CH242096A - Druckgasschalter. - Google Patents

Druckgasschalter.

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CH242096A
CH242096A CH242096DA CH242096A CH 242096 A CH242096 A CH 242096A CH 242096D A CH242096D A CH 242096DA CH 242096 A CH242096 A CH 242096A
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CH
Switzerland
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compressed gas
ejector
storage space
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gas supply
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Inventor
Oerlikon Maschinenfabrik
Original Assignee
Oerlikon Maschf
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H33/00High-tension or heavy-current switches with arc-extinguishing or arc-preventing means
    • H01H33/70Switches with separate means for directing, obtaining, or increasing flow of arc-extinguishing fluid

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  • Circuit Breakers (AREA)

Description


      Druekgassehalter.       Das     Hauptpatent    bezieht sich auf     einen          Druckgasschalter    mit Löschung - des Ab  schaltlichtbogens     durch    strömendes Druck  gas, welches während dem     Abschaltvorgang     durch die Strahldüse     eines        Ejektors    in der  Strahlrichtung desselben     in    einen Stauraum  geblasen wird.

   Dabei ist das von der Fang  düse dieses     Ejektors    abgewendete Ende des  Stauraumes     in    die Saugöffnung desselben       Ejektors        zurückgeführt.     



  Die vorliegende Erfindung bezieht sich  auf eine     Weiterentwicklung    des Druckgas  schalters nach dem     Patentanspruch    des  Hauptpatentes und besteht darin, dass mit  der freien Atmosphäre verbundene Entlüf  tungsöffnungen in der zur     Schaltkammer     führenden     Druckgaszuführungsleitung    ange  bracht     sind,        und    zwar derart, dass sie, in der  Strömungsrichtung des Druckgases während  der Füllung des, Stauraumes gesehen, vor der  Strahldüse des     Ejektors    liegen.  



  Bei dem in der Zeichnung schematisch  dargestellten Ausführungsbeispiel der vor  liegenden Erfindung     ist    das Druckgassteuer-         ventil    17     unmittelbar    auf dem Druckgas  behälter 18 aufgebaut. In der gestrichelt  eingetragenen     Offenstellung    des Ventils 17  strömt das Druckgas durch die     Öffnungen     19 im Ventilzylinder 210 in die Druckgas  leitung 21, welche über ein Isolierrohr 16 in  den untern .Schalterpol 1 mündet. Der     untere     Schalterpol 1 stützt sich auf einem Isolier  zylinder 15 ab, der die     Antriebsvorrichtung     für den beweglichen Kontakt 5 enthalten  kann.

   Die Schaltkammer wird durch den Iso  lierzylinder 3 begrenzt, auf den der obere  Schalterpol 4 aufgebaut ist. Oberhalb des  Schalterpols 4 befindet sich der den Stau  raum begrenzende Metallzylinder 11, der an  seinem     obern    Ende durch die Haube 10 ab  geschlossen     ist.    An der letzteren     ist        ein    wei  terer     Metallzylinder    8 befestigt, der     hauben-          seitig    grosse Öffnungen oder Aussparungen  22 besitzt.

   An seinem von der Haube 10       abgewendeten    Ende     ist    der     Metallzylinder     nach innen eingebogen und formt die Fang  düse 7 eines     Ejektors,    dessen Strahldüse 6  aus, dem     massiven    Schalterpol 4 herausge-      arbeitet ist. Die Saugöffnung 12 dieses     Ejek-          tors    steht     mit    dem Ringraum zwischen den  Zylindern 8, 11 in Verbindung.  



  Bewegt sich während einer     Abschaltung     der Kontakt 5 gegen die gestrichelt     einge-          zeichnete    Endlage, so strömt das Druckgas  bei geöffnetem     D:ruckgassteuerventil    17 in  der Richtung der ausgezogenen Pfeile aus  der Schaltkammer durch den Hohlkontakt 4  und die Strahldüse 6 des     Ejektors    in den       Stauraum.    Die     Druckgasströmung    setzt sich  durch die Fangdüse 7 fort,

   um nach Durch  laufen des Zylinders 8 an der Haube 10' um  gelenkt zu     .vTerde-.    Der     Druckgasstrom    pas  siert die Öffnungen 22 und gelangt durch  den Ringraum     zwischen    den Zylindern 8, 11  wieder nach unten in den Schalterpol 4. Dort  wird er nochmals     umgelenkt    und     durch    die  Saugöffnung 12 gelangt er von neuem durch  die Fangdüse 7 in den Zylinder B. Diese Zir  kulation bleibt bei geöffnetem Druckgas  steuerventil 17 .so lange vorhanden, bis, der  Stauraum gefüllt ist und durch die Strahl  düse 6 kein Druckgas mehr aus der Schalt  kammer nachfliesst..  



