine Einrichtung, in welcher  Signal- und Bezugsströme mit     iiusymmetri-          scher    Wellenform benützt werden, beispiels  weise solche mit Wellenformen nach den       Fig.        ä,    6 oder 7,  die     Fig.    10, 11, 12 und     12R        praktische     Anwendungsbeispiele der     Signalisierungsein-          riehtung    in Fernmeldeanlagen, wobei die An  ordnung nach     Fig.    10 beispielsweise zu     Fest:

  -          stellungszwecken,        Fernablesung    von Instru  menten usw., dienen kann,  die     Fig.    11 eine vereinfachte Form eines  Teils einer     automatischen    Schalteinrichtung,  wie sie beispielsweise zur Herstellung von  Verbindungen in     Telephonanlagen    und der  gleichen     verwendet    wird,

    die     Fig.        12a    das     Prinzipschaltbild    einer  Verbindungseinrichtung     Lind     die     Fig.        12b    in vereinfachter Darstellung  Teile einer Einrichtung zur Feststellung des  rufenden Teilnehmers einer automatischen  Fernmeldeanlage  In der Einrichtung nach     Fig.    1 sind eine  Anzahl Stromquellen mit verschiedenen  elektrischen Charakteristiken zur Abgabe von    Signal- und Bezugsströmen vorhanden.

   Die  diesen     Stromquellen        S,    . .<B>. ,9,</B> entnommenen  Signalströme     T'"    können     wahlweise    der einen  Seite einer     Signalunterscheidungsvorrieh-          t        ung        SD        ziigefiihrt        werden,während        dieBezugs-          ströme        T        't,        wahlweise    der andern Seite der  Vorrichtung     SD    zugeführt werden können.

    An Stelle der gezeigten Stromquellen können  für die Abgabe dieser     Ströme    auch zwei ge  trennte Sätze von Stromquellen vorhanden  sein, von denen der eine die Signalströme und  der andere die. Bezugsströme liefern würde.  



  Ein     zweckmässiges    Mittel zur Schaffung  einer Anzahl von Stromquellen mit     versehie-          denen    Charakteristiken besteht darin, dass  man einen Wechselstrom einem Transforma  tor zuführt, der mit verschiedenen     Anzapfun-          gen    versehen ist, denen verschiedene Span  nungen entnommen werden können. Auf  diese Weise werden Ströme erhalten, die  verschiedene Amplituden, sonst aber gleiche  elektrische Eigenschaften, wie Frequenz und  Phasenwinkel, besitzen. Ein anderer Weg be  steht in der Schaffung von Mitteln, durch       welche    erreicht wird, dass sieh ,jede Strom  quelle von der andern nur durch den Phasen  winkel unterscheidet.

   Man könnte aber auch  verschiedene Frequenzen oder auch     T@ombina-          Honen    von mehreren Frequenzen wählen.  Schliesslich könnten zwecks Schaffung einer  sehr grossen Anzahl von Stromquellen mit  verschiedenen Eigenschaften.     Kombinationen     der oben     gezeigten    vier Möglichkeiten ange  wendet werden.  



  Die     Signalunterscheidungsvorrichtung        SD     dient zum     Vergleichen    der empfangenen  zwei Ströme     I'"    und     1't,    und zur Übertragung  des     Vergleiehsergebnisses    nach der auf Signale  ansprechenden Vorrichtung     SR.    Die Anord  nung ist derart, dass nur dann, wenn der       Strom        I';

  ,    elektrische Charakteristiken, die  eine     bestimmte        Beziehung    zu jenen des Be  zugsstromes     T',,    besitzen, aufweist, die     Signal-          unterscheidungsvorrichtung    die für das Ar  beiten der     a.uf    Signale ansprechenden Vor  richtung erforderlichen     Zustände    schafft.  Dies kann beispielsweise dann der Fall sein,      wenn die betreffenden Ströme ,genau .gleiche  elektrische Charakteristiken besitzen.  



  Andere Möglichkeiten bestehen darin, dass  die Phasenwinkel um     einen    zum voraus be  stimmten Wert voneinander verschieden sind,  beispielsweise um 180 , oder -dass die Ampli  tuden eine bestimmte Beziehung zueinander  aufweisen, und so weiter.  



  Die     Signalunterscheidungsvorriehtung,     welche nachstehend als     Dskriminator    bezeich  net werden soll, stellt, wie die nachstehende  Beschreibung zeigt, die Ankunft einer be  stimmten Art Signalstrom fest, welcher im  Vergleich zu einem zum voraus bestimmten  Bezugsstrom bestimmte elektrische Eigen  schaften besitzt.  



  Die Einrichtung nach     Fig.    2     zeigt,    auf  welche Weise die     Einrichtung    nach     Fig.    1  verwirklicht werden kann. In der     Einrichtung     nach     Fig.    2 sind zwölf     Stromquellen        S,          biss        8,z    vorhanden, denen     Wechselströme     von     gleicher        Amplitude    und Frequenz,  jedoch von verschiedener Phase entnommen  werden können.

   Diese Stromquellen     können     sowohl durch einen der     Signalstromsendekon-          takte        sc,    bis     sc,,    nach dem Transformator  T, als auch durch einen der     Bezugsstrom.an-          schaltkontakte        rc,    bis     rc,2    nach dem Trans  formator     T,    durchgeschaltet werden. Die  Transformatoren T,,     TZ    und die Widerstände  R, und     R,    bilden zusammen den     Diskrimi-          nator        SD.     



  Der Transformator T, besteht aus einem  abgeglichenen Ausgleichsübertrager und der  in der Sekundärwicklung des     Transformators          T,        induzierte    Bezugsstrom     Vb        durohfliesst    die  beiden Wicklungen     Wz    und     W3    des Trans  formators T, und die beiden     Widerstände    R,  und     R2    in entgegengesetzten Richtungen, das  heisst so, dass in     derWicklung        W,    des Trans  formators T, keine     Spannung    induziert wird.

    Der über den Widerstand R,     fliessende    Strom  liefert eine Wechselspannung am Gitter der  Röhre L,, welche diese     Spannung    verstärkt  an den     Ausgangstransformator        T3    abgibt.  Diese Spannung wird hierauf im     Brücken-          Olleichrichter        Re    gleichgerichtet.

   Durch die  zum     Widerstand        R,        in.        Reihe        geschaltete       Drosselspule     S    wird der pulsierende Gleich  strom so stark     geglättet,    dass an den Klem  men des Widerstandes     R4    eine Gleichspan  nung mit nur     @sehr    geringer Welligkeit auftritt.  



