CH239537A - Verfahren zur Herstellung von Vinylestern. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Vinylestern.Info
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Description
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Verfahren <SEP> zur <SEP> Herstclluit? <SEP> t-on <SEP> Vinylestern. Die Ester des Vinylalkohols können he kanntlich durch Überleiten von Acetylen und Carbonsäuredamlif über geeignete. erhitzte. an sich bekannte Katalysatoren. z. B. mit Zinkacetat. imprägnierte Aktivkohle, her gestellt werden. Die Reaktionstemperatur beträgt dabei im allgemeinen ?00-300 .
Um die Bildung von Nebenprodukten. besonders von Ätbylidenverbindungen hintanzuhalten, um die stark esotherm verlaufende Reaktion besser beherrschen zu können und um gleich zeitig die geringe Leistung und Haltbarkeit der Katalysatoren zu verbessern, hat man vorgeschlagen, die Reaktionskompouenteri so rasch über den Katalysator zu treiben, dass sie nur teilweise in Reaktion treten.
Man ar beitet beispielsweise so. dass Acetylen und Essigsäure in ?0- bis 50fachem @berschuss über den Katalysator geleitet werden.
Aus den Rc@:iktionsgiisen wird durch Kühlung das 1'iuylacetat mit der Essigsäure und Neben- Produkten abgetrennt. während die Restgase mit Acetylen und E:sigsiiure ert;:inzt, auf
EMI0001.0036
Reaktionstenipei-;itur <SEP> gebracht <SEP> und <SEP> erneut.
<tb> über <SEP> den <SEP> Katalysator;
cleitet <SEP> werden. <SEP> Die
<tb> Leistung <SEP> des <SEP> hutalysators <SEP> wird <SEP> bei <SEP> dieser
<tb> Arbeitsweise <SEP> mit <SEP> mwa <SEP> 1110 <SEP> g <SEP> je <SEP> Liter <SEP> und
<tb> Stunde <SEP> ancegelic@n. <SEP> Die <SEP> Konzentration <SEP> des
<tb> so <SEP> ; <SEP> ewonuenen <SEP> i'iuylesters <SEP> liegt <SEP> unter <SEP> <B>--)0'</B>
<tb> .
<tb> das <SEP> übrice <SEP> sind <SEP> Carbons;iure <SEP> und <SEP> in <SEP> kleinerer
<tb> Menge <SEP> Nebenprodukte.
<tb>
Es <SEP> wurde <SEP> gefunden. <SEP> dass <SEP> die <SEP> Leistung <SEP> des
<tb> Katalysators <SEP> sieh <SEP> vervielfachen <SEP> und <SEP> die <SEP> Kon zentration <SEP> der <SEP> Vinylverbindung <SEP> auf <SEP> <B>60</B> <SEP> und
<tb> mehr <SEP> Prozent <SEP> brin-en <SEP> lässt, <SEP> wenn <SEP> man <SEP> einen
<tb> Teil <SEP> des <SEP> gebildeten <SEP> Vinylesters <SEP> zusammen
<tb> mit <SEP> nicht <SEP> umgesetzten <SEP> Ausgangsstoffe <SEP> erneut
<tb> über <SEP> den <SEP> Katalysator <SEP> leitet. <SEP> Man <SEP> kann <SEP> dies
<tb> z. <SEP> B.
<SEP> cladurch <SEP> erreichen, <SEP> class <SEP> ein <SEP> Teil <SEP> der <SEP> den
<tb> hatalvsatorrauin <SEP> veranlassenden <SEP> Gase <SEP> ohne
<tb> Abscliciduug <SEP> der <SEP> darin <SEP> eutlialteuen <SEP> VinN-1 verbindung <SEP> erneut <SEP> über <SEP> den <SEP> Katalysator <SEP> ge führt <SEP> wird, <SEP> während <SEP> der <SEP> andere <SEP> Teil <SEP> nach
<tb> ganz <SEP> oder <SEP> teilweisem <SEP> Mutzug <SEP> der <SEP> Vinylver bindung <SEP> wieder <SEP> in <SEP> den <SEP> Katalvsatorrauin <SEP> zu rückkehren <SEP> kann. <SEP> Man <SEP> brauelit <SEP> hierbei <SEP> nur einen verhältnismässig kleinen Anteil des Gasstromes zu kühlen bezw. zu heizen, wäh rend die Hauptmenge der Gase auf Reak tionstemperatur und mit einem Exhaustor in Umlauf gehalten werden kann.
Das Ver hältnis der beiden Gasströme kann man so regeln, dass die Reaktionswärme praktisch den ganzen '\@Tärmebedarf der Anlage deckt. Die Temperatur des Katalysators lässt sich leicht in engen Grenzen halten, was die Lebensdauer des Katalysators sehr günstig beeinflusst.
Folgendes Beispiel der Herstellung von Viny lacetat mit einer Skizze der dazugehöri gen Apparatur erläutert das Verfahren: In der Skizze bedeutet 1 das Katalysator rohr, \3 einen Gaserhitzer, um die Anlage auf Betriebstemperatur zu bringen, 3 einen Exhaustor zum Umwälzen der Gase, 4 und 5 _Wärmeaustauscher. 6 einen Verdampfer für nicht vergaste Carbonsäure. 7 einen Kühler. 8 einen Waschturm für das Ab(,as: <I>a</I> und<I>b</I> sind Drosselklappen für die Einstellung der Gasströme, b. c und e sind Vorrichtungen für die Messung der Gasmengen.
