CH240724A - Verfahren zur Herstellung von Ascorbinsäure. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Ascorbinsäure.Info
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- C07D307/02—Heterocyclic compounds containing five-membered rings having one oxygen atom as the only ring hetero atom not condensed with other rings
- C07D307/34—Heterocyclic compounds containing five-membered rings having one oxygen atom as the only ring hetero atom not condensed with other rings having two or three double bonds between ring members or between ring members and non-ring members
- C07D307/56—Heterocyclic compounds containing five-membered rings having one oxygen atom as the only ring hetero atom not condensed with other rings having two or three double bonds between ring members or between ring members and non-ring members with hetero atoms or with carbon atoms having three bonds to hetero atoms with at the most one bond to halogen, e.g. ester or nitrile radicals, directly attached to ring carbon atoms
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Description
Verfahren zur Herstellung von Aseorbinsäure. Zur Herstellung von Ascorbinsäure kann man u. a. von 112ethylenätherderivaten der Ketogulonsäure ausgehen. So ist es bekannt, dass die durch Säuren leicht zersetzlichen Derivate der 2-geto-l- gulonsäure durch Erwärmung mit Säure oder sauer reagierenden Stoffen in Ascorbinsäure umgesetzt werden können. Weiter ist es bekannt, dass die 2-Keto-1- gulonsäure an sich bei Erhitzung in mit Koh lensäure gesättigtem Wasser in Ascorbin säure umgesetzt werden kann. Auf diese Weise werden in zwei Stunden bei 100 C 12-149-, der Ketogulonsäure in Ascorbin säure umgesetzt. Dabei wurde nicht weiter als bis 100 C erhitzt und sogar diese Tem peratur wurde insofern nachteilig erachtet, als die geringe Ausbeute der geringen Be ständigkeit der Ascorbinsäure zugeschrieben wurde. In Übereinstimmung mit dieser Auf fassung wurde in der diesbezüglichen Ver öffentlichung von T. Reichstein und A. Grüs- ner (Helvetica Chimica Acta [1934], Seiten 315, 325) denn auch empfohlen, die Erhit zung nach nicht allzu langer Zeit zu unter brechen, die gebildete Ascorbinsäure zu iso lieren und die zurückgewonnene Ketogulon- säure wieder in gleicher Weise umzusetzen. Überraschenderweise stellte sich nun her aus, dass man bei Anwesenheit von Wasser eine sehr befriedigende Umsetzung von Bis- methylenäthern der Keto-gulonsäure zu Ascorbinsäure erzielen kann, wenn man bei einer Temperatur von mindestens 120 C, vor zugsweise 140 C, oder höher arbeitet. Gegenstand des vorliegenden Patentes ist ein Verfahren zur Herstellung von Ascorbin säure, welches dadurch gekennzeichnet ist, dass man einen Bismethylenäther der Keto- gulonsäure in wässrigem Medium auf eine Temperatur von mindestens 120 C erhitzt. Es ist dabei nicht erforderlich, das Was ser vorher mit Kohlensäure zu sättigen, da die Reaktion, wie sich zeigte, ebenso gut ver- läuft, wenn man mit ausgekochtem Wasser arbeitet. Es ist vorteilhaft, die Luft vollstän dig oder im wesentlichen auszuschliessen. Man kann auch katalytisch wirkende Stoffe, wie anorganische oder organische Säu ren, oder aber sauer oder neutral reagierende Salze organischer oder anorganischer Art, zu setzen. Auch können dem wässrigen Medium katalytisch arbeitende Metalle, wie Fe, Mn, Ni, Co, Zn, Mg, zugesetzt werden. Das erfindungsgemässe Verfahren bietet Vorteile: Die für die\ Umsetzung erforderliche Ap paratur ist sehr einfach, indem man in einem einzigen Arbeitsgang die Umsetzung der be treffenden Verbindungen herbeiführen kann. Auch braucht man keine Säure hinzuzufügen, wodurch die Wahl des Materials, für die Um setzungsapparatur sehr erleichtert wird. Von besonderer Bedeutung ist weiter die, wie Ver suche ergaben, hohe Ausbeute, welche 60 und mehr der Theorie betragen kann. Es ist fernerhin nicht erforderlich, das Ausgangs produkt in Wasser zu lösen; man kann ein fach das Ausgangsprodukt in Wasser sus pendieren und das Ganze in einem abge schlossenen Raum auf die erwünschte Tem peratur bringen. Es ist vorteilhaft, die Re aktion kontinuierlich durchzuführen. Man kann dabei z. B. in einer Säule eine gegebe nenfalls vorerhitzte wässrige Lösung oder Suspension eines der betreffenden Ausgangs produkte herabfliessen lassen und von unten her überhitzten Dampf hineinblasen. Durch geeignete Wahl der Temperaturen hat man es dabei in der Hand, die Konzentration der aus dem Turm fliessenden Lösung von Ascorbin- säure zu regeln. Auch kann man gemäss einem Kaskadensystem arbeiten. <I>Beispiel:</I> Eine Suspension von 100 g Diacetonketo- gulonsäurehydrat in 1 Liter Wasser ergab nach einer Erhitzung von 30 Minuten auf 140 C eine Ausbeute an Ascorbinsäure von 53 %. Bei einer Erhitzung von einer Stunde in 2 Liter ausgekochtem Wasser betrug die Ausbeute gut 60 % der Theorie. Bei Erhit zung ohne Wasserzusatz, wobei also lediglich das Hydratwasser vorhanden war, betrug die Umsetzung nach 30 Minuten 33/2o.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Ascorbin säure, dadurch gekennzeichnet, da.ss man einen Bismethylenäther der $etogulonsäure in wässrigem Medium auf eine Temperatur von mindestens 120 C erhitzt. UNTERANSPRACHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man bei Tempera turen oberhalb 140 C erhitzt. 2. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Reaktion kon tinuierlich durchgeführt wird. 3. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Umsetzung in Gegenwart von Katalysatoren durchgeführt wird.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| NL240725X | 1941-12-01 | ||
| NL240724X | 1941-12-01 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH240724A true CH240724A (de) | 1946-01-15 |
Family
ID=32965037
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH240724D CH240724A (de) | 1941-12-01 | 1942-11-30 | Verfahren zur Herstellung von Ascorbinsäure. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH240724A (de) |
-
1942
- 1942-11-30 CH CH240724D patent/CH240724A/de unknown
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