  Diese     Spannung    ist     derjenigen    der Gleich  stromquelle     V"    entgegengesetzt, so dass die  resultierende     Spannung    an der Elektrode e,  der eine ungeheizte Kathode     e,    aufweisenden  Entladungsröhre     L2    niedriger als die Span  nung     V"    ist; die Röhre     L,    arbeitet unter die  sen Umständen nicht.  



  Der Signalstrom     V'"    fliesst über die Wick  lung W, des Transformators T,     und        induziert          in.    den     Wicklungen        WZ        und        W3    Spannungen.

    Da auch die     ÜbersetzungsverhäHnisse    der       Transformatoren        T1    und     TZ    derart gewählt  sind, dass, wenn der Signalstrom     Va,    und der  Bezugsstrom     Vb    der gleichen Quelle     S"    ent  nommen werden, die     beiden    der     Wicklung          W@        angelegten    Spannungen genau gleich  gross, jedoch     entgegengesetzt    sind, fliesst in  diesem Falle kein Strom über den Wider  stand R, und dem     Gitter    der Röhre L,

       wird     keine Spannung angelegt.  



  Daher erhält auch der Widerstand R.,  keinen Strom aus dem Brückengleichrichter       Re,    so dass die ganze     Spannung    der Quelle     V,     an der Elektrode ex der Röhre     L2    vorhanden ist.  



  Die Röhre     L2    ist von an sich     bekannter          Art    und benötigt zur     Ionisierung    der zwi  schen den     beiden    Elektroden e, und     e2    vor  handenen Steuerstrecke     CG    eine     bestimmte          Überschlagspannung        V,    und zur     Ionisierung     der zwischen der Elektrode     e3    und einer der  Elektroden e,

   und     e2    liegenden     Hauptstrecke     MG     eine        wesentlich    höhere Überschlagspan  nung     V'Y.    Sobald einmal die     Steuerstrecke     ionisiert     ist,    genügt jedoch eine Spannung     VZ,     die bedeutend niedriger sein kann als     V9,    zur  Herstellung eines Stromdurchganges in der  Hauptstrecke MG.  



  Die     Fig.        3a    zeigt die     Anordnung    der  Elektroden dieser Röhre in     perspektivischer     Darstellung, während die     Fig.        3b    eine sche  matische Darstellung dieser Röhre zeigt. Die  Steuerelektrode e, und die Kathode     e2    sind  gleich     ausgebildet    und     können        vertausoht     werden.

        In dem nun betrachteten Falle ist die  Spannung     T,    ein wenig höher als die Span  nung     P.,    und die Spannung     T","    besitzt einen  solchen Wert, dass die Bedingung für die  Spannung     1'z    erfüllt ist. Die Spannung zwi  schen     e1    und     e\    besitzt, wenn sie infolge des  im Widerstand     R.,    fliessenden gleichgerich  teten     Stromes    um den Wert der an den Klem  men dieses Widerstandes auftretenden Span  nung herabgesetzt ist, einen geringeren Wert  als die Spannung     F3.     



  Dementsprechend kann, falls der     Diskri-          minator    dem Gitter der Röhre L, keine Span  nung anlegt, die Spannung die Röhre     L,    ioni  sieren, so dass ein Strom über die zwischen  der Kathode     e@    und der Anode     e.    liegende  Strecke fliesst und das Relais     B,    anspricht.  



  Es ist ersichtlich, dass die Arbeitsweise  des     Diskriminators    und insbesondere des ihm  angehörenden Ausgleichsübertragers derart  ist, dass die Ströme     1'a    und     Tu    voneinander  abgezogen werden, so dass, wenn sie von       ,genau    gleicher Frequenz sind und im Wi  derstand     R,    Ströme von gleicher Amplitude  und Phase bewirken, der     resultierende    Strom  gleich Null ist, bei welchem     Zustand    die auf       Signale    ansprechende Vorrichtung zum Ar  beiten gebracht wird.  



  Diese Arbeitsweise besitzt den Vorteil,  dass sich eine Verstärkung, beispielsweise  mittelst der Röhre     L,,    vorteilhaft durchfüh  ren lässt, so dass die für die     Signalisierung     benützte Wechselspannung auf ein Minimum  herabgesetzt werden kann und die Betriebs  verhältnisse verbessert werden.  



  Werden     n        Wechselstromquellen    mit     fz    ver  schiedenen Phasen verwendet, dann sollte  die     Signalempfangsvorrichtung    arbeiten, so  bald die kombinierte Spannung des Signal  stromes und des Bezugsstromes gleich Null  ist, während sie nicht arbeiten sollte, falls  die Amplitude dieser Spannung bleich  2 T'     sin   
EMI0004.0031  
   und darüber  ist, worin T' die Amplitude der Wechselspan  nung an den     Klemmen    des Widerstandes         R1    der An     ordinnig        nach        Fig.    2 in dem Augen  blick ist, wo nur der Bezugsstrom ange  schaltet ist.  



  Theoretisch kann.     bei    der     betrachteten     Arbeitsweise die Spannung an den Klemmen  des Widerstandes     R1    auf jeden Wert ver  stärkt werden. Praktisch ist diese Verstär  kung durch den Grad der Genauigkeit be  grenzt, der bis zu der     Phasen-und        Amplituden-          gleichheit    zwischen dem Signalstrom und  dem     Bezugsstrom    erzielt werden kann, und  durch den Grad der Genauigkeit, mit der die  Transformatoren gewickelt werden können.  



  Diese beiden Faktoren bestimmen die An  zahl der Phasen und die zulässige Verstär  kung.  



  Bei einer 12phasigen Anordnung, wie sie  bei     Fig.    4 vorliegt, ist die Amplitude der  kleinsten theoretischen Spannung an den  Klemmen des Widerstandes R,, bei welcher  der Empfänger nicht arbeiten sollte, gleich    2     Y        sin   <B>15'</B> = 0,52     V.       Es sei angenommen, dass das Gleichge  wicht zwischen denn Signalstrom und dem  Bezugsstrom mit einer Genauigkeit. von  -'- 0,5% erreicht werden könne. Dann ist die       resultierende    Spannung, mit welcher der Si  gnalempfänger noch arbeiten muss, anstatt  gleich 0,05 T', das heisst etwa gleich einem       Zehntel    des kleinsten Wertes von     0,5\?    T' für  Nichtarbeiten.  



