CH238579A - Heissgasmotor. - Google Patents

Heissgasmotor.

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Publication number
CH238579A
CH238579A CH238579DA CH238579A CH 238579 A CH238579 A CH 238579A CH 238579D A CH238579D A CH 238579DA CH 238579 A CH238579 A CH 238579A
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CH
Switzerland
Prior art keywords
heat
engine
hot gas
conveying
dependent
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Application number
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English (en)
Inventor
Gloeilampenfabrieken N Philips
Original Assignee
Philips Nv
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Publication date
Application filed by Philips Nv filed Critical Philips Nv
Publication of CH238579A publication Critical patent/CH238579A/de

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02GHOT GAS OR COMBUSTION-PRODUCT POSITIVE-DISPLACEMENT ENGINE PLANTS; USE OF WASTE HEAT OF COMBUSTION ENGINES; NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F02G1/00Hot gas positive-displacement engine plants
    • F02G1/04Hot gas positive-displacement engine plants of closed-cycle type
    • F02G1/043Hot gas positive-displacement engine plants of closed-cycle type the engine being operated by expansion and contraction of a mass of working gas which is heated and cooled in one of a plurality of constantly communicating expansible chambers, e.g. Stirling cycle type engines
    • F02G1/053Component parts or details
    • F02G1/055Heaters or coolers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Heat Treatments In General, Especially Conveying And Cooling (AREA)

Description


  Heissgasmotor.    Bei der     Entwicklung    von     Heissgasmotoren     hat man im allgemeinen -der Art und Weise,  auf welche die Wärme der Energiequelle dem  zu heizenden     IVIotarteil        übertragen    wird,  wenig Aufmerksamkeit     gewidmet.    Bei den  bekannten Heissluftmotoren war es Brauch,  die Verbrennungsgase eines Brenners oder  eines Feuerherdes an den Wänden des zu er  hitzenden Gasraumes entlang     streichen    zu  lassen, wobei dann     sinngemäss        die    von den  Wänden aus diesen Gasen aufgenommene       Wärmemenge    verhältnismässig gering war.  



  Unter einem     "Heissgasmotor"    ist ein Mo  tor mit einem warmen und einem kalten Teil  des Gasraumes zu verstehen, die     miteinander     in Verbindung stehen und bei denen sich das       gasförmige        Arbeitsmittel    wechselweise im  warmen     und:    im kalten Teil     dies    Motors be  findet,     :

  derart,    dass das     warme        Mittel,    wenn es  sich ausdehnt, in die Gelegenheit gesetzt wird,  Arbeit auf einem Kolben oder einem ähn  lichen Organ zu     verrichten.       Es! ist eine bekannte Tatsache, dass der  Nutzeffekt eines Heissgasmotors um so höher  ist, je höher die höchste Temperatur des im  Motor Arbeit liefernden Mittels gewählt  wird.

   Eine höhere Temperatur dieses     Mittels     bringt mit sich,     insbesondere    wenn diese Tem  peratur etwa 400  C     übersteigt,    dass man für  die Wände des zu erhitzenden Gasraumes       temperaturbeständige    Werkstoffe     verwenden     muss, wofür im allgemeinen     legierte    Stahl  arten in Frage kommen.  



  Die Verwendung temperaturbeständiger       Werkstoffe    für die zu erhitzende Wand des  Gasraumes erhöht den     zwischen    den Verbren  nungsgasen, die dieser Wand Wärme abgeben  müssen, und dem Arbeit liefernden     Mittel,     das seine Wärme der Wand entziehen muss,       befindlichen        Wärmeleitwiderstand.    Diese       Steigerung    des     Wärmeleitwiderstandes        beein-          trächtigt    natürlich die     Wärmeübertragung.     



  Die vorliegende     Erfindung    .bezweckt bei  Heissgasmotoren, bei denen die Temperatur im      warmen Raum     beim    normalen Betrieb des  Motors 400 C übersteigt, Mittel zu schaffen,  durch welche der     Wärmewiderstand        zwischen     der     Wärmequelle    für den Motor und dem Ar  beit liefernden Mittel im Motor beträchtlich  herabgesetzt wird.  



  Nach der Erfindung ist dazu in einem  solchen Heissgasmotor, bei dem die Tempe  ratur im warmen Teil des Gasraumes beim  normalen Betrieb des Motors 400  C über  steigt, zwischen der Wärmequelle für den  Motor und der zu erhitzenden Wand des Gas  raumes ein die Wärme beförderndes Mittel       vorhanden,-dem    .die zu befördernde Wärme  von der Wärmequelle durch eine Wand zuge  führt wird und     dass    dabei mindestens     teil-          ,veise    von der Flüssigkeitsphase in die  Dampfphase übergeht und die aufgenommene  Wärme durch die Wand des zu erhitzenden  Gasraumes unter     mindestens    teilweisem     Über-          ,

  gang    von der Dampfphase in die Flüssig  keitsphase dem im Motor Arbeit liefernden  Gas wieder abgibt, wobei die kritische Tem  peratur des die Wärme befördernden Mittels       wenigstens        450     C beträgt.  



  Durch Verwendung eines solchen die  Wärme befördernden     Mittels    wird in erster  Linie der Vorteil erzielt, dass man die physi  kalischen Eigenschaften des die Wärme be  fördernden Mittels im Zusammenhang mit  der Beschaffenheit, dem Aufbau oder der  gleichen des Motors wählen kann. So kann  man bei der Wahl des die Wärme befördern  den Mittels der Tatsache Rechnung tragen,  dass es die Wände des Gasraumes nicht an  greift, ein Übelstand, der sich bei Rauchgas  heizung, wenn die Wandtemperaturen des  Gasraumes hoch liegen, in stärkerem oder ge  ringerem Masse fühlbar macht.