  Der     Stauraum:    besitzt nun zweckmässig  ausser seiner durch die     Strahldüse    6     gebil-          deten    Eintrittsöffnung keine     weiteren        Üff-          nimgen,    durch     welche    sich der     gefüllte    Stau  raum entleeren könnte.

   Die     E'ntlüftungs-          öffnungen    für die     E\utleerung    des Stauraumes  werden     zweckmässig    nur in der -     Drueligas-          zuführungsletung    21     angebracht-    In der       Zeichnung    sind sie mit 23 bezeichnet     und     werden durch ein     Absperrorgan    so lange ge  schlossen, als das     Druckgassteuerventil    1<B>7</B>  geöffnet ist.

   Vorzugsweise wird zu diesem  Zweck der bewegliche Teil des.     Druckgas-          steuerventils    mit dem     beweglichen    Teil des.  Absperrorgans zusammengebaut, wie dies in       d\er    Zeichnung bereits angegeben ist. Der  obere     Teil    des     Zylinders    20 dient gleichzeitig  als     Absperrorgan:    und verdeckt die Öffnungen       23,    wenn das     Druckgassteuerventil    17 die     ge-          striefelte    Lage einnimmt.

   Wird das Druck  gassteuerventil geschlossen, dann kommen  die     Öffnungen    24 im Ventilzylinder 20 in       Übereinstimmung        mit        den.    EutJ;üftuu,säff-         nungen    23 und der Stauraum, die Schaltkam  mer, sowie die     Druckgaszuführungsleitung     entleeren sich in der Richtung der gestri  chelten Pfeile in die freie Atmosphäre. Ins  besondere     erfolgt    hierbei die Entleerung des  Stauraumes entgegen seiner Strahlrichtung  durch die     Strahldüse    6 des     Ejektors.     



  Der Vorzug der beschriebenen Einrich  tung ist, dass mit einfachen Mitteln der  Druck in der     Schaltkammer    nach der Lö  schung des     Abschaltlichtbogens    so lange er  halten bleibt, als das     Druckgassteuerventil     geöffnet ist, und zwar ohne dass ein Gasver  lust stattfindet. Die     Überschlagsspannung     zwischen den Kontakten 5, 4 kann deshalb  während langen Zeitabschnitten durch den  Druck in der Schaltkammer künstlich er  höht werden.

   Insbesondere für Schalter mit  gesondertem     Spannungstrenner    ist dies von  Bedeutung; sowie bei Einrichtungen mit       selbsttätiger        Kurzschlussfortschaltung.    Bei  der Verwendung eines üblichen Stauraumes:  der bekannten Bauart ohne     Ejektor    ist der  Aufwand zur Erzielung dieser Wirkung       wesentlich    grösser.

   Vor allem kann die     Ent-          lüftungsöffnung    für den Stauraum nicht in  der     Druckgaszuführungsleitung    angebracht  werden,<B>da,</B> die während' dem     Abschaltvor-          gang    entstandenen     Metalldämpfe    eine Ver  schmutzung der Isolierteile der     Schaltkarn-          mer    und der     Druclkgaszuführungsleitung    her  vorrufen, welche die Isolation des Schalters  gefährdet.

   Man war daher gezwungen, die  mit der freien Atmosphäre verbundenen     Ent-          lüftungsöffnungen    unmittelbar, am :Stauraum  selbst     anzubringen    und mittels     eines    auf  Spannung befindlichen zusätzlichen Absperr  schiebers, zu .schliessen, solange das Druck  gassteuerventil geöffnet war. Die erforderli  chen     .Steuereinrichtungen    für diese Schieber  sind     natürlich    kostspielig und teilweise auch  sehr     ve,@vickelt    in ihrem Aufbau.

