CH242955A - Elektrische Signalübertragungsanlage. - Google Patents

Elektrische Signalübertragungsanlage.

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CH242955A
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tubes
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Ag Standard Telephon Und Radio
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Standard Telephon & Radio Ag
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    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L25/00Baseband systems
    • H04L25/02Details ; arrangements for supplying electrical power along data transmission lines
    • H04L25/026Arrangements for coupling transmitters, receivers or transceivers to transmission lines; Line drivers

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  • Generation Of Surge Voltage And Current (AREA)

Description


  Elektrische     Signalübertragungsanlage.     <B>C</B>    Die Erfindung betrifft eine Anlage zur  Übertragung von elektrischen, aus mindestens  <B>je</B> einem     Impfils    bestehenden Signalen längs  einer Leitung, mit einer zum Empfangen und  Reproduzieren dieser durch Modulation eines       '9,'echselstromes    gebildeten Signalimpulse ein  gerichteten Empfangsvorrichtung.  



  Es ist bisher bei     Wechselstromimpuls-          einpfangsvorriehtungen    üblich gewesen,     ent-          zn     weder den gleichgerichteten, mit Impuls  zeichen modulierten Wechselstrom über ein  geeignetes Filter und einen Transformator  direkt einem     Impulswiedergaberelais    zuzu  führen oder den     Wecliselstrom    über einen  zweckmässigen     Transfo=ator    dem Gitter  einer Vakuumröhre mit geheizter Kathode  aufzudrücken, in deren Anodenstromkreis das       Impulswiedergaberelais    eingeschaltet ist.  



  In beiden Fällen zeigen sich jedoch ge  wisse Nachteile, die durch die vorliegende  <B>EI</B>     rfindung    beseitigt werden     sollefi.     



       el     
EMI0001.0015     
  
    Die <SEP> Anlage <SEP> nach <SEP> der <SEP> Erfindung <SEP> kenn-       einen nichtlinearen Widerstand, zwei mit  kalter Kathode arbeitende Röhren und ein       Rela's    in solcher     Anordnun-    aufweist,     dass     die ankommenden     Si",nalimpulse    das     ab-          %vechslungsweise    Zünden der beiden Röhren       bewirken,--und    zwar derart,

       dass    am Anfang  eines eintreffenden Signalimpulses die erste  Röhre gezündet wird und w     ährend        de#        Signal-          impulsdauer    brennt, während am Impulsende  die erste Röhre gelöscht und die zweite, wäh  rend der Impulsdauer gelöschte Röhre gezün  det -wird, wodurch das     Ärbeiten    des genann  ten Relais entsprechend den empfangenen  Signalimpulsen, mit denen der ankommende  Wechselstrom moduliert ist,     f)-Psteuert    wird.  



  Nachstehend sind einige beispielsweise  Ausführungsformen des     Erfindungsgegen-          stand#es,    die in der beiliegenden     Zeichnuno-          ##cheinatisch        dar(,estellt    sind, näher be  schrieben.  



       In    der Zeichnung zeigt  
EMI0001.0036     
  
    die <SEP> Für. <SEP> <B>1</B> <SEP> ein <SEP> Ausführungsbeispiel, <SEP> wel-         die     Fig.    2 und<B>3</B> zeigen verschiedene Aus  führungsbeispiele der     Signalempfangsvor-          richtung,    von denen jedes seine besonderen  Vorteile besitzt;

    die     Fig.    4 zeigt Mittel zur     Impulsentzer-          runo-    und  die     Fig.   <B>5</B> den vollständigen Stromkreis  einer Vorrichtung für eine     Fernmeld-eanlage     zum Empfangen von     Nummernscheiben-          impulsen    zwecks Herstellung von Verbin  dungen.  



  In     Fig.   <B>1</B> endigt die ankommende Lei  tung in einem Transformator T, dessen Se  kundärwicklung s mit einem Stromkreis ver  bunden ist, der die Kondensatoren<B>C,</B> und     C.-,     die Widerstände r,     r-.,        ra    und r4 sowie ein       Potentiometer    P, ein     Impulswiedergaberelais          Ä'-#r    und zwei Röhren L, und     L#    mit kalter  Kathode aufweist.