  Dies stellt jedoch nicht den     einzigen     Weg dar,     naeli    welchem ein solcher     Diskri-          ininator    zum Arbeiten gebracht werden kann.  Die Anordnung     kann    nämlich auch so ge  troffen werden, dass sich die Ströme     1T"    und       Yv    addieren und dass die auf die Signale an  sprechende Vorrichtung nur dann arbeitet,  wenn der resultierende     Strom    einen gewissen  Höchstwert erreicht, der annähernd gleich       2r.'    (oder 2     1'i,)    ist.  



  Es lassen sich für diese mit maximaler  Spannung arbeitende     Betriebsweise    eine An  zahl von     verschiedenen    Anordnungen durch  führen.      Durch das Addieren der Spannungen der  Signal- und Bezugsströme wird eine resul  tierende     Spannung    erhalten, die gleich  
EMI0005.0002     
    ist, worin     (p    der Phasenunterschied zwischen  den beiden Spannungen und     p    wiederum der       Amplitudenwert    der Spannung an den Klem  men des Widerstandes     BZ    ist, vorausgesetzt,  dass nur der Bezugsstrom angeschaltet ist.  



  Der Signalempfänger muss dann arbeiten,  sobald die kombinierte Spannung des Signal  stromes und des Bezugsstromes gleich 2     Tr          (p    - 0) ist, und sie sollte nicht arbeiten,  falls der Signalstrom einen Phasenwinkel be  sitzt, der von demjenigen des Bezugsstromes  verschieden, jedoch am nächsten     ist.     



  Ist     n    .die Anzahl der benützten Phasen,  dann ist die Amplitude der maximalen resul  tierenden Spannung, bei welcher der Signal  empfänger nicht     arbeiten    sollte, gleich  
EMI0005.0012     
    Die besten Betriebsverhältnisse     werden     erzielt, wenn das Verhältnis der maximalen    Amplitude, bei welcher der Signalempfänger  nicht mehr arbeiten soll, zu 2     V    verglichen       mit    1 klein     ist.     



       Beim    Beispiel einer 12phasigen Anord  nung ist der Wert dieses Verhältnisses gleich  
EMI0005.0018     
    woraus ersichtlich ist, dass eine solche     Ar-          beitsweise    für eine 12phasige Anordnung  nicht die geeigneten     Verhältnisse    bringt.  



  Die Betriebsverhältnisse lassen sich aber  beträchtlich verbessern, und zwar.durch Ver  wendung einer     nichtsymmetrischen    Wellen  form,     beispielsweise    durch Überlagerung der       zweiten    Harmonischen mit richtigem Phasen  unterschied.  



  Wird     eine    Grundwelle mit der Amplitude  A und deren zweite Harmonische mit der  Amplitude A verwendet, dann können die  in den     Fig.   
EMI0005.0027  
   5a und 5b gezeigten Wellenfor  men erhalten werden. Bei einer Anordnung  zur     Übermittlung    von 10 verschiedenen Si  gnalen können fünf     Spannungen    die folgende  Form besitzen:  
EMI0005.0030     
    worin     K    eine der Ziffern 1 bis 5 darstellt, und die andern fünf Spannungen können die  folgende Form besitzen:  
EMI0005.0032     
    Das oben angeführte Verhältnis fällt auf  den Wert 0,64 und ermöglicht die     praktische     Verwendung dieser Arbeitsweise.  



  Eine andere Lösung, um das angeführte  Verhältnis klein gegen 1 zu machen, besteht  in der Benützung von Wellenformen,     wie    sie  die     Fig.    6a zeigt und die durch Gleichrich  tung von Wechselspannungen erzielt werden.  



  Anderseits könnten auch die Wellenfor  men nach     Fig.    6b verwendet werden oder    dann     Kombinationen    der beiden in den       Fig.        6a    und 6b gezeigten Wellenformen.  



  Eine andere Möglichkeit besteht darin,  für die verschiedenen Signale im gleichen  Takt, jedoch zu verschiedenen Zeiten unter  brochene     Gleichspannungen    zu     verwenden.     Die     Fig.    7a und 7b zeigen zwei verschiedene  Arten solcher unterbrochener Gleichspan  nungen.  



  Die     Fig.    8 und 9 zeigen zwei Anord  nungen, bei denen sich der Signalstrom und      der Bezugsstrom addieren und das Arbeiten  der Entladungsröhre bewirken.  



  Die Anordnung nach     Fig.    8 unterscheidet  sich von derjenigen nach     Fig.    2 nur dadurch,  dass das Gitter der Röhre L, am Widerstand       R.    statt am Widerstand     R,    angeschlossen  ist, und weiter darin, dass die     Anschlüsse     des Brückengleichrichters     Re    vertauscht sind,  so dass erstens eine maximale Spannung am  Gitter der Röhre     L,    und folglich im Wider  stand     R,    ein     maximaler    Strom erzielt wird,  falls der Signalstrom die gleiche Frequenz  und Phase besitzt wie der Bezugsstrom,

   und  zweitens die     Spannung    an den Klemmen     des     Widerstandes     h',,    nun im gleichen Sinne  wirkt wie die Spannung     _',.     



  Die Spannung     T',    liegt nun unter der  Spannung     T',    an der     Steuerstrecke        CG    der  Entladungsröhre     L2,    doch wird, sobald diese  Spannung zu der infolge des gleiche Fre  quenz     und    Phase wie der Bezugsstrom     auf-          weisenden    Signalstromes vorhandenen maxi  malen Spannung von zum voraus bestimmtem  Wert an den Klemmen des Widerstandes     R.,     hinzukommt, die kombinierte Spannung grö  sser als die Spannung     T',    und die Röhre     L_,     wird ionisiert.  



  Die Anordnung nach     Fig.    8 wird nur  dann benützt, falls die Anzahl der Signal  und Bezugsströme so klein ist, dass eine  symmetrische Wellenform verwendet werden  kann.  



  Die Anordnung nach     Fig.    9 wird bei Si  gnalströmen mit unsymmetrischer Wellen  form, wie dies die     Fig.    5, 6 und 7 zeigen,       verwendet,    und unterscheidet sich von der  Anordnung nach     Fig.    8 darin, dass die Wech  selströme aus dem Ausgangstransformator     T:s     nicht gleichgerichtet, sondern mittelst. zwei  getrennter, direkt in Reihe mit der Span  nungsquelle     Y,    liegender Wicklungen nach  den Steuerelektroden e, von zwei ungeheizte  Kathoden e.. aufweisenden Entladungsröhren  4 und     L,    geführt werden.

