CH242098A - Druckgasschalter. - Google Patents
Druckgasschalter.Info
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Classifications
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- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H33/00—High-tension or heavy-current switches with arc-extinguishing or arc-preventing means
- H01H33/70—Switches with separate means for directing, obtaining, or increasing flow of arc-extinguishing fluid
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Description
Druckgasschalter. Das Hauptpatent bezieht sich auf einen Druckgasschalter mit Löschung des Ab schaltlichtbogens durch strömendes Druck gas, welches während dem Abschaltvorgang durch die Strahldüse eines Ejektors in der Strahlrichtung desselben in einen Stauraum geblasen wird. Das von der Fangdüse dieses Ejektors abgewendete Ende des Stauraumes ist dabei in die .Saugöffnung desselben Ejek- tors, zurückgeführt.
Die vorliegende Erfindung befasst sich mit einer Weiterentwicklung des Druckgas schalters nach dem Patentanspruch des Hauptpatentes und besteht darin, dass die Druckgasleitung in die Strahldüse des Ejek- tors. mündet, dass an die Fangdüse des Ejek- tors sich die Schaltkammer anschliesst, in welcher die Trennung der Kontakte erfolgt, und der Abströmkanal aus der Schaltkammer in die Saugöffnung des Ejektors zurückge führt ist, das Gänze derart,
dass die Schalt kammer einen Teil des in sich zurückgeführ ten ,Stauraumes bildet. Bei dem in der Zeichnung schematisch dargestellten Ausführungsbeispiel @ der vor liegenden Erfindung wird das Druckgas durch das Isolierrohr 15 zugeführt, welches im untern Schalterpol 1 endet. In diesem Schalterpol ist die, ;Strahldüse 6 des Ejek- tors angebracht. Die Fangdüse 7 befindet sich am Ende eines die Schaltkammer be grenzenden Isolierrohres 3.
Die Achse des Ejektors fällt mit der Achse der Schalt- kammer zusammen und de Saugöffnung 12 des Ejektors ist ringförmig. Der Kontakt 5 der Schaltkammer kann sowohl ein fester wie auch ein beweglicher Kontakt sein. Wird der Kontakt 5 wie im dargestellten Beispiel dazu benützt, nach erfolgter Abschaltung die Spannungsisolation in der Schaltkammer zu übernehmen, so wird er vorzugsweise so an geordnet, dass er den Ejektor durchdringt.
Beim dargestellten Schalter wird der Kon takt 5 mittels einer in der Achse des Ejek- tors angeordneten Kontaktführung 29 geführt. welche mittels Rippen<B>27</B> am Schalterpol 1 befestigt ist. Die Rippen 27 können gleich zeitig noch zur Führung oder Halterung für den die Fangdüse 7 bildenden Teil verwendet werden. Der Kontakt 5 wird zweckmässig als Stift- oder Klotzkontakt ausgebildet. Das andere Ende der Schaltkammer wird durch den Hohlkontakt 26 gebildet, der mit den Rippen<B>2'O</B> in der Mitte des Schalterpols 4 gehalten wird.
Dieser Hohlkontakt 26 besteht mit Vorteil aus einem .Schnellkontakt 31, der durch das, Druckgas in die Stellung 31' ge bracht wird und nach erfolgter Abschaltung durch die Wirkung der Feder 32 selbsttätig wieder in die Schliessstellung zurückkehrt, sobald der Druck in der :Schaltkammer ent sprechend abgenommen hat.
Das Isolierrohr 30 umgibt zur Erzielung eines Ringraumes mit Abstand das die Schaltkammer begren zende Isolierrohr $ und dient gleichzeitig für die Distanzierung und Abstützung des obern Schalterpols 4 vom untern Schalterpol 1.
Die ser Ringraum verbindet den Raum innerhalb der Haube 10 mit der ringförmigen Saug öffnung 15 des Ejektors. Bei geöffneten Kon takten 5, 31 ist also ein Stauraum vorhanden, der, angefangen bei der Fangdüse 7, die Schaltkammer, den Abströmkanal im Schnell kontakt 31, den Raum in der Haube 10, den Ringraum zwischen den Rohren 3, 30 und die Saugöffnung 12 des Ejektors enthält.
In die sem in sich zurückgeführten Stauraum läuft das durch die :Strahldüse 6 eingeblasene Druckgas in der Richtung der ausgezogenen Pfeile um, bis der Stauraum gänzlich gefüllt ist.
Bei einem die Schaltkammer enthalten den Stauraum ist es besonders bei höheren Abschaltleistungen erforderlich, noch einen Gaskühler mit hoher Wärmekapazität ein zubauen. Ferner muss dieser Gaskühler einen geringen Strömungswiderstand besitzen, da mit die Zirkulation der Gase im Stauraum nicht wesentlich beeinträchtigt wird. Dieser Gaskühler wird zweckmässig, in der Strö mungsrichtung des Druckgases während der Füllung des, Stauraumes gesehen, zwischen den Abströmkanal der Schaltkammer und die Saugöffnung 12 des Ejektors eingebaut.