   Die Wirkungsweise dieser  Anordnung ist aus dem Folgenden ersichtlich:  Die Röhren mit kalter Kathode sind an  sich bekannter Art und benötigen eine beson  dere Spannung     T"-,    zur Zündung der zwischen  den beiden Elektroden e, und     e.#    liegenden  Steuerstrecke, während zur Zündung der  zwischen der Anode<B>A</B> und einer der beiden  Elektroden e, und<U>e.</U> liegenden Hauptstrecke  eine wesentlich höhere     Zündspannung    I,     be-          nöligt    -wird.

   Sobald einmal die Steuerstrecke  gezündet ist, genügt jedoch eine     Brennspan-          nun,y    die bedeutend niedriger ist als     Vy.     um einen Stromdurchgang in der Haupt  strecke aufrechtzuerhalten. Im folgenden ist  die Elektrode<U>e.</U> als Kathode und die Elek  trode e, als Steuerelektrode verwendet.  



  Aus der     Fig.   <B>1</B> ist ersichtlich,     dass    die  Elektroden e, und<U>e..</U> der Röhre L, mit zwei  Stellen<B>A</B> und B des     Potentiometers    P ver  bunden sind. Die Spannungsdifferenz     zwi-          sehen    den Stellen<I>A</I> und B ist kleiner als die       Zündspannung   <B>1'.,</B> der Steuerstrecke, so     dass     die Röhre L, im Ruhezustand der Anord  nung gelöscht ist.  



  Ferner ist ersichtlich,     dass    die Elektroden  e, und<U>e..</U> der Röhre<U>L.,</U> mit den Stellen<B>A</B>  und<B>C</B> des     Potentiometers    verbunden sind. Die  Spannungsdifferenz zwischen den Stellen A  und<B>C</B> ist grösser als die Zündspannung     T'-.'     <B>Z,</B> C    der     Steuerstreche,    so     dass    die Röhre L.-. sich  gewöhnlich im Brennzustand befindet, -wie  dies durch die Schraffierung der Röhre in  der     Zeichnun    dargestellt ist.  



  Zum Verständnis der     Arbeits-,veise    der  beiden Röhren soll nachstehend die Wirkung  eines ankommenden     )Ärechselstromes    unter  der Annahme,     da3    die Anodenstromkreise  offen seien, untersucht werden.  



  <B>.</B> Es sei angenommen,     dass    die erste Halb  welle, die im Transformator ankommt, eine  solche Richtung besitze,     dass    die in der     Se-          kundärwichl-Ling    des Transformators T indu  zierte Spannung in positivem Sinne wirkt,       -,vie    dies durch den ausgezogen gezeichneten  Pfeil angedeutet ist, das heisst     dass    die indu  zierte Spannung die     Vorspannung    zwischen  <B>A</B> und B unterstützt.

   Die Anordnung ist  derart,     dass    die Summe der beiden Spannun  gen grösser ist als die     Zündspannung        _V#,    der  Steuerstrecke, so     dass    die Röhre L, zündet.  



  Während der umgekehrten (oder     nega-          liven)        Halb-,velle    kann die Röhre gelöscht  werden oder im Brennzustand bleiben. Dies  hängt vom Wert der     Vorspannung    ab sowie  von der Grösse der induzierten Spannung, der  Zeitkonstante des Stromkreises und der Fre  quenz des Wechselstromes.  



  Bei niedriger Frequenz und kleiner Zeit  konstante wird die, Röhre gelöscht und, wie  oben erläutert, bei der nächsten positiven  Halbwelle     wiedei    gezündet.  



  Bei höheren Frequenzen, einer grösseren  Zeitkonstante und einer     Vorspannung,    die  über der Brennspannung der Steuerstrecke  liegt. kann die Röhre L, auch während der  negativen Halbwelle brennen.  



  Für die 'Arbeitsweise der Anordnung  spielt es, wie dies weiter unten erläutert ist,  keine Rolle, ob die     Steuerstreeke#    der Röhre  L, während des Signalimpulses sich dauernd  im Brennzustand befindet oder nicht.  



  Während einer     ne-,ativen    Halbwelle     be-          el     sitzt die in der     Sekundärwieklung    des     Trans-          forinators   <B>l'</B> induzierte Spannung die durch  den     (,estrielielt        unzeiebneten    Pfeil angegebene  Richtung.