   Die Spannung     I'e     ist für die     Ionisierung    der Röhren     L.    und<I>L.,</I>  zu klein, hingegen ist die aus dem     Tra.nsfor-          mer        T3    erhaltene Spannung ein Maximum,  falls der richtige Signalstrom erhalten wird,    und diese Spannung bewirkt zusammen mit  der Spannung     I',    die Ionisation der Röhre       L.,    oder<I>I</I>:<I>;,</I> je nachdem die positive oder ne  gative Halbwelle die maximale     Spannung     besitzen.

   Die Röhren     L:,    und     L3    können     eiri     gemeinsames Signalrelais     R,.    steuern.  



       In    den     Fig.    10, 11 und 12 sind drei An  wendungsbeispiele der in den     Fig.    2, 8 und 9  gezeigten     Signalübermittlungseinrichtungen     dargestellt. Es sind jedoch noch andere Bei  spiele möglich.  



  Die     Fig.    10 zeigt eine Anordnung, wie  sie zur Feststellung von anrufenden Teil  nehmern oder zur     Fernablesung    von Instru  menten und dergleichen verwendet werden  kann.  



  Bei dieser Anordnung sind eine Anzahl  Kontakte     a,    bis     a,_    vorhanden, über die Si  gnalströme     Y;,    nach einer Steuereinrichtung       CE    geleitet werden und von denen jeder in  geschlossenem Zustand ein     Signal    übermit  telt, beispielsweise das Aufleuchten einer der  Lampen     L,    bis     L,.=    in der     Steuereinrichtung        CE     bewirkt. Zur     Übermittlung    all dieser Signale  von den Signalkontakten     SC    nach der Steuer  einrichtung wird lediglich ein einziger Draht  benötigt.  



  Jeder Signalkontakt ist mit einer be  sonderen     Wecliselstromquelle    verbunden, die  einen bestimmten Wechselstrom liefert.  



  Beim vorliegenden Beispiel ist angenom  men worden, dass zwölf     Wechselstromquellen     vorhanden seien, deren Wechselströme wohl  gleiche Amplitude und Frequenz, jedoch ver  schiedene Phasen besitzen, die um je     30     von  einander verschieden sind.  



  Die     Steuereinrichtung    besitzt zwölf     Signal-          Diskriminatoren        SD,    bis<B>SD,</B> und auf  Signale ansprechende Vorrichtungen     SR,    bis       SRI.,,    von denen jede eine der Lampen L, bis  L,' steuert.  



  Für jeden     Diskriminator    wird zur Liefe  rung des     Bezugsstromes    eine der zwölf Signal  stromquellen benützt und dementsprechend  arbeitet jede der beigeordneten, auf Signale  ansprechende Vorrichtungen nur dann, wenn  ein Signalstrom     T'"    empfangen wird, welcher  die gleichen Charakteristiken besitzt wie der      betreffende Bezugsstrom     Yb,    der an den ent  sprechenden     Diskriminator    angeschaltet ist.  



  Es ist ersichtlich, dass, wenn der Signal  kontakt     a,_    geschlossen ist, die Lampe     L1     brennt, da die beiden Ströme     V"    und     Yb     gleiche Phase haben, so dass die     Vorrichtung          8R1    anspricht und die Lampe     L1    einschaltet.  In gleicher Weise wird die Lampe     L2        zum     Brennen gebracht,     sobald    der Kontakt     a,        ge-          sehlossen    wird.  



  Aus dem Vorangehenden     ist    ersichtlich,  dass die Steuereinrichtung wahlweise betätigt  werden kann, und zwar mittels     Signalen,    die  über     einen    einzigen     Signalübertragungsweg     übermittelt werden und von Signalströmen       Tra,    abhängig sind, die in einem von einer  Anzahl von Signalempfängern     empfangen     werden, die gleichzeitig an den gemeinsamen       Übertragungsleiter    angeschlossen sind und  verschiedene Bezugsströme     Yb    besitzen.  



  Die     Fig.    11 zeigt in vereinfachter Form  einen Teil einer automatischen Schalteinrich  tung, wie sie beispielsweise zur Herstellung  von Verbindungen in Fernmeldeanlagen ver  wendet wird.  



  Der linke Teil dieser Figur zeigt einen  Teil     einer    Register- und     Steuereinrichtung          RG;    in welcher ein Schrittschalter     SM    mit  zwei     Schaltarmen    vorhanden ist, die je 11  Bankkontakte zu bestreichen haben. Dieser  Schalter ist ein     Ziffernempfängsschalter,    der  beispielsweise zur     Speicherung    der mittelst  einer Teilnehmernummernscheibe     SÜB    für  eine Ziffer übermittelten     Impulse    dient.

   Diese  Register- und Steuereinrichtung besitzt einen       Diskriminator        SD        -und    eine auf Signale an  sprechende Vorrichtung     SB    und kann über  Kontakte und Schaltarme weiterer Schalter,  beispielsweise des Suchers     CF        und    den Grup  penwählern     1GSund        2G8,    angeschlossen wer  den. In vorliegendem Beispiel sind die Grup  penwähler Schalter, deren Wählbewegungen  aus einfachen Drehbewegungen bestehen.  



  Bei derartigen     Schaltern    ist das Kontakt  feld in eine Anzahl von     Kontaktgruppen     unterteilt, gewöhnlich     zehn,    wobei die ver  schiedenen     Kontakte    einer jeden Gruppe, das  heisst eines jeden Niveaus, gleichwertig sind    und je nach einem gleichwertigen Ausgang  führen, beispielsweise nach einer weiteren  Stufe von dritten Gruppenwählern     3G8    oder  einer Gruppe von     Verbindungsleitungen.    Die  Figur zeigt in vereinfachter     Form,    in welcher  Weise vier der Kontakte mit vier Wählern  von weiteren Schaltstufen verbunden sind,  das heisst die beiden ersten mit zwei Wäh  lern<I>3</I>     G8,

      die dem Niveau 1 entsprechen,  und die beiden andern mit zwei Wählern       3G8    entsprechend dem Niveau 2 der Grup  penwähler     3G8.    Weiter zeigt die Figur in  noch mehr vereinfachter Form vier weitere  Kontakte für zwei weitere Niveaus 3 und 4.  