   Wenn man  beim Bau des Motors nicht nur die Arbeits  temperatur im warmen Raum     hoch        wählt,     sondern auch dem Arbeitsdruck einen hohen  Wert erteilt, so ist es vorteilhaft, dieses Mit  tel an der Wand des Gasraumes in eine An  zahl parallel geschalteter Ströme, die durch  Röhren mit geringen Querabmessungen     flies-          sen,    aufzuteilen. Durch Verwendung solcher  Kanäle mit kleinen Querabmessungen können    trotz des hohen Druckes die Wandstärken  dieser Kanäle klein gehalten werden, wodurch  der Wärmewiderstand gering bleibt.  



  Die Wahl eines die Wärme befördernden  Mittels nach der Erfindung, das bei Wärme  aufnahme ganz oder teilweise von der Flüs  sigkeitsphase in die Dampfphase übergeht,  hat den Vorteil, dass man dabei von der auf  genommenen     Verdampfungswärme    und der  gelieferten     Kondensationswärme    Gebrauch  macht, so dass man einer bestimmten Menge  des Mittels eine sehr grosse Wärmemenge  einverleiben kann.

   Letzteres bringt mit sich,  dass im Motor     nach    der Erfindung die ge  samte Oberfläche, über welche die Wärme  zwischen dem die     Wärme    befördernden Mit  tel und der Wand des Gasraume.; ausge  tauscht wird, klein gehalten werden kann,  Das eine und das andere führt zu einer klei  nen     Bemessung    des Motors und mithin zu  einem geringen     Ge -icht    desselben.  



  Nach einer günstigen Ausführungsform  des Motors nach der Erfindung empfiehlt es  sich, das die Wärme     befördernde    Mittel der  art zu wählen, dass der höchst. auftretende       Dampfdruck    des     Mittels    höchstens das Drei  fache des höchsten im Motor auftretenden  Druckes     heträ        @-t.    Hierdurch wird erzielt. dass  die Wände des Erhitzers zwischen dem die       Wärme    befördernden und dem     Arbeit    liefern  den Gas dünn     --emacht     -erden können,     was.     wie oben     ge.a;

  @t.    zu einem niedrigen     Wärme-          widerstand        führt.     



  Es hat     #icli    gezeigt, dass im Motor nach  der     Ei-findniig    als die Wärme     beförderndes     Mittel vorteilhaft 'Metalle oder Metallegie  rungen verwendet werden können. Es kom  men zum     Beispiel    Natrium. Kalium,     Cae-          sium,        Quecksilher,    Zinn und Blei, was ihre       Sclimelzteinperatiiren    anbelangt, in Betracht.  



  Daneben     können    auch Salze, zum Beispiel       Metallsalze    oder Gemische derselben, als die       W,ä        rme    beförderndes Mittel im erfindungsge  mässen Motor zur Verwendung kommen. An  diese Salze wird die Anforderung gestellt,  dass sie sich bei der Arbeitstemperatur des       3totors    nicht     zersetzen.    Beispiele solcher Salze  sind     Metallhalogene,    wie zum Beispiel Zink-           chlorid,        Aluminiumbromid,        gadmiumjodid,          Calciumjodid,        Zinkbromid,    oder Gemische  derselben.  



  Weiter kommen auch Nitrate,     Nitrite          oller    Gemische derselben in Betracht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Heissgasmotor, bei dem die Temperatur im warmen Teil des Gasraumes beim normalen Betrieb des Motors 400 C übersteigt und zwischen .der Wärmequelle für den Motor und der zu erhitzenden Wand des Gasraumes ein die Wärme beförderndes Mittel vorhan den ist, dem die zu befördernde Wärme von der Wärmequelle durch eine Wand zuge- i führt wird und das dabei mindestens teil weise von der Flüssigkeitsphase in die Dampfphase übergeht.
    und die aufgenommene Wärme durch die Wand des zu erhitzenden Gasraumes unter mindestens teilweisem i Übergang von der Dampfphase in die Flüs sigkeitsphase dem im Motor Arbeit liefern den Gas wieder abgibt, wobei die kritische Temperatur des ,die Wärme befördernden Mittels wenigstens 450 C beträgt. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1.
    Heissgasmotor nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der höchstauf tretende Dampfdruck des die Wärme beför- dernden Mittels höchstens des Dreifache des höchsten im Motor auftretenden Druckes be- trägrt. 2. Heissgasmotor nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass als die Wärme beförderndes Mittel Metalle verwendet werden. 3. Heissgasmotor nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass als die Wärme beförderndes Mittel Metallegierungen verwendet werden. 4.
    Heissgasmotor nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass als die Wärme beförderndes Mittel Salze verwendet werden, die sich bei .der Ar beitstemperatur des Motors nicht zersetzen. 5. Heissgasmotor nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass als die Wärme beförderndes Mittei Metallsalze verwendet werden, die sich bei der Arbeitstemperatur des Motors nicht zer setzen. 6. Heissgasmotor nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass als die Wärme beförderndes Mittel Gemische von Metallsalzen verwendet wer den, die sich bei der Arbeitstemperatur des Motors nicht zersetzen.
CH238579D 1941-10-30 1942-10-28 Heissgasmotor. CH238579A (de)

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NL238579X 1941-10-30

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CH238579D CH238579A (de) 1941-10-30 1942-10-28 Heissgasmotor.

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CH (1) CH238579A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE821728C (de) * 1948-10-02 1951-11-19 Richard Schiel Dipl Ing Arbeitsverfahren fuer geschlossene Heissgas-Kolbenmaschinen und Vorrichtung zur Ausuebung des Verfahrens

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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