   Diese Spannung verursacht einen       Stromfluss    im     folo,enden    Stromkreis:     Sekun-          L'              därwicklung    s des Transformators T, Wider  stand r, der zum Kondensator<B>C,</B> parallel       Olesehaltet    ist, und Gleichrichter<B>B.</B> Dadurch  wird zwischen den Klemmen des     )Viderstan-          (tes        )-,    eine Spannungsdifferenz geschaffen,  welche der normalen     Vorspannung,    die an  den Stellen<B>A</B> und<B>C</B> abgenommen wird, ent  gegenwirkt und von solcher Höhe ist,

       dass    die  resultierende Spannung zwischen den Elek  troden ei und e, der Röhre<U>L.</U> unter der  Brennspannung der Steuerstrecke fällt. Die  Röhre<U>L.</U> wird daher gelöscht.  



  Infolge der Wirkung des Kondensators       C,    fällt die     Ge-,enspannung    an den     Klemmen-          t'     des Widerstandes r, während der positiven  Halbwelle des Signalstromes nicht auf Null,  so     dass    die Röhre L, gelöscht bleibt, solange  der Signalimpuls vorhanden ist.  



  Es soll nun nachstehend die     Arbeits-,veise     der Röhren bei geschlossenen Anodenstrom  kreisen beschrieben werden.  



  Im Ruhezustand befindet sich die Röhre  <U>L.,</U> im Brennzustand, und es fliesst ein Strom  über den Widerstand r, in Reihe mit der  Anode<B>A</B> der Röhre L2. Der Kondensator<B>C,</B>  wird geladen, die Stelle<B>D</B> geerdet -und die  Stelle<B>E</B> auf eine Spannung     --Ty,    von     sol-          chein    Wert gebracht-,     dass    der Spannungs  abfall über der Röhre<U>L.</U> zwischen ihrer  Anode     -.I    und Kathode     e#    mit- der     Brennspan-          nuin,

      Y der     Hauptsfrecke    der Röhre     über-          einslimmt.        (        YK        gleich        konstante        Spannung).     



  Sobald die positive     Halbwelhe    des Signal  stromes angelegt wird, zündet die Röhre L,  und sie brennt während der positiven Halb  welle, so     dass    über die Anode     -J    der Röhre L,  und das Relais     Sr    ein Strom fliesst. Das Re  lais     Sr    spricht an und schliesst seinen Arbeits  kontakt.

   Das Potential des Punktes<B>D</B> wird  jetzt plötzlich auf einen solchen Wert     -T'i#'          erliiedrigt,        dass    die Brennspannung<B>V7'</B> der  Hauptstrecke- der Röhre L, zwischen ihre  Anode<B>A</B> und Kathode<U>e.,</U> angelegt wird;  dieser Spannungsabfall ergibt die Entladung  des Kondensators     C2.    Der     Entladungsstrom     en  
EMI0003.0040     
  
    erhöht <SEP> den <SEP> Spannungsabfall <SEP> im <SEP> Widerstand            Hauptstreeke    fällt, so     dass    der Strom in der  Hauptstrecke     züi    fliessen aufhört.  



  Während der nachfolgenden ersten     ne-a-          tiven    Halbwelle wird die Steuerstrecke der  Röhre     L.,    wie früher erläutert, ebenfalls ge  löscht, wobei die Röhre     L#    bis zum     Schluss     des Signalimpulses gelöscht bleibt.  



  Die Hauptstrecke der Röhre L, bleibt im  Brennzustand, und das Relais<B>S)-</B> bleibt eben  falls bis an das Ende des     S12nalim-Pulses          errect.    Der Kondensator<B>C._</B> wird nun in um  gekehrtem Sinne aufgeladen,     "vobei    die Stelle  <B>E</B> an Erde liegt, während die Stelle<B>D</B> die  Spannung     -T-1.#'    aufweist.  



  Am Ende des Signalimpulses     versellwin-          det    die Gegenspannung an den Klemmen des  Widerstandes r, und die Röhre L, zündet  wiederum. Sobald der Anodenstrom der  Röhre<U>L.</U> fliesst. wird die     Spannuu,(1"    an der  Stelle<B>E</B> auf den Wert     -T-K    erniedrigt, wo  durch der Kondensator<B>C,</B> sich in     entgegen-          vesetztem    Sinne entlädt. Die Stromerhöhung  in der Wicklung des Relais     Sr    bewirkt einen  Spannungsabfall an der Anode<B>A</B> der Röhre  L" wodurch diese Röhre gelöscht -wird.

   Das  Relais     Sr    -wird     aberregt,    und die Anordnung  befindet sich nun wieder im ursprünglichen  Ruhezustand.  



