DE861429C - Nummernschalter mit Sperrung einzelner Rufziffern fuer Muenzfernsprecher - Google Patents
Nummernschalter mit Sperrung einzelner Rufziffern fuer MuenzfernsprecherInfo
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- DE861429C DE861429C DEM8005A DEM0008005A DE861429C DE 861429 C DE861429 C DE 861429C DE M8005 A DEM8005 A DE M8005A DE M0008005 A DEM0008005 A DE M0008005A DE 861429 C DE861429 C DE 861429C
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Classifications
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- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
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- H04M1/66—Substation equipment, e.g. for use by subscribers with means for preventing unauthorised or fraudulent calling
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-
- H—ELECTRICITY
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Description
- Nummernschalter mit Sperrung einzelner Rufziffern für Münzfernsprecher Das Hauptpatent betrifft einen Nummernschalter mit Sperrung einzelner Rufziffern. Die Erfindung behandelt eine weitere Ausgestaltung dieses Nummernschalters des Hauptpatents mit dem Ziel, ihn für die Verwendung in Münzfernsprechern geeignet zu machen. Für Münzfernsprecher besteht bekanntlich die Aufgabe, daß nicht nur die Wahl einer besonders gebührenpflichtigen hochwertigen Verbindung unterdrückt werden muß, sondern daß zusätzlich auch bei Wahl einer gewöhnlichen, nach dem Ortstarif gebührenpflichtigen Verbindung die Kassierung des fälligen Münzbetrages sichergestellt wird. Um diese Kassierung des Münzbetrages zu erzwingen, wird bei den bekannten Anordnungen seitens des Nummernschalters nach Wahl einer oder mehrerer Ziffern ein Kontakt geöffnet, welcher die Speisung des Mikrophons der Sprechstelle unterbricht, so daß diese die hergestellte Verbindung nicht zur Führung eines Gespräches benutzen kann. Erst bei Kassierung des Münzbetrages wird durch diese Unterbrechung des Speisestromkreises durch einen weiteren Kontakt wieder überbrückt.
- Um auch bei dem Nummernschalter mit Sperrung nach dem Hauptpatent diese Unterbrechung des Speisestromkreises nach Wahl einer an sich nicht gesperrten Ziffer vornehmen zu können, wird gemäß der Erfindung der Sperrhebel zur Steuerung eines weiteren Kontaktes verwendet. Bei der Anordnung nach dem Hauptpatent wird der Sperrhebel bei Wahl einer beliebigen, nicht gesperrten Ziffer in eine Lage übergeführt, in welcher er durch weitere Aufzüge des Nummernschalters nicht mehr beeinflußt werden kann. Gemäß der Erfindung betätigt der Sperrhebel in dieser Stellung, in welcher er durch weitere Aufzüge der Fingerlochscheibe nicht beeinfiußt wird, einen Kontakt im Speisestromkreis des Mikrophons der Sprechstelle, welcher in bekannter Weise durch einen beim Kassieren der. Münze betätigten Kontakt überbrückt werden kann. Diese Ausbildungsdes Nummernschalters nach der Erfindung hat den Vorteil, daß für die Betätigung des Kontaktes im Speisestromkreis keine zusätzlichen Mittel aufgewendet werden müssen, vielmehr wird der gleiche Sperrhebel, welcher auch die Sperrung des Nummernschalters bei Wahl einer verbotenen Kennziffer bewirkt, verwendet, um bei Wahl einer erlaubten Ziffer die Kassierung der Münze zu erzwingen.
- Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt.
- Fig. i zeigt eine Ansicht des Nummernschalters mit den zusätzlichen Kontakten zur Sperrung bei Wahl der verbotenen Rufziffer und zur Unterbrechung des Speisestromkreises; Fig.2 zeigt eine weitere Ansicht des Nummernschalters nach Wegnahme der Kontaktfedersätze; Fig. 3 zeigt ein Schaltungsschema der Sprechstelle, die mit dem Nummernschalter nach der Erfindung ausgerüstet ist.