   Insbeson  dere bei Schaltern mit     Mehrfachunterbre-          ,    fällt der     durch,    diese Schieber hervor  <B>c</B>     'hun,.     



  gerufene Mehraufwand sehr     ins    Gewicht, da  jeder Stauraum ,einen besonderen Schieber  für seine Entlüftungsöffnung haben musste       uucl    ausserdem noch weitere     Massnahmen-    ex-           forderlich    sind, welche eine gleichzeitige Ent  leerung der Stauräume     sicherstellen.     



  Bei der Anwendung der über einen     Ejek-          tor    in sich zurückgeführten .Stauräume mit  Umwälzung der eingeblasenen Schaltgase  werden hingegen die aus der Schaltkammer       kommenden    Metalldämpfe wegen der Um  wälzung rasch     entionisiert,        ausgeschleudert     und vorwiegend an den     Umlenkstellen    des  Stauraumes niedergeschlagen.

   Die Schalt  gase können ohne     Bedenken    aus dem Stau  raum über die Schaltkammer und die Druck  gaszuführungsleitung in die freie Atmosphäre  übergeführt werden, ohne dass eine Ver  schmutzung der Isolierteile zu befürchten     ist.     Es ist infolgedessen möglich, die Entlüf  tungsöffnung an einer Stelle mit     Erdpoten-          tial    anzubringen und den Absperrschieber  für diese Entlüftungsöffnung mit dem       Druckgas.steuerventil    zusammenzubauen, wie  dies     in    der Zeichnung angegeben ist. Bei.

    Schaltern mit Mehrfachunterbrechung unter  Verwendung mehrerer in sich zurückgeführ  ter Stauräume kann dann eine gemeinsame  Entlüftungsöffnung in dem zu den Unter  brechungsstellen führenden     gemeinsamen    Teil  der Druckgasleitung angebracht werden, so  dass für sämtliche Unterbrechungsstellen nur  noch der mit dem     Druckgassteuerventil    zu  sammengebaute Schieber erforderlich ist.  Alle     Hilfssteuereinrichtungen    für solche       Schieber    fallen in diesem Falle weg und die  gleichzeitige Entleerung der Stauräume ist  ohne zusätzliche Massnahmen sichergestellt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Druckgassehalter mit Löschung des Ab schaltlichtbogens durch strömendes Druckgas, welches, während dem Abschaltvorgang durch die. Strahldüse eines Ejektors in der,Strahlrich- tung desselben in einen Stauraum geblasen wird, wobei das von der Fangdüse dieses Ejektors abgewendete Ende des Stauraume in die Saugöffnung desselben Ejektors zu rückgeführt ist, dadurch gekennzeichnet,
    dass mit der freien Atmosphäre verbundene Ent lüftungsöffnungen in der zur Schaltkammer fiihrenden Druckgaszuführungsleitung ange bracht sind, und zwar derart, dass sie, in der Strömungsrichtung des Druckgases während der Füllung des .Stauraumes gesehen, vor der Strahldüse des Ejektors liegen.
    UNTERANSPRüCHE 1. Druckgasschalter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Stauraum ausser der durch die Strahldüse gebildeten Eintrittsöffnung keine weiteren Öffnungen besitzt, so dass er sich ausschliesslich entgegen der Strahlrichtung durch die Strahldüse des Ejektors, in die Drückgaszuführungsleitung und von dieser durch die in ihr angebrach ten Entlüftungsöffnungen in die freie Atmo sphäre entleert.
    2. Druckgasschalter nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die in der Druck gaszuführungsleitung angebrachten Entlüf tungsöffnungen mittels eines Absperrorganes geschlossen werden, solange das Druckgas steuerventil geöffnet ist und Druckgas aus dem Druckgasbehälter in die Druckgaszu- führungsleitung fliesst. d. Druckgasschalter nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der beweg liche Teil des Druckgassteuerventils mit dem beweglichen Teil des Absperrorganes zusam mengebaut ist.
    4. Druckgasschalter nach Unteranspruch 1, mit Mehrfachunterbrechung und mehreren in sich zugeführten Stauräumen, gekennzeichnet durch gemeinsame Entlüftungsöffnungen für diese Stauräume in dem zu den Unterbre chungsstellen führenden gemeinsamen Teil der Druckgaszuführungsleitung.
CH242096D 1944-11-06 1944-11-20 Druckgasschalter. CH242096A (de)

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CH242096T 1944-11-20

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