Besteht der Abströmkanal der Schaltkammer aus einem Hohlkontakt, so wird der Gasküh ler vorzugsweise unmittelbar an diesen Hohl kontakt angeschlossen. Bei dem in der Zeich nung angegebenen Ausführungsbeispiel wird dementsprechend der Gaskühler in der Haube 10 angeordnet. Um einen geringen ,Strömungs- widerstand und eine hohe Wärmekapazität zu erhalten, werden sich in der Strömungs richtung des Druckgases erstreckende Metall platten in geringem Abstand voneinander vorgesehen.
Da in der Haube 10 der Druck gasstrom radial nach aussen umgelenkt wird, können die Metallplatten ebenfalls radial an geordnet werden. Ebenso können die Rip pen 28 zum Teil als Gaskühler mitbenützt werden. Diese Anordnung des Gaskühlers verhindert eine Beschädigung der Isolier- zylinder 3, 30 durch die heissen Schaltgase und bewirkt vor allem, dass das durch die Fangdüse 7 in die Schaltkammer wieder ein strömende Druckgas entionisiert ist und eine genügend gieringe Temperatur besitzt. Die Entlüftungsöffnung für den Stau raum ist in der Zeichnung nicht angegeben.
Sie kann beispielsweise in der Haube 10 angebracht werden. Die Entlüftung erfolg vorzugsweise durch eine in der Druckgas leitung, das heisst vor der Strahldüse 6 des Ejektors angebrachte Öffnung, die sich zweckmässig auf Erdpotential befindet und unmittelbar nach dem Druckgassteuerventil angeordnet ist. Mittels eines zusätzlichen Schiebers, der mit dem Druckgassteuerventil zusammengebaut sein kann, wird diese Ent lüftungsöffnung jeweils dann abgeschlossen, wenn das Druckgassteuerventil geöffnet ist.
Bei geschlossenem Druckgassteuerventil wird jedoch die Entlüftungsöffnung freigegeben. An Stelle einer solchen mit Zusatzschieber gesteuerten Entlüftungsvorrichtung kann auch ein weiterer Ejektor in der Druckgas leitung unmittelbar nach dem Druckgas steuerventil vorgesehen sein. Die Saug öffnung dieses weiteren Ejektors ist mit der freien Atmosphäre verbunden, während seine Strahldüse auf der Seite der Druckgasquelle und ,seine Fangdüse auf der .Seite der Schalt kammer in die Druckgasleitung eingebaut ist.
Bei geöffnetem Druckgassteuerventil ver hindert die Ejektorwirkung einen Austritt von Druckgas in die freie Atmosphäre wäh rend der Füllung des Stauraumes. Die Ent leerung der Druckgasleitung erfolgt dann bei geschlossenem Druckgassteuerventil in um gekehrter Richtung und entgegen der Saug richtung dieses weiteren Ejektors, durch des sen Saugöffnung.
In beiden beschriebenen Vorrichtungen .strömt somit bei der Entlee rung des Stauraumes das Druckgas in der Richtung der gestrichelten Pfeile durch das Isolierrohr 15 abwärts, um durch die auf Erdpotential befindliche Entlüftungsöffnung in die freie Atmosphäre überzutreten.
Die Schaltkammer entleert sich hierbei in der Richtung der gestrichelten Pfeile durch die Fangdüse 7 -und die Strahldüse 6 des der Schaltkammer zugeordneten Ejektors. Fer ner entleert sich der Ringraum zwischen den Isolierrohren 3, 30 über die Saugöffnung 12 und die Strahldüse 6 ebenfalls in der Rich tung der gestrichelten Pfeile in das Isolier- rohr 15. Der Raum innerhalb der Haube 10 entleert sich bei geschlossenen Kontakten 5, 31 vollständig über den Ringraum zwischen den Isolierrohren 3, 30' und bei geöffneten Kontakten 5, 31 (Stellungen 5', 31') teil weise über den Ringraum und teilweise durch die Schaltkammer.
Die Entleerung des gesamten Stauraumes kann infolgedessen ganz unabhängig@davon, ob die Kontakte 5, 31 geöffnet oder ge schlossen sind, ausserordentlich rasch erfol gen. Das ist besonders für Schalter, welche mit Einrichtungen für die selbsttätige Kurz schlussfort- und -abschaltung versehen ;sind, von grosser Bedeutung, da der Schalter nach einer erstmalig erfolgten Abschaltung und Wiedereinschaltung in Bruchteilen einer Se kunde wieder bereit ist, von neuem abzu schalten, sofern bei der erstmaligen Abschal tung der Kurzschluss nicht fortgeschaltet werden konnte.