  Die Kontakte eines Niveaus     unterscheiden     sich von den andern Niveaus durch das Vor  handensein einer bestimmte Eigenschaften  aufweisenden Wechselspannung am Bank  kontakt e. Im     gezeigten    Beispiel zeichnet  sich das Niveau 1 durch das     Vorhandensein     einer Wechselspannung mit der Phase 0  aus,  das Niveau 2 durch einen Wechselstrom mit  den gleichen Eigenschaften, jedoch der Phase  30 , usw.  



  Die     WechseIstromqüellen    sind über in den  Wählerstromkreisen vorhandene Kontakte  mit den     c-Kontakten    derart verbunden; dass  die     Verbindung    nach der     Wechselstromquelle     unterbrochen     ist,    falls der betreffende Wäh  lerstromkreis durch eine Verbindung belegt.  ist.

   Es soll nun erläutert werden, -wie     durch     diese Anordnung der     Gruppenwähler    zum  Wählen eines freien Ausganges in einem der  vom Teilnehmer nach der     Registei=        und     Steuereinrichtung     .gesendeten    Ziffer entspre  chenden Niveau veranlasst wird, wobei diese  Wahl unter der direkten Steuerung der Re  gister- und Steuereinrichtung erfolgt.  



  Wenn der Teilnehmer eine Ziffer nach der  Register- und     Steuereinrichtung    übermittelt,  für die der     entsprechende    Wahlvorgang im  dargestellten Gruppenwähler 2     G8    zu erfolgen  hat,     führt    der Registerschalter     RS    eine  der gewählten Ziffer entsprechende Anzahl       Schritte        aus.     



  Es sei angenommen, dass ,die Ziffer "2"  gewählt worden sei. In diesem     Fälle    dreht  der Schaltmagnet     SM    die Schaltarme des -Re-           gisterschalters    RS in die Stellung 2 und ver  bindet über den Schaltarm     a    die einen um     30      phasenverschobenen     Strom    liefernde Strom  quelle mit dem     Diskriminator    SD, so dass  dieser einen Bezugsstrom     Tb    erhält.

   Nach  dem der Schalter RS einen Schritt ausge  führt hat, ist der folgende     Stromlueis    ge  schlossen: Erde, Schaltarm b des Sehalters  RS, Ruhekontakt der auf Signale anspre  chenden Vorrichtung SR, Schaltarme der  Schalter     CF    und     1GS,    Schaltmagnet<I>PF</I> des  Gruppenwählers     2GS,    dessen Schaltarme zu  drehen beginnen. Beim Bestreichen der freien  Ausgänge des Niveaus 1 angehörenden     c-          Kontakte    schaltet .der Schaltarm c des Grup  penwählers zuerst einen Wechselstrom mit  der Phase 0  über die Schaltarme der Schal  ter 1     GS    und     CF    nach dem     Diskriminator    SD  durch.

   Es muss beachtet werden, dass die ver  schiedenen Kontakte in der     Kontaktbandreihe     des Gruppenwählers so angeordnet sind, dass  im Zeitpunkt, in dem der erste dem Niveau 1  entsprechende Kontakt erreicht wird, der       Schrittschalter   <I>RS</I> die Stellung<I>N</I> oder 1 ver  lassen hat, in der ein Wechselstrom mit der  Phase 0  als Bezugsstrom     Yb    nach dem     Dis-          kriminator   <I>SD</I> durchgeschaltet     ist,    und dass  demzufolge die     Anschaltung    des Wechsel  stromes mit der Phase 0  aus dem Gruppen  wähler die auf die Signale ansprechende  Vorrichtung SR. nicht zum Arbeiten bringt.

    Sobald jedoch ein freier Ausgang des Ni  veaus 2 erreicht wird, so wird ein Wechsel  strom mit der Phase     30     über den Schaltarm  c des     Gruppenwählers    durchgeschaltet, und  da in diesem Falle der Signalstrom     I',,    gleich  ist wie der Bezugsstrom     T'b,    so spricht die  Vorrichtung SR an und unterbricht den  Stromkreis des Schaltmagneten PF, so dass  die Schaltarme des Gruppenwählers     2GS    auf  dem freien Ausgang des so bestimmten zwei  ten Niveaus angehalten werden.  



  Wäre die Ziffer     "3"    durch den Teilneh  mer nach dem Register übermittelt worden,  so hätte der Schalter RS drei Schritte aus  geführt. In diesem Falle würde der Schalter  RS die Stellung<B>'-)</B> verlassen, bevor der Grup  penwähler     2GS    auf dem ersten Ausgang des    Niveaus 2 anlangt, so dass auf     diese    Weise,  da der Gruppenwähler dem Schrittschalter  nachhinkt, verhindert. wird, dass der Gruppen  wähler auf     einem    falschen Ausgang anhält.  



  Aus der obigen Beschreibung der Anord  nung nach     Fig.    11 geht hervor, wie die  Steuereinrichtung anspricht, sobald der Si  gnalstrom T';, durch das     Arbeiten    einer nicht  zur Steuereinrichtung gehörenden, jedoch  unter der Kontrolle dieser Einrichtung  stehenden Vorrichtung     rnit    einem zum voraus  bestimmten Bezugsstrom     T'l,    zur     Mereinstim-          mung    gebracht wird.  



  Die     Fig.        12a    zeigt einen Teil dieses Ver  bindungsschaltbildes und die     Fig.        12b    in  vereinfachter Darstellung einen Teil einer  Anordnung zum Feststellen eines anrufenden  Teilnehmers in einer automatischen Schalt  einrichtung einer Fernmeldeanlage.  



  In beiden Figuren ist l     LF    ein erster An  rufsucher und     2LF    ein zweiter Anrufsucher;       diese        Sucher    verbinden eine rufende Leitung  mit einem automatischen     Schnurstromkreis     <I>CL.</I> Diese Anrufsucher sind Schalter an sich  bekannter Art, beispielsweise     Masehinendreh-          wä        hler    oder Hebdrehwähler.  



       Wenn    die Nummer der Leitung eines  rufenden Teilnehmers festgestellt werden  soll, wird vom     Schnurstromkreis    ein Signal  gesendet., um vorübergehend eine     Feststel-          lungSsteuereinrichtung        ICC    an die Verbin  dung anzuschalten. Im     gezeigten    Beispiel  schaltet sich diese     Steuereinrichtung    mittels  des Suchers     ICF    an den von der Verbindung  belegten ersten Anrufsucher an.