Der Umlauf eines Teils der Reaktionsprodukte wird durch Drosselring des Austrittsventils a be werkstelligt, indem die durch das Ventil a nicht austretenden Reaktionsprodukte durch die Leitung f und durch den Gaserhitzer und den Exhaustor 3 wieder in das Kataly- satorrohr 1 gelangen und von da zum Aus trittsventil a zurückkehren. Der andere Teil der Reaktionsprodukte passiert das Ventil a. dann die @Ä'ärincaustauscher 4 und 5, um schliessend im Kühler 7 das enthaltene Vi- # ii nvlacetat auszuscheiden.
Die nicht konden sierten Gase gelangen dann durch den Wärmeaustauscher 4 wieder in den Kreislauf zurück. Die Essigsäure tritt bei lz in die )Vaschkolonne 8 ein. wo sie die bei g aus tretenden Abgase auswäscht, vereinigt sieh mit dem bei i eintretenden Acetylen. passiert dann den Wärme austauscher 5 lind den Ver dampfer 6 und tritt bei k in den Kreislauf ein.
Der Behälter 1 enthält einen Liter Aktiv kohle. die mit etwa 50 g Zinkacetat imprä- gniert ist. Mit Hilfe des Exhaustor 3 werden 15 m' (20 , 700 inin) Acetylen im Umlauf gehalten. Die Temperatur wird durch den Erhitzer 2 in dem Anlageteil 1-3 auf \l40 gebracht. Dann wird über den 'N#@'aschturm 8, den Wärmeaustauscher 5 und den Verdamp fer 6 mit einer Geschwindigkeit von zirka 330 g je Stunde Essigsäure in den Acety len- strom verdampft.
Durch die iVärmeaus- tauscher 4 und 5 und Kühler 7 lässt man durch entsprechende Stellung der Drossel a zunächst nur zirka 100 Liter strömen, bis das in 7 sich abscheidende Kondensat auf zirka 60ö Vinylacetatgehalt gestiegen ist. Dann wird dieser Gasstrom so gesteigert, dass eine Konzentration von 60-70ö erhalten bleibt, was bei zirka 800 1/Std. der Fall ist.
Die Kondensatnienge beträgt je Stunde etwa 400g und enthält 240-230 g @'inylacetat; der Rest ist im wesentlichen unveränderte Essigsäure, die in das Verfahren zurück kehren kann, rieben unbedeutenden Mengen Acetaldehyd, Aceton und -:#thyli@iendiacetat. Frischacetylen strömt entsprechend dem Ver brauch zu.
Die Abgasmenge hängt im wesentlichen von der Reinheit des Acetylens ab; bei reinem Acetylen kann sie so gering gehalten werden. dass die zulaufende Essig säure genügt, um das darin enthaltene Acety len zu lösen und mit ihr in die Anlage zu rückzubringen. Ist die Reaktion im Gang, wird der Erhitzer ausgeschaltet. Die Tempe ratur des Katalysators wird durch entspre chende Regelung des Verhältnisses der Gas ströme auf ?40-250 gehalten.
Claims (1)
- I' ATE\ TA\ SPRU CIi Verfahren zur Herstellung von Vinyl- estern durch Überleiten von Acetylen und Carbonsäuredampf über erhitzte Katalysato- ren. dadurch gekennzeichnet, dass man einen Teil des gebildeten Vinylesters zusammen mit nicht inngesetzten zlusgaii-"sstoffen er neut über den Katalysator leitet.U\TERANSPRüCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass ein Teil, der den Kataly satorraum verlassenden Gase und Dämpfe ohne Absclieidung des gebildeten Esters erneut über den Katalysator geführt wird, während aus dem andern Teil Vinyl- ester mindestens teilweise ausgeschieden und der verbleibende Teil ebenfalls wieder über den Katalysator geleitet wird. 2.Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der grössere Teil des den Katalysator verlassenden Gasgemisches ohne Abscheidung der Vinylester im.Umlauf gehalten %vird, dem geringeren Teil des Gasgemisches Vinyl- ester entzogen und der verbleibende Teil in den Katalysatorraum zurückzeleitet wird. 3.Verfahren nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und ?, dadurch gekenn zeichnet, dass das Verhältnis der beiden Gas ströme so geregelt wird, dass die Reaktions wärme praktisch den Wärmebedarf des Vor ganges deckt, wobei Massnahmen getroffen werden, um Wärmeverluste zu vermeiden. 4. Verfahren nach. Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und ?, dadurch gekenn zeichnet, dass man durch Regelung des Ver hältnisses der Gasstrisine die Reaktions temperatur zwischen ?10-\e0 hält.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH239537T | 1940-12-27 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH239537A true CH239537A (de) | 1945-10-31 |
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH239537D CH239537A (de) | 1940-12-27 | 1940-12-27 | Verfahren zur Herstellung von Vinylestern. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH239537A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1015789B (de) * | 1953-08-28 | 1957-09-19 | Hoechst Ag | Verfahren zur kontinuierlichen Herstellung von Isopropenylacetat |
| DE1134665B (de) * | 1959-03-25 | 1962-08-16 | Hoechst Ag | Verfahren zur Herstellung von Vinylestern |
-
1940
- 1940-12-27 CH CH239537D patent/CH239537A/de unknown
Cited By (2)
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| DE1015789B (de) * | 1953-08-28 | 1957-09-19 | Hoechst Ag | Verfahren zur kontinuierlichen Herstellung von Isopropenylacetat |
| DE1134665B (de) * | 1959-03-25 | 1962-08-16 | Hoechst Ag | Verfahren zur Herstellung von Vinylestern |
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