- Der dargestellte Nummernschalter gleicht in seinem Aufbau dem Nummernschalter des Hauptpatents, daher sind gleiche Teile mit den gleichen Bezugszeichen versehen, und die Darstellung ist auf diejenigen Teile beschränkt, welche zum Verständnis der Erfindung erforderlich@sind.
- Beim Aufzug. ,der nicht dargestellten Fingerlochscheibe wird die ',Führungsscheibe 14 entgegen dem Uhrzeigersinn gedreht. Hierbei bewegt sich zunächst um die Länge des Langloches 26, in welches der Kupplungsstift 25 hineinragt, die Führungsscheibe 14 relativ zu der Deckscheibe 18, die mit dem nicht dargestellten Antriebsrad verbunden ist. Sobald -der Wulst 28 der Führungsscheibe 14 gegen den Lappen 29 der Deckscheibe _18 stößt, wird diese mitgenommen.
- In der Ruhelage des Schalters wird der Sperrhebel 31, welcher um den Lagerzapfers 37 vierschwenkbar angeordnet ist, vermittels des Stiftes 30 in der in Fig. i dargestellten Lage gehalten; der Stift 30 liegt nämlich hinter dem Haken 33, der durch eine' Feder 35 gegen das eine Ende des Lappens 29 gedrückt wird. Wird nunmehr bei - der -Aufzugsbewegung der Lappen 29 entgegen der Uhrzeigerbewegung gedreht, dann stützt er den Stift 3o ab, und anschließend stützt der Bund 28 der Führungsscheibe 14 den Stift 3o ab, so daß der Sperrhebe13i nicht unter der Einwirkung seiner Feder 32 bewegt werden kann. Gelangt schließlich der Nocken 36 des Bundes 28 unter den Stift 3o, dann wird der Sperrhebel 31 im Sinn der Uhrzeigerbewegung um seinen Lagerzapfen 37 geschwenkt, bis eine Sperrklinke 39 hinter den Ansatz 38 einfallen kann und den Sperrhebel 31 verriegelt. In dieser verschwenkten Sperrstellung tritt das Isolierstück 40 zwischen die Ansätze der Kontaktfedern 41 und öffnet den durch die Federn 41 gebildeten Kontakt 'es o (Fis. 3). Der Kontakt ns o liegt in Reihe mit dem Stromstoßkontakt nsi, der durch die Federn 45 gebildet wird, deren Ansätze 46 in dem Bewegungsbereich der Lappen der Sternscheibe 24 liegen. Die Sternscheibe 24 wird in bekannter Weise bei Ablauf des Nummernschalters mitgenommen. . Wird die Fingerlochscheibe ganz aufgezogen, dann treten beim Ablauf die Lappen der Sternscheibe 24 zwölfmal zwischen die Ansätze 46 des Stromstoßkontaktes. Nur während eines Teiles der Ablaufbewegung ist der Kontakt nsy geöffnet, so daß maximal zehn Stromstöße von dem Kontakt nsi ausgesandt werden; die Aussendung erfolgt nur, wenn die Ablaufbewegung ungehindert erfolgt, in welchem Fall der Kontakt tyk geöffnet ist. Bei Öffnen des Kontaktes ns o nach Wahl der gesperrten Rufziffer können Stromstöße nicht auf die Leitung gesendet werden, im Gegenteil, es wird der über die Anschlußadern a, b gebildete Stromkreis unterbrochen, so daß die Verbindungseinrichtungen im Amte ausgelöst werden.