   Es soll an  genommen werden, dass, da an jede Gruppe  von ersten Anrufsuchern hundert oder weni  ger Leitungen reit     aufeinanderfolgenden          Nummern        angeschlossen    sind, die Kenntnis  der     An.rufsuclrergruppe,    über die der Anruf  führt,     genügt,    um beispielsweise die Hunder  ter- oder     Tausenderziffer    der Nummer des  rufenden Teilnehmers     feststellen    zu können,

         w        #        ährend        die        Stellano-        C        der        Sehaltarme        des     ersten Anrufsuchers die Feststellung der  Zehner- und     Einerziffer    der Nummer des  rufenden     Teilnehmers    ermöglicht. Die     Fig.12b    s  zeigt, auf welche Weise die Anordnungen      nach     Fig.    2, 8 oder 9 zur Feststellung der       Schaltarmstellungen    angewendet werden  können.  



  Wenn die Feststellung vorgenommen wer  den soll, wird eine Anrufspannung für die  Belegung einer     Feststellungssteuereinrichtung          ICC    über den Schaltarm<I>d</I> des Anrufsuchers       2LF    an jene Kontakte e der Sucher     ICF     angelegt, die dem ersten Anrufsucher     1LF     entsprechen, über den .die Teilnehmerverbin  dung hergestellt worden ist.

   Die Sucher     ICF     werden durch einen nicht gezeigten Anlauf  stromkreis in Tätigkeit versetzt und einer  dieser Sucher findet als erster den betreffen  den ersten Anrufsucher, wobei das Prüfrelais       Tr        anspricht    und den Feststellungsvorgang  einleitet, von dem nachstehend nur die zum  Verständnis wesentlichen Einzelvorgänge be  schrieben werden sollen.  



  In der     Feststellungssteuereinrichtung        ICC          wird    ein Ziffernschalter     DS    für jede der fest  zustellenden     Ziffern    der Nummer eines an  rufenden Teilnehmers um einen Schritt wei  tergeschaltet. Beim ersten Schritt wird daher  der Signalstrom     V.,    nach dem     Diskriminator          SD    durchgeschaltet.  



  Dieser Strom wird über den Schaltarm d  des Suchers     ICF        geliefert    und kommt aus  einer     Wechselstromquelle,    die einen ganz  bestimmten Strom erzeugt, der die Tausen  derziffer der betreffenden     Anrufsuchergruppe     kennzeichnet.

   Um diese Ziffer festzustellen,  wird der Schalter ES in Tätigkeit versetzt,  wobei der     SchriHschaltmagnet    dieses Schal  ters im folgenden Stromkreis arbeitet: Erde,  ein Ruhekontakt der     Vorrichtung        SR,    Selbst  unterbrecherkontakte, Wicklung des Schalt  magneten,     Batterie.    Der Schaltarm a des  Schalters ES verbindet<B>-</B>der Reihe nach die       verschiedenen        Wechselstromquellen    mit der       Vorrichtung   <I>SD</I> und liefert dieser die ver  schiedenen Bezugsströme.

   Wenn der Bezugs  strom     Yb    mit dem die Tausenderziffer anzei  genden     Signalstrom        Va,    übereinstimmt, spricht  die Vorrichtung<B>SB</B> an, wodurch der Schalter  ES stillgesetzt wird,     und    über den Schalt  arm b dieses Schalters wird ein dieser Tau  senderziffer entsprechender     Kontakt    geerdet,    der     mit    einem     Registermechanismus    verbun  den ist.  



  Hierauf wird der Schalter     DS    um einen  Schritt weitergeschaltet, und es findet wie  derum derselbe Vorgang statt, um .die Hun  derterziffer mittels eines dieser Ziffer zu  geordneten und über den Kontakt c des  Schalters     ICF    gelieferten Wechselstromes  festzustellen.  



  Danach werden der Reihe nach die     Zehner-          und        Einerziffern    über die Schaltarme b und  <I>a</I> des Schalters     ICF    und die Schaltarme<I>d</I>  und e des Anrufsuchers     1LF    festgestellt.

   Zu  diesem Zweck sind die Kontakte der Bank  reihe d in Gruppen zu je zehn mit zehn ver  schiedenen     Wechselstromquellen    verbunden,  die die Zehnerziffer der entsprechenden Stel  lungen kennzeichnen, und in der Bankreihe e  sind alle     Kontakte    mit gleichen     Einerziffern          miteinander    verdrahtet     und    mit zugeordneten       Wechselstromquellen    verbunden.  



  Natürlich     können    für sämtliche     vier    oder  mehr festzustellenden Ziffern     d-ieselbenWeGh-          selstromquellen    verwendet werden, -da die       Feststellung    der Ziffern nicht gleichzeitig,       sondern    -der Reihe nach erfolgt.  



