CH238763A - Verfahren zur Darstellung von Pantothensäure. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung von Pantothensäure.

Info

Publication number
CH238763A
CH238763A CH238763DA CH238763A CH 238763 A CH238763 A CH 238763A CH 238763D A CH238763D A CH 238763DA CH 238763 A CH238763 A CH 238763A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
acid
pantothenic acid
parts
preparation
solution
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
F Hoffmann- Aktiengesellschaft
Original Assignee
Hoffmann La Roche
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hoffmann La Roche filed Critical Hoffmann La Roche
Publication of CH238763A publication Critical patent/CH238763A/de

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C233/00Carboxylic acid amides
    • C07C233/01Carboxylic acid amides having carbon atoms of carboxamide groups bound to hydrogen atoms or to acyclic carbon atoms
    • C07C233/45Carboxylic acid amides having carbon atoms of carboxamide groups bound to hydrogen atoms or to acyclic carbon atoms having the nitrogen atom of at least one of the carboxamide groups bound to a carbon atom of a hydrocarbon radical substituted by carboxyl groups
    • C07C233/46Carboxylic acid amides having carbon atoms of carboxamide groups bound to hydrogen atoms or to acyclic carbon atoms having the nitrogen atom of at least one of the carboxamide groups bound to a carbon atom of a hydrocarbon radical substituted by carboxyl groups with the substituted hydrocarbon radical bound to the nitrogen atom of the carboxamide group by an acyclic carbon atom

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description


  Verfahren zur Darstellung von     Pantothensäur    e.    In der     Pantothensäure    ist ein biologisch  wichtiger     .Stoff    erkannt worden.     ,Sie    wurde  bisher dadurch hergestellt, dass man     a,y-Di-          oxy-ss,ss-dimethyl-buttersäure    öder Abkömm  linge derselben, wie Ester,     Lacton    oder     acety-          liertes    Säurechlorid, mit     ss-Alanin,    seinen Sal  zen oder Estern umsetzt.  



  Wie nun gefunden wurde, kann man zu       Pantothensäure    auch dadurch gelangen,     dass     man auf d     (+)-a,y-Dioxy-Pfss-dimethyl-but-          tersäure-(3',4'-dioxybutyl)-amid    oxydierende  Mittel einwirken lässt, und zwar erhält man  dabei die natürliche d     (+)-Pantothensäure.     Für die Oxydation     kommen    alle Oxydations  mittel, die für die Überführung eines Glykols  in die entsprechende, um ein     C-Atom    ärmere       Carbonsäure    Verwendung finden, in Frage.  Besonders bewährt hat sich als Oxydations  mittel die     Permangansäure    und ihre Salze.

         tberraschenderweise    gelingt es, die     Glykol-          gruppe    am     N-Alkylrest    ohne Beeinträchti  gung des     übrigenMoleküls    zu oxydieren. Dies  war nicht vorauszusehen, um so     weniger,    als  das a,y-Dioxy-ss,ss-dimethyl-buttersäure-(3',4'-         dioxybutyl)-amid    auch andere der Oxydation  zugängliche Alkoholgruppen aufweist.  



       Pantothensäure    kann in Form ihrer Salze  als Arzneimittel Verwendung finden.    <I>Beispiel 1:</I>  117 Gewichtsteile     d(+)-a,y-Dioxy-ss,ss-          dimethyl-buttersäure        -(8',4'-dioxybutyl)-        amid     werden in 2000 Gewichtsteilen     6prozentiger     wässeriger .Schwefelsäure bei 15-20  ver  rührt.     Zu    der Lösung lässt man innert etwa  einer Stunde eine Lösung von 150 Gewichts  teilen     Bariumpermanganat,    gelöst in 5000  Teilen Wasser, unter Rühren zulaufen. Das       Permanganat        wird    allmählich verbraucht.

    Durch äussere Kühlung hält man die     Tem-          perai,-tr    zwischen 15-20 . Nach Beendigung  der Umsetzung wird die Lösung vom Nieder  schlag getrennt und mit Hilfe von Barium  hydroxydlösung vollständig von Schwefel  säure befreit. Die     filtrierte    Barium- und S0,  ionen-freie Lösung der     Pantothensäure    wird  im     Vacuum    auf etwa 1000     Gewichtsteile    ein  geengt und darauf während 2 Stunden mit      55 Gewichtsteilen     Calciumcarbonat    bei 25  bis 30  verrührt.

   Unter     Kohlensäureentw        iek-          lung    bildet sich das wasserlösliche     Calcium-          salz    der     Pantothensäure.    Die filtrierte Lösung       wird    im     Vacuum    zur     Troekne    eingeengt und  der Rückstand in 200     Volumteilen    absolutem  Alkohol gelöst. Durch Hinzufügen von Essig  ester     wird    das     Ca.lciumsalz    gefällt. Eine voll  kommene Reinigung kann beispielsweise  durch Überführung in das     Cinchonidinsalz     erfolgen.

   Zu diesem Zweck wird das     Calcium     aus der wässerigen Lösung mit     Oxalsäure    aus  gefällt, die im     Vacuum    zur Trockne gebrachte       Pantothensäurelösung    in     Methylalkohol    auf  genommen und mit der berechneten Menge       Cinchonidinbase    versetzt. Das     Cinehonidin-          salz    lässt sich aus     lylethyläthylketon        umlösen     und zeigt dann die in Literatur (Berichte der  Deutschen Chemischen Gesellschaft,     Bd,.    74       [1941],    S.218) beschriebenen Eigenschaften,  z.

