CH241821A - Verfahren zur Herstellung eines neuen Amidderivates. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines neuen Amidderivates.

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CH241821A
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stearic acid
formaldehyde
amide derivative
amide
methylolamide
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Aktiengesellschaft Ciba
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Ciba Geigy
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  Verfahren zur Herstellung eines neuen     Amidderivates.       Es wurde     gefunden,    dass man zu einem  neuen     Amidderivat    gelangt,     wenn    man etwa  1     Mol    technisches     Stearinsäureamid,    etwa  1 Mal Formaldehyd und etwa     '/3        Mol        Tri-          äthanolamin    aufeinander     einwirken    lässt. .  



  Die Umsetzung wird     vorteilhaft    in der       Wärme,    z. B. bei 100-140 , vorgenommen,  zweckmässig unter Zusatz von die Reaktion       beschleunigenden    Stoffen, beispielsweise in       Gegenwart    von     Alkalicarbonaten,    wie     Na-          triumcarbonat.     



  Als Stoffe, die die     Reaktion        befördern,     können auch     konzentrierte    wasserlösliche  organische Säuren, wie Eisessig oder Amei  sensäure, dienen. Es ist zweckmässig, das       Amid    erst     mit    Formaldehyd in     bekannter     Weise     zum        N-Methylolamid    umzusetzen und  anschliessend     Triäthanolamin    auf das     N-Me-          thylolamid    einwirken zu lassen.  



  Das Acetat des neuen     Amidderivates,    eine  annähernd     feste    Masse, wird     von,    heissem  Wasser zu einer .opaleszierenden Lösung  aufgenommen. Es     kann,    als     Textilhilfsstoff,       z. B. als     Weichmachungsmittel    für     Viskose-          kuns@tsei:de,    verwendet werden.  



  <I>Beispiel:</I>       Technisches        Stearinsäureamid    wird in be  kannter     Weise    mit     Paraförmaldehyd    ins       Stearinsäure    - N -     methylolamid        übergeführt.     Man erhitzt 30 Teile     Stearinsäure-N-methylol-          amid    aus     technischer        Stearinsäure,    5,5 Teile       Triäthanolamin    und 15 Teile wasserfreies       Natriumcarbonat    unter Rühren     während     3     Stunden    auf 108-112 .

   Der flüssige An  teil des     Umsetzungsgutes    wird darauf heiss  vom festen     Natriumcarbonat    abgetrennt. Man  vermischt 5 Teile des so erhaltenen Konden  sationsproduktes     mit    0,8 Teilen Eisessig und       verdünnt    mit kaltem Wasser auf 10 Teile.  Die so     erhaltene    Paste ist sehr wirksam als       Weichmaohungsmittel.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines neuen Amidderivates, dadurch gekennzeichnet, dass man etwa 1 Mvl technisches Stearinsäure- amid, etwa 1 Mol Formaldehyd und etwa "/3 Mol Träätbanolamin aufeinander einwir ken lässt. Das Acetat des neuen Amidderivates, eine annähernd feste Masse,
    wird von heissem Wasser zu einer opaleszierenden Lösung auf genommen. Es kann als Textilhilfsstoff, z. B. als Weicbmachungsmittel für Viskosekunst- seide, verwendet werden. UNTERANSPRüCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Umsetzung bei 100-120 vorgenommen wird. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man das tech nische Stearinsäüreamid mit Formaldehyd zum N-Methylolamid umsetzt und anschlie ssend Triäthanolamin auf das N-Methylol- amid bei 100-140 einwirken lässt. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass man die Umsetzung des aus technischem Stearinsäureamid und Formaldehyd vorge bildeten N-Methylolamids mit Triäthanol- amin in Gegenwart eines Alkalicarbonates bei 100-140 vornimmt.
CH241821D 1943-04-08 1943-04-22 Verfahren zur Herstellung eines neuen Amidderivates. CH241821A (de)

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