  Aus dem Vorangehenden geht     hervor,     dass die Steuereinrichtung der     Fig.        12a    und  12b anspricht, sobald der Bezugsstrom     Yb     durch eine -der     Steuereinrichtung    beigeord  nete und von dieser gesteuerte     Vorrichtung     einem zum voraus bestimmten Signalstrom       V"    angepasst worden ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH. Signalisierungseinrichtung in einerelektri- schen Fernmeldeanlage, welche eine Signal sendeeinrichtung, .die in Abhängigkeit von dem zu übermittelnden Signal wahlweise Signalströme mit verschiedenen Charakteri stiken senden kann und eine Signalempfangs einrichtung aufweist, die aus mindestens einer Signalunterscheidungsvorrichtung und einer mit ihr zusammenwirkenden, auf Signale ansprechenden Vorrichtung besteht, dadurch gekennzeichnet, dass sie eine Anzahl Strom quellen mit verschiedenen elektrischen Cha- rakteristiken zur Abgabe von Signal- und Bezugsströmen aufweist, und dass,
    wenn die Signaluntersrheidungsvorrichtung und die ihr beigeordnete, auf Signale ansprechende Vorrichtung mit der Signalsendeeinrichtung verbunden sind, die auf Signale ansprechende Vorrichtung nur dann betätigt wird, wenn ein Signalstrom und ein Bezugsstrom, welche Ströme gleichzeitig der der auf Signale a.n- sprec-hendenVorrichtungbeigeordneten Signal- Unterscheidungsvorrichtung zugeführt wer den, elektrische Charakteristiken aufweisen,
    die in einer zum voraus bestimmten Beziehung zueinander stehen. UN TERANSPR trCHE 1. Einrichtung nach Pa.tenta.nspruch, da durch gekennzeichnet. dass die zur 1Tnter- scheidung der verschiedenen Signale verwen deten Signal- und Bezugsströme sich durch verschiedene Amplituden voneinander unter scheiden.
    <B>2</B> . Einrichtung nach Patentanspruch, da- durch gekennzeichnet, dass die zur Unter seheidung der verschiedenen Signale ver-,ven- deten Signal- und Bezugsströme sich durch verschiedene Frequenzen voneinander unter scheiden. 3. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die zur Unter scheidung der verschiedenen Signale verwen deten Signal- und Bezugsströme sieb. durch verschiedene Frequenzkombinationen vonein ander unterscheiden. 4.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, da.ss die zur Unter scheidung der verschiedenen Signale verwen deten Signal- und Bezugsströme sich durch verschiedene. Phasenwinkel voneinander unter scheiden. 5. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die zur Unter scheidung der verschiedenen Signale verwen deten Signal- und Bezugsströme sich durch verschiedene Kombinationen der Amplitude. der Frequenz und des Phasenwinkels vonein ander unterscheiden. 6.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die auf Signale ansprechende Vorrichtung dann anspricht, wenn die Amplitude des durch die algebraische Summe der Augenblickswerte der gleichzeitig der beigeordneten Signalunterscheidungsvor- richtung zugeführten Signal- und Bezugs ströme bestimmten Stromes einen Wert er reicht, der einen zum voraus bestimmten. sich Null nähernden Höchstwert nicht über schreitet. i.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die auf Signale ansprechende Vorrichtung zum Arbeiten ge- braeht wird, wenn der durch die algebraische Summe der gleichzeitig der Signalunter- scheidungsvorrichtung zugeführten Signal und Bezugsströme bestimmte Strom mit Aus nahme der Amplitude die gleichen elektri schen Charakteristiken besitzt wie die ge nannten beiden Ströme, und wenn diese Amplitude einen Wert erreicht, der nicht unter einem zum voraus bestimmten 31inima.l- wert liegt, der angenähert gleich der Summe der Amplituden dieser beiden Ströme ist. B.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Signalunter scheidungsvorrichtung einen Ausgleichsüber trager aufweist, dessen Wicklungen der Si gnalstrom und der Bezugsstrom zugeführt werden und der in solcher Weise arbeitet, dass der Bezugsstrom nicht im Signalstrom weg und der Signalstrom nicht. im Bezugs stromweg induziert werden kann, so dass, wenn die elektrischen Kenngrössen der ge nannten beiden Ströme eine zum voraus bestimmte Beziehung zueinander aufweisen, die Spannung in einer der Wicklungen gleich Null ist und in einer andern Wicklung einen doppelt so grossen Wert hat, wie die Span nung, die vorhanden ist, wenn nur einer der genannten beiden Ströme ausgeschaltet ist,
    und dass einer dieser beiden Zustände dazu dient, das Vorhandensein einer zum voraus bestimmten Beziehung zwischen den elektri sehen Kenngrössen des empfangenen Signal stromes und denjenigen des Bezugsstromes anzuzeigen und das Ansprechen der auf Signale ansprechenden Vorrichtung zu be wirken. 9.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Signalunter scheidungsvorrichtung einen abgeglichenen Ausgleichsübertrager aufweist, dass ferner einer Wicklung dieses Übertragers der eine und dem Mittelpunkt der andern Wicklung der andere der genannten beiden Ströme derart zugeführt wird, dass im Bezugsstrom weg kein Signalstrom und umgekehrt indu ziert werden kann, und dass die mit einer auf Signale ansprechenden Vorrichtung verbun dene Ausgangsklemme so gewählt ist, dass die an ihr auftretende Spannung gleich dem Doppelten der beim Anschalten nur eines der beiden Ströme an den Ausgleichsübertrager vorhandenen Spannung ist,
    wenn zwischen den beiden Strömen die verlangte Beziehung vorhanden ist. 10. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Signalunter- scheidungsvorrichtung einen abgeglichenen Ausgleichsübertrager aufweist, dass ferner einer Wicklung dieses Übertragers der eine und dem Mittelpunkt der andern Wicklung der andere der genannten beiden Ströme der art zugeführt wird, dass im Bezugsstromweg kein Signalstrom oder umgekehrt induziert werden kann, und dass die mit einer auf Si gnale ansprechenden Vorrichtung verbundene Ausgangsklemme so gewählt ist, dass -die an ihr auftretende Spannung gleich Null ist,
    wenn zwischen den beiden Strömen die ver langte Beziehung vorhanden ist. 11. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die auf Signale ansprechende Vorrichtung einen Brücken gleichrichter aus nicht linearen Widerständen aufweist, an dessen einem Diagonalklemmen- paar eine der Signalunterscheidungsvorrich- tung entnommene Ausgangswechselstrom spannung angelegt wird, während eine Klemme des andern Diagonalklemmenpaares mit einem induktionslosen Widerstand und einer Gleichstromquelle verbunden ist, welche der gleichgerichteten Ausgangswechselspan nung entgegenwirkt,
    und die andere Klemme dieses 1)iagonalklemmenpaares über eine Glät- tungsvorriehtung mit dem andern Ende des induktionslosen Widerstandes und einer Steuerelektrode einer Gasentladungsrqhre ver bunden ist, das Ganze derart,
    dass eine für das Arbeiten der Röhre genügende Ionisation nur dann stattfinden kann und auf diese Weise die Signalwirkung .durch Steuerung einer mit der Gasentladungsröhre verbunde- nen Vorrichtung hervorbringt, wenn die Aus gangswechselspannung einen Wert hat, der einen zum voraus bestimmten,
    sich Null nähernden Höchstwert nicht überschreitet. 12. Einrichtung nach Patentanspruch, da- durch gekennzeichnet, dass die auf Signale ansprechende Voriiehtung einen, ans nicht linearen. Widerständen bestehenden Brücken- gleichrichter aufweist,
    dass einer Diagonale dieses Gleichrichters eine der Signalunter- scheidungsvorrichtung entnommene Aus gangswechselspannung angelegt wird,
    wäh rend eine Klemme des andern Diagonalklem- menpaares mit einem induktioxislosen Wider stand und einer Gleichstromquelle verbunden ist., welche in gleichem Sinne wie die gleich- gerichtete Ausgangswechselspannung wirkt,
    und die andere Klemme dieses Diagonal- klemmenpaares über eine Glättungsvorrich- tung mit dem .andern Ende des iuduktions- losen. Widerstandes und einer Steuerelektrode einer Gasentladungsröhre verbunden ist, das Ganze derart;
    dass eine .für das Arbeiten der Röhre genügende Ionisation nur dann statt finden kann. und auf diese "Weise die Signal wirkung durch Steuerung einer mit der Gas entladungsröhre verbundenen Vorrichtung hervorbringt, wenn die Ausgangswechsel- spannung einen Wert hat, der oberhalb eines zum voraus bestimmten Minimalwertes liegt.
    13. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die auf Signale ansprechende Vorrichtung eine Verstärker röhre aufweist, die an einen Ausgangstraais- formator angeschlossen ist, der zwei miteinan der verbundene Sekundärwicklungen besitzt, von denen jede in Reihe mit einer Gleich stromquelle und mit einer Steuerelektrode einer einzeln zugeordneten Gasentladungs- röhre verbunden ist, die wirksam ionisiert wird,
    falls die Summe der Gleichspannung und des Spitzenwertes einer in der betrach teten Sekundärwicklung vorhandenen Hall) welle einen zum voraus bestimmten Wert überschreitet, und auf diese Weise eine Si- gnalgebung durch Steuerung einer mit den parallel geschalteten Anoden der beiden Ent ladungsröhren verbundenen Vorrichtung her vorbringt. 14.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass eine Anzahl von Signalströmen mit voneinander verschiedenen Kenngrössen durch Schliessung einzeln zuge ordneter Signalgabekonta.kte (a, bis (Ils, Fig. 10) an einen gemeinsamen Signalstrom leiter angeschaltet werden können, an welchem Signalstromleiter ferner eine Steuereinrich- tung (GE) angeschlossen ist, die eine Anzahl von für Signalströme mit verschiedenen elektrischen Kenngrössen bestimmte Signal unterseheidungsvorrichtungen<B><I>(SD,</I></B> bis SD,._)
    und diesen beigeordnete, auf Signale anspre chende Vorrichtungen (SR, bis SR".) auf weist, das Ganze derart, da.ss für jeden ge schlossenen Signalgabel@ontakt jene Signalun- terscheidungsvorrichtung und die ihrbeigeord- nete, auf Signale ansprechende Vorrichtung ansprechen, für die der ihr zugeführte Be zugsstrom die verlangte Beziehung zum an kommenden Signalstrom aufweist. 15.
    Einrichtung nach Patentanspruch, in einer Fernmeldeanlage mit automatischen Schalteinrichtungen, welche Register- und Steuereinriehtimgen und aufeinanderfolgende Wählstufen enthalten, dadurch gel;ennzeieh- net;
    dass in einer Register- und Steuerein richtung (RG, Fig. 11) eine Signalunter- scheidungsvorrichtung (SD) und eine auf Signale ansprechende Vorrichtung (SR) vor handen sind, dass ferner der Signalunter- seheidungsvorrichtung Bezugsströme (I'b) mit verschiedenen elektrischen Kenngrössen durch einen Registerschalter (RS) der Reihe nach zugeführt werden, welch letzterer auf emp- fangene Ziffernimpulse anspricht,
    während in einer Kontaktbankreihe eines Wälilschal- ters einer Wählstufe, welcher durch die Register- und Steuereinrichtung gesteuert wird, Kontaktgruppen mit Signalströmen (F,) mit verschiedenen, einander zugeordne ten Kenngrössen beliefert werden, das Ganze derart, dass, wenn der Wählschalter-Schalt- raum einen Kontakt erreicht, der einen eine bestimmte Beziehung zum Bezugsstrom (T'") aufweisenden Signalstrom führt, welche Ströme gleichzeitig der Signalunterschei- dungsvorrichtung zugeführt werden,
    diese Vorrichtung die beigeordnete, auf Signale ansprechende Vorrichtung betätigt, welche den gesteuerten Wählschalter zum Stillstand bringt. 16. Einrichtung nach Patentanspruch, in einer Fernmeldeanlage mit automatischen Sehalteinriehtungen, welche Register- und Steuereinrichtungen und aufeinanderfolgende Wählstufen enthalten, dadurch gekennzeich net, dass in einer Register- und Steuerein- riehtung (RG, Fig. 11) eine Signalunterschei- dungsvorrichtung (SD)
    und eine auf Signale ansprechende Vorrichtung (SR) vorhanden sind, dass ferner der Signalunterscheidungs- vorrichtung Bezugsströme (TFb) mit verschie denen elektrischen Kenngrössen durch einen Registerschalter (RS) der Reihe nach zuge führt werden:
    welch letzterer auf empfan gene Ziffernimpulse anspricht, während in einer Kontaktbankreihe eines @Välilschalters einer Wählstufe, welcher durch die Register- und Steuereinrichtuno, gesteuert wird, Ein zelkontakte mit Signalströmen (F") mit ver- sehiedenen, einander zugeordneten Kenngrö ssen beliefert werden, das Ganze derart, dass, wenn der Wählschalter-Schaltarm einen Kon- 1-akt erreicht,
    der einen eine bestimmte Be ziehung zum Bezugsstrom (Tb) aufweisenden Signalstrom führt, welche Ströme gleichzeitig der Signalunterscheidungsvorrichtung zuge führt werden, diese Vorrichtung die beige ordnete, auf Signale ansprechende Vorrich tung betätigt, welche den gesteuerten Wähl- schalter zum Stillstand bringt.
    17. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zur Feststellung der Nummern von rufenden Teilnehmern eine Feststellungssteuereinrichtung (ICC,Fig.12b) vorgesehen ist, weiche vorübergehend an einen belegten Anrufsucher (1FL) mittels eines Suchers (ICF) anschaltbar ist und eine Sigmalunterscheidungseinrichtung (SD)
    mit einer dieser beigeordneten auf Signale an sprechenden Vorrichtung (SR) sowie einen Ziffernschalter (D8) aufweist, welcher für jede der Ziffern der festzustellenden Teil nehmernummern einen einer jeden Ziffer ein zeln zugeordneten Signalstrom (V") mit be sonderen elektrischen Kenngrössen nach der Signalunterscheidungsvorrichtung übermit telt, welch letztere gleichzeitig Bezugsströme (-Fb) mit verschiedenen elektrischen Kenn grössen der Reihe nach empfängt, die über einen Schalterarm (a)
    eines sich schrittweise fortschaltenden Schalters (ES) geliefert werden, welcher durch die auf Signale an sprechende Voirichtung angehalten wird und die festzustellende Ziffer speichert, wenn ,die der Signalunterecheidungsvorrichtung gleichzeitig angelegten Signal- und Bezugs ströme die verlangte Beziehung aufweisen.
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