  Aus der vorangehenden Beschreibung ist  ersichtlich,     dass    ein Impuls, der aus einer ge  wissen Anzahl von Perioden eines Wechsel  stromes besteht, das abwechslungsweise Zün  den und Löschen der beiden Röhren und die  Erregung des Relais     Sr    während der ganzen  Dauer des     Sio-nalimpulses    bewirkt.  



  Jeder nachfolgende Impuls wird in genau       Olleieher    Weise empfangen, wie dies voran  gehend beschrieben worden ist.  



  Wenn daher der ankommende Wechsel  strom, welcher den Trägerstrom bildet, eine  Anzahl Male unterbrochen     (bezw.    moduliert)  ist, dann wird die Zahl der     Unterbrechun-          ,--en        (bezw.    die     Modulierfrequenz),    die das zu  übermittelnde     Si--nal    kennzeichnet, durch       el     das     Impulswiedergaberelais        Sr    reproduziert.       el     
EMI0003.0076     
  
    Die <SEP> Anordnung <SEP> nach <SEP> der <SEP> Fig. <SEP> 2 <SEP> unter-         äussern Elektrode     11    versehen ist.

   Dadurch  wird eine     --ewisse    Vereinfachung erzielt,  indem nun nur noch eine     Vorspannung    be  nötigt wird.  



  Es ist bekannt,     dass    die äussere Elektrode  zur Regulierung der     Zündspannung    der       Ytauptstreche    der Röhre dient, während die  entsprechende     Brennspannung    nicht,     beein-          t'          flusst    wird. Die Anordnung nach     Fig.   <B>29</B> ist  derart,     dass    die Ankunft der ersten positiven  Halbwelle in der Elektrode H die Haupt  strecke der Röhre L, zum Zünden bringt.  



  .Mit Ausnahme dieser Änderung arbeitet  die Anordnung nach     Fig.   <B>2</B> in genau gleicher  'Weise wie die Anordnung nach     Fig.   <B>1.</B>  



  en  Die beiden oben erwähnten Anordnungen  leiden jedoch unter einer Unvollkommenheit  indem die Wiedergabe der empfangenen Im  pulse einer schwachen Verzerrung unter  worfen sein kann. Dies ist darauf zurückzu  führen,     dass    das Zünden der Röhre-     L,.    (und  die Erregung des Relais     Sr)    nur dann statt  findet, wenn die in der Sekundärwicklung  des Transformators T induzierte Spannung  einen zum voraus bestimmten Wert und eine       zum    voraus bestimmte     Riehtun-    erreicht.

   Im  Prinzip ist daher zwischen der Ankunft des  Signalimpulses Lind der Erregung des Relais       '#r        ein        veränderlicher        Zeita        bs        eh        nitt        vorlian-          den.    In der Praxis benachteiligt diese kleine  Verzerrung die     Arbeits-weise   <B>-</B> der Anlage  nicht. vorausgesetzt,     dass    die Frequenz des  benützten Wechselstromes über einem be  stimmten Wert, beispielsweise<B>100-150</B>     Ilz,     liegt.  



  Die beiden beschriebenen Anordnungen  <B>Z,</B>  ".eben ferner     Anlass    zu einer     -e-wissen    Ver  zerrung, und zwar infolge der Verzögerung  beim     Wiederzünden    der Röhre     L.#    nach dem  Verschwinden des Signalimpulses.  



  Diese Verzögerung, die durch die gra  duelle Entladung des Kondensators<B>C,</B> ver  ursacht wird, ist konstant und kann ohne  Schwierigkeiten durch Änderung der Ein  stellung des     Impulswiedergaberelais        Sr,    durch  welche dieses Relais beim Ansprechen leicht       verzö"-ert    wird, kompensiert werden.  



       ZD       Die     Fig.   <B>3</B> zeigt eine Anordnung, in     wel-          eher    die Signalimpulse ohne Verzerrung  wiedergegeben werden. Dies wird durch die  folgende Massnahme erreicht:  a) Mittels eines     Vollweggleichrichters     wird an der Steuerelektrode e, der Röhre L,  <B>jede</B> Halbwelle des     Wechselstronisignals    ver  wendet.  



