CH257628A - Verfahren zur Darstellung einer neuen tetracyclischen Verbindung. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung einer neuen tetracyclischen Verbindung.

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CH257628A
CH257628A CH257628DA CH257628A CH 257628 A CH257628 A CH 257628A CH 257628D A CH257628D A CH 257628DA CH 257628 A CH257628 A CH 257628A
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Inventor
Aktiengesellschaft Ciba
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Ciba Geigy
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07JSTEROIDS
    • C07J63/00Steroids in which the cyclopenta(a)hydrophenanthrene skeleton has been modified by expansion of only one ring by one or two atoms
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07JSTEROIDS
    • C07J75/00Processes for the preparation of steroids in general

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  • Steroid Compounds (AREA)

Description


  Verfahren zur Darstellung einer neuen     tetracyclischen    Verbindung.    Es wurde     gefunden,    dass man zu einer  neuen     tetracyclischen    Verbindung gelangen       kann,    wenn man in     d4-3,17a-DiIzeto--D-homo-          androsten        unter    vorübergehendem .Schutz der  3 -     Ketogruppe    die 17a - ständige Gruppe  --CO- durch Anlagerung von einer     Acety-          lenineta.llverbindung    und anschliessender Zer  setzung der erhaltenen     Organometallverbin-          (lung    mit     hydro:

  ysierenden    Mitteln in die       Gruppe     
EMI0001.0015     
         überführt.     Der Ausgangsstoff kann beispielsweise  durch     Ringerweiterung    von     Cyclopentano-          po'lyhydrophenanthren-Verbindungen    gewon  nen werden.  



  Zur Überführung der 17a. - ständigen  Gruppe -CO- in die Gruppe  
EMI0001.0020     
    wird der Ausgangsstoff beispielsweise mit  einem Alkali- oder     Schwermetallsalz    von  Acetylen oder mit einem     Acetylenmabgne-          siumhalogenid    umgesetzt.

   Dabei wird die       3-Ketogruppe    intermediär geschützt, bei  spielsweise durch Überführung in     E'nolderi-          vate,    wie     Enoläther    und     Enolester,    in     Ketale          oder    Hydrazone,

   wie     Phenylhydrazon    und       Semicarbazon.       Das so erhaltene     d4-3-Keto-17a-oxy-17a-          äthinyl-D-homo-androsten    bildet farblose     Kri-          stalle.    Es soll therapeutische Verwendung  finden oder als Zwischenprodukt zur Darstel  lung therapeutisch verwendbarer Verbindun  gen dienen.  



       Beispiel:          d4-3,17a-Diketo-D-homo-androsten    (dar  stellbar zum     Beispiel    durch Reduktion von       t-Dehydroandrosteron-eyanhydrin,    Oxydation  des Amins nach     Oppenauer    und     Diazotie-          rung,    wobei Ringerweiterung eintritt)     wird     in an sich bekannter Weise durch Umsetzung  mit     o-ameisensaurem    Äthyl in seinen     3-Mono-          enoläthyl=äther    übergeführt.

   Man gibt     eine          benzolische    Lösung von 3,5 Teilen dieses  Äthers zu einer Lösung von 2,5 Teilen Ka  lium in 50 Teilen     Amylenhydrat    und leitet  unter Kühlung Acetylen     ein.    Nach     beendeter     Einwirkung zersetzt     man.    die Reaktions  lösung und arbeitet in üblicher Weise auf.

    Der erhaltene     3-Enoläther    des     44-3-Keto-17a-          oxy-17a-äth:inyl-D-homo-androstens    lässt sich  durch     Behandlung    mit verdünnter Säure in  das     d4-3-Keto-17a-oxy-17a-äthinyl-D-homo-          androsten    umwandeln. Es bildet farblose  Kristalle.  



  In ähnlicher Weise kann auch in Gegen  wart von in flüssigem Ammoniak     gelöstem     Kalium gearbeitet werden.  



  Der intermediäre Schutz der     3-Keto-          gruppe    lässt sich auch durch Bildung von  andern     Enolderivaten,    von beispielsweise     Ke-          talen,    wie     Glykol-ketal    oder P'ropylenglykol-           ketal,    sowie von Hydrazonen., wie dem     Semi-          carbazon        erreichen.     



       Dass    neue     Ogyketon        erweist        sich        als    hoch  wirksame     Verbindung    von weiblichem     Hor-          mon-Typus.    Bei     gelinder        Acylierung    liefert     es          Monoester,    z.

       B,    ein Acetat,     Propionat,        n-Bu-          tyrat,        Benzoat,        Chlorcarbonat,        Succinat.    Ana  log lassen sich Monoäther erhalten. Bei ener  gischer     Einwirkung        veresternder    oder     ver-          äthernder        Mittel    erhält man     unter        Enolisie-          rung        Diester    bzw. Diäther, z.

   B. das     Diacetat     oder     Dipropionat.    Auch     gemischte    Ester,  Äther     oder        Ester-äther        lassen    sich darstellen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCH: Verfahren zur Darstellung einer neuen tetracyclischen Verbindung, dadurch gekenn zeichnet, dass man in 44-3,17a-Diketo-D-homo- androsten unter vorübergehendem Schutz der 3 - getogruppe die 17a - ständige Gruppe -CO- durch Anlagerung von .einer Acety- lenmetallverbindung und anschliessender Zer setzung der erhaltenen Organometallverbin- dung mit
    hydrolysierenden Mitteln in die Gruppe EMI0002.0056 überführt. Das so erhaltene 44-3-geto-17a-ogy-17a- äthinyl-D-homo-androsten bildet farblose Kri stalle. Es soll therapeutische Verwendung finden oder als Zwischenprodukt zur - Dar stellung therapeutisch verwendbarer Verbin dungen dienen. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1.
    Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die 3-Ketogruppe vorübergehend in ihre Enolderivate überge führt wird. 2. Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man für die Über führung der 17a-ständigen Gruppe -CO- in die Gruppe EMI0002.0076 ein Alkalisalz des Acetylens, verwendet. 3.
    Verfahren gemäss Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass man für die Überführung der 17a-stän- digen Gruppe -CO- in die Gruppe EMI0002.0084 das Kaliumsalz des Acetylens verwendet.
CH257628D 1940-03-14 1940-03-14 Verfahren zur Darstellung einer neuen tetracyclischen Verbindung. CH257628A (de)

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