CH240723A - Verfahren zur Herstellung von Ascorbinsäure. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Ascorbinsäure.Info
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- C07D307/34—Heterocyclic compounds containing five-membered rings having one oxygen atom as the only ring hetero atom not condensed with other rings having two or three double bonds between ring members or between ring members and non-ring members
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Description
Verfahren zur Herstellung von Ascorbinsäure. Zur Herstellung von Äscorbinsäure kann man u. a. von Estern von Ketogulonsäure aus gehen. So ist es bekannt, dass man die Ester der 2-Keto-l-gulonsäure durch Behandlung mit alkalischen Stoffen und nachherige Neutra lisation mit Säure oder Entfernung der Ba sen durch Destillation in Ascorbinsäure um setzen kann. Auch können die durch Säuren leicht zersetzlichen Derivate der 2-geto-l- gulonsäure durch Erwärmung mit Säure oder sauer reagierenden Stoffen in Ascorbinsäure umgesetzt werden. Weiter ist es bekannt, dass die 2-Keto-1- gulonsäure an sich bei Erhitzung in mit Koh lensäure gesättigtem Wasser in Ascorbin säure umgesetzt werden kann. Auf diese Weise werden in zwei Stunden bei 100 C 12-14% der getogulonsäure in Ascorbin säure umgesetzt. Dabei wurde nicht weiter als bis 100 C erhitzt und sogar diese Tem peratur wurde insofern nachteilig erachtet, als die geringe Ausbeute der geringen Be- ständigkeit der Ascorbinsäure zugeschrieben wurde. In Übereinstimmung mit dieser Auf fassung wurde in der diesbezüglichen Ver öffentlichung von T. Reichstein und A. Grüs- ner (Helvetica Chimica Acta [1934], Seite 315, 325) denn auch empfohlen, die Erhit zung nach nicht allzulanger Zeit zu unter brechen, die gebildete Ascorbinsäure zu iso lieren und die zurückgewonnene Ketogulon- säure wieder in gleicher Weise umzusetzen. Überraschenderweise stellte sich nun her aus, dass man bei Anwesenheit von Wasser eine sehr befriedigende Umsetzung von Estern der Ketogulonsäure zu Ascorbinsäure erzie len kann, wenn man bei einer Temperatur von mindestens ungefähr 120 C, vorzugs weise 140 C oder höher, arbeitet. Gegenstand des vorliegenden Patentes ist ein Verfahren zur Herstellung von Ascorbin säure, welches dadurch gekennzeichnet ist, dass man einen Ester der getogulorisäure in wässrigem Medium auf eine Temperatur von mindestens 120' C erhitzt. Es ist dabei nicht erforderlich, das Was ser vorher mit Kohlensäure zu sättigen, da die Reaktion, wie sich zeigte, ebenso gut ver läuft, wenn man mit ausgekochtem Wasser arbeitet. Es ist vorteilhaft, die Luft vollstän dig oder im wesentlichen auszuschliessen. Man kann auch katalytisch wirkende Stoffe, wie anorganische oder organische Säuren, oder aber sauer oder neutral reagie rende Salze organischer oder anorganischer Art, zusetzen. Auch können dem wässrigen Medium katalytisch wirkende Metalle, wie Fe, Mn, Ni, Co, Zn, Mg, zugesetzt werden. Das erfindungsgemässe Verfahren bietet Vorteile: Die für die Umsetzung erforderliche Ap paratur ist sehr einfach, indem man in einem einzigen Arbeitsgang die ganze Umsetzung der betreffenden Verbindungen herbeiführen kann. Auch braucht man keine- Säure hinzu zufügen, wodurch die Wahl des Materials für die Umsetzungsapparatur sehr erleichtert wird. Von besonderer Bedeutung ist weiter die, wie Versuche ergaben, hohe Ausbeute, ,velehe 60 % und mehr der Theorie betragen kann. Es ist fernerhin nicht erforderlich, das Ausgangsprodukt in. Wasser zu lösen; man kann einfach das Ausgangsprodukt in Was ser suspendieren und das Ganze in einem ab geschlossenen Raum auf die erwünschte Tem peratur bringen. Es ist vorteilhaft, die Reak tion kontinuierlich durchzuführen. Man kann dabei z. B. in einer Säule eine gegebenenfalls vorerhitzte wässrige Lösung oder Suspension eines Esters der 2-Keto-l-gulonsäure herab fliessen lassen und von unten her überhitzten Dampf hineinlassen. Durch eine geeignete Wahl der Temperaturen hat man es dabei in der Hand, die Konzentration der aus dem Turm fliessenden Lösung von Ascorbinsäure zu regeln. Auch kann man gemäss einem Kas- kadensystem arbeiten. <I>Beispiel:</I> 100 g ketogulonsaurer Methylester wur den in 1 Liter Wasser gelöst, in einem Auto klaven während 30 Minuten auf 140 C er hitzt. Es wurde eine Ausbeute an Ascorbin säure von ungefähr 60 %o' erhalten.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Ascorbin säure, dadurch gekennzeichnet, dass man einen Ester der Ketogulonsäure in wässrigem Medium auf eine Temperatur von mindestens 120' C erhitzt. UNTERANSPRüCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man auf Tempe raturen oberhalb 140' C erhitzt. 2. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Reaktion kon tinuierlich durchgeführt wird. 3. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man die Umset zung in Gegenwart von Katalysatoren durch führt.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| NL240725X | 1941-12-01 | ||
| NL240723X | 1941-12-01 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH240723A true CH240723A (de) | 1946-01-15 |
Family
ID=32965036
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH240723D CH240723A (de) | 1941-12-01 | 1942-11-30 | Verfahren zur Herstellung von Ascorbinsäure. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH240723A (de) |
-
1942
- 1942-11-30 CH CH240723D patent/CH240723A/de unknown
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