  <B>b)</B> Die unvermeidliche Verzögerung beim       Wiederzünden    der Röhre L, am Ende des  Impulses wird durch eine entsprechende     Ver-          beim    Zünden der Röhre L, bei     Be#,          ginn    des Impulses kompensiert.<B>-</B>  <B>e)</B> Die     anodische    Verzerrung wird durch  Einführung eines polarisierten Relais mit  zwei     _N,\Ticklungen    verhindert, wobei<B>je</B> eine  Wicklung in jedem der Anodenstromkreise       ZD          iegt.     Aus     Fig.   <B>3</B> ist ersichtlich,

       dass    die Sekun  därwicklung des Transformators     T    in zwei       Wieklungen    aufgeteilt ist, von<U>denen</U> jede  mit einem Vollweg     leichrichter   <B>B,</B>     bezw.        B2          t#g     verbunden ist. Die     Aus-an-sklemmen   <B>1</B> und  dieser Gleichrichter sind mit den     Vorspan-          nungen    der Steuerelektroden e, der beiden  Röhren in Reihe geschaltet.  



  Die beiden Kathoden<U>e.></U> sind mit dem  negativen Pol der Batterie verbunden.  



  Die     Vorspannungen    sind in gleicher  Weise eingestellt, wie dies für die     Fig.   <B>1.</B>     be-          worden    ist, das heisst -während der       1bwesenheit    des Signals ist die Röhre L,  gelöscht, während sieh die Röhre     L#    im       Brennziistand    befindet.

   Der Kondensator     C.     verhindert,     dass    die gleichgerichtete     indl-l-          zierte    Spannung zwischen den Klemmen<B>1</B>  und 2 des     Gleichrieliters        R.#    den W,     ert    Null  erreichen kann. Auf diese Weise wird     ire-          wälirleistet,        dass    die Röhre L2 nicht zündet-.       solan-e    der     Signalinipuls    andauert.

   Weiter       bcwirkt    der     j.-,'-oildens.ilor    ('21     dass    das     Wieder-          zünden    der Röhre<U>L.,</U> am Ende eines jeden       Signilimpulses        v(-rzöwert    wird.  



  Diese Verzögerung wird durch künstliches       Be-,virker.    einer Verzögerung des     Zündvor-          franges    in der Röhre L, zu Beginn eines  jeden     Impulzses    kompensiert.     Für    diesen       Zweek    ist ein Kondensator     C,    vorgesehen.

       So-          t'         bald ein Impuls ankommt wird der Konden  sator<B>C,1</B> in Reihe zum     )Viderstand        ra    gela  den, wodurch erreicht -wird,     dass    die indu  zierte     -leich    'gerichtete Spannungskomponente  <B>E</B>     trode    e, der Röhre L, ihren vollen  an der     lek     'Wert nur verzögert erreicht. Der Kondensa  tor     C:;    ist ein veränderlicher Kondensator,  wodurch die Einstellung der Einrichtung er  leichtert wird.  



  Der Kondensator<B>C</B> dient zum gleichen  Zweck. wie dies für den Kondensator<B>C,</B> der  Anordnung nach     Fig.   <B>1</B> erläutert worden ist,  das heisst seine abwechselnde Ladung und Ent  ladung bewirkt das Löschen der Röhre L,  am Ende des Impulses und das Löschen der  Röhre     L"    am Anfang des nachfolgenden  Impulses.  



  Je eine     -Wieklang    des polarisierten Relais       Si-    ist in dem Anodenstromkreis der Röhre L,       -bezw.    der Röhre<U>L.</U>     einceschaltet.'Diese        An-          ordnune,    dient dazu, eventuelle Verzerrungen       i.rifol-,e    der für die Erregung dieses Relais  benötigten Zeit zu eliminieren.  



  Die     Fig.    4 zeigt eine weitere Ausbildung  der Anodenstromkreise für die Anordnung  nach     Fig.   <B>3,</B> wobei zur Impulsentzerrung ein       kÜnstliches    Verzerrungsmittel in die Anoden  stromkreise eingeführt ist. 'Wie aus der     Fig.    4       Lrsio#tlich    ist, sind zwei -Widerstände     r,    und       )-#;    in Reihe zu den     Wicklungen    des Relais     Sr     geschaltet, während in Brücke zu den zwei  nach dem Relais,     Sr    führenden Anodenleitern  ein     hochohmige#s        Potentiometer    P, geschaltet  ist.

   Der     Gleitkonfakt    des     Potentiometers    ist  über einen Widerstand     r,-    mit Erde verbunden.  



  Mit diesem     Impulsentzerrer,    bestehend  aus dem     Potentiometer    P, und dem     'X,#Tider-          stand   <B>2-7,</B> kann der     W\ert    des durch jede Wick  lung des Relais     Si-    fliessenden Anodenstromes  verändert werden, wodurch auch die für die       Erre-iino,    und die     Aberregung    des Relais     er-          forderlielle    Zeit verändert wird.

