CH237905A - Klapptisch, insbesondere für Eisenbahnwagen und Spitäler. - Google Patents
Klapptisch, insbesondere für Eisenbahnwagen und Spitäler.Info
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Description
Klapptisch, insbesondere für Eisenbahnwagen und Spitäler. Die Erfindung stellt sich die Aufgabe, einen Klapptisch zu schaffen, der infolge seiner besonderen konstruktiven Ausbildung bloss einhändige Bedienung erfordert, wo durch er auch mit Vorteil von Hand- oder Fussverletzten benutzt werden kann. Es ist möglich, die Tischplatte des Klapptisches, bei welcher nur verhältnismässig geringe Drücke an den Lagerstellen auftreten, fast ausschliess lich aus Holz herzustellen, welche Gewichts verminderung eine weitere Erleichterung der Bedienung bei gleichzeitiger Einsparung wirt schaftlich wichtiger Metalle mit sich bringt.
Der Klapptisch eignet sich in einer be sonderen Ausführungsform im besonderen Masse für den Einbau in Eisenbahnwagen. Bei dieser Ausführungsform liegt die gesamte Einrichtung im zusammengeklappten Zustand an der Wanddes Fahrzeuges an, bezw. kann sie in diese vollkommen versenkt werden, wo bei das Aufklappen der Einrichtung in die Gebrauchslage und das Zusammenklappen ja bloss mit einem einzigen Handgriff erfolgt, der auch das selbsttätige Einschwenken der Plattenstützen in die Anfangsstellung und das selbsttätige Decken des ganzen Mechanis mus bewirkt.
Es sind bereits ähnliche derartige Klapp tische bekannt geworden, welche jedoch in folge der hohen Beanspruchung des ver- schwenkbaren Klappbrettes oder der Tisch platte durch die Lagerdrücke an den nahe an der Drehachse liegenden Lagerstellen die Verwendung von Metallen erfordern und in folge Vorhandenseins von den Gebrauch be hindernden Stützen nur durch mehrere mehr oder minder umständliche und mühsame Handgriffe bedient werden können, zumin dest aber zum Auf- und Zuklappen beide Hände des Benützenden in Anspruch nehmen.
Die Nachteile der bekannten Einrichtun gen werden vorliegend dadurch behoben, dass Gleitführungen für die kombinierte Bewe gung der Tischplatte mit Halteorganen, wel che die Platte in der Gebrauchsstellung hal ten, derart zusammenwirken, dass die Platte bei bloss einhändiger Bedienung in Gebrauch genommen und versorgt werden kann.
Der Gegenstand der Erfindung ist in der beiliegenden Zeichnung in einigen Ausfüh rungsformen beispielsweise dargestellt, Fig. 1 zeigt den Klapptisch, eine erste Ausführungsform mit S-förmigen Gleitfüh- rungen in teilweiser Seitenansicht.
Fig. 2 stellt eine um 90 gedrehte Drauf sicht auf Fig. 1 dar.
Die Fig. 3 und 4 sind eine Seitenansicht bezw. eine Draufsicht einer zweiten Ausfüh rungsform mit geradliniger Gleitführung.
Fig. 5 stellt eine dritte Ausführungsform mit selbsttätig in der Gebrauchslage und der- Anfangslage festgestellter Plattenstütze in Seitenansicht in zusammengeklapptem Zu stand dar, wobei die Gleitführung verkürzt ausgebildet ist.
Fig. 6 ist eine Draufsicht auf die Fig. 5. In Fig. 1 ist 1 ein Klappbrett bezw. eine Tischplatte in, der waagrechten Gebrauchs stellung, welche seitlich zwei Zapfen 2 trägt. X ist eine je seitlich in der Lagerstütze 3, 3' angeordnete Gleitführung, mit 4 ist ein an der Lagerstütze 3 (Fig.2) befestigter An schlag bezeichnet. 6 ist ein um den Dreh zapfen 7 frei drehbarer Abschlussdeckel. In der Lage ausser Gebrauch ist das Klappbrett bezw. die Tischplatte 1 in der strichpunktiert gezeichneten Lage 1' an ihrem Zapfen 2 auf gehängt, wobei sie sich mit ihrer rückwär tigen Fläche gegen die Anschläge 4 anlehnt.
Die Handhabungs- und Wirkungsweise des beschriebenen Klapptisches ist folgende: Zwecks Ingebrauchnahme wird die in der strichlierten Lage an ihren Zapfen 2 in den Vertiefungen der Lagerstütze 3 aufgehängte Tischplatte mit einer Hand erfasst und so lange in Richtung des Pfeils p gemäss Fig. 1 um ihre Drehzapfen verschwenkt, bis diese durch leichten Druck in der Richtung des Pfeils p1 in den geraden Teil der S-förmigen Gleitführungen X gelangen, worauf die Platte selbsttätig nach rückwärts rutscht und nach Auslassen mit ihren Zapfen 2 in den rück wärtigen Teil 8 der S-förmigen Gleitführun- gen einfällt und dabei ihre endgültige waag rechte Gebrauchslage annimmt.