   B.     [a]    D  =-69  für c =1,2 in Wasser.  



  Aus dem reinen     Cinchonidinsalz    lassen  sich in üblicher Weise verschiedene Salze der       Pantothensäure    in reiner Form gewinnen. An  Stelle des     Cinchonidinsalzes    kann auch zur  Reinigung das     schwerlösliehe        Benzylthiuro-          niumsalz    Verwendung finden.

           Beispiel   <I>2:</I>  23,5 Gewichtsteile d       dimethyl-buttersäure-(3',4'-dioxybutyl)-amid     werden in 50 Raumteilen Wasser gelöst, mit  5 Gewichtsteilen gefälltem     Bariumearbonat     versetzt und hierauf unter Rühren innerhalb  von 2 Stunden eine Lösung von 50 Gewichts  teilen     Bariumpermanganat    in 4000 Raum  teilen Wasser zulaufen gelassen. Man     lässt    bis    zur     Entfärbung    stehen, leitet hierauf Kohlen  dioxyd durch und erwärmt schliesslich kurz  auf     40-45 .    Dann wird filtriert und das Fil  trat im     Vacuum    eingedampft.

   Den Rückstand  löst man in etwa 4 Teilen absolutem Alkohol  und versetzt die erneut filtrierte Lösung mit  der 10fachen Menge Aceton. Die entstandene  Fällung wird     abgenutscht,    mit Aceton ge  waschen und getrocknet. Das so gewonnene  rohe     Barium-d-pantothenat    kann zur Reini  gung in bekannter Weise in andere Salze       übergeführt    werden. Mit     Chininsulfat    oder       Cinehonidinsulfat    werden beispielsweise die  gut kristallisierenden     Alkaloidsalze    erhalten.  



  Verwendet man statt des     Bariumperman-          ganates    37 Gewichtsteile     Calciumpermanga-          nat,    zweckmässig in Gegenwart von etwas       Caleiumearbonat,    so wird in entsprechender  Weise das     Calcium-d-pantothenat    erhalten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Darstellung von Panto- thensäure, dadurch gekennzeichnet, dass man d (-E-) -a,y-Dioxy-ss,ss-dimethyl-buttersäure- (3',4'- dioxybutyl) - amid mit oxydierenden Dlitteln behandelt. UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch, da- dureh gekennzeichnet, dass man als Oxyda tionsmittel Permangansäure verwendet. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, da.ss man als oxydierendes Mittel Bariumper- manganat verwendet.
CH238763D 1943-09-06 1943-09-06 Verfahren zur Darstellung von Pantothensäure. CH238763A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH238763T 1943-09-06

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH238763A true CH238763A (de) 1945-08-15

Family

ID=4460812

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH238763D CH238763A (de) 1943-09-06 1943-09-06 Verfahren zur Darstellung von Pantothensäure.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH238763A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1195754B (de) Verfahren zur Herstellung von Alkalisalzen von Carbonsaeuren durch Oxydation von Aldehyden
CH238763A (de) Verfahren zur Darstellung von Pantothensäure.
DE970133C (de) Verfahren zur Herstellung von N-Acylderivaten der 3, 5-Diamino-2, 4, 6-trijod-benzoesaeure
DE1493618A1 (de) Cumarinderivate und ein Verfahren zu ihrer Herstellung
CH393330A (de) Verfahren zur Herstellung von a-Aminobenzylpenicillinen
DE949471C (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Estern des Yohimbins
DE962256C (de) Verfahren zur Herstellung von Serinen aus Glykokoll und Aldehyden
DE673485C (de) Verfahren zur Darstellung von 1-Ascorbinsaeure
DE875359C (de) Verfahren zur Darstellung von Pantothensaeure
DE1294383B (de) Penicilline und deren Salze sowie Verfahren zu ihrer Herstellung
DE1006415B (de) Verfahren zur Herstellung von p-Nitrobenzaldoxim
DE936592C (de) Verfahren zur Herstellung eines blut- und harnzuckersenkenden Praeparates aus trioxyflavonglukosidhaltigen Pflanzenteilen
DE1443297C3 (de) 20.07.61 USA 125373 5-Amino-2,4,6-trijodisophthalamidsäurederivate Verfahren zu ihrer Herstellung und diese enthaltende Röntgenkontrastmittel Mallinckrodt Chemical Works, St. Louis, Mo. (V.St.A.)
DE944189C (de) Verfahren zur Herstellung von blutgerinnunghemmenden Stoffen
DE928711C (de) Verfahren zur Herstellung von Phthalimidoacetaldehyd bzw. dessen Hydrat
DE275932C (de)
CH322815A (de) Verfahren zur Darstellung von N,N&#39;-(4,4&#39;-Dicarboxy-3,3&#39;-dioxy)-diphenyl-harnstoff und dessen Salzen
DE862010C (de) Verfahren zur Herstellung neuer Derivate des Nicotinsaeureamids
DE641639C (de) Verfahren zur Darstellung von 1-Ascorbinsaeure
AT225705B (de) Verfahren zur Herstellung der neuen N-Methyl-3, 5-diacetylamino-2, 4, 6-trijodbenzoesäure und deren nicht-toxischer Salze
CH229306A (de) Verfahren zur Darstellung von d(+)-Pantothensäure.
DE844294C (de) Verfahren zur Gewinnung von Ketohexonsaeuren und ihren Enollactonen
CH291482A (de) Verfahren zur Herstellung einer aliphatischen, komplexbildenden Diamino-N,N&#39;-tetraessigsäure.
CH344070A (de) Verfahren zur Herstellung von Serinen
CH386408A (de) Verfahren zur Herstellung der Ammoniumsalze von Carbonsäuren