   Durch diese  einfache     Anordnun'.    kann das Impulsverhält  nis der durch das Relais     Sr        wiedero-eoebenen     Impulse innerhalb     irgendweleher    gewünsch  ten Grenzen verändert werden.    Fernmeldeanlage zur Herstellung von Ver  bindungen, beispielsweise eine     Telephon-          anlage,    wobei die Anordnung als     Nummern-          scheibenempfangsvorrichtung    ausgebildet ist.

         L,        zn    C  Die ankommende Leitung endigt in der Pri  märwicklung eines Transformators     T,    welche  in Reihe mit einem Kondensator<B>C,</B> und einer       Selbstinduktivität    I, in Reihe geschaltet und  mit diesen Elementen auf die     Signalfrequenz     abgestimmt ist.

   Um die Belastung der Signal  leitung durch die     Induktanz    der     Primär-          wichlung    des Transformators herabzusetzen,  ist die Sekundärwicklung des Transformators  in     Nebenschluss    zu einem Kondensator     ('.-,        #"e-          legt,    der so bemessen ist,     dass    Resonanz er  halten wird.  



  Die beiden Röhren L, Lind<U>L.,</U> sind ähnlich  geschaltet, wie dies in der Anordnung nach       Fig.   <B>1</B> gezeigt ist, und weisen an den beiden  Steuerelektroden e, verschiedene     Vorspan-          nungen    auf. Um bessere Arbeitsgrenzen zu  erhalten, werden die verschiedenen     Vorspan-          nungen    mittels einer dritten Röhre     L    mit  kalter Kathode stabilisiert. Die Arbeitsweise  einer solchen Röhre als Stabilisator ist an  sich bekannt und braucht daher nicht näher  erläutert     züi    werden.

   Es genügt zu erwähnen,       dass    die Spannungsdifferenz zwischen den  Stellen<B>A</B> und<B>C</B> der Brennspannung der  Hauptstrecke entspricht, die grösser als die       Zündspannung    der Steuerstrecke der Röhre       L.,    ist, während die Spannungsdifferenz zwi  schen den Stellen B und<B>C</B> der     Brennspan-          nung    der Steuerstrecke entspricht und dem  entsprechend kleiner ist als die Zündspan  nung der Steuerstrecke.  



  Im Ruhezustand befindet sich daher, vor  ausgesetzt,     dass    das Relais     Hi-    erregt ist, die  Röhre<U>L.,</U> im Brennzustand, während die  Röhre L,     )-elöscht    ist.  



  Aus der     Fig.   <B>5</B> ist ersichtlich,     (lass        der     n  Kathodenstromkreis der Röhre<U>L.</U> im Ruhe  zustand der Einrichtung nicht geschlossen ist.  C  Dies um zu vermeiden,     dass    die Röhre<U>L.,</U> sieh  dauernd im     Brennzustand    befindet. Beim  
EMI0005.0083     
  
    Empfan- <SEP> eines <SEP> Signalimpulses <SEP> zündet <SEP> die         werden erregt, wobei der     Katliodenstromkreis     der Röhre     L#    geschlossen wird.

   Das Relais       Hr    ist ein langsam abfallendes Relais und  bleibt während des Empfanges der zum glei  chen Signal     (bezw.    zur gleichen Ziffer) ge  hörenden Impulse erregt.  



  Die     Vorspannung    an der Elektrode e, der  Röhre L, ist über einen sehr hohen Wider  stand<U>r.</U> angelegt, so     dass    für mehrere Impuls  empfangseinrichtungen eine gemeinsame     Sta-          C    C<B>In</B>       bilisatorröhre    L verwendet werden kann.  Die Anoden A der Röhren L, und     L,    sind  in Reihe mit den Widerständen r, und     ?-"    mit  dem     Impulswiedergaberelais        Sr    verbunden,  wobei die Widerstände den     Anodenstrom    auf  ein Minimum reduzieren.

   Parallel zum Relais       Sr    ist ein     Impulsentzerrer    geschaltet, welcher  ein     Potentiometer    P, und einen Widerstand  r-, aufweist und in gleicher -Weise arbeitet,  wie dies an Hand der     Fig.    4 erläutert wor  den ist.  