In dieser Lage liegt die Platte an den bei den seitlichen Anschlägen 4 auf. die als Halteorgane wirken und die Tischplatte in der Gebrauchslage halten, und sie wird durch ihr Eigengewicht mit ihren Zapfen ? gegen die rückwärtigen Vertiefungen 8 in den S-förmigen Gleitführungen nach oben ge presst.
Soll die Platte wieder in ihre Anfangs lage gebracht werden, wird sie mit einer Hand erfasst, um ihre Zapfen 2 in Richtung des Pfeils P, etwas nach oben verschwenkt, wobei die Deckplatte 6 in die strichlierte Lage 6' gelangt. Sonach wird die Platte 1 durch den geraden Teil der Gleitführung nach vorne gezogen, bis ihre Zapfen in die Ver tiefungen 7 einfallen und sodann ausgelassen, Wonach sie unter dem Einfluss der Schwere wieder ihre lotrechte Anfangslage einnimmt.
Die Entfernung der beiden an den Enden der S-förmigen Gleitführung angebrachten Vertiefung 7 und 8 kann so gewählt werden, dass die Auflagestellen der Platte in ihrer Gebrauchslage geringen Beanspruchungen unterliegen, so dass die Platte aus Holz oder einem Material ähnlicher geringer Festigkeit und geringen Gewichtes hergestellt werden kann.
In Fig. 3 ist 1 das Klappbrett, bezw. die Tischplatte. in der Gebrauchslage. mit 1' ist die Anfangslage der Tischplatte bezeichnet. Bei diesem Ausführungsbeispiel ist die Tischplatte mit seitlichen geradlinig verlau fenden Gleitführungen X versehen, in welche die an der Lagerstütze 3 angeordneten An- t' ? eingreifen; 6 ist ein Deckbrel:t, wel ches einen oder mehrere Vorsprünge 9 auf weist, die mit Vertiefungen 10 an der Ober seite der Platte 1 in Eingriff gelangen, wo durch die Tischplatte in der Gebrauchslage gegen Herausziehen nach vorne gesichert ist.
Fig.4 lässt deutliell die Anordnung der Gleitführungen X im Zusammenwirken mit den seitlichen Anschlägen 2 erhennen. 15 sind Befestigungsschrauben für die Lager stütze 3. Auch bei dieser Ausführungsform des Klapptisches kann in gleicher Weise wie bei der Ausführungsform gemäss Fig.1 und 2 die Tischplatte durch einhändige Betätigung aus ihrer Anfangslage 1' in die waagrechte Gebrauchslage 1 und umgekehrt gebracht werden.
In den Fig. 5 bis 7 ist 1 die in ihrer An fangslage lotrecht auf den Zapfen 14 auf- gehän., e Tischplatte. Die in ihrer Lager stütze 3 (Fig.7) befestigten Zapfen oder Aufhängebolzen 14 greifen in Schlitze 2' .der Tischplatte 1 ein, welche zusammen mit dem Zapfen 14 Gleitführungen bilden. 16 bezw.
16' sind um die in der Lagerstütze 3 fest sitzenden Zapfen 17 drehbar gelagerte Plat tenstützen, die in der Anfangsstellung 16' gemäss Fig. 5 zwischen der Tischplatte 1 und & r Wand für die Befestigung des Klapp tisches liegen.
Mit 18 sind in Fig. 5 schraf fiert angedeutete Knaggen bezeichnet, die beiderseits mit den Plattenstützen fest ver- bunden sind.
Fallen die Stützen in die .strich- liiert dargestellte Gebrauchslage vor, so dre hen sich mit ihnen die Knaggen 18 um die Mitte der Zapfen 17, bis sie gegen die Kante 19a eines in ihrer Bahn liegenden Segmentes 19 anschlagen, das mit dem Zapfen 17 fest verbunden ist. 20 ist eine an der Deckplatte 21 drehbar befestigte Deckplatte, 22 ein an der Deckplatte 21 -sitzend-er Anschlag, ,der im:
die Vertiefung 23 der Tischplatte in deren Gebrauchslage eingreift und sie gegen Ver schiebung sichert.