- Wird andererseits die Fingerlochscheibe nur um den Betrag einer nicht gesperrten Ziffer aufgezogen und sodann zum freien Ablauf freigegeben, dann eilt beim Ablauf der Lappen 29 dem Bund 28 etwas vor, so daß zwischen beiden eine Lücke 44 entsteht. Dieser Vorgang ist im einzelnen in der Patentschrift des Hauptpatents beschrieben. Sobald die Lücke 44 vor den Stift 33 gelangt, wird der Sperrhebel 31 unter der Einwirkung seiner Feder 32 entgegen dem Uhrzeigersinn verschwenkt. In dieser Stellung gelangt nun das Isolierstück 47 des Sperrhebels 31 zwischen die Ansätze der Kontaktfedern 48. Diese Kontaktfedern 48 bilden den Kontakt dk, welcher einen Kondensator C 2 in den Speisestromkreis des Mikrophons M der Sprechstelle überbrückt. Sobald die Kontaktfedern 48 getrennt werden und damit der Kontakt dk geöffnet wird, erhält das Mikrophon M keinen Speisestrom, und der Teilnehmer der Sprechstelle kann sich nicht verständlich machen, obwohl er ankommende Sprechströme über den Kondensator C 2 noch empfängt. Dadurch wird der Teilnehmer gezwungen, die vorbereitete*Münze zu kassieren und hierbei in an sich bekannter Weise die Kontakte mk i und mk 2 (Fis. 3) zu betätigen. Der Kontakt mk i überbrückt erneut den Kondensator C 2, so daß die Speisung des Mikrophons sichergestellt wird.
- Der Münzfernsprecher ist zusätzlich in an sich bekannter Weise mit einem Schloß ausgerüstet, welches der Inhaber der Sprechstelle durch einen geeigneten Schlüssel betätigen kann. Hierbei wird ein Kontakt sk geschlossen. Dieser Kontakt ist als Zwillingsarbeitskontakt ausgebildet; er überbrückt einerseits den Kondensator C 2 in dem Speisestromkreis und andererseits den Trennkontakt ns o in dem Stromstoßkreis. Infolgedessen kann bei Betätigung des Schloßkontaktes sk der Inhaber der Sprechstelle sowohl die an sich gesperrten Ziffern wählen als auch ohne Kassierung einer Münze eine Gesprächsverbindung herstellen.
Claims (3)
- PATE NTarrsPBüctiE: i. Nummernschalter mit Sperrung einzelner Rufziffern für Münzfernsprecher nach Patent 829 3o6, dadurch gekennzeichnet, daß der Sperrhebel (31) in der Stellung, in welcher er durch weitere Aufzöge der Fingerlochscheibe nicht beeinflußt wird, einen Kontakt (dk) im Speisestromkreis des Mikrophons der Sprechstelle öffnet, welcher in bekannter Weise durch einen beim Kassieren der Münze betätigten Kontakt (mk i) überbrückt werden kann.
- 2. Nummernschalter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Sperrhebel beim Aufzug der gesperrten Ziffer zur Unterbindung der Aussendung von Stromstößen einen in Reihe mit dem Stromstoßkontakt .(zi.si) liegenden Trennkontakt (ns o) öffnet.
- 3. Nummernschalter nach Anspruch i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß der die Aussendung von Nummernstromstößen unterbindende Trennkontakt (ns o), der Stromstoßsendekontakt (nsi) und der den Speisestromkreis unterbrechende Kontakt (dk) in einem Kontaktsatz übereinander angeordnet sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM8005A DE861429C (de) | 1950-10-19 | 1950-12-21 | Nummernschalter mit Sperrung einzelner Rufziffern fuer Muenzfernsprecher |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM7249A DE829306C (de) | 1950-10-19 | 1950-10-19 | Nummernschalter mit Sperrung einzelner Rufziffern |
| DEM8005A DE861429C (de) | 1950-10-19 | 1950-12-21 | Nummernschalter mit Sperrung einzelner Rufziffern fuer Muenzfernsprecher |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE861429C true DE861429C (de) | 1953-01-05 |
Family
ID=25986542
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM8005A Expired DE861429C (de) | 1950-10-19 | 1950-12-21 | Nummernschalter mit Sperrung einzelner Rufziffern fuer Muenzfernsprecher |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE861429C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1067482B (de) * | 1958-11-14 | 1959-10-22 | Arnstadt Fernmeldewerk | Anordnung fuer Sperrnummernschalter in Muenzfernsprechern |
-
1950
- 1950-12-21 DE DEM8005A patent/DE861429C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1067482B (de) * | 1958-11-14 | 1959-10-22 | Arnstadt Fernmeldewerk | Anordnung fuer Sperrnummernschalter in Muenzfernsprechern |
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