  Die Arbeitsweise der Anordnung nach       Fig.   <B>5</B> ist kurz wie folgt:  Sobald die erste positive Halbwelle des  ersten Impulses ankommt, zündet die Röhre  L, und die Relais     Sr    und     Hr    werden erregt.  Die Röhre     L#,    bleibt gelöscht.  



  Nach dem     VerschWinden    des ersten Im  pulses wird die ursprüngliche     Vorspannung     der Elektrode e, der Röhre<U>L.</U> angelegt, und  diese Röhre zündet. -Wie oben erläutert wor  den ist, wird dadurch die Röhre L, gelöscht  und dadurch das Relais     Sr        aberregt.     



  Der nächste Impuls bringt die Röhre     L,     zum Zünden und löscht die Röhre<U>L,</U> so     dass     das Relais     Sr    wieder     erreo-t    wird.  



  Jeder nachfolgende Impuls wird in der  ,gleichen Weise empfangen.  



  Nach dem letzten Impuls bleibt die  Röhre<U>L.</U> weiter im Brennzustand, bis das  Relais     Hr        aberregt    wird,     -%voran±    der Strom  kreis in den Ruhezustand zurückkehrt.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> .t\-nla.ge zur Übertragung von elektrischen, aus mindestens<B>je</B> einem Impuls bestehenden Signalen längs einer Leitung, mit einer zum C t' Empfangen und Reproduzieren dieser durch .Modulation eines Wechselstromes gebildeten Signalimpulse eingericheten Empfangsvor richtung, dadurch gekennzeichnet, dass die Empfangsvorrichtung einen Transformator, mindestens einen nichtlinearen Widerstand, zwei mit kalter Kathode arbeitende Röhren und ein Relais in solcher Anordnung auf weist, dass die ankommenden Signalimpulse das abwechslungs-weise Zünden der beiden Röhren bewirken, und zwar derart,
    dass am Anfang eines eintreffenden Signalimpulses die erste Röhre gezündet wird und während der Signalimpulsdauer brennt, während am Impulsende die erste Röhre gelöscht und die zweite, während der Impulsdauer gelöschte Röhre gezündet wird, -wodurch das Arbeiten des o-enannten, Relais entsprechend den emp fangenen Signalimpulsen, mit denen der an kommende Wechselstrom moduliert ist, ge steuert wird.
    UNTERANSPRüCHE: <B>1.</B> Anlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass, eine vorgegebene Vor- spannung der Steuerelektrode- einer jeden Röhre angelegt ist, wobei die Vorspannung der ersten Röhre. kleiner und diejenige der z-weiten. Röhre grösser als die Zündspannung der zwischen Kathode und Steuerelektrode liegenden Steaerstrecke ist.
    <B>2.</B> Anlage nach Unteranspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass, die durch den ankom menden Wechselstrom in der Sekundärwick- luno- des Transformators induzierte Span nung einen solchen Wert besitzt, dass die arithmetische Summe des Spitzenwertes der induzierten Spannung und der Vorspannung der ersten Röhre grösser als die Zündspan- nun- der Steu-erstrecke igt, wodurch während der ersten positiven Halbwelle, das heisst während der Halb-welle, die eine induzierte Spannung von gleicher Richtung hervor bringt,
    wie sie die Vorspannung der ersten Röhre besitzt, das Zünden der ersten Röhre verursacht- wird. <B>3.</B> Anlaue nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeiehnet, dass die negativen Halb wellen der induzierten Spannung einen tn Stromfluss in einem geschlossenen Stromkreis bewirken, der über die Sekundärwichlung des Transformators, einen in Nebenschluss,
    züi einem Kondensator lie(renden Ohmsehen Wi- C derstand und dem nichtlinearen Widerstand verläuft, wobei die Anordnung derart ist, dass der genannte Ohmsche Widerstand eben falls in Reihe mit der Vorspannung der zweiten Röhre liegt,
    und dass die durch die induzierte Spannung an den Klemmen des Ollmschen Widerstandes erzeugte Spannung der Vorspannung der zweiten Röhre ent- ist und einen solchen Wert be- 4tzt, dass die resultierende Spannung zwi- sehen der Kathode und der Steuerelektrode der zweiten Röhre kleiner ist als die Brenn spannung der Steuerstreeke dieser Röhre.