Die beschriebene Bauart des in sich zu rückgeführten Stauraumes, bei welchem die Schaltkammer einen Teil desselben bildet, erlaubt, sehr geringe Bauhöhen des Schälters zu erzielen. Die üblicherweise ziemlich hohen, auf den obern Schalterpol aufgesetzten Zy linder für den Stauraum fallen hier weg, da der Raum innerhalb der Haube 10 nur so bemessen werden muss, dass das aus dem Hohlkontakt 31 ausströmende Druckgas ohne grosse Verluste an kinetischer Energie in die entgegengesetzte Strömungsrichtung um gelenkt wird. Diese Bauart ist daher be sonders für Schalter mit mehreren in Reihe liegenden Unterbrechungsstellen geeignet.
Sofern ein besonderer Spannungstrenner vor gesehen ist, kann der Stift- oder Klotzkon- takt 5 feststehend oder ebenfalls mittels einer Feder als, Schnellkontakt ausgebildet sein. Der Aufbau des Ejektors 6, 7, 12 wird dem entsprechend einfacher. Es ist jedoch vorzu ziehen, den Stift- oder Klotzkontakt 5 selbst für die Spannungsisolation zu verwenden, um einen zusätzlichen Spannungstrenner zu ersparen.
Der dadurch bedingte grössere Hub des Kontaktes, 5 bis zur gestrichelten Stel lung 5' lässt sich baulich gut erreichen, wenn der Kontakt 5, wie dies bereits in der Zeich nung angegeben ist, den Ejektor axial durch dringt: Die Antriebsvorrichtung für den be weglichen Kontakt 5 liegt dann ausserhalb des Stauraumes, so dass dieser leicht nach Strömungskurven bemessen werden kann. Bei dem in der Zeichnung dargestellten Ausfüh rungsbeispiel ist diese Antriebsvorrichtung für den beweglichen Kontakt 5 jedoch aus Gründen der Übersichtlichkeit nicht einge tragen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Druckgasschalter mit Löschung des Ab schaltlichtbogens durch strömendes Druck gas, welches während dem Abschaltvorgang durch die 'Strahldüse eines Ejektors in der Strahlrichtung desselben in einen Stauraum geblasen wird, wobei das von der Fangdüse dieses.Ejektors abgewendete Ende des Stau raumes in die Saugöffnung desselben Ejek- tors zurückgeführt ist, dadurch gekenuzeieh- net, dass die Druckgasleitung in die Strahl- düse des Ejektors mündet, dass an die Fang düse des Ejektors sich die Schaltkammer an schliesst, in welcher die Trennung der Kon-, takte erfolgt,und der Abströmkanal aus der Schaltkammer in die .Saugöffnung des Ejek- tors zurückgeführt ist, das Ganze derart, dass die Schaltkammer einen Teil des in sich zu- rückgeführten Stauraumes bildet.UNTERANSPRü CHE 1. Druckgasschalter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Strahldüse und dieFangdüse des Ejektors auf der Seite des einen Kontaktes der Schaltkammer angeord net sind und der andere Kontakt der Schalt kammer ein Hohlkontakt ist, dessen Ab- strömöffnung mittels eines Isolierrohres an die Saugöffnung des Ejektors angeschlossen ist._ 2!. Druckgasschalter nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Achse des Ejektors mit der Achse der Schaltkam mer zusammenfällt und dass das an die Ab- strömöffnung des, Hohlkontaktes angeschlos sene Isolierrohr das die Schaltkammer be grenzende Isolierrohr mit Abstand umgibt.3,. Druckgasschalter nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Hohl kontakt ein Düsenschnellkontakt ist, der nach erfolgter Abschaltung selbsttätig wieder in die Schliessstellung zurückkehrt. 4. Druckgasschalter nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Kontakt, auf dessen .Seite sich der Ejektor in der Schaltkammer befindet, als Stiftkontakt aus geführt ist.5. Druckgasschalter nach den Unteran sprüchen 2 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass der ,Stiftkontakt ein beweglicher Kon takt ist, der den Ejektor durchdringt und in seiner Ausschaltstellung die Spannungsisola tion in der Schaltkammer übernimmt. 6. Druckgasschalter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in dem in sich zurückgeführten Stauraum ein Gaskühler vorgesehen ist.7. Druckgasschalter nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Gasküh ler, in der - Strömungsrichtung des Druck gases, während der Füllung des .Stauraumes gesehen, zwischen den Abströmkanal der Schaltkammer und die Saugöffnung des Ejektors gelegt ist. B. Druckgasschalter nach Unteranspruch 7, mit einem Hohlkontakt in der Schaltkam mer, dadurch gekennzeichnet, dass der Gas kühler sich unmittelbar an den Abströmka- nal des Hohlkontaktes anschliesst.9. Druckgasschalter nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Gasküh ler aus in der Strömungsrichtung des Druck- g ases sich erstreckenden Metallplatten be steht.
Applications Claiming Priority (2)
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