CH244048A - Verfahren zur Herstellung eines neuen Stearinsäurepolyglykolesters. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines neuen Stearinsäurepolyglykolesters.

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CH244048A
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stearic acid
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Aktiengesellschaft Ciba
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Ciba Geigy
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    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06MTREATMENT, NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE IN CLASS D06, OF FIBRES, THREADS, YARNS, FABRICS, FEATHERS OR FIBROUS GOODS MADE FROM SUCH MATERIALS
    • D06M15/00Treating fibres, threads, yarns, fabrics, or fibrous goods made from such materials, with macromolecular compounds; Such treatment combined with mechanical treatment
    • D06M15/19Treating fibres, threads, yarns, fabrics, or fibrous goods made from such materials, with macromolecular compounds; Such treatment combined with mechanical treatment with synthetic macromolecular compounds
    • D06M15/37Macromolecular compounds obtained otherwise than by reactions only involving carbon-to-carbon unsaturated bonds
    • D06M15/53Polyethers
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C69/00Esters of carboxylic acids; Esters of carbonic or haloformic acids
    • C07C69/52Esters of acyclic unsaturated carboxylic acids having the esterified carboxyl group bound to an acyclic carbon atom
    • C07C69/533Monocarboxylic acid esters having only one carbon-to-carbon double bond
    • C07C69/58Esters of straight chain acids with eighteen carbon atoms in the acid moiety

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Description


  Verfahren zur Herstellung eines neuen     Stearinsäurepolyglykolesters.       Es wurde gefunden, dass man zu einem  neuen     Stearinsäurepolyglykolester    gelangt,  wenn man 1     Mol        Stearinsäure    bei erhöhter  Temperatur in Gegenwart eines     Katalysators     mit etwa 3,8     Mol        Äthylenogyd    umsetzt.  



  Die Umsetzung mit dem     Äthylenogyd     kann z. B. bei 120 bis 180  vorgenommen  werden, vorteilhaft bei 150 bis 165 . Es ist  zweckmässig, das     Athylenogyd    bei der Reak  tionstemperatur in der Weise allmählich in  das Reaktionsgemisch einzupressen, dass der  Druck in der Gasphase nicht über 4 bis 10 atü  steigt. Als Katalysatoren verwendet man  zweckmässig alkalisch reagierende Stoffe,  z. B.     Alkalihydrogyde,    mit besonderem Vor  teil jedoch     Alkalisalze    von organischen     Car-          bonsäuren,    vorzugsweise von solchen mit  niedrigem     Molekulargewicht,    wie Natrium  acetat oder     Natriumbutyrat.     



  Der neue     Stearinsäurepolyglykolester    bil  det eine kaum gefärbte feste Masse, die beim  Verrühren mit Wasser von 40 bis 50  zuerst  eine Paste bildet und bei weiterem Zusatz    von 40 bis 50  warmem Wasser eine opaleszie  rende Lösung liefert. Es kann zur Erzielung  eines     Krachgriffes    auf     Cellulosefasern,    wie  Zellwolle, verwendet werden.  



       Beispiel   <I>1:</I>  Man erhitzt 400 Teile     Stearinsäure    und  15,1 Teile feingemahlenes     Natriumacetat    in  einem druckfesten Gefäss     unter    Rühren auf  150  und presst 247,5 Teile     Äthylenogyd    bei  150 bis 155  in der Weise in das Reaktions  gefäss ein, dass der Druck nicht über 6 bis  10 atü steigt. Da die Umsetzung unter  Wärmeentwicklung verläuft, ist es zweck  mässig, die Reaktionswärme durch Kühlen  unschädlich zu machen. Wenn der Über  druck verschwunden ist, rührt man     etwa     1 Stunde bei der angegebenen Temperatur  nach.

   Das Umsetzungsgut bildet eine kaum  gefärbte feste Masse, die beim Verrühren mit  Wasser von 40 bis 50  zuerst eine Paste bil  det und bei weiterem Zusatz von 40 bis 50   warmem Wasser eine opaleszierende Lösung  liefert. Das so erhaltene Erzeugnis kann zur      Erzielung eines Krachgriffes auf     Cellulose-          fasern,        wie        Zellwolle,    verwendet werden.  



       Beispiel        ?:     300 Teile     Stearinsäure    und 14,4 Teile     fein-          gepulvertes        Natriumbutyrat    werden in einem  druckfesten Gefäss auf 150  erhitzt, worauf  man unter Rühren 186 Teile     Äthylenoxyd    in  kleinen Anteilen bei 150 bis     155         einpresst.     Das Einpressen des     Äthylenoxyds    wird so  vorgenommen, dass der     Druck    nicht über  10 atü steigt. Nachdem der Überdruck voll  ständig verschwunden ist, rührt man 1 Stunde  bei der angegebenen Temperatur nach und  lässt erkalten.

   Man erhält eine annähernd  farblose feste Masse, die beim Verrühren mit  Wasser von 40     bis    50  zuerst eine     Paste    bil  det und bei weiterem Zusatz von 40 bis 50   warmem Wasser eine opaleszierende Lösung  liefert. Das neue Erzeugnis kann zur Erzie  lung eines Krachgriffes auf Zellwolle be  nützt werden.  



       Beispiel   <B><I>3.-</I></B>  <B>300</B> Teile technische     Stearinsäure    werden  mit 22,9 Teilen     Natriumstearat    in einem  druckfesten Gefäss auf 150  erhitzt, worauf  man 186 Teile     Äthylenoxyd    anteilweise bei  150 bis 155  derart     einpresst,    dass der Druck  nicht über 10 atü steigt. Wenn der Über  druck verschwunden ist, rührt man eine  Stunde bei der angegebenen Temperatur nach  und lässt erkalten. Das Umsetzungsgut bildet  eine kaum gefärbte feste Masse, die beim  Verrühren mit Wasser von 40 bis 50  zuerst  eine Paste bildet und bei weiterem Zusatz  von 40 bis 50  warmem Wasser eine opaleszie-  
EMI0002.0023     
  


Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines neuen Stearinsäurepoly < glykolesters, dadurch ge kennzeichnet, dass man 1 31o1 Stearinsäure bei erhöhter Temperatur in Gegenwart eines Katalysators mit etwa 3,8 Mol Athylenoxyd umsetzt. Der neue Stearinsäurepolyglykolester bil det eine kaum gefärbte feste Masse, die beim Verrühren mit Wasser von 40 bis 50 zuerst eine Paste bildet und bei weiterem Zusatz von 40 bis 50" warmem Wasser eine opaleszie rende Lösung liefert.
    Es kann zur Erzielung eines Krachgriffes auf Cellulosefasern, wie Zellwolle, verwendet werden. UNTERAN SPRt\CHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, da,ss man die Umset zung bei 120 bis 180" vornimmt. 2. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeiehnet. dass man das Athylen- oxyd unter Druck einwirken lässt. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeiehnet, dass man als Kataly sator ein Alkalisalz einer organischen Car- bonsäure benützt. 4. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man als Kataly- sator Natriumacetat verwendet.
CH244048D 1944-09-13 1944-09-13 Verfahren zur Herstellung eines neuen Stearinsäurepolyglykolesters. CH244048A (de)

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