    4. Anlace nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass, das abwechslungsweise Brennen und Löschen der zwischen Anode und Kathode liegenden Hauptstrecke der beiden Röhren durch einen Stromkreis ge,- steuert wird, welcher eine Kombination aus dem Inipulswiedergaberelais, einem -Wider stand und einem Kondensator aufweist, wo bei das Relais im Anodenstromkreis der einen Röhre und der Widerstand im Anodenstrom kreis der andern Röhre liegt, -während der Kondensator in Nebenschluss zum Relais und zum Widerstand z-wischen die Anoden der beiden Röhren geschaltet ist, das Ganze derart,
    dass die abwechslungsweise Ladung und Entladuno- des -enannten Anodenkonden- sators abwechslun-#sweise die Herabsetzuno, der Anodenspannung der beiden Röhren auf einen unter der Brennspannung der Haupt strecke liegenden Wert bewirkt.
    <B>5.</B> Anlage nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Impulswiedergabc- t' relais im Anodenstromkreis der erstell der beiden Röhren ein-,eschaltet ist, derart, dass es während der Anwesenheit eines Signal impulses erregt ist, während es bei Abwesen heit eines Signalimpulses aberregt ist und auf diese Weise die Signalimpulse wiedergibt.
    <B>6.</B> Anla--e nach Patentanspruch, dadurch (yekennzeichnet, dass die erste der beiden ist, die mit der Sekundärwieklung des Trans formators verbunden ist, und eine gemein- kl same Vorspannung für die beiden Röhren verwendet ist.
    <B>7.</B> Anlage nach Unteranspruch<B>1,</B> dadurch (rekennzeiehnet, (lass der Transformator zwei 0.etrennte Sekundärwickluno,en besitzt, von denen jede mit den Eingang-sklemmen <B>je</B> eines Brückengleichrichters verbunden ist, -wobei die Ausgangskleinmen jedes Brückengleich- richters in Reihe mit<B>je</B> einer der Vorspan- nungen d2r beiden Röhren geschaltet sind, derart,
    dass die erste Halbwelle des ankom menden Wechselstromimpulses die erste Röhre zum Zünden brino-t und die zweite Röhre löscht, wenn diese brennt. <B>8.</B> Anla--e nach Unteranspruch<B>7,</B> dadurch gekennzeichnet, dass ein Kondensator in Ne- Lenschluss zur Steuerelektrode der ersten Röhre geschaltet ist, wodurch das Zünden dieser Röhre verzögert wird. um dadurch die Verzögerung des Wiederzündens der zweiten <B>Im</B> kl Röhre nach edem Signalimpuls zu kompen sieren.
    <B>9.</B> Anlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das abwechslungsweise Brennen und Löschen der zwischen Anode und Kathode liegenden Hauptstrecke der bei den Röhren durch einen Stromkreis gesteuert wird, welcher einen Kondensator und ein polarisiertes Impulswiedergaberelais mit zwei Wicklungen aufweist. von denen jede im An odenstromkreis<B>je</B> einer Röhre liegt, wobei der Kondensator in Nebensehluss zu beiden Relaiswicklunuen zwischen die Anoden der beiden Röhren geschaltet ist. das Ganze zum Zweck(" Verzerrun-en in der Wieder--abe der Inipulse zu vermindern.
    <B>10.</B> Anlage nach Patentanspruell, dadurch kennzeichnet, dass ein veränderliches Po- tentioniE.ter zwischen die Anoden der beiden Röhren -esehaltet ist, -um die ErreYuii(,-s- ruid Aberre-Ung,-szeit des Inipulswiedergabe- relais receln zu können.
    so dass das Impuls verhältnis der ankommenden Impulse korri- ,-iert bezw. -eändert werden kann. D t' <B>11.</B> Anlalge nach Patentanspruch, dadurch ein verzögert abfallendes Relais, dessen<B>Ab-</B> fallzeit so bemessen ist, dass es in den Trenn intervallen zwischen -den zu einem gleichen Signal gehörenden Impulsen nicht abfällt, beim ersten eintreffenden Signalimpuls ein- C geschaltet wird, das Ganze derart,
    dass im Ruhezustand der Anlage die zweite Röhre nicht brennt. <B>191</B> Anlage nach Unteranspruch<B>11,</B> da durch -ekennzeichnet, dass der Kathoden- 23 stromkreis der zweiten Röhre über einen Arbeitskontakt des verzögert abfallenden Relais gesteuert wird, welches seinerseits mit dem Arbeitskontakt des Impulswiedergabe- relais verbunden ist, so dass dieser Kathoden stromkreis erst nach der ersten Erreg-ung des Impulswiedergaberelais geschlossen wird.
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