Die Handhabungs- und Wirkungsweise des Klapptisches gemäss Fig. 5 bis 7 ist fol gende: Soll der Klapptisch aus der in Fig. 5 ge- zeichneten Anfangslage in die Gebrauchslage gemäss Fig. 6 gelangen, wird :die lotrecht her abhängende Tischplatte mit einer Hand er fasst und im Sinne .dies Pfeils p in, nie Lage 1" nach oben :geklappt. Dadurch fallen die am untern Ende unterstützenden Plattenstützen 16' nach vorne, indem ;sie in die in der An- fangsl:age ihnen :
gegenüberliegenden Aus sparungen 24 (Fig. 6) der Tischplatte ein- treten. Gleichzeitig gelangt die Deckplatte 20 selbsttätig in die aus Fig. 6 ersichtliche Lage, in der sie die Aussparungen 24 .deckt. Durch Rückstossen der Tischplatte aus .der Lage 1" in Richtung des Pfeils p1 (Fig. 5) und Verschwenken der Tischplatte aus der Lage 1" gemäss Fig. 5 um ihre Auflager stellen 14 im Sinne :des Pfeils A gelangt die Tischplatte in ihre Gebrauchslage gemäss; Fing. 6. Zwecks Zusammenklappen des Klapp tisches wird: die Tischplatte 1 in der Ge brauchslage wieder mit einer Hand erfasst, entgegen der Richtung des.
Pfeils p1 (Fig. 5) nach vorne verschoben und sodann in der Richtung,des Pfeils p2 (Fig. 5) verschwenkt, wobei sie die ausgeschwungenen Plattenstüt zen aus edler Lage 16 im Sinne des Pfeils p3 (Fig.5) verschwenkt und dadurch selbst tätig in ihre Anfangslage zurückbringt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Klapptisch, insbesondere für Eisenbahn- wagen und Spitäler, dessen Tischplatte durch eine kombinierte Klapp- und Verschiebebewe- gung in und ausser Gebrauch gebracht wird, dadurch gekennzeichnet, dass Gleitführungen für .die kombinierte Bewegung .der Tischplatte mit Halteorganen, welche die Platte in der Gebrauchsstellung halten,derart zusammen wirken, dass die Platte bei bloss einhändiger Bedienung in Gebrauch genommen und ver sorgt werden. kann:. UNTERANSPRÜCHE: 1. Klapptisch .nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Gleitführun- gen als- Rinnen von liegender S-Form in :den seitlichen Lagerstützen der Tischplatte vor gesehen sind, die ihrerseits mit einem Zapfen in die Gleitführungen eingreift (Fig. 1, 2). 2.Klapptisch nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Gleitführun- gen (X) durch geradlinig verlaufende Rinnen ,gebildet sind, die in der Tischplatte (1) vor= gesehen .sind, wobei in .diese Rinnen an der Lagerstütze (3) sitzende Anschläge (2) ein greifen (Fig. 3, 4).3. Klapptisch .nach Unteranspruch 2, @dla- ,durch gekennzeichmet"dass: dieTischplatte (1) Vertiefungen (10) aufweist, in die an einem Deckbrett (6) angeordnete Vorsprünge (9) zwecks Sicherung der Platte (1) gegen Ver schiebung eingreifen (Fig. 3, 4).4. Klapptisch nach Patentanspruch, da- .durch gekennzeichnet, dass die Gleitführun- gen (g) in Längsschlitzen (2) der Platte (1) bestehen, in die an der Lagerstütze (3) be festigte Aufhängebolzen (14) eingreifen, an welchen die Platte (1) in ihrer Anfangslage lotrecht aufgehängt ist (Fig. 5-7). 5.Klapptisch nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass zwischen ihrer Befestigungswand und der in der Anfangs!- lage lotrecht aufgehängten Platte (1) um untere Zapfen (17) drehbar gelagerte Plat- tenstützen (16) angeordnet sind, denen in der Plätte (1) befindliche Ausnehmungen (24) gegenüberliegen, so dass bei Aufklappen der Einrichtung die Plattenstützen (16) infolge der Schwere selbsttätig nach vorne aus schwenken und dadurch die Abstützung der Platte (l)in der Gebrauchslage bewirken (Fig. 5, 6). 6. Klapptisch nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass die Platte (1) in der Gebrauchslage selbsttätig durch einen frei einfallenden, auf der Deckplatte (21) befindlichen Anschlag (22) festgestellt ist (Fig. 5).7. Klapptisch nach Unteranspruch 4, da- durch gekennzeichnet, dass an der Deckplatte: (21) eine Kappe (20) drehbar gelagert isst, die in der Gebrauchsstellung der Einrichtung die Ausnehmungen (24) in der Platte (1) deckt, bei zusammengeklappter Einrichtung jedoch lotrecht herabhängt und dadurch den 3lecha.nismtrs nach vorne deckt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DE237905X | 1943-02-12 |
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|---|---|
| CH (1) | CH237905A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE929673C (de) * | 1950-11-23 | 1955-06-30 | Maschf Augsburg Nuernberg Ag | Fenstertisch fuer Eisenbahnwagen |
-
1944
- 1944-01-27 CH CH237905D patent/CH237905A/de unknown
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