CH244342A - Verfahren zur Darstellung einer neuen tetracyclischen Verbindung. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung einer neuen tetracyclischen Verbindung.

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CH244342A
CH244342A CH244342DA CH244342A CH 244342 A CH244342 A CH 244342A CH 244342D A CH244342D A CH 244342DA CH 244342 A CH244342 A CH 244342A
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methyl
compound
keto
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Inventor
Aktiengesellschaft Ciba
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Ciba Geigy
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07JSTEROIDS
    • C07J63/00Steroids in which the cyclopenta(a)hydrophenanthrene skeleton has been modified by expansion of only one ring by one or two atoms
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07JSTEROIDS
    • C07J75/00Processes for the preparation of steroids in general

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Steroid Compounds (AREA)

Description


  Verfahren zur Darstellung einer neuen     tetracyclischen    Verbindung.    Es wurde gefunden, dass man zu einer  neuen     tetracyclisehen    Verbindung gelangen  kann, wenn     mann    in     d4-3,

  17a-Diketo-D-homo-          androsten    unter vorübergehendem Schutz der       3-Ketogruppe    die     17a-ständige        Gruppe-CO-          durch    Behandlung mit     einer        Methylmetall-          verbindung    und     anschliessende    Zersetzung der  entstandenen     Organometallverbindung    mit       hydrolysierenden        Mitteln        in.    die Gruppe  
EMI0001.0018     
    überführt.

    Der Ausgangsstoff kann beispielsweise  durch     Ringerweiterung    von     Cyclopentano-          p,olyhy        drophenanthren-Verbindungen    gewon  nen werden.  



  Zur     Überführung    der     17a-ständigen     Gruppe -CO- in die Gruppe  
EMI0001.0025     
    kann man den     Ausgangsstoff        beispielsweise     mit     einem        Methylmagnesiumhalogenid    um  setzen.

   Dabei     wird    die     3-get        bgruppe        inter-          mediär    geschützt,     beispielsweise        durch        Über-          führung        in        Enolderivate,    wie     Enoläther    und       Enalester,    in     Betale    oder Hydrazone,     wie          Phenylhydrazon        und        Semicarbazon.     



  Das so erhaltene     d''-3-geto-17a-oxyy-17a-          methyl-D-homo-androsten    bildet farblose       Kristalle.    Es soll therapeutische     Verwendung     finden oder als Zwischenprodukt zur Dar  stellung     therapeutisch        verwenAarer        Verbin-          dungen    dienen.  



  <I>Beispiel:</I>       d4-3,17a-Diketo-D-ho@mo--androsten    (dar  stellbar z. B. durch Reduktion von     t-Dehydro-          a,ndrosteron-cyanhydrin,    Oxydation des     Amins     nach     Oppenauer    und     Diazotierung,    wobei       Ringerweiterung        .eintritt)

          wird        in    an sich be  kannter     Weise    durch Umsetzung     mit        o-amei-          sensaurem        Methyl        in        seinen        3-Mono-enol-          methyl-äther        übergeführt.    Man gibt eine äthe  rische Lösung von 6 Teilen     dieses    Äthers zu  einer vorbereiteten     Grignard-Lösung        aus     1 Teil Magnesium und 6 Teilen     Methyljodid.              

  Naeh        beendigter    Reaktion     wird        mit    verdünn  ter Salzsäure versetzt und zur Spaltung des       Enoläthers        erwärmt.    Die gewaschene     Ather-          lösung    liefert beim     Einengen    das     d4-3-Keto-          17a-ogy-17a-methyl-D-homo-androsten,    das  durch     Umkristallisation    aus Essigester in  farblosen     Kristallen    erhalten wird.  



  Der     intermediäre    Schutz der     3-Ketogruppe          lässt    sich auch     durch    Bildung von     andern          Enolderivaten,    von     beispielsweise        Ketalen,     wie     Glykol-ketal    oder     Propylenglykol-keta.1,          sowie    von Hydrazonen, wie dem     Semicarba-          zon,    erreichen.  



  Das neue     Ogyketon    erweist sieh als hoch  wirksame     Verbindung    von männlichem     Hor-          mon-Typus.    Bei     gelinder        Acylierung        liefert     es Monoester, z. B. ein Acetat,     Propionat,          n-Butyrat,        Benzoat,        Chlorcarbonat,        Succinat.          Analog    lassen sich Monoäther erhalten.

   Bei  energischer     Einwirkung    veresternder oder       verätheruder        Mittel    erhält man unter     Enoli-          sierung        Diester        bezw.    Diäther, z. B. das     Di-          acetat    oder     Dipropionat.    Auch gemischte  Ester, Äther oder     Ester-äther    lassen sich dar  stellen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Darstellung einer neuen tetracyclischen Verbindung, dadurch gekenn- zeichnet, dass man in d''-3,17a-Diketo-D-homo- androsten unter vorübergehendem Schutz der 3-Ketobmuppe die 17a-ständigeGruppe-CO- durch Behandlung mit einer Methylmetall- verbindung und anschliessende Zersetzung der entstandenen Organometallverbindung mit hydrolysierenden Mitteln in die
    Gruppe EMI0002.0065 überführt. Das so erhaltene dF-'.',-Keto-17a-ogy-17a- methyl-D-homo-androsten bildet farblose Kristalle. Es soll therapeutische Verwendung finden oder als Zwischenprodukt zur Darstel lung therapeutisch verwendbarer Verbindun gen dienen. UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die 3-Ketogruppe vorübergehend in ihre Enolderivate überge- führt wird. 2.
    Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man als Methyl- metallverbindung ein Methylmagnesiumhalo- genid verwendet.
CH244342D 1940-03-14 1940-03-14 Verfahren zur Darstellung einer neuen tetracyclischen Verbindung